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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Schreiberin+
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    Das Gefühl : da kommt nichts mehr

    Nach langer Abstinenz hier hab ich doch noch mal ein Thema, wozu sich vielleicht jemand äußern möchte..
    Ich bin jetzt Anfang 50, habe in so ziemlich jeder Lebensform gelebt (WG, Familie, Alleinerziehend, Single) und habe in vielerlei Hinsicht ein glückliches Leben (Beruf, Kinder, Freunde, Familie, Auskommen, Gesundheit). Parship habe ich vor gut 10 Jahren kennengelernt, war auch je 2-3 Jahre in Beziehungen, die hier entstanden sind. Jetzt gerade ist mal wieder eine längere Suchphase vorbei und es war zum ersten Mal ...mühsam und erfolglos. Die Welt geht deshalb noch lange nicht unter, aber zum ersten Mal schleicht sich der Gedanke in mein Hirn - Was, wenn es das war ?

    Was, wenn es sich einfach nicht mehr ergeben wird, dass ich mich mit allem zipp und zapp mit jemandem verbinden werde ? Was, wenn der jetzige Zustand der ist, den ich nicht mehr verlassen werde ?

    Ich merke, dass ich diesen Gedanken sehr beklemmend finde. Gut, ich hab mich irgendwann auch damit abgefunden, aus Altersgründen nicht mehr schwanger zu werden, nicht mehr Inliner zu fahren und vielleicht auch nicht mehr Ski.... aber das war absehbar und keine große Überraschung. Vielleicht keine Liebesbeziehung mehr zu finden, das ist eine Nummer härter...
    Okay, okay, sicher kann man darüber lachen - ich bin ja erst Anfang 50, da kann ja noch viel passieren.. Aber was, wenn nicht, außer vielleicht dem einen oder anderen Gehampel ? ... Kennst du das auch ? Wie gehst du damit um ?
    P.S. : Ich brauche keine praktischen Ratschläge oder Trost, mich interessiert eher, ob du das kennst und wie du damit umgehst...
     
    03.02.2019 #1
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  2. mone7
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    Ja, das kenne ich - und je nach meiner persönlichen Verfassung kann ich damit besser oder schlechter umgehen.
    Wenn es spezielle Auslöser (so wie für mich gestern) gibt, ängstigt mich diese Vorstellung, weil ich mich frage, was das auf Dauer mit mir macht.
     
    03.02.2019 #2
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  3. Rise&Shine
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    Zuletzt bearbeitet: 03.02.2019
    03.02.2019 #3
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  4. Ursina60
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    Ich habe es mir so eingerichtet, dass ich mir auch vorstellen kann, alleine zu bleiben. Klar wäre eine Partnerschaft schön. Aaaaaaber ich erkenne auch immer wieder, wie ich spontan sein kann, wenn ich alleine bin. Diese und andere Vorteile sehe ich bewusst.
     
    03.02.2019 #4
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  5. Sevilla21
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    Es wird in jedem Leben Zeiten geben voller Motivation und Vorfreude auf das was kommen wird. Und genau so gibt es Zeiten in denen man/frau wie mit einem Brett vor dem Kopf herumläuft. Nichts funktioniert und man zu zweifeln beginnt.

    @Schreiberin+ Nimm diese Zeit als Ruhe und Sammelphase an um zu einem späteren Zeitpunkt wieder voll durchzustarten!
    Diesen "wollen müssen" finde ich total lähmend. Nimm Dir Zeit für Dich und genieße es. So schnell kann sich alles wieder ändern...
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.02.2019
    03.02.2019 #5
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  6. lisalustig
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    Ich kenne diese Gedanken zunehmend auch. Nach der Trennung (da war ich 49 J.) hab ich mir gar nicht vorstellen können, dass die Partnersuche so schwierig werden könnte......

    Und wenn dann noch Artikel in der Zeitung stehen, die diese Gedanken eher bestätigen, wird es auch nicht besser..... Da geht es mir dann wie oben @mone7 schreibt. Manchmal sag ich mir, nun so ist es eben, ich kann es nicht ändern. Lieber allein, als irgendeine Krampfbeziehung..... Damit komm ich eigentlich ganz gut klar. Aber es gibt natürlich auch Momente, da bin ich furchtbar traurig ob der Aussicht vlt. nie wieder jemanden zu finden....
     
