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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. MarkAurel

    MarkAurel

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    Bin ich „gestört“?

    Hallo,
    mit der etwas starken Formulierung möchte ich folgende Situation beschreiben:

    Sobald sich eine Frau von mir angesprochen/angezogen fühlt und auch ich Gefühle entwickel kommen in mir Fragen auf, die mich sozusagen in einen Teufelskreis ziehen:
    - Was findet sie an mir
    - Wird ein Spiel mit mir getrieben?
    Ich möchte vorrausnehmen, dass ich weder ein durchgeknallter Psycho bin, noch irgendwelche „Altlasten“ aufzuarbeiten haben.

    m/41
     
    22.01.2012 #1
  2. richterchen

    richterchen

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    Das kenn ich... ging/geht mir auch so.

    Vor allem wenn man von ihr weiß, das man die "Nummer 7" in 3 Jahren war. Man kann davon ausgehen, dass sie allen Vorgängern das selbe erzählt hat.

    Was ist an Ihren aussagen also Glaubhaft??
     
    22.01.2012 #2
  3. Leonie

    Leonie

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    vielleicht?

    "Bin ich „gestört“?

    - Was findet sie an mir
    - Wird ein Spiel mit mir getrieben? "

    Grundsätzlich davon auszugehen daß eine Frau die sich für dich interessiert, ein Spiel mit dir treibt, halte ich für gestört.
    Deinen anderen Beiträge im Forum und Fragestellungen und deine Nicknamewahl bestärken in mir den Eindruck daß Du "anders" bist.
     
    22.01.2012 #3
  4. Mara

    Mara

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    Hallo MarkAurel,
    das hört sich für mich eher nach einem gestörten Selbstwertgefühl an - was ich übrigens sehr gut kenne. Erst wünscht man sich eine Partnerschaft, und wenn dann am Horizont eine erscheint fragt man sich, ob das überhaupt sein kann und was diese Person überhaupt an einem findet. Das geht sogar so weit, dass ich dieser Person dann unterstelle, dass ich nur der Notnagel bin, bis sie etwas besseres findet... All das sind aber nur die Gedanken, die wir selbst über uns haben. Ich frage mich manchmal: würde ich mich selbst als Partnerin nehmen, wenn ich ein Mann wäre? Wie wäre denn die Antwort bei dir: würdest du dich als Partner aussuchen, wenn du könntest?
     
    22.01.2012 #4
  5. MarkAurel

    MarkAurel

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    @Leonie,
    natürlich bin ich anders, das weis ich, aber bin ich deshalb „gestört“?
    Ich kenne meine Schwächen, aber auch meine Stärken. Niemals würde ich etwas herausposaunen, ich bleibe immer in der Deckung. Ich mache mir Gedanken und habe jedes Mal wenn ich mich geöffnet habe schlechte Erfahrungen gemacht. Hinzu kommen eventuell noch vorhandene Charaktereigenschaften. Bin aber kein verschrobener Eigenbrötler.

    Wenn ich Mainstream wäre, wäre ich nicht dass was ich bin. In allem was ich mache steckt ein Sinn! So natürlich auch die Namenswahl. Jetzt bin ich mal ganz forsch, 08/15 kann jeder!

    @Mare,
    Sehr gut getroffen. Selbstzweifel ist das was mich definiert, nur so kann ich das Leisten was ich zu leisten in der Lage bin. Immer alles zu hinterfragen, so natürlich auch die eigene Person und deren Entscheidungen. Das ist es was mich von allen anderen abhebt, vor allem in meiner beruflichen Umgebenen. Dieser Vorteil(?) stellt sich im Privaten als totaler Nackenbruch heraus …
     
    22.01.2012 #5
  6. Mara

    Mara

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    Nackenbruch hört sich sehr brutal an, trifft es aber oft. Ich habe für mich beschlossen, trotzdem so zu bleiben und stelle auch den Anspruch an meinen zukünftigen Partner, sich ständig zu hinterfragen und auch mit seinen Zweifeln innerhalb der Beziehung offen umzugehen. Nur so kann man an- und miteinander wachsen. Und wenn ich auf DIESEN einen Menschen nochmal 5 Jahre warten muss, dann ist das eben so ;-)
     
    22.01.2012 #6
  7. Mara

    Mara

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    PS: Das Hinterfragen wird mir im Job übrigens immer negativ ausgelegt...
     
    22.01.2012 #7
  8. Leonie

    Leonie

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    in Deinen Worten liegt ein Wechselspiel aus einem Gefühl der Minderwertigkeit (warum will sie etwas ausgerechnet von mir?) und einem (freudigen?) Gefühl daß die Arbeitskollegen viel oberflächlicher sind als Du.
     
    22.01.2012 #8
  9. MarkAurel

    MarkAurel

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    Hallo Marta,
    ja, auch diesmal, sorry, habe ich den Ausdruck so gewählt wie es nun mal ist.
    Natürlich ist diese Eigenschaft nur in bestimmten Berufsgruppen „positiv“ geartet. Und es geht auch nicht darum, ob ein Sack Kartoffeln mehr oder weniger gebraucht wird. Jedoch werden gerade solche Menschen, die man hinterfragt, schnell in die Enge getrieben, da sie ja etwas zu verstecken haben. Da ist es ein sehr schlechter Charakterzug einfach das Handtuch zu werfen oder gar den/die Fragesteller als naiv oder gar dumm darzustellen. Das ist aber die große Kunst der „Anderen“. Jede Frage sollte respektiert und man sollte (probieren) darauf einzugehen. Jedoch merke ich immer wieder, dass die vermeidlich Überlegenen ja im Endeffekt gar nicht das Leben, was zu vorgeben zu Leben, beziehungsweise ihre eigenen gutgemeinten Ratschläge selbst nicht anwenden.
    Auf lange Sicht haben sich immer „Kopfmenschen“ durchgesetzt und Recht gehabt.

