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  • #16
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von laurasu:
Hallo Jan,

entschuldige bitte, der kennt ne Frau 60 Stunden und nennt dass Beziehung. Jetzt gratuliert ihr Profis ihm noch dazu und er steigert sich noch mehr da rein, dass er eine Beziehung führt. Er führt höchstens ein Kennenlernen… mehr nicht. Kein Wunder, dass die letzte PS- Beziehungen bei ihm nicht gehalten haben und er so enttäuscht darüber war. Wer so vorgeht und sich keine Zeit lässt... bis zur Party ist das eh erledigt... So dann bin ich mal gespannt, was es noch so für Klopse zu lesen gibt. Sind ja auch schon überwiegend ältere Damen und Herren hier.
Liebe larasu,

jetzt schreibst Du von Dingen, von denen Du - bei allem Respekt vor Deinen Bedenken - faktisch Null Ahnung hast. Du kennst keine Hintergrundgeschichten, keine Details und weder die Frau (sie) noch den Mann (mich). Diese Details würden weder sie noch ich hier veröffentlichen. Nur soviel:

Erstens hielt meine damalige Beziehung, die auch über parhip "gestiftet" wurde immerhin acht lange Jahre, von denen fünf aus meiner Sicht mehr als sehr gut waren. Und ich bin dankbar für diese Zeit. Und ich bin dankbar dafür, dass ich weiss, wie es sich anfühlt und ist eine wirklich gute Beziehung zu leben. Dass es keine Garantie für die Zukunft gibt, wissen wir alle. Manche Beziehungen dauern zwei Wochen, manche drei Jahre, meine acht Jahre und andere schaffen ein ganzes Leben, etwas das sicherlich auch ich anstrebe. Wie gesagt, es gibt keine Garantie. Du musst es einfach leben, Dich weiter gegenseitig bemühen und dankbar sein für die schöne Zeit.

Zweitens sind Menschen sehr unterschiedlich. Mein Vorgehen ist sicherlich eher extrovertiert und ich bin sicherlich auch entscheidungsfreudig. Andere sind eher zögerlicher und lassen längere Zeit "mehrere Eisen im Feuer" bis sie sich endgültig nach längerer Zeit entscheiden mit ihm oder mit ihr zu leben, es zu riskieren; auch zu riskieren dass es schief geht. Dies ist bitte keine moralische Bewertung. Jede(r) auf seine/ihre Art und jeder von uns muss seinen ganz eigenen Weg gehen und die persönlichen Entscheidungen verantworten. Sie ist mir in diesen Dingen sehr ähnlich. Und sicherlich haben wir beide ein so atemberaubendes Tempo vorgelegt, dass wir jetzt erst einmal die nächsten Monate "konsolidieren" werden. Wir werden es einfach einfach leben, nachdem wir uns klar entschieden und verbindlich für einander festgelegt haben.

Drittens wir beide sind uns - auf der Grundlage unserer Persönlichkeiten - sehr sicher dass wir dafür sorgen können, dass es funktioniert. Interessanterweise haben wir beide nicht das Gefühl von rosa-rot, eher rational mit sehr viel Nähe, Achtsamkeit und Bewußtsein für das was wir gerade tun. Übrigens es ist gerade uns älter sein, dass uns sehr hilft anders als in jungen Jahren vorzugehen.

Liebe Grüße
Jorge

PS: danke für Deine Warnung, sie ist grundsätzlich völlig berechtigt und dennoch bin ich mir sicher - soweit Sicherheit überhaupt möglich ist dabei - dass sie und ich alle uns bekannten erforderlichen Voraussetzungen sehr genau geprüft haben und bereits mitten drin sind Partnerschaft zu leben.
 
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  • #17
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Hallo Jorge,

anstatt so lange Romane zu schreiben, solltest du dich um deine Beziehungsdame kümmern.
Wir werden sehen. Übrigens: Schreiben kannst du ja hier recht viel. Dann hoffen wir mal, dass diese in 60 Stunden entschiedene BEZIEHUNG 8 Jahre hält.
 