    03.02.2019 #6
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  7. Schreiberin+
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    Ja, das scheint mir auch die richtige Haltung .... Bei mir war es jedoch fast mein ganzes Leben lang so, dass ich einen Mann "entdeckt" und den ersten Schritt gemacht habe. Mein Hirn hat wohl abgespeichert, dass nichts passieren wird, wenn ich nichts tue.. Aber du hast recht. Im Moment ist mir eh lieber nach "Klappe halten, was anderes machen"....;)
     
    03.02.2019 #7
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  8. Schreiberin+
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    Ja, das macht auch mir Sorgen. Gewöhne ich mich irgendwann daran oder wird es noch das große elende Heuldrama werden ? Ich Vollpfosten wollte nie heiraten - jetzt wäre ich endlich bereit und jetzt gibt`s keinen. Dumm gelaufen...o_O
     
    03.02.2019 #8
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  9. Du bist doch deswegen kein Vollpfosten!
    Was hat sich denn geändert, dass du jetzt dafür bereit wärst?
     
    03.02.2019 #9
  10. Schreiberin+
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    Eine echte Gemeinheit. Was Beziehungen angeht, wäre ich jetzt eigentlich in Top-Form : keine großen Verpflichtungen durch Kinder oder Karriereaufbau oder was auch immer, in vielen Dingen abgeklärter, gelassener... Ich finde mich eigentlich besser vermittelbar als vor 20 oder 10 Jahren... Aber da scheine ich auf dem Holzweg zu sein...:(
     
    03.02.2019 #10
  11. Schreiberin+
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    @Andrea Ein positiveres Männerbild, weniger Angst vor Bindung, entspannter im Umgang mit Erwartungen .....
     
    03.02.2019 #11
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  12. Schreiberin+
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    Ursina 60
    Ich hatte immer wieder Phasen, in denen ich allein gut klargekommen bin, das ist kein Problem. Aber ich habe diese Phasen nie als endgültigen Dauerzustand gesehen. Das ist ein Unterschied.
     
    03.02.2019 #12
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  13. Ich finde, das sind gute Voraussetzungen!

    Klar, wir können es nicht selbst kontrollieren, und vielleicht macht es auch wenig Sinn, uns überhaupt darüber den Kopf zu zermartern. Mir hilft es allgemein im Leben, und auch beim Partnerthema, wenn ich sehe, dass doch immer sehr viel Positives und Überraschendes geschieht, und wenn ich daraus mein Vertrauen ins Leben stärken kann.

    Ich kann nur versuchen, offen zu sein. Offen für die Liebe, offen für einen allfälligen Partner (ich habe mich vor Kurzem getrennt, aber es ist vielleicht eh noch zu früh mir darüber, ob da wieder jemand kommen könnte, gross Gedanken zu machen), aber auch offen dafür, dass sich vielleicht Anderes ergibt, dass meine Wünsche ans Leben und meine Perspektive darauf sich verändern können. Denn eigentlich ist (zumindest für mich) das oberste Ziel nicht eine Partnerschaft, sondern ein gelingendes, erfülltes Leben voller Liebe jeglicher Art.
     
    03.02.2019 #13
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  14. Ursina60
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    Soweit nach vorne denke ich nicht. Versuche den Moment und die nahe Zukunft zu geniessen und zu planen. Ich stelle mir nicht vor, wie es wäre, wenn ich 70 bin und dann immer noch alleine, denn es kann auch mit einem Partner so viel passieren. (Mein Partner starb mit 56 Jahren, nach über 25-jähriger Beziehung, seit dem plane ich nicht mehr weiter als einige Monate und ich weiss, auch, wenn ich einen Freund habe, kann es ganz schnell sein, dass ich alleine bin).
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.02.2019
    03.02.2019 #14
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  15. Schreiberin+
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    Das hast du schön gesagt...:)
     
    03.02.2019 #15
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