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  • #47
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Freundin:
Ahh zahlreiche...Wieviele kennst Du denn persönlich und was haben sie verbrochen?
Oder gehörst Du zu denen die Ihre Meinung nur auf Hörensagen gründen gewürzt mit gesundem Halbwissen?

So muss jetzt kurz Pause machen, meine Lehmann-Millionen ausgeben;-)
Ich könnte Dir z.B. von den sehr aufschlussreichen Begegnungen mit mehreren VermögensberaterInnen meiner Hausbank berichten. Denen wird man scheinbar irgendwie 'zugeteilt'.
Und: ja, einiges habe ich tatsächlich den Berichten in der Presse oder im Fernsehen entnommen. Oder den Gesprächen im Freundeