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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. IMHO
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    "Praktisch denken, Särge schenken"
     
    16.11.2017 #31
  2. Marlene
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    :D und die romantische Variante: in ein Doppelgrab investieren.
     
    16.11.2017 #32
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  3. 199MKt8gf
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    Hallo Marlene, nice to meet you again.
     
    16.11.2017 #33
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  4. AlexBerlin
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    Es gibt Paare, wo einer den anderen rührend bis zum Ende pflegt und wo beide irgendwie in Symbiose zueinander stehen. Auch der Pflegebedürftige gibt dem anderen Kraft und Halt. Das würde ich mir in meiner Partnerschaft wünschen.
    Wenn aber einer geistig nicht mehr da ist oder körperlich so verfällt, dass er kaum noch etwas tun kann, dann fände ich es besser, wenn Hilfe dazukommt, insbesondere wenn das jahrelang so geht. Dann kann der gesunde Partner dem Pflegebedürftigen zur Seite stehen, aber hat nicht die Bürde einer 24h Pflege. Und er kann noch ein eigenes Leben haben. Wenn ich völlig dement wäre und mein Partner fit, dann wäre ich dankbar, wenn er mir weiterhin zur Seite steht und auf mich aufpasst, aber er dürfte auch ein eigenes Leben haben, was eine neue Partnerschaft für ihn mit einschließen würde.
     
    16.11.2017 #34
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  5. cortado74
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    Ich finde das eine interessante Frage, denn es scheint heutzutage eben nicht selbstverständlich zu sein, dass Menschen so denken... Ich persönlich wünsche mir nach wie vor einen Partner, der mit mir durch Dick und Dünn gehen würde und nicht gleich alles hinschmeisst, sobald es mal "ungemütlich" wird. Ich dachte, ich hätten diesen Partner in meinem Ex gefunden nach 13 gemeinsamen Jahren mit Höhen und Tiefen und zwei Kindern. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Und ja, vielleicht habe ich auch die letzten Jahre so nach seiner Liebe "gehechelt", weil er sich schon lange vor mir verabschiedet hatte innerlich - was er aber nicht zugab, sondern so tat, als sei alles in Ordnung - was ich ihm auch glauben wollte bis zum Schluss.

    Auch wenn ich da sehr enttäuscht worden bin menschlich, auch belogen wurde über einen längeren Zeitraum, trage ich dennoch dieses Bild in mir von der Partnerschaft, wo beide sich gegenseitig unterstützen und einen der Gedanke trägt: "das schaffen wir auch, Hauptsache, wir sind zusammen". Bei meinem Ex hatte ich eigentlich am Ende nur noch das Gefühl: nee lass mal, das wird nix mehr mit uns beiden - und ich habe dir ja von Anfang an gesagt, dass ich nichts für die Ewigkeit will (hat mich zwar trotzdem geheiratet, aber das ist ein anderes Thema...). Oder anders gesagt: Wenn wir uns stritten, dann lag von seiner Seite IMMER die Trennung im Raum - von meiner Seite NIE. Ich glaube einfach, das ist der Punkt, wie man "programmiert" ist. Ob man immer davon ausgeht, dass das Glas halb voll oder halb leer ist....
    Und ja, ich würde meinen Partner auch pflegen, wobei ich mir auch Hilfe gestatten würde. Bei meinem Ex wusste ich immer: Wenn ich eine schwere Krankheit bekommen hätte, wäre er sofort weggewesen, weil er damit einfach nicht umgehen kann. Selbst bei einer Grippe hat er schon gestöhnt, weil ich dann nicht mehr "funktionierte" wie sonst.... klingt schlimm und lieblos, wenn man das jetzt so liest, aber hinterher ist man eben meistens schlauer, als wenn man mitten in der Situation steckt...
     
    19.11.2017 #35
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  6. TruppenurseI
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    Da siehst du,wohin es führt, wenn ein Mann nur halbherzig "ja" sagt.
     
    19.11.2017 #36
  7. cortado74
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    Ach weisst du, ich finde eure Kommentare hier im Forum zuweilen echt unsensibel, und das interessanterweise immer von Frauen. Ich habe ihn ja nicht zum Standesamt geprügelt oder dazu gezwungen, und er sagte mir, er hätte es in dem Moment mit ganzem Herzen so gewollt - und ich dachte wirklich, jetzt ist er angekommen und bekennt sich zu mir bzw. zu uns (hatten ja bereits zwei Kinder zu dem Zeitpunkt). Ich bin eben ein Mensch, der immer das glaubt, was der andere sagt und sich auch ein Stück weit darauf verlässt - vielleicht ein Fehler von mir, aber eigentlich möchte ich mir das bewahren und nicht total misstrauisch jedem gegenüber durch die Welt gehen.

    Er hat ja nicht gesagt am Anfang: Du, wir können gerne eine Familie gründen, alles schön und gut - aber ich werde nie für immer bei dir bleiben, sei dir dessen bewusst. Im Gegenteil, mit der Frau vor mir hatte es schon nicht geklappt (auch ein Kind) und er sagte mir damals, er hätte sich so sehr Kinder aus "dem gleichen Stall" gewünscht und diesen Traum aufzugeben, wäre das Schlimmste für ihn gewesen. Klar hat er es später so hingedreht - aber all die Jahre hat er ja was anderes gelebt und mir auch immer wieder beteuert, dass ich die erste bin, mit der es so gut klappt usw. die ihn und seine Macken erträgt., blablablabla... Und wir waren auch lange ein gutes Team und sind es sogar heute noch. Sonst hätte ich sicher auch nicht so lange daran festgehalten.
    Allerdings hat er oft gesagt: Wahnsinn, jetzt sind wir schon 11 (12, 13...) Jahre zusammen! ...und es klang irgendwie immer negativ. Während ich immer sagte: Wahnsinn, wir sind schon so lange zusammen und es fühlt sich immer noch gut an und gar nicht, als wenn es eine Ewigkeit wäre... Da ist es wieder, das halb leere oder halbvolle Glas: Während ich stolz war auf die gemeinsame Wegstrecke, hat er sich offenbar mit jedem weiteren Jahr mehr eingeengt gefühlt (dies aber nie kommuniziert).
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.2017
    19.11.2017 #37
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  8. TruppenurseI
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    du redest ihn immer noch schön, dabei lag die Wahrheit eigentlich die ganze Zeit auf dem Tisch.
     