    Wenn man eins bleiben sollte, so Treu seinem Naturell. Niemals sollte etwas vorgespielt werden. Wenn die Gegenüber diese (eventuell berechtigten) Zweifel nicht relativieren kann, so waren diese Zweifel zu recht angebracht!
     
    22.01.2012 #9
  10. Mara

    Mara

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    Mare - Marta, mein Nick ist Mara :)
    Ich hinterfrage in meinem Job weniger Menschen als Prozesse, die von irgendwelchen, meist europäischen oder sogar globalen, grünen Tischen aus "verordnet" werden. Wenn man da die Schwachstellen aufzeigt, wird man oft als Bremser bezeichnet, nur weil man sein Fähnchen nicht nach jedem Wind hängen mag. Und übermorgen geht es dann wieder in die entgegengesetzte Richtung...
     
    22.01.2012 #10
  11. MarkAurel

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    Leonie,
    zwischen Minderwertigkeit und berechtigten Zweifeln (oder von mir aus Selbstzweifeln) liegt ein himmelweiter Unterschied. Ich muss nicht erst in ein Haifischbecken springen um zu wissen, dass das gefährlich ist. That’s evolution. Aus den Fehlern anderer lernen! Wie gesagt ich keine meine Schwächen und gebe sie offen zu, ist das denn Minderwertig. Ich denke, das Zeug von einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein!
    Und es ist dieser feine Unterschied der es mir ermöglicht zuzusagen verrauschend Gefahren abzuwenden.
    Mit keinem Wort habe ich mich als Überlegen gegenüber meinen Arbeitskollegen bezeichnet. In dem Arbeitsumfeld in dem ich mich bewege werden Querdenken als willkommene Mischung gesehen und sie sind es die eine eingefahren Situation (eventuell) durch Aufbrechen alter Strukturen und Denkweisen eine neue Richtung weisen können. Wir ergänzen uns, das ist der feine Unterschied, niemand ist sich zu schade den anderen um Rat zu fragen und auch zuzugeben, dass er/sie falsch lag und man den Ansatz des anderen weiterverfolgen sollte um das Problem zu lösen
     
    22.01.2012 #11
  12. Mara

    Mara

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    Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt, dass derjenige, der zu seinen Schwächen steht, genau dadurch Stärke beweist. Denn indem man versucht, seine Schwächen zu überspielen läuft man ständig Gefahr, vom anderen "entlarvt" und ggf. verletzt zu werden. Indem man aber im Vorfeld zu seinen Schwächen steht, hat man das Gegenüber praktisch "entwaffnet".
     
    22.01.2012 #12
  13. Leonie

    Leonie

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    deine Minderwertigkeitsgefühle habe ich aus DEinen eigenen Worten gefolgert


    "Sobald sich eine Frau von mir angesprochen/angezogen fühlt und auch ich Gefühle entwickel kommen in mir Fragen auf, die mich sozusagen in einen Teufelskreis ziehen:
    - Was findet sie an mir
    - Wird ein Spiel mit mir getrieben?"


    Ich selber habe mir solche Fragen noch nie gestellt.
     
    22.01.2012 #13
  14. MarkAurel

    MarkAurel

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    @ Mara,
    ups, das war das Hirn schneller als das Auge!

    Oh, ja, „das haben wir schon immer so gemacht“, „ … können Sie sich vorstellen, was das für Kosten verursacht, wenn wir..“ und so weiter und so fort….

    Ich kann nur sagen, wenn jemand um sine Meinung gefragt wird, so muss man sich auch gefallen lassen, dass sie auch mal nicht seine Eigene ist. Was mich nur auf die Palme bringt ist wenn geblockt wird, ohne eine konstruktive Lösung oder einen Ansatz zu präsentieren. Dann ist es einfach nur Veto einlegen um seine Meinung durchzuboxen. Dann hätte man aber auch nicht die anderen Fragen müssen.
     
    22.01.2012 #14
  15. MarkAurel

    MarkAurel

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    Leonie,
    wir bestehen aus nur vier Aminosäurebasenpaare sind aber grundverschieden. Jeder Mensch ist anderes und definiert sich dem entsprecht so. Es liegt also an uns und unserer Einstellung das zu akzeptieren oder nicht. Ich kann Leute, die keinerlei Selbstzweifel haben gut verstehen, jedoch frage ich mich manchmal, auf welcher Basis ihr Selbstbewusstsein aufbaut. Spreche ich mit ihnen und höre zu so komme ich immer wieder zu dem Schluss, „Also, das ist das Geheimnis, Junge, da kannst Du aber locker mithalten“. Aber niemals würde ich so denken und auch handeln. Ich verstecke nichts und bin von Anfang an offen. Ich vertrete nicht das Motto „… haste‘ nicht gefragt, also habe ich es Dir auch nicht gesagt“ Nein, offen raus und dazu stehen, dann gibt es keinerlei Klippen mehr zu umfahren.
    Mir kann man in die Augen schauen ohne dass ich wegschaue, ich gebe Fehler zu und bin offen für alle Art von Kritik. Das ist offensichtlich mein FEHLER!
     
    22.01.2012 #15
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