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  • #18
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jorge:
Und sicherlich haben wir beide ein so atemberaubendes Tempo vorgelegt, dass wir jetzt erst einmal die nächsten Monate "konsolidieren" werden. Wir werden es einfach einfach leben, nachdem wir uns klar entschieden und verbindlich für einander festgelegt haben.

Drittens wir beide sind uns - auf der Grundlage unserer Persönlichkeiten - sehr sicher dass wir dafür sorgen können, dass es funktioniert. Interessanterweise haben wir beide nicht das Gefühl von rosa-rot, eher rational mit sehr viel Nähe, Achtsamkeit und Bewußtsein für das was wir gerade tun.

PS: danke für Deine Warnung, sie ist grundsätzlich völlig berechtigt und dennoch bin ich mir sicher - soweit Sicherheit überhaupt möglich ist dabei - dass sie und ich alle uns bekannten erforderlichen Voraussetzungen sehr genau geprüft haben und bereits mitten drin sind Partnerschaft zu leben.
Ich hatte schon einige Male das Gefühl, dass Du hier Teile meiner eigenen Geschichte zum Besten gibst und Du tust es wieder. Schön jemanden zu lesen, der auf der emotionalen Ebene ähnlich spontan reagiert wie es bei mir der Fall ist.
Zumal Du wesentlich reflektierter bist, als manches Deiner Statements vermuten lässt, denn bei deinem Einstiegs-Text in diesem Thema dachte ich auch noch: „Wenn er sich da mal nicht verzettelt.“
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer sich selbst gut kennt (und nah bei sich ist), darf seinem Bauchgefühl ruhig trauen. Mit meinem Partner hatte ich gerade mal halb so viel Zeit wie ihr sie hattet und trotzdem wussten wir, dass wir uns ernsthaft aufeinander einlassen wollen. Diese schnelle Entscheidung habe ich trotz der widrigen Umstände bis heute nicht bereut. Und die Umstände sind zurzeit widrig wie nie zuvor.
 
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  • #19
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jorge:
[..] und so beschlossen wir beide es gemeinsam zu wagen unser Leben in Form einer Beziehung fortzusetzen.
Ich fasse mich zur Abwechslung mal kurz: Schön, freut mich für Euch. Fingers crossed, das aus dem Wagnis ein langer und erfüllter Lebensabschnitt wird. ;-)
 
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  • #20
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von goldmarie:
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer sich selbst gut kennt (und nah bei sich ist), darf seinem Bauchgefühl ruhig trauen. Mit meinem Partner hatte ich gerade mal halb so viel Zeit wie ihr sie hattet und trotzdem wussten wir, dass wir uns ernsthaft aufeinander einlassen wollen. Diese schnelle Entscheidung habe ich trotz der widrigen Umstände bis heute nicht bereut. Und die Umstände sind zurzeit widrig wie nie zuvor.
Danke Goldmarie. Es tut gut, zu wissen, dass es nicht nur mir so ging. Und vielleicht ist die Einschätzung der von mir hier veröffentlichten Entwicklung auch völlig unterschiedlich je nach Lebenssituation. Du hast kürzlich auch den Menschen getroffen, mit dem Du Dich traust, ein gemeinsames Leben zu wegen. Andere lassen sich gerade scheiden, verarbeiten noch die Trennung und suchen ohne Innehalte gleichzeitig bereits den neuen Partner.

Ich hatte vor zehn Jahren auch die Frau mit den höchsten Matching-Ergebniss getroffen. Eine tolle Frau, aber sie war relativ frisch verwitwet und ich merkte sehr schnell, dass sie ihren verstorbenen Mann, mit dem sie wohl eine prima Beziehung hatte, ersetzen wollte; was natürlich nicht geht.

LG Jorge
 
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  • #21
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jorge:
gerade scheiden, verarbeiten noch die Trennung und suchen ohne Innehalte gleichzeitig bereits den neuen Partner.

