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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Knallrot
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    Dauersingle

    Hallo, ich bin 34 und bin seit langem single. Früher gewollt und mittlerweile ungewollt. Ich bin eine attraktive Frau und bin nicht asozial aber irgendwie komme ich nicht zu dem Mann, mit dem ich gerne eine Familie gründen würde. Ich kenne gerade nicht mal einen Mann, den ich einigermaßen mögen könnte. Das Problem ist, dass ich in der Woche lange arbeite und keine Zeit für andere Aktivitäten habe. Also bin ich deshalb unfreiwillig eingeschränkt. Ich fühle mich einsam und weiß nicht mehr, wie ich zu einer guten Beziehung komme, obwohl alle meine Freunde vergeben oder verheiratet sind. Mittlerweile finde ich kein Thema mehr um mit denen zu sprechen, da ich nur die Familiengeschichten oder Zukunftspläne von ihnen höre und es mich seelisch auch belastet, da sie bestimmte Sachen bei mir absichtlich betonen. So bin ich tag für tag einsamer...Was mache ich nun???
     
    08.01.2015 #1
  2. lone rider
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    Hallo Knallrot,

    da geht es Dir wie vielen. Vielleicht tröstet Dich das ein wenig. Mit der Erkenntnis ist Dir aber nicht geholfen.
    Wenn Du Dich einsam fühlst und unter der Woche zu ausgelastet bist, um persönliche Kontakte zu knüpfen bleibt nur das Wochenende. Da wäre mein Rat, Dich dort aufzuhalten, wo Menschen sind, die Du bevorzugst. Mehr fällt mir auch nicht dazu ein.
     
    08.01.2015 #2
  3. gimmelittlesmile
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    Ich kann das natürlich nachvollziehen und sollte nicht zuletzt weil es eine Singlebörse hier eigentlich ist schreiben, wie schlimm das alles ist usw. Ich sage mal es ist eine Frage der Einstellung wie man mit der Situation umgeht, mit Zwang auf Zeit wirst du unter Umständen immer unglücklicher. Die Einsamkeit hat vielleicht nur bedingt mit dem Singledasein zu tun, viele Leute sind trotz langer Beziehung einsam - Einsamkeit hat nichts mit Alleinsein zu tun. Ich würd dir empfehlen dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen.
     
    08.01.2015 #3
  4. Susi3000
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    1. weniger lang arbeiten!
    2. suche dir etwas (Sport-, Musik-, oder Wasauchimmer-Verein, wo es auch! um das gesellige Miteinander geht) wo man danach auch noch zusammen was trinken geht. ETC)
    3. Bei seelischer Belastung und dem Gefühl immer einsamer zu werden, scheue den Weg zum Haus- oder besser Facharzt nicht.
     
     
    08.01.2015 #4
  5. Rätsel
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    Mir ist es nicht wirklich klar geworden, wo genau das Problem liegt:

    wirst du nur selten angesprochen und auf ein Date eingeladen

    oder

    wirst du schon häufig angesprochen und die Männer bekunden Interesse, es ist aber keiner dabei, der dir richtig gefällt

    oder

    unternimmst du auch am Wochenende sehr wenig wobei man Männer kennen lernen kann?
     
    08.01.2015 #5
  6. nuit
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    Hm, ob es tatsächlich an äußeren Gründen wie der vielen Arbeit liegt?Ich habe aufgrund deiner Formulierungen nicht den Eindruck, dass du dich sonderlich für deine Mitmenschen interessierst, das heißt an ihrem Leben und Erleben teilnimmst. Das wäre für mich mal eine Grundvoraussetzung für Beziehungen zu Menschen (und für eine eventuelle Partnerschaft) und auch ein Mittel sich weniger einsam zu fühlen, indem man sich selbst nicht ausschließt. Was ist die seelische Belastung, die dich auf Distanz gehen lässt? Ist es Neid, dass andere etwas haben, was dir derzeit fehlt?
     
    08.01.2015 #6
  7. Widderfrau_gelöscht
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    Ja, dass sehe ich auch so. Du brauchst Hilfe von außen ansonsten gehst du kaputt. Du bist noch so schön jung ...
     
