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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. fafner
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    11.12.2017 #1
  2. Ariadne_CH
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    Ich denke sie zweifeln, weil sie im Umfeld sehen wie viele Beziehungen schlecht laufen oder zerbrechen.
    Und weil es so viele Mythen zum Thema Liebe und Beziehung gibt, dass man irgendwann nicht mehr weiss, welche für einen stimmen und welche nicht.
    Im Bericht hat mir besonders der Satz gefallen:
    Nach einem Tag vor dem Fernseher hat man mehr Unwahrheiten über die Liebe gelernt, als man in einem Monat wieder verlernen kann.

    Ich denke das fängt nicht erst bei Rosamunde Pilcher an, sondern schon bei Disney und co. Mit den Prinzen, Schlössern und all dem Quark. Andererseits kann man da auch nicht einfach den Filmen die Schuld geben. Gerade Erwachsene wissen doch, dass es weder bei Pilcher noch in Pornos um die Realität geht, deswegen schaut man es ja gerade. :D
    Bei Kindern wäre ich da eher vorsichtig, aber auch da denke ich, dass sie mit einem gesunden Mass an Disney und später auch mit einem vernünftigen Umgang mit Pornos umgehen können. Ich denke da spielt eine gute, selbstwert-stärkende Erziehung eine viel grössere Rolle als die richtigen Filme.
    Eigentlich ist es doch sehr schön, wenn jungen Menschen Beziehung so wichtig ist.
    Da viele Paarberatungen erst in Anspruch genommen werden, wenn es schon zu spät ist und sich nicht mehr kitten lässt, finde ich eine frühzeitige Beratung super. Und gute Therapeuten können einem tatsächlich gewisse Hinweise geben.
    Und ein Schulfach in Sachen Beziehung (zu sich selbst wie auch zu anderen), wie es im Text erwähnt wird, würde ich sowieso sofort begrüssen! :)
     
    11.12.2017 #2
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  3. auf Suche
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    Vielleicht weil es zerbrechlich ist und plötzlich kippen und vorbei sein kann?
     
    11.12.2017 #3
  4. Friederike84
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    Hmm, ich denke dass ein solcher Gang von viel Mut und noch mehr Verantwortungsbewusstsein geprägt ist, nicht immer vom traurigen Zweifel und wenig Vertrauen.

    Sicherlich haben Medien ihren Einfluss und ich bin ebenfalls von einer Erweiterung des Stundenplans überzeugt diesbezüglich. Illusionen allerdings sollte man sich hierbei nicht machen: Beziehung beginnt in der Familie, weit bevor Medien Informationen, Einfluss und Denkanstöße liefern (können). Hier werden die Grundsteine für Bindungen und den Umgang miteinander gelegt.
    Das lässt sich nicht auslagern und auf andere Institutionen oder (hart ausgedrückt) Schuldbilder abwälzen.

    Das ist ein Grundsatz der Liebe und des Lebens: Es kann in jedem Moment vorbei sein...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2017
    11.12.2017 #4
    Ulla, Inge21 und Mentalista gefällt das.
  5. Weil bei vielen irgendwann die Frage auftaucht, ob es das jetzt war ...?
    Das finde ich immer wieder interessant :)
    https://youtu.be/51NjOpL3kDM
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.12.2017
    12.12.2017 #5
  6. Weil die Menschen glauben, Glück ist unecht. So etwas gibt es nicht. Außerdem versuchen Menschen krampfhaft ihr Beziehungsglück zu zerstören, weil - es existiert ja gar nicht und wenn: "Hab ich es verdient, glücklich zu sein? Nein! Und wenn ich es nicht bin, hast du auch kein Recht, es zu sein."
     
    12.12.2017 #6
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  7. Menno
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    Weil die Wenigsten mit sich zufrieden und auf der Suche nach etwas Besserem sind. Sich so zu akzeptieren, mit all seinen Krümeln fällt vielen schwer.
     
    12.12.2017 #7
    MaryCandice gefällt das.
  8. Synergie
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    @fafner
    Weil Glück per se unbeständig ist, wenn Glück das Eintreten unerwarteter positiver Ereignisse beschreibt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2017
    13.12.2017 #8
  9. Dancing
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    Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand im Vorfeld oder zu Beginn einer Beziehung zum Therapeuten geht. Wenn der Artikel keine Ente ist, würde ich mal vermuten, dass diese Paare unerfahren sind und deswegen Hilfe suchen.
    Ob das nun sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
     
    13.12.2017 #9
  10. fafner
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    Glück markiert ja nur eine zunächst niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit (etwa des Lotto-Jackpots). Das sagt aber überhaupt nichts über die Beständigkeit aus. Man muß sich schon sehr doof anstellen, um die Millionen dann bald wieder zu verzocken...
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2017
    13.12.2017 #10
  11. Synergie
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    Nein, nein, nein. Wenn du schön vernünftig von den Zinsen deiner Million lebst, wird das über kurz oder lang weder neu, noch unerwartet, noch überraschend sein. Du gewöhnst dich daran und das Glück nutzt sich ab. Es wird Normalität.
    So meinte ich das.
    In diesem Sinne kann Glück niemals beständig sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2017
    13.12.2017 #11
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  12. fafner
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    Aha. Du meinst also nicht das Glück an sich, sondern das Glücksgefühl beim Menschen.

    Und auf eine schlappe Million muß man heute Zinsen zahlen. Also davon kann man nicht leben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2017
    13.12.2017 #12
  13. Fischemann
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    Mir ist dort die letzte Frage aufgefallen:
    Ich halte die Aussage der Therapeutin für ausgemachten Unfug. Was soll Schule eigentlich noch alles? Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für unausgelastete Therapeutinnen gehören doch wohl nicht dazu. Da die Schulen laut PISA in vielen Gebieten der BRD noch nicht einmal in der Lage sind, den Schülern Lesen, Rechnen, Schreiben beizubringen, hätte das doch wohl Vorrang.
     
    20.12.2017 #13
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  14. Mentalista
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    Deine Verallgemeinerungen sind nicht zielführend. Differenzierung täte deinen Zeilen gut.

    Unausgelastete Therapeuten gibt es wohl kaum. Es gibt viel zu wenig Therapeuten.

    Das es dem hiesigen Schulsystem schwer fällt, allen Kindern ausreichend die Grundlagen beizubringen, liegt m.E. auch an den Elternhäusern, die dafür die Grundlagen nicht bereit stellen bzw. nicht bereit stellen wollen.

    Es gibt z.B. genug Schüler nicht deutscher Herkunft, die trotz unseres angeblichen schlechten Schulsystem hervorragend deutsch lesen und schreiben können, es im Studium und späteren Beruf hervorragend weit gebracht haben. Die hatten aber auch Bildungsnahe Eltern.

    Ich habe durch meine Tochter einiger dieser Schüler kennenlernen dürfen.
     
    20.12.2017 #14
  15. IMHO
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    Auch das eine fatale Entwicklung der (Selbst-)Optimierung. Alles wird geplant und organisiert, vorbereitet und mit Alternativen bedacht, um letztlich ein vermeintlich "perfektes" Ergebnis zu erhalten.
    Das Problem dabei ist, dass egal wie gut man "Dinge" vorher bedenkt oder plant, das Leben hat immer noch eine zuvor nicht bedachte Variante parat.
    Und dann ist eben doch entsprechende Flexibilität, Kompromissbereitschaft und Anpassungsfähigkeit erforderlich, so diese dann überhaupt noch vorhanden ist.
    Im Übrigen kann zuviel planerische Weitsicht auch viel Lebendigkeit und unerwartete Erfahrungen ersticken und dafür sorgen, dass sich das Leben nicht mehr wirklich "lebenswert" anfühlt.
     
    20.12.2017 #15
    Synergie und MissSofie gefällt das.