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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Lothar68
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    Bi-Sexualität

    Hallo,
    ist es wirklich so, dass die meisten Frauen keine Beziehung zu einem Mann mit einer Bi-Neigung - wenn auch nur selten Verlangen danach, aber dann halt auch ausleben möchte - haben wollen. Ich will verstehen, wo ihr die Bedenken und Hinderungsgründe seht.
    Danke für viele, aufschlussreiche Antworten und vielleicht auch Tipps für einen Mann, der genau in dieser Situation steckt.
    Lothar
     
    21.08.2017 #1
  2. fafner
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    Na ja, ich wollte auch keine Partnerschaft zu einer Frau mit Bi-Neigung. Was mach ich denn dann in der Zeit, wo sie bei 'ner andern ist? TV-Gucken?
    Das kann doch nur in einer offenen Beziehung funktionieren, und für mich wär das nix.
     
    21.08.2017 #2
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  3. HrMahlzahn
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    @Lothar68 schliess dich doch mal mit @Student92 kurz. Ich denke der kennt sich mit dieser Fragestellung am besten aus.
    Ich persönlich denke, fremdgehen ist fremd gehen, ob das mit einem Mann, einer Frau oder einem Geschlecht dazwischen ist, spielt da keine Rolle, es sei denn, es wird eine Menage a trois.
    Ich kenne eine Frau die bi ist, und was für eine Frau. Die wickelt alle Männer um den kleinen Finger. Anfangs war sie verheiratet und hat aus dieser Beziehung einen Jungen. danach hatte sie Beziehungen mit Frauen wie mit Männern. Die waren aber immer monogam. Das funktionierte wohl und der Junge nahm das alles locker.
    Ich denke es ist egal, welche sexuelle Ausrichtung man hat. Das sexuelle Grundverhalten ist identisch, sonst hätten Homosexuelle nicht so für die Ehe gekämpft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.08.2017
    21.08.2017 #3
  4. Tone
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    Meiner Meinung sind tradierte Rollenvorstellung dafür verantwortlich, wenn jemand auf überzogene Ablehnung oder Reaktionen auf sein Outing stösst. Quantitätiv ist deine Vermutung bestimmt richtig, die meisten Frauen und Männer sind heterosexuell geprägt.
     
    21.08.2017 #4
  5. Lothar68
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    Danke für eure Antworten. Nur zum besseren Verständnis: ich will nicht fremdgehen, sondern dass meine Partnerin es weiß, die Neigung akzeptiert und auch ein gleichgeschlechtliches Treffen, gerne auch mit ihr.
     
    21.08.2017 #5
  6. Synergie
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    Ich glaube bei Student92 liegt die Sachlage ganz anders.
    Der schlägt sich wahrscheinlich nicht mit der Frage rum, ob er etwas mit Männern anfangen möchte, die auch was mit Frauen haben und ergründet für sich auch nicht die Gründe, warum - wenn überhaupt - ihn das stören würde.

    Und die Sache mit 3er Geschichte, offene Beziehung oder Fremdgehen, kann man auch geschlechtsneutral diskutieren. Da spielt es erstmal keine Rolle, ob der hinzugezogene Teil gleichen oder anderen Geschlechts ist. Die Grundlegende Bereitschaft/Ablehnung zu solchen Konstellationen müsste da erstmal geklärt werden.

    Die Grundfrage besteht doch darin, wie ist damit umzugehen, wenn der Partner einen bestimmten Aspekt der eigenen Sexualität nicht ausfüllen kann, man aber nicht darauf verzichten möchte, sondern es (in welcher Konstellation auch immer) dennoch ausleben möchte. Das einzig spezielle hier ist, dass der Partner diesen ganz bestimmten Aspekt gar nicht aufüllen kann, außer mit gewissen Hilfsmitteln, die aber immer ganz offensichtlich nur Fake bleiben werden.

    Was genau meinst du denn mit "ausleben wollen"?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.08.2017
    21.08.2017 #6
  7. FrauWolf
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    Ich habe hatte und hätte damit kein Problem. Habe selbst aber auch gewisse bisexuelle Neigungen, so dass ich das verstehen kann und vielem gegenüber aufgeschlossen bin.

    Meine Neigung ist tatsächlich wortwörtlich bi-sexuell, eine Beziehung wollte ich mit einer Frau keinesfalls haben, habe mich auch noch nie in eine verliebt.

    Mit bi-Männern kann man auch prima Spaß zu dritt oder zu viert haben ., weswegen ich noch lange keine grundsätzlich offene Beziehung wollen würde.
     
    21.08.2017 #7
  8. jayyjayy
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    Fremdgehen, offene Beziehung usw., darum geht es doch gar nicht. Ich glaube Lothar 68 will wissen, ob es stimmt, dass die meisten Frauen mit einem Bi-Mann ein Problem haben. Ich habe mich mit dieser Frage noch nie beschäftigt. Kann aber sein, dass die meisten Frauen für einen Mann mit Bisexualität zu konservativ sind. Selbst dann, wenn der Mann ihr versichert, dass seine Lust auf Männer nur selten durchschlägt.
     
    21.08.2017 #8
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  9. Synergie
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    Naja... er will seine Bi-Neigung ja nach eigener Angabe schon auch ausleben. Ob jetzt nun während er in Beziehung mit einer Frau ist, oder nicht, das ist die Frage.
     
    21.08.2017 #9
  10. Lothar68
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    @Synergie
    Da ich ja bei Parship angemeldet und somit auf der Partnersuche bin, sollte eine Partnerin meine Neigung akzeptieren. Deswegen wehre ich mich auch gegen den Begriff "Fremdgehen". Genau das soll es nicht sein! Sie soll es wissen, es akzeptieren und mir die wenigen nötigen Freiräume dazu geben oder auch selbst dabei sein. Es darf, egal welche Fallgestaltung, nicht zu Eifersucht oder dem Gefühl des "betrogen werdens" kommen. "Ausleben" bedeutet für mich fast ausschließlich Hand- und Oralverkehr. Hatte bisher erst zwei Mal passiven AV. Dieses Verlangen könnte eine Partnerin aber durchaus mit entsprechenden Hilfsmitteln auch erfüllen.
     
    21.08.2017 #10
  11. fafner
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    Na also für mich war das klar. Will eine Beziehung mit einer Frau und - gelegentlich - noch Sex mit einem Mann. Offene Beziehung also, was sonst. Gibt sicher jemand dafür, wie breit die gestreut sind, keine Ahnung.
    Bi-Mann plus Bi-Frau wär wohl nicht verkehrt, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.08.2017
    21.08.2017 #11
  12. FrauWolf
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    @Lothar68

    Einen Mann mit deiner Einstellung fände ich optimal. Oft gibt es nur krasse Gegensätze. Entweder stockkonservativ und BlümchenSex oder untreue Swinger, die alles und jede/n mitnehmen müssen.

    Ich finde es schön, wenn man sich grundsätzlich treu ist und solche Neigungen dann mal gemeinsam auslebt zB. Bei einem Dreier oä.
    Aber eben keine Heimlichkeiten.

    Ich glaube, ich hätte auch kein Problem, wenn er mir sagt, er geht zu seinem Freund mit dem er Sex hat... Wenn ich mich in dem Moment nicht vernachlässigt fühle. Wie er dann Sex hat ob AV oder wie auch immer wäre mir völlig egal, wenn ich vertrauen kann, dass er sich schützt.

    Dass er dann jedoch in meiner Abwesenheit Sex mit einer Frau hat, ginge gar nicht und wäre für mich fremdgehen.

    Im Rahmen eines MFMF in meiner Anwesenheit hätte ich wiederum kein Problem.
     
    22.08.2017 #12
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  13. Für mich liest sich das so, als ob es um zwei ganz verschiedene Themen ginge, die nicht unbedingt zusammengehören müssen.
    1) Akzeptanz eines Partners mit einer bisexuellen Orientierung
    2) Akzeptanz, dass der Partner ab und zu mit jemand anderem Sex hat

    Ich glaube, für mich wäre 1) kein Problem, 2) hingegen schon.

    Vielleicht überlegst du dir mal, lieber Lothar68, weshalb für dich diese beiden Themen zusammenzugehören scheinen.
    Mir kommt dazu die Frage in den Sinn, ob dir eigentlich eine homosexuelle Beziehung wichtiger sein könnte als eine heterosexuelle, du aber (noch) nicht wagst, ganz dazu zu stehen. Da könnte es ja viele verständliche Gründe dafür geben, z.B. Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung oder auch Unverständnis im familiären oder sonst nahen Umfeld.
    Aber vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein...

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück, den Mut ganz zu dir zu stehen, und das Finden einer Partnerin oder eines Partners, mit dem du eine erfüllte Beziehung leben kannst.

    PS: Ganz zu sich zu stehen, bedeutet meines Erachtens nicht, jedes momentane Bedürfnis auszuleben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22.08.2017
    22.08.2017 #13
  14. lisalustig
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    Ich hätte damit ein Problem. Ob diese Neigung nun vor meinen Augen oder heimlich ausgelebt würde, spielt keine Rolle. Ich reiche dem Partner nicht. Und er muss sich das Fehlende gelegentlich woanders holen. Ob er nun mit einer Frau oder einem Mann sexuelle Abenteuer hat, ist für mich unerheblich.

    Eine bisexuelle Frau hätte vermutlich das Verständnis, was mir nicht möglich ist.

    Und nicht zuletzt hätte ich Angst, dass sich der Partner bei irgendwelchen Sexabenteuern mit unbekannten Männern Krankheiten einfangen könnte (was natürlich auch bei einer Frau möglich ist).
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2017
    22.08.2017 #14
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  15. Wieso sollte eine bisexuelle Frau kein Problem damit haben, wenn der Partner noch Sex mit anderen will? Ich verstehe diesen Gedankengang nicht.

    Meines Erachtens bedeutet Bisexualität, dass man sich in beide Geschlechter verlieben kann. Das heisst doch aber nicht, dass man Sex mit Angehörigen beiden Geschlechts gleichzeitig haben muss. Oder verstehe ich da etwas falsch?
     
    22.08.2017 #15
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