    08.01.2015 #7
  8. Gulliver
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    Also ich bin 55, eingeschränkt attraktiv und vereine ein Dutzend "NoGo's" in mir. Ich hatte immer eine Partnerin und mittlerweile schon die Fünfte. Hatte ich keine, dann ging ich so durchs Leben, dass jede es auch mitbekommen konnte, dass ich will. Von den 100.000 Frauen, die zufällig meinen Weg kreuzten haben mich 99.995 wenig bis gar nicht beachtet und bei 5en hat es halt irgendwie geklappt. Bei der 5ten in PS, wo sie auch nur eine von Hundert war. Sie scheint bestrebt zu sein, dass sie "die letzte Frau" ist in meinem Leben und ich bin bestrebt, in ihrem Leben der "letzte Mann" zu sein.

    Will sagen "laufe VIELEN Männern über den Weg, damit der Zufall zuschlagen kann. Nutze viele Gelegenheiten, Kontakt herzustellen. Mach Dich dezent sexy, lenke die Blicke auf Dich, schaue den Menschen in die Augen, lache viel usw. Vor allem, gehe viel unter Menschen. Früher trafen sich Mann und Frau am Sonntag in der Kirche oder am Kirtag. Heute ist es nicht mehr so einfach. Man ist alleine, geht kaum hinaus, kommuniziert mit Internet und Handy, hat dauernd den gesenkten Blick, wirkt frustriert, gehetzt und abweisend. Frauen haben heute die Tendenz eher hart zu sein, Männer die Tendenz eher weich zu sein und keiner will das am Anderen.

    Sei weiblich, fröhlich, sinnlich, entspannt, kontaktfreudig, interessiert, sexy und noch viel mehr.

    Viel Glück
     
    08.01.2015 #8
    Blanche gefällt das.
  9. hmm

    hmm

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    Muss die Interpretation immer gleich so negativ sein, mit Unterstellungen? Dann ist es z.B. eben Neid, Na und? Ist doch ganz natürliche Reaktion, wenn andere Menschen etwas haben, was ich nicht habe, mir aber vielleicht sehnlich wünsche...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.01.2015
    08.01.2015 #9
  10. hmm

    hmm

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    Knallrot, ja geh raus und umgib dich mehr mit Menschen, die wie du auch noch nicht die klassische Familiennummer leben. Dir wird es sofort viel besser gehen! Ich hoffe dabei, dass du nicht auf einem Dorf oder in einer kleinen Stadt lebst...dann zieh um.
     
    08.01.2015 #10
  11. nuit
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    Immer? Ich?? :)

    Ich glaub, ich hab zu Neid (und eventuell zu anderen unangenehmen Gefühlen) sowie zu Unterstellungen ein anderes Verhältnis als du. Vielleicht wenig tabuisiert ,was den Neid angeht? (Achtung, unterstellende Frage. :)) Eben, "Na, und?", sind wir mehr oder weniger alle. Und, wenn ich mirs eingestehen kann, neidisch zu sein, ist das der erste Schritt, Neid nicht zu was Destruktivem (dem Anderen und mir etwas Zerstörendem) werden zu lassen, sondern dazu, das anzustreben, was mir fehlt (und andere "haben"), ohne mir aber gleichzeitig selbst ins "Knie zu schießen" (Rückzug).

    Unterstellungen, dito: Ja und? :) Kann ich ja zurückweisen, wenns nicht auf mich zutrifft.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.01.2015
    08.01.2015 #11
    Blanche gefällt das.
  12. hmm

    hmm

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    Unterstellungen sind unangenehm und lenken von den eigentlichen Fragen ab. Die Eigentliche Frage ist nämlich nicht: Ich bin neidisch und das zerstört etwas bei mir oder den anderen. Das es so sein könnte ist wieder eine Unterstellung . Außerdem habe ich geschrieben, dass ich Neid für nichts Schlimmes halte , warum also unterstellst du mir ein anderes Verhältnis zu Neid und anderen "unangenehmen" Emotionen?

    Mach doch lieber einen konstruktiven Vorschlag. Und dazu kann eben auch gehören, belastenden Situationen eine Weile aus dem Weg zu gehen, Rückzug, wenn es mir nicht gut dabei geht. Zeitweise, nicht für immer, nicht immer. Und damit mehr Zeit haben, mit Gleichgesinnten - hier Singles - etwas zu übernehmen. Oder mal mit der Freundin alleine ausgehen, ohne Ehepartner dabei. Da kommt man schon auf andere Themen, man kann auch leichter seine eigenen Themen ansprechen. Und verliert so seine Freunde/Freundinnen nicht. Und es ist auch völlig natürlich, dass sich Freundschaften zumindest zeitweilig ändern, wenn man unterschiedlich lebt.Manchmal ist es auch einfach an der Zeit, sich neue Freunde zu suchen.

