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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Datinglusche
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    Datingschlacke entsorgen. Zeitpunkt?

    Einen wunderschönen guten
    Abend!:D
    Frei nach dem Motto "Eine gute Lusche ist selten schlecht!", bin ich wieder da und möchte Euch zu Gedanken zum Thema 'Datingschlacke' bewegen.

    Ihr kennt das ja: Zu oft will es beim gegenseitigen Schreiben nicht so richtig funzen. Entweder erfolgen keine zeitnahen Antworten oder/und rekordverdächtige Mails in punkto Kürze und nichtssagender Phrasen und Plattitüden...
    Naja, und dann die schwebende Situation nach dem 1. Date, wenn kein Schlusstrich gezogen wurde. Damen, die das dann in etwa so formulieren, "Ja, heh und eh, hebepbepp, könnte ja, könnte nicht..."

    Ich empfinde o. g. Situationen schon sehr zeitnah als 'Datingschlacke' , die ich dann immer sofort entsorgen möchte, weil ich kein Feuer und Glühen verspüre. Mir geht es da ähnlich wie 'Beatrix von Storch', der in emotional aufgewühlten Momenten schnell die 'Maus ausrutscht'. Bei mir endet das immer in einem turboschnellen Wegkicken, um mich von der 'Datingschlacke' zu befreien.

    Nun weiß ich nicht, ob ich da oft zu ungeduldig und voreilig bin. PS empfiehlt, mit dem Wegkicken nicht zu schnell zu sein...

    Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr bestimmte Kriterien und Zeitfenster, ab wann Ihr das Weiterdaten nicht mehr als sinnvoll anseht und Euch nachhaltig verabschiedet?o_O
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.04.2018
    19.04.2018 #1
  2. Nein, bestimmte Kriterien und auch Zeitfenster habe ich nicht. Glaube aber, dass ich eine Spur radikaler bin: Wenn ich ein schlechtes Gefühl habe, ich spüre, dass sich ein Treffen schwierig gestalten wird oder auch das Schreiben nicht läuft, sortiere ich zügig aus, meist endgültig.
     
    19.04.2018 #2
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  3. Pueppchen
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    Ich verabschiede so gut wie nie von mir aus. Warum auch? Irgendwann rutschen sie ja sowieso nach unten und aus dem Sinn...
     
    19.04.2018 #3
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  4. Teufeline
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    Oh... ich bin da auch eher wie Friederike84.
    Und zack... und weg...
    Vielleicht sollte ich das nochmal überdenken?
    Ob das Gespräch interessanter wird, desto länger es schwebt?
     
    19.04.2018 #4
  5. Tine4711
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    Das klingt für mich irgendwie nicht richtig: "Datingschlacke"
    Ihr hattet doch beide Hoffnungen in das Date gesetzt. Bist du vielleicht noch enttäuscht wegen der anderen Dame?

    Ich habe mich nach dem ersten Date verabschiedet, wenn ich nicht einmal einen Hauch von gegenseitiger Sympathie gespürt habe oder eben die Kommunikation danach sehr sehr zäh wurde. Ansonsten gab es durchaus weitere Versuche.
     
    19.04.2018 #5
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  6. Tone
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    Schlacke wird als Verbrennungsrückstand in manchen Baustoffen verwendet. Je länger du das Eisen schmiedest, desto mehr Asphalt kannst du herstellen o_O
     
    19.04.2018 #6
  7. WolkeVier
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    @Datinglusche Verfolgst du das Konzept, immer noch einen draufzusetzen, mal sehen, wie weit du gehen kannst? Wie gesagt, du provozierst und polarisierst hervorragend. Und machst dir vermutlich einen Heidenspaß daraus.
    Zur Sache: Ich bin froh, dass sich dein Verhalten (erst mal) nur virtuell zeigt. Wenn man sich fragt, was das im RL bedeuten würde, diese "Entsorgung von menschlichem Müll"...
    Aber als ich das letzte Mal deine menschenunfreundliche Ausdrucksweise mit einer von mir dahinter vermuteten Gesinnung in Verbindung brachte, sind mir ein paar Leutchen ganz schön über den Mund gefahren. Und du hast dich auch dagegen verwehrt. Daher nehme ich an, dass du - entgegen der Wirkung deiner Sprache - tiefen Respekt für die Damen empfindest, die du nicht daten willst und / oder die dich nicht daten wollen. Richtig?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2018
    20.04.2018 #7
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  8. Datinglusche
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    Aber Nein ! Und niemals würde ich provozieren und polarisieren wollen!

    Das hast Du in diesem Zusammenhang völlig missverstanden, geehrter "WolkeVier"!
    'Datingschlacke' bezeichnet hier den unguten Gefühlszustand während des Datings und danach, wenn es sich abzeichnet, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit nichts werden wird. Das 'Entsorgen' bezeichnet die Methode, wie man sich von der 'Datingschlacke' löst. Eine effiziente Methode könnte z.B. das sogenannte 'Verabschieden' sein, wie Parship es "menschenfreundlich" nennt. Ich nenne es einfach 'Rauskicken', weil das 'Verabschieden' schnell und unvermittelt vonstatten geht und wie ein nachhaltiger 'Rauswurf' wirkt.
    Darüber, ob die 'Verabschiedung'/'Rauskicken' etwas menschenunfreundliches hat, kann man auch trefflich streiten. Aber bei PS gibt es nun mal diese Funktion.

    Ja, dazu neige ich jetzt auch immer mehr. Es ändert am Verlauf und Ergebnis nichts mehr, aber man setzt ein Signal, dass man sich nicht alles bieten lässt und leitet damit einen erzieherischen Prozess ein, der (hoffentlich) nachhaltig wirkt.