Eine tolle Frau, aber sie war relativ frisch verwitwet und ich merkte sehr schnell, dass sie ihren verstorbenen Mann, mit dem sie wohl eine prima Beziehung hatte, ersetzen wollte; was natürlich nicht geht.

LG Jorge
Echt sind dir solche Leute begegnet? die sich scheiden lassen und suchen? Würde mir nie einfallen-> erst alte Türen schließen bevor neue geöffnet werden. Ich bin 36 und mir würde im Leben nicht einfallen online zu suchen und erst Recht nicht in einer Scheidungsphase. Du in deiner Beziehung müsstest ja am besten wissen, dass nicht jeder der hier schreibt, auch sucht... oder suchst du etwa weiter und tarnst dich nur mit einem Vorwand??!?!?. Zeitungsanzeigen und Onlinebörsen sind was für alte Leute ab 55 oder Menschen, die soziale Probleme haben, keine Zeit haben, schüchtern sind oder sonstiges. Wäre ich auf solche Portale angewiesen, wäre wohl alles vorbei. Umso weniger kann ich verstehen, dass du einen jungen Mann dazu motivierst hier mitzumachen. Das Elend kennend, solltest du ihn motivieren raus zu gehen und sein Leben real zu leben. Stattdessen wird sich der arme Junge auf eurer Party mit ü50 vergnügen müssen

Desweiteren: schlechte Menschenkenntnis wenn dir erst nach 8 Jahren auffällt, dass deine Partnerin nur ihrem verstorbenen Mann hinterher trauerte. Vielleicht hättest du dir einfach mal etwas mehr Zeit lassen sollen und dich nicht überstürzt verblendet (wie jetzt) in die Beziehung stürzen sollen, dann hättest du auch früher gemerkt, dass da was nicht stimmt. Ein Mensch kann sich ja wohl schlecht 8 Jahre verstellen.

Spar dir zukünftig deine verstecket Sticheleien oder schreib mich, wie es sich gehört, direkt mit Namen an. Anstatt uns hier mit deinen Romanen zu beschallen, solltest du anfangen eine Erfolgsgeschichte zu schreiben und an Parship schicken, bevor alles vorbei ist.
 
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  • #22
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Lieber Jorge, seit einem Monat lese ich mit hier...und statt der FAZ, der ZEIT, oder gar meiner Fachliteratur lese ich jeden Morgen beim In den Tag Kommen erstmal hier, was sich Menschen ueber die Liebe und ihre Sehnsuechte austauschen, jetzt hat es sich Dir ereignet, beste Wünsche, Thumbs Across! , darf ich einen kleinen Kommentar dazu abgeben,
Partnerschaft kommt NACH der Liebe, bzw. Erst nach der Verliebtheit, kann also gar nicht jetzt schon DaSein, aber, das was jetzt da ist, ist wunderbar, erregend, macht schwindelig, ist der Grund, dass wir hier alle schreiben, lesen, mitfiebern, uns freuen, beste Grüße, Thetis
 
B

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  • #23
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

@laurasu
Wie sind Sie denn drauf?!
Freut mich irgendwie, dass Sie in absehbarer Zeit auch Ü50 sein werden... :D
Aber auch mit erst 36 könnte das Text-Verständnis bereits so gut ausgeprägt sein, um zu verstehen, dass die 8 Jahre Beziehung von Jorge wohl kaum mit jener Witwe in Zusammenhang stehen.
Und natürlich frag ich mich auch, was Sie eigentlich bewegt, sich hier im Forum 'rumzutreiben'? Recherchen in der Geisterbahn? Nix los, draußen, in der Welt für die U50?
 