    @knallrot

    Was ich tatsächlich etwas kritisch finde, dass du deinen Freunden "unterstellst" etwas dir gegenüber besonders zu betonen..Wenn es tatsächlich so wäre, sind es dann wirkliche Freunde? Und vor allem, ist es wirklich so? Oder bist du nur gerade total sensibilisiert?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.01.2015
    09.01.2015 #12
  13. Mentalista
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    Ich würde mein ganzes Leben auf den Kopf stellen und mich hinterfragen, ob so viel arbeiten wirklich sein muss und ob es nicht Alternativen gibt, um mehr Freizeit und Lebensfreude zu haben bzw. zu finden. Mehr Freizeit zu haben ist auch vorteilhaft, um Freiraum und Kraft zuhaben, heraus zu finden, wo die wahren Gründe des unfreiwilligen Singlesein liegen.

    Denn selbst wenn ein Mann jetzt auftauchen würde, wäre ja aufgrund des zu vielen arbeitens sehr wenig Zeit, um eine Beziehung aufbauen zu können ,-).

    Nicht jeder muss heiraten, nicht jede Frau kann, muss sollte Kinder bekommen, gut, vielleicht lebt Knallrot in einer Gegend, wo es nicht so vielfältig zu geht wie hier in Berlin.

    Sich prof. Gesprächspartner bzw. Hilfe zu suchen, um den wahren Gründen auf die Spur zu kommen kann vielleicht nicht schaden. Was meinst du, Knallrot, dazu?

    Es gibt übrigens auch gute Bücher zum Thema was im eigenen Leben veränderungsmässig notwendig ist, warum, weshalb und wie.

    Alles Gute für deinen neuen Weg.
     
    09.01.2015 #13
  14. vivi
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    Was für Ideen hattest du denn schon, um diesen deinen Zustand zu verändern?

    Also, du hast bemerkt das du einsam bist....und?.....das ist doch dann ein Punkt, wo man sofort gegensteuern muss und kann. Es sei denn man fühlt sich wohl, wenn man sich mal so - ein bißchen - in Selbstmitleid baden kann.

    Meines Erachtens ist jetzt nicht 'hinterfragen' gefragt, sondern handeln um diese Situation bzw. den Zustand zu ändern, bevor es sich festigt und tatsächlich tiefere Folgen hat.

    Wenn an deiner Arbeitszeit nichts zu machen ist solltest du dich einfach trotzdem aufraffen und deinem inneren Schweinehund paroli bieten...irgendwas wird dich ja wohl interessieren oder dir Spaß machen oder mal was anderes / neues ausprobieren. Da gibt es auch abends bestimmt noch Möglichkeiten.
     
    09.01.2015 #14
  15. Victor
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    Hallo Knallrot

    Der Schlüssel liegt darin, das zu schätzen, was Du hast, anstatt Dich nach dem verzehren, was im Moment nicht zu erreichen ist. Es ist wichtig, dass Du mit Dir selber zufrieden bist. Auch solltest Du Dich fragen, wieso Du so hart arbeiten musst. Des Geldes wegen? Aus Ehrgeiz? Weil der Betrieb ohne Dich aufgeschmissen wäre? Ich selber musste auch lernen, kürzer zu treten und habe deshalb zu einer Arbeit gewechselt, wo weniger von mir abhängt und ich abends mit gutem Gewissen aufhören kann und noch genug Energie für das habe, was mir wirklich gut tut.

    Heute bin ich zufrieden mit meinem Leben und auch stolz auf das, was ich selber erreicht habe (auch wenn es wirklich Nichts besonderes ist). Natürlich würde ich mich noch immer sehr über eine Frau freuen, die mich wirklich liebt. Aber ich fühle mich nicht mehr dazu genötig, sie ständig zu suchen oder andere Leute um ihr Glück in der Liebe zu beneiden. Das ist irgendwie sehr befreiend.

    Ich will Dir nur zeigen, dass man nicht unbedingt gewinnen muss, um sich besser zu fühlen. Eine Patentlösung für die Liebe gibt es wohl gar nicht, ebensowenig wie den allgemeingültigen Lebensentwurf. Daher braucht es uns auch nicht bedrücken, wenn es auf uns nicht zutrifft. Fang einfach an, Dein Leben so zu gestalten, wie es sich für Dich richtig anfühlt. Der Rest kommt von alleine.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2015
    10.01.2015 #15