    Beispiel: Nach ersten hoffnungsvollen Mails meldet sich die Dame ein paar Tage nicht, obwohl sie oft online war. Hat noch nicht einmal die Mail geöffnet...Mit dem 'Verabschieden/'Rauskicken' signalisiere ich ihr "Hey, ich bin nicht der treudoofe Volltrottel, der sich in eine Warteschlange einreiht und wartet bis Du die Gnade hast, meine Mail zu lesen und mir zu antworten. Als echter(!) Mann mit Standpunkt und Ehre verzichte ich lieber!" Und mir gehts danach besser!

    Werde versuchen, da kompromissloser, radikaler und schneller mit dem 'Verabschieden' zu agieren:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2018
    20.04.2018 #8
  9. Susi2612
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    Ich verabschiede eher selten, da gehört schon einiges dazu...
    Meist ist es anders herum, so what...
    "Man" hat sich auf Umwegen wieder gefunden.
    Die Nicht-Verabschiedung wäre wesentlich einfacher gewesen :(
    Da halte ich es wie Pueppchen... Sie rutschen nach unten.
     
    20.04.2018 #9
  10. D.VE
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    Ich finde die Entwicklung etwas traurig, dass man immer mehr dazu tendiert, sich garnicht mehr richtig auf die Leute einzulassen, sondern sich immer gleich den nächsten Kontakten zuwendet, wenn nicht alles auf Anhieb passt...
     
    21.04.2018 #10
  11. Datinglusche
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    Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft, geehrter 'D.VE'.

    Verplantes Zeitfenster, Ellenbogenmentalität, Individualität, die in die Egozentrik mündet, Hedonismus, Erlebnisgeschwindigkeit statt Erlebnistiefe, extreme Konsumorientierung, Wertelosigkeit, Schnellebigkeit, Erwartung, dass alles auf Knopfdruck sofort verfügbar sein muss, Erwartung, dass der Menschen wie eine App funktioniert ..., was zur Folge hat, dass man sich dem einzelnen Menschen kaum noch zuwendet.

    Das gegenwärtige Online-Dating verstärkt o.g. gesellschaftliche Entwicklungen, aufgrund der technischen Funktionsweise. Profilzappen, statt intensives Einlassen auf Menschen, das scheinbar sichere Gefühl, dass sofort andere Menschen per Kopfdruck verfügbar sind, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit nicht passt.
    Ich denke, dass das Datingverhalten während der ersten persönlichen Begegnung bei vielen Menschen sich so entwickeln wird, dass man während des Kaffeetrinkens nicht mehr den Datingpartner betrachtet, geschweige denn mit ihm kommuniziert, sondern schon parallel mit dem nächsten schreibt/WhatsApped... Ich denke, etliche werden das so schon praktiziereno_O

    Im Grunde müsste das Online-Dating reformiert werden. Kein freies Suchen mehr, stattdessen alle 2 Monate nur 1 Partnervorschlag seitens des Betreibers, ausgewählt anhand eines differenzierterem Systems als mit den gegenwärtigen Matchingpunkten. Und dann Vorstellung per Video. Dann 2 Monate Kennenlernzeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2018
    22.04.2018 #11
    lebenslust7 gefällt das.
  12. War das wirklich wenige Jahrzehnte vorher anders? Von der lange vorherrschenden arrangierten Ehe davor mal abgesehen - hat man sich vor 20/30 Jahren im Club (der Diskothek), bei diversen Kennenlernmöglichkeiten intensivst mit dem ersten gesichteten Hanserl befasst und ausgetauscht?
    So viel hat sich bei Liebesbeziehungen in den Herzen der Menschen nicht verändert. Es wird nun bloß offensichtlicher und direkter über technische Möglichkeiten kundgetan - aber ghosten kann man seit jeher und wurde auch immer schon aktiv betrieben. Vielleicht ist die Feigheit größer geworden, aber selbst da habe ich so meine Zweifel.
    Gesellschaftliche Zwänge hatten sicherlich auch mal Vorteile, das war möglicherweise einer davon. Wenn man sich dann sämtliche Nachteile vor Augen führt, mag kaum einer mehr tauschen.

    Wenn ein Mensch, den man (online, im realen Leben, wo auch immer) interessant findet, das Interesse an einem verliert, tut das immer weh. Es ist nur die Masse an Parallelkontakten und weiteren Möglichkeiten, die das hier offensichtlicher macht und der Fakt, dass man sich technisch kennengelernt hat und ebenso auf dem selben Weg wieder verabschiedet werden kann. Die Kontrolle über soziale Kontakte hätte ein gesprochenes Nein erfordert und ein Aushalten der Reaktion. Das war immerhin höflicher.
    Den tiefen emotionalen gesellschaftlichen Wandel sehe ich da (noch) nicht.
     
    22.04.2018 #12
  13. ...und wenn ich das richtig verfolgt habe, warst du @Datinglusche durchaus bekennender Parallelkontakter, oder? ;)
    Also zumindest hier.
     
    22.04.2018 #13
  14. Dreamerin
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    Gibt's schon. So läuft das beim Anbieter Gleichklang. Da kannste nicht frei suchen, sondern musst warten, bis dir jemand vorgeschlagen wird. Da kommen so pro Woche zwei Vorschläge. Ich hatte mich da mal vor 1 1/2 Jahren angemeldet und hab dann vergessen zu kündigen. In dieser ganzen Zeit habe ich nicht einen einzigen Vorschlag aus meinen Bundesland bekommen.
     
    22.04.2018 #14
  15. Die Ausrichtung des Anbieters mit einem Schwerpunkt auf stark ökologisch Angehauchte, Veganer und Passioniert-Radikale in weiteren Punkten hat mich offen gesagt ziemlich abgeschreckt. Sexuell jedoch äußerst offen.
     
    22.04.2018 #15