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  • #24
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

@ laurasu
Komisch, hast Du nicht am 24.7. einen Thread des Inhalts eröffnet, dass Deine Scheidung kurz bevor steht????
Was sollen wir nun hiervon halten?
Else
 
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  • #25
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Thetis:
Lieber Jorge, ... darf ich einen kleinen Kommentar dazu abgeben,
Partnerschaft kommt NACH der Liebe, bzw. Erst nach der Verliebtheit, kann also gar nicht jetzt schon DaSein, aber, das was jetzt da ist, ist wunderbar, erregend, macht schwindelig, ist der Grund, dass wir hier alle schreiben, lesen, mitfiebern, uns freuen, beste Grüße, Thetis
Danke für die guten Wünsche. Sicherlich könnte ich von meiner Freundin sprechen und wenn das Ganze drei Monate, 5 Jahre oder gar 10 Jahre Bestand hatte von Partnerschaft sprechen. Vielleicht definiere ich einfach nur ein wenig anders. Partnerschaft hat für mich einen Beginn, der Moment wo beide sich verbindlich aufeinander festlegen und die Absicht haben miteinander alt zu werden. Jetzt beginnt das commitment und ob es funktioniert, von beiden gelebt und angepasst wird zeigt sich erst später. Ich persönlich hatte erlebt, dass es fünf Jahre geradezu perfekt war und dann begann zu kriseln. So gesehen dürfte ich erst in mindestens fünf Jahren und drei Monaten von meiner Partnerin sprechen dürfen. Aber wie wir alles wissen, es gibt keine Garantie, lediglich ein ständiges gegenseitiges Bemühen Partnerschaft zu leben.

LG Jorge

OT - @all - wo bitte ist die Einstellung "Beiträge dieses Nutzers ausblenden?" OT off
 
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  • #26
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Else:
@ laurasu
Komisch, hast Du nicht am 24.7. einen Thread des Inhalts eröffnet, dass Deine Scheidung kurz bevor steht????
Was sollen wir nun hiervon halten?
Else
Sie hat doch oben auch geschrieben, dass sie nicht online sucht. Nicht alle, die hier im Forum unterwegs sind suchen auch bei PS. Ich auch nicht.
 
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  • #27
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

@ laurasu,

ok, wie gewünscht ganz direkt und endgültig

1. Du solltest richtig lesen lernen, sonst verdrehst Du weiter die Zusammenhänge und das führt zu üblen Fehlinterpretationen
2. Spar Dir einfach Deine Bewertungen, Be- und Verurteilungen, sie sind einfach überflüssig und vergiften letztlich nur die Kommuninkation / Diskussion hier ...
3. ... und lass möglichst auch Deine Angriffe "unter der Gürtellinie" - Deine Beiträge und Kommentare bzgl. meiner Person sind ausreichend, um Dich wegen übler Nachrede anzuzeigen, wenn Du dies gerne provozieren möchtest, ok, dann mach nur so weiter ....

Ich jedenfalls habe auf diesen Umgangsstil "Null Bock" und werde ab sofort Deine Beiträge ignorieren und vielleicht kann mir ja eine andere Userin oder ein anderer User helfen den zugehörigen Funktionsbutton "Beiträge dieser Userin ausblenden" zu finden.

Jorge
 
M

Minze

  • #28
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Benutzerin:
@laurasu
Wie sind Sie denn drauf?!
Freut mich irgendwie, dass Sie in absehbarer Zeit auch Ü50 sein werden... :D
Aber auch mit erst 36 könnte das Text-Verständnis bereits so gut ausgeprägt sein, um zu verstehen, dass die 8 Jahre Beziehung von Jorge wohl kaum mit jener Witwe in Zusammenhang stehen.
Und natürlich frag ich mich auch, was Sie eigentlich bewegt, sich hier im Forum 'rumzutreiben'? Recherchen in der Geisterbahn? Nix los, draußen, in der Welt für die U50?
Herrlich gedacht und formuliert... klasse! :) Da möchte ich gerne zustimmen.
 
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  • #29
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von laurasu:
Spar dir zukünftig deine verstecket Sticheleien oder schreib mich, wie es sich gehört, direkt mit Namen an. Anstatt uns hier mit deinen Romanen zu beschallen, solltest du anfangen eine Erfolgsgeschichte zu schreiben und an Parship schicken, bevor alles vorbei ist.

