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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Herr Maaz hat es drauf. Unfassbar gut war auch "Die narzisstische Gesellschaft"!
     
    02.03.2015 #16
  2. Lisa
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    "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce. "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano.
    Alles von Wolfgang Schorlau
     
    02.03.2015 #17
  3. Unbedingt noch genannt sein muss "Drei Minuten mit der Wirklichkeit" von Wolfram Fleischhauer.
     
    02.03.2015 #18
  4. t.b.d.
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    Apropos Hans-Joachim Maaz: "Die neue Lustschule - Sexualität und Beziehungskultur" finde ich auch sehr empfehlenswert.
     
    02.03.2015 #19
  5. Else
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    Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage: Meint ihr wirklich, dass man aus Büchern etwas über Partnerschaft oder Sexualität lernen kann?
     
    02.03.2015 #20
  6. Lernen stört mich als Vokabel in dem Zusammenhang. Bücher, richtig gelesen, können einem denken helfen. Man wendet das dann an. Das Buch von Schnarch finde ich zB. auch sehr gut.

    Aus "Das Verzeihen in der Liebe" von Michael Cöllen habe ich auch sehr profitiert.

    Umgkehrt gefragt: Warum bezweifelst du es?
     
    02.03.2015 #21
  7. Lisa
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    Hm, schwierig. Ich glaube nicht, dass ein Buch das persönliche Gespräch/sich beschäftigen ersetzen kann, und zwar mit der/dem Betroffenen, sprich Partner. Höchstens dass es Denkanstösse für die Gespräche geben kann. Dann aber sicher nicht diese ganzen "Ratgeber" á la "der Mann muss" " die Frau darf auf keinen Fall" "Männer/Frauen sind ..."
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 02.03.2015
    02.03.2015 #22
  8. Else
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    Weil ich genügend Menschen kenne, die meinen, sie verstehen sich und die Welt, weil sie Bücher gelesen haben. Ich glaube, man muss Erfahrungen machen, und die reflektieren - dabei können Bücher helfen - und dann eben doch lernen im Sinne von sich entwickeln.
     
    02.03.2015 #23
  9. IPv6
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    Kommt gut bei Flugreisen:

    "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt." von Stephan Orth, Antje Blinda
     
    03.03.2015 #24
  10. Andre
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    Früher ja, aber dann kam ein Tag, an dem ich alle diese Bücher in einem Schwung zum Container gebracht habe. Im Vorfeld dieses Tages hatte sich der Zweck solcher Bücher (auch durch "fremde Hand" ...) von einer Inspirationsquelle zu einer Vorschriftenquelle gewandelt, der ich nicht mehr gerecht wurde, ich Dödel. Sie wandten sich sozusagen gegen mich (bzw. wurden gegen mich angewendet). Meine Kernerkenntnis aber war: In den Büchern steht alles mögliche über irgendwelche Männer, aber nichts über mich.

    Nebenbei: mein dringender Verdacht ist, dass ich vor diesem Tag diese Bücher selber auch mehr gegen als für jemanden verwendet habe. Ein Grund mehr, ihnen abzuschwören.
     
    03.03.2015 #25
  11. Andre
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    Aber nun noch mein Buchtipp: "Das Mädchen mit den blauen Augen" von Michel Bussi. Klingt nach Liebesschmonzette, ist aber der raffinierteste Krimi, den ich je gelesen habe.
     
    03.03.2015 #26
  12. @Andre
    Cool! Danke für den Tipp. Das klingt großartig, auch die Inhaltsangabe, die ich als Krimi- und Thriller-Fan natürlich sofort gelesen habe. Buch ist auch verfügbar in meiner Haus-Bib :)

    @Else
    Wichtig ist in meinen Augen, wie wir selbst unser Verhältnis zu Büchern erleben/gestalten und was wir daraus machen und mitnehmen. Ich lese nicht, um andere zu belehren oder zu bekehren... Für mich sind Bücher Tickets in neue Innen- und Außenwelten. Lesen als Abenteuer und Reise zu neuen, anderen Horizonten.

    Ja, es gab Bücher, die mein Leben tiefgreifend verändert haben. Das kann ich genau so für mich sagen. Oft geschehen solche (Mega-)Glühbirnenmomente bei mir retrospektiv. Das heißt: Ich habe die Erfahrungen schon gemacht, leider sogar oft wiederholt, ohne das Muster dahinter (wieder)zu erkennen. Und dann kommen die Einsichten und Erkenntnisse. AHA-Effekt de Luxe quasi. Natürlich sind Menschen als Spiegel wichtig. Bücher können auch Spiegel sein. Es bedarf in meinen Augen Mut und Ausdauer in diesen papierbasierten Dialog und Erkenntnis-Prozess zu gehen... Manche Menschen haben andere Wege. Alles, was unterstützend wirkt, ist ja willkommen...
     
    03.03.2015 #27
  13. t.b.d.
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    Ich habe schon vieles aus Büchern gelernt. Bezogen auf Partnerschaft und Sexualität vor allem etwas über Hintergründe gewisser Muster, die zwar erkannt aber oft nicht durchbrochen werden können, ehe man nicht versteht, wie sie funktionieren.

    Ich glaube daran, dass Probleme nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden können, auf der sie entstehen. Von daher macht es Sinn, etwas, dass sich mir nicht direkt erschließt mit Hilfe höherer Sachkompetenz zu betrachten.

    Ich habe auch viel Schrott gelesen und nichts daraus gelernt, weil es nichts daraus zu lernen gab. Vermutlich ähnliche Werke wie die, die André zum Container trug. Der Unterschied war, dass die Autoren der brauchbaren Bücher erfahrene Fachleute auf dem Gebiet sind über das sie schreiben und die anderen eben nicht.
     
    03.03.2015 #28
  14. Else
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    Ok, ja, man kann etwas aus Büchern lernen. Fragt sich, wie man entscheidet, was die richtigen sind, also ob ich aus einem Buch, das für mich richtige lernen kann. Und dass man es dann nicht zum einzigen macht, das richtig ist, also das angelesene Wissen zum Absoluten erhebt. Vielleicht sollte man dabei, denn bei mir bleibt Skepsis, unterscheiden zwischen Kenntnissen (also Wissen, durchaus aus Büchern zu gewinnen), Einsichten und Fertigkeiten. Aus Wissen kann eine Einsicht, eine Erkenntnis erwachsen, aus der dann Handeln entsteht. Bis aus einem Handeln eine Haltung, ein Habitus entsteht, braucht es nochmals Übung, also Praxis, Erfahrungen mit dem Handeln machen.
    Ohne dies wäre es mir zu einfach.
     
    03.03.2015 #29
  15. equinox
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    Danke, dem scheint mir nichts mehr hinzuzufügen. Oder vielleicht doch: die Erfahrung positiver Resonanz auf das Handeln. Wenigstens manchmal.
     
    03.03.2015 #30