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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Ja, das Leben ist geradezu frappierend oft einfach nur einfach.
     
    26.09.2017 #241
  2. Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.09.2017
    26.09.2017 #242
  3. Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.09.2017
    26.09.2017 #243
  4. HrMahlzahn
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    Bitte, bitte bei Buchvorstellungen einen kleinen Hinweis auf den Inhalt.
     
    26.09.2017 #244
  5. HrMahlzahn
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    Oh Gott
    ich habe mich gleich mit zwei Büchern völlig verhoben
    Einmal habe ich mir den Parzifal von Wolfram von Eschenbach zweisprachig in Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch bestellt. Ich kannte ihn aus dem 9.Schuljahr als Reclamheft. Jetzt kamen zwei dicke Bände. . Linke Seite Mittelhochdeutsch zwölftes Jahrhundert. Rechte Seite Neuhochdeutsch einundzwanzigstes Jahrhundert. Harter Stoff, aber interessant.

    und damit es mir nicht durch die Lappen geht habe ich mir antiquarisch
    die kritische Edition von Hitlers Mein Kampf vom Institut für Zeitgeschichte besorgt. Mit dem Schinken kann man jemand erschlagen und dann steht auch noch drauf BAND I. Kann man unmöglich im Bett lesen. Der Lattenrost knirscht bösartig. Mit den Büchern werde ich meinen Ohrensessel wohl entgültig zu Tode sitzen. Dabei habe ich mir das neue Asterixheft noch gar nicht besorgt.
     
    31.10.2017 #245
    Nutbrown40 gefällt das.
  6. Traumichnich
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    Dann versuch's mal mit Christoph Dieckmann, ziemlich egal, welches Buch, z. B. "Freiheit die ich meine".

    Allesamt sprachlich schlichtweg brillant und inhaltlich vielschichtig, lehrreich und unterhaltsam : Deutsche Geschichte mal anders, aber in jeder Hinsicht empfehlenswert.
     
    01.11.2017 #246
  7. HrMahlzahn
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    Oh ja!!!!!
    Anarchie in der Literaturszene!!
    Bücher aller Länder vereinigt euch!!!!
    Ihr habt nichts zu verlieren außer euren Seiten.:D

    Ach, wie schön ist es doch, dass man Aussagen so herrlich entstellen kann!!!
    Sorry Traumichnich
     
    01.11.2017 #247
  8. Traumichnich
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    Plödmann ! :D

    Aber wenn's Deine Stimmung hebt, ... ;)
     
    01.11.2017 #248
  9. HrMahlzahn
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    ist Plödmann, die Steigerung von Blödmann?;)
     
    01.11.2017 #249
  10. Ich habe mir das Buch
    EIN WENIG LEBEN von Hanya Yanagahira
    angehört, ein erschütterndes und trotz seiner Überspitzungen ein wichtiges zum Thema sexueller Mißbrauch und seine Folgen, aber auch Freundschaft, Liebe, Vertrauen...
    dazu 2 Rezensionen auszugsweise, für die ich keine besseren Worte finden kann:

    "Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. ...“

    „Was man im Laufe der Lektüre von Judes Hintergrund erfährt, ist so entsetzlich, dass es einem die Sprache verschlägt und stellenweise die Tränen in die Augen treibt. Der Leser taucht hier in das Seelenleben einer Figur ein, der nichts Unmenschliches fremd ist: Jude macht im Laufe seines Lebens eine nicht abreißende Serie von Grausamkeit und Misshandlungen durch, die jedes überhaupt zu Empathie fähige Gemüt schaudern lässt. Zwangsläufig verschanzt er sich in einem Panzer aus Selbsthass, für den die Misshandlung der eigenen Person etwas so Selbstverständliches ist, dass er Gewalt als die sozusagen natürliche und einzig plausible Form des Verhaltens ihm gegenüber empfindet und mit ihm entgegengebrachter Freundlichkeit und Zuneigung gar nicht mehr umgehen, sondern solche Erlebnisse nur noch als zeitweilige Fehltritte und irritierende Störung der vermeintlichen Ordnung wahrnehmen kann....“
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.11.2017
    01.11.2017 #250
  11. HrMahlzahn
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    In Anbetracht des neues Threats TRANSGENDER in derProfilberatung von @Transpetra
    möchte ich hier nochmals auf meine Rezension des BUCHES
    Mein bunter SCHATTEN
    #124 hinweisen

