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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. Frau M
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    Aktion und Reaktion, immer die falschen Männer/ Frauen?

    Falsch ausgewählt?
    Zu wählerisch?
    Falsche Aktionen?

    Auch das könnte mal ein interessanter Gesprächsstoff sein.
     
    11.03.2020 #1
  2. Frau M
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    Da soll es ja vereinzelt glückliche Paare geben, die auch schon sehr lange zusammen sind. Wie machen sie das, damit sie eben nicht so wie oben sich solche Fragen stellen. Sind sie vielleicht lernfähiger, finden Lösungen...?

    Vermutlich haben sie eine sehr gute Kommunikation und sind verliebt in Lösungen.
    Manche vergraulen auch unbewusst " den richtigen" Partner, oder lassen sich noch etwas einfallen, warum es jetzt doch nicht der passende Partner ist.

    Es geht doch auch anders hoffe ich doch. Ob jemand dazu schreiben kann.
    Wäre schön.
    Evtl. lässt der Wunsch nach sehr guter Kommunikation nach und die Menschen neigen dazu zu viel über ihre Alltagssorgen zu reden in einem zu hohen Ausmaß.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2020
    11.03.2020 #2
    Mike-EL und bega gefällt das.
  3. bega
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    Beziehungen hängen oft mit Erwartungshaltungen an sich und den Partner zusammen.

    Bei gut funktionierenden Beziehungen ist beiden Partnern klar, welche Erwartungshaltung jeder für sich hat, und welche Erwartungen das jeweils gegenüber erfüllen kann.
    Die Kunst ist auch, dass die Erwartungen, die nicht erfüllt werden können benannt werden.
    In gut funktionierenden Beziehungen gibt es auch eine entsprechende Akzeptanz des Partners.
    Jeder Mensch hat seine positiven wie auch negativen Eigenschaften.
    Wenn diese Eigenschaften akzeptiert werden, und nicht versucht wird diese "zurecht zu drehen" ist eine "Beziehungsharmonie" vorhanden.
    Das soll nicht heißen, das es keinen Streit gibt.
    Jedoch bei einer vernünftigen Streitkultur kann eine PArtnerschaft ewig halten.
    Wichtig in einer Partnerschaft ist auch, dass Freiräume für jeden vorhanden sind, bzw. Freiräume ermöglicht werden.
    Hier ist nicht mit gemeint, dass man seinen Hobbys etc. nachgeht sondern dass das Verhältniss zwischen Nähe und Distanz in der PArtnerschaft ausgeglichen ist.
    Es sollte das Verhältniss zwischen Nähe (klammern) und Distanz (Freiraum) ausgeglichen sein, bzw. ein entsprechender Kompromiss gefunden werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2020
    11.03.2020 #3
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  4. Frau M
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    @bega : Was Du schreibst gefällt mir sehr gut. Das steckt viel Wahrheit drin.
    Vielleicht könntest Du noch einen Punkt näher ausführen bei Gelegenheit?
     
    11.03.2020 #4
  5. bega
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    Meine Erfahrung zu diesem Thema ist, dass man merkt, dass es der "richtige" Partner ist.
    Ich meine hier nicht die Schmetterlinge im Bauch etc, sondern das eine gemeinsame Grundlage in der Komunikation und im Verstehen da ist.
    Hierfür öffnet man sein Herz und wird dadurch natürlich auch verletzbar.
    Hat man aus früheren Beziehungen Verletzungen erlebt, und diese nicht verarbeitet, so kommt es oft vor, dass trotz des "richtigen Partners" dieses verneint wird.
    Eine neue Beziehung eingehen bedeutet oftmals ein erschüttertes Vertrauen wieder aufzubauen und darauf zu Hoffen nicht enttäuscht bzw. wieder verletzt zu werden.

    Ich für mich habe festgestellt, dass dies auch bei mir ein großes Thema ist.
     
    11.03.2020 #5
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  6. bega
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    Und der Punkt wäre?
     
    11.03.2020 #6
  7. Frau M
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    Dieser Punkt z.B. Du bringst die Dinge haarscharf auf den Punkt, Du schreibst bestimmt auch Bücher.
     