    19.11.2017 #38
  9. cortado74
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    Wird das jetzt hier eine Psycho-Analyse? Es ging um die Frage, ob man jemanden für "Immer" sucht und ich wollte damit nur sagen, dass ich diesen Traum - trotz enttäuschender Erfahrung - immer noch in mir trage. Ob ich so jemanden finden werde, mit dem das klappt und ich das dann auch noch möchte, ist ja eine andere Frage. Es müsste idealerweise jemand sein, der da ähnlich programmiert ist wie ich, den ich aber dann trotzdem nicht irgendwann langweilig finde. Mein Ex hat diesen Traum einerseits auch, ist aber durch seine eigene Biografie so bindungsgestört, dass er dann doch immer wieder die Flucht ergreift (ist ja schon die zweite Familie, die er verlassen hat und vermutlich werden noch weitere folgen)
     
    19.11.2017 #39
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  10. t.b.d.
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    Wenn einer bei Meinungsverschiedenheiten gewohnheitsmäßig die Trennungsjokerkarte auf den Tisch legt ist er wohl kaum an einer gleichberechtigten Partnerschaft interessiert. Der sucht vielleicht das Sahnehäubchen für sein ansonsten"perfektes" Leben oder was auch immer. Beziehungsfähig sieht anders aus. Mir fehlte da die Grundlage für Kinder oder Heirat.
     
    20.11.2017 #40
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  11. Antilover
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    Ich finde nicht, dass diese Fragen in Verbindung mit einer Partnerschaft zu sehen sind. Ich kann mich auch um jemanden kümmern oder mit ihm befreundet sein, mit dem ich nicht liiert bin. Wenn die Liebe bis zum Schluss hält, ist's gut, wenn nicht, ist's auch gut.
    Wichtiger als die Dauer der Beziehung ist, wie man auseinandergeht und wie man zusammen gelebt hat. Die Statistik spricht ohnehin dafür, dass fast alle die kommen, auch wieder gehen. Und das ist auch okay. Am Ende des Tages, sind wir allein. Aber trotzdem mit dem Leben verbunden und auf einer anderen Ebene absolut nicht allein. :)

    Und ich nehme an, dass du das "bei dem Partner bleiben" auch als monogame Beziehung verstehst, was ich auch nicht so in Stein meißeln würde. Man muss sehen, was für alle das Beste ist und wie man sich fühlt.
     
    20.11.2017 #41
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  12. IMHO
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    Könnte das nicht auch eine Art "logische Konsequenz" aus dem Umstand sein, dass es kaum vorkommt, dass sich wirklich beide Protagonisten in exakt der gleichen Intensität in den anderen verlieben?
    Sondern dass sich einer "ganz doll verliebt" und der andere eben "ein bisschen weniger"? Und dass es in einer Partnerschaft (meiner Meinung nach) immer einen gibt, der etwas mehr liebt als der andere?
    Das soll jetzt auf keinen Fall das "lügen und betrügen (so dieses denn vorkommt) rechtfertigen - lediglich ein Erklärungsversuch, warum für den einen eine Trennung eher vorstellbar ist als für den anderen.
    Und möglicherweise hat der "etwas weniger Liebende" die Vorstellung, dass es mit einem neuen Partner wieder einfacher und vor allem anfangs, beschwingter und "leichter" zugehen könne, als sich mit dem langjährigen Partner durch die nächste Krise zu kämpfen - nur um die Dauer der Beziehung aufrecht erhalten zu können.
     
    20.11.2017 #42
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  13. mone7
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    Die Vorstellung, dass es beim Nächsten einfacher wird hat der, der geht ziemlich sicher (und manche begreifen es auch beim dritten Mal noch nicht, dass das nicht stimmt, weil man doch immer auch selbst was beiträgt ).
    Dass das der "weniger Liebende" ist, muss nicht zwingend so sein.
    Es ist nur der, der früher aufgibt. Und die Entscheidung nicht frühzeitig aufzugeben ist eine bewusste und hat nichts mit weniger lieben zu tun - sonst gäbe es keine Paare, die zusammen bleiben, denn einer ist immer gerade der, der aktuell weniger liebt (das muss /ist im Laufe der Jahre nicht immer derselbe :p)
     
    20.11.2017 #43
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  14. cortado74
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    Deine Gedanken finde ich sehr interessant, denn darüber habe ich auch schon sehr oft nachgedacht. Ich war nämlich in vorherigen Beziehungen dann oft diejenige, die "weniger" liebte... und dann gegangen ist.

    Aber ist das wirklich so? Dass es IMMER ungleich verteilt ist? Sind es nicht eher Phasen, die sich abwechseln? Ich weiss noch, dass wir anfangs wirklich beide sehr verliebt waren ineinander und diese erste Zeit auch sehr intensiv war, von beiden Seiten.
     
    20.11.2017 #44
  15. TruppenurseI
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    aber irgendwann hat sich das Blatt gewendet. An welchem Punkt das war, wäre für dich und deine Zukunft wichtig zu erkennen.
     
    20.11.2017 #45