    Mein bunter Schatten
    von Pari Roehl

    Die Autobiographie einer Transgenderfrau.
    Angefangen von ihrer Kindheit als etwas auffälligem Jungen im Iran, ihrer Flucht in die Niederlande, ihrer wechselvollen Jugend in der niederländischen Szene, bis zu ihrer Operation und dem Umzug nach Berlin.
    Ein spannendes und emotional mitreißendes Buch. Ich habe es verschlungen.
    Es hat mir geholfen, mich besser in das Leid und das Leben dieser Menschen hinein zu finden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2017
    02.11.2017 #251
    AlexBerlin gefällt das.
  12. GLÜCKLICH
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    Kazuo Ishiguro (er hat dieses Jahr den Nobelpreis für Literatur bekommen):
    "Was vom Tage übrig blieb".
    Auch phantastisch verfilmt von Ivory, mit Thompson und Hopkins.
     
    12.11.2017 #252
    fafner und Jacinta gefällt das.
  13. HrMahlzahn
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    Besonders das japanische Original ist voll von exquisitem Sprachwitz.;)

    GLÜCKLICH, kannst du bitte kurz was zum Inhalt schreiben
     
    12.11.2017 #253
  14. HrMahlzahn
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    Seit Jahrzehnten mein Lieblingsbuch.
    Ein Science Fiction Roman, aber auch eine Reise in die Abgründe der eigenen Seele.
    Es geht an der Oberfläche um problematische, wenig erfogreiche Kommunikationsversuche mit einer ozeanartigen wahrscheinlich intelligenten Protoplasmamasse, die verborgene, verdrängte Bereiche des menschlichen Unbewußten zur Realität werden läßt, die niemand sich und Anderen zeigen möchte. Es ist so quälend, dass ein Forscher Selbstmord begeht. So taucht die Frau des Protagonisten plötzlich auf, die vor Jahren Selbstmord begangen hat, und wegen der er unter starken Schuldgefühlen leidet.
    Es ist gleichzeitig eine Reise ins Äußere und ins Innere. Die übliche technische Sience fiction spielt hier kaum eine Rolle. Hier spielen geistige und psychologische Probleme eine Rolle.
    Das Buch wurde mehrmals verfilmt, unter anderem (schlecht) mit George Cloony
     
    11.02.2018 #254
  15. HrMahlzahn
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    Hallo, Haallooo,
    gibt es hier eigentlich noch Menschen die Bücher lesen (können)? Ich habe den Eindruck, dass gerade jüngere Menschen nur noch kurze Texte verarbeiten können. Das liegt wohl an der schnelllebigen Zeit mit den rasanten Kommunikationsmitteln wie SMS, Twitter und Whatsapp. Statt ein vielschichtiges Buch zu lesen, schaut man lieber einen 90 Minutenfilm. Der gibt zwar nur oberflächlich den Inhalt des Buches wieder, aber es geht schneller und man kann mitreden.

    Viele kennen den wunderbaren Film:"Der Name der Rose".
    Ein sehr guter Mittelalterkrimi aus dem Klostermilieu.
    Wer hat aber den Roman von Umberto Ecco gelesen?
    Ein, selbst in der Übersetzung, noch wunderschön geschriebenes Werk. Die äußere Form bildet auch hier der Klosterkrimi, aber es geht auch um tiefsinnigere Themen: Es geht um die Inquisition und das Gewissen der Inquisitoren. Es geht um Häretiker und die Verfolgung Andersdenkender. Es geht um das Elend der einfachen Bevölkerung und ihre Ausbeutung durch die Kirche. Es geht um Mariengläubigkeit und die gleichzeitige Frauenfeindlichkeit. Es geht darum, ob Gott den Menschen das Lachen erlaubt. Es geht um Herrschaftswissen, welches nicht geteilt werden soll und um einiges mehr.
    Es ist ein Buch das spannend unterhält, schön ist, und gleichzeitig den Horizont erweitert.


    Zwei Ziegen verirren sich ins Kino, landen im Vorführraum und fressen den Film auf. Da sagt die eine Ziege:"Das Buch war aber besser".
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2018
    27.02.2018 #255
    q(n) =4 gefällt das.