    11.03.2020 #7
    Megara und Jan_1984 gefällt das.
  8. bega
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    Nein, Bücher schreibe ich nicht. :D
    Da kommt meine Genetik und Kindheitsprägung durch.
    Mene Vorfahren väterlicher seits haben nur wenig über Emotionen und Gefühle gesprochen.
    Wenn sie etwas bewegt hat, besonders meinen Papa, dann hat er das in einem Brief bzw. heutzutage in enier Email verfasst.
    Inzwischen kann ich damit sehr viel anfangen. :rolleyes:
     
    11.03.2020 #8
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  9. Frau M
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    Super, dann war ihm auch Klärung wichtig.
    Klärung hat auch mit Engagement zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2020
    11.03.2020 #9
  10. Frau M
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    Diese Aktion/ Reaktion beschäftigt mich. Manchen Leuten ist das bewusster als anderen.
     
    11.03.2020 #10
  11. Syni
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    Wo steht, dass er Brief oder e-mail abgesendet hat?
    Wo steht, dass er etwas klären wollte und sich nicht einfach nur ausgekotzt hat?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2020
    11.03.2020 #11
    Pit Brett und apfelstrudel gefällt das.
  12. bega
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    Das Thema Streitkultur habe ich nciht "erfunden" sondern ist durch Psychologen aus dem Bereich Ehe/ Partnerschatsberatung entwickelt worden.

    Die folgenden Grundsätze sollten stets beachtet werden:

    • Streit ist normal und erlaubt. Er ist kein Infragestellen der Persönlichkeit oder der Liebe, sondern Ausdruck von Bedürfnissen und ein wichtiger Schritt zur Einigung.
    • Es wird fair gestritten: Vereinbarte Regeln müssen eingehalten werden.
    • Streiten ist kein Sport, kein Wettbewerb und kein Krieg. Daher gibt es keinen Sieg und keine Niederlage, weder durch k.o. noch nach Punkten.
    • Auch beim Streiten sind Pausen erlaubt. Sie helfen beim Nachdenken und Abbau von akutem Zorn; außerdem sind sie manchmal zur Erholung nötig.
    • Der Streit darf nicht eskalieren. Das Streitverhalten muss dem Anlass angemessen bleiben.
    • Das Ziel jedes Streits ist die Versöhnung.
    • Gewalt ist tabu.
     
    11.03.2020 #12
    Milaaa, Mentalista, Mike-EL und 3 anderen gefällt das.
  13. bega
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    Mensch @Syni Du solltest mal alles lesen.
    Am besten von oben anfangen. ist ja noch nicht so viel. :D
     
    11.03.2020 #13
    Mentalista und fleurdelis gefällt das.
  14. Frau M
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    Sie arbeitet bei der Kripo und untersucht auch nach Fingerabdrücken.:D
    Man kann ja auch mit sich selber was klären und sieht beispielsweise eine Situation im Anschluss klarer. Das ist sicher auch eine Moti:)vation hier im Forum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2020
    11.03.2020 #14
    Mentalista, Jan_1984 und himbeermond gefällt das.
  15. bega
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    Wichtig in der Streitkultur ist wohl:
    In puncto Streitkultur müssen die Partner lernen, dass der Partner selbst im Streit nicht zum Feind wird und dass Vertrauen auch bedeutet, Schwäche zu zeigen.

    Gerne werden dann jedoch sogenante Killerphrasen verwendet, um genau diese Schwächen nicht zu zeigen.

    Ein Par Beispiele, die mir auch sehr bekannt sind.
    • Das weiß doch jeder.
    • Ich kann nicht glauben, dass ich dir das erklären muss.
    • Ich kann einfach nicht anders.
    • Ich dachte, du liebst mich.
    • Das ist wieder typisch.
    • Soweit bin ich/bist du noch nicht.
    • Du hast Recht, und ich hab Ruhe.
    • Ich weiß schon, was jetzt kommt.
    • Du bist wie dein(e)/mein(e) Mutter/Vater/ Expartner/…
     
    11.03.2020 #15
    Mentalista, Mike-EL, fleurdelis und 2 anderen gefällt das.
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