Liebe larasu,

mal davon abgesehen, dass ich erfolglos nach versteckten Sticheleien in Jorges Beiträgen gesucht habe:

Spar dir zukünftig deinen offenen Spott Andersdenkenden gegenüber oder bleibe, wie es sich gehört, sachlich. Anstatt uns hier mit deinen Vorverurteilungen zu beschallen, solltest du anfangen (unsere) Geschichten aufmerksam zu lesen oder Dich rauszuhalten, wo Du offensichtlich nicht mitreden kannst.

Dein Weltbild ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Respekt ist nicht nur ein Modewort, das die Jugend sich heute auf der Straße um die Ohren wirft. Woher kommt eigentlich die Aggression, die Dich hier die Atmosphäre vergiften lässt?

Gute Besserung,
goldmarie.
 
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  • #30
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Na, mal die Kirche im Dorf lassen. Straftatbestände entdecke ich eher bei anderen Usern als in diesem Thread hier. Und bei so wenigen und auch noch moderierten Beiträgen so schnell mit dem starken Arm der Justiz drohen erscheint mir etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Jorge, auch für dich sollte doch gelten, daß wer austeilt, auch einstecken können sollte, und wer so sehr Selbstdarstellung betreibt, auch mal Fremddarstellung aushalten können sollte.
Du stellst dich ja gerne als Macher dar, sprichst öfter im “ein Lothar Matthäus tut das nicht”-Stil von dir in der dritten Person als “der Jorge”, fröhnst der Selbstdarstellung und zollst dem sogleich selbst Lob für deine Offenheit. Ist doch ok, wenn du stolz auf dich bist. Und wenn mir das ständige gefallsüchtige Repetieren deiner Lebensgeschichte mitsamt den Labelversuchen a la Dreamteam auch ziemlich auf die Nerven geht, ist das natürlich meine Sache. Anfangs hab ich ein bißchen was dazu geschrieben, es dann auch gelassen, eher ignoriert, also so manches Post, in dem du, so gar nicht ignorierend und vergessend, mir gegenüber gestichelt hast, meist eher “hintenrum”, also bemüht unauffällig. Und wenn es schon ständig darum geht, ein Bild von “dem Jorge” zu zeichnen, dann sollte das schon auch Aufnahme darin finden können. Und wenn ein anderer User (auf eine Art, die mir ebenso nicht sonderlich zusagt) eben mal umlabelt, dann akzeptier das doch. Ein Mann wächst doch eher an seinen Kritikern als an seinen Claqueuren, heißt es.

Ich glaube dir gerne, daß du dich sehr bemühst, es beinahe jedem ziemlich recht zu machen. Umso größer vielleicht die Enttäuschung, wenn das doch nicht gelingt und statt Applaus ein paar Buhrufe kommen. Vielleicht stört manchen gerade dieses offensive Beweihräuchertwerdenwollen. Und weil es als feiner gilt, was Positives zu sagen als was Negatives, denkt sich so mancher das Negative eher. Da verwundert mich dann Laurasus Impuls nicht soo sehr. Aber das muß man doch aushalten können. Ist doch wie in der Partnersuche: trotz eigener hochgesteckter Erwartungen nicht zu sehr beleidigt sein, wenn das eigene Vorgehen eben doch nicht jeder toll findet.

In sachlicher Hinsicht finde ich das recht interessant: nach kurzem Abchecken erst mal mit Partnerschaft starten und dann schauen, ob das nicht ein guter Rückenwind für wechselseitiges Kennenlernen ist.
Kann man so machen. Am Stil, wie das beschrieben ist, gefällt mir auch einiges nicht. Aber Laurasu, ich finde schon, auch jemandem, dessen Beiträge oft so einen in meinen Ohren unangenehmen gönnerhaften Ton anschlagen, kann man eine Chance gönnen. Ohne schon vorweg zu orakeln, es werde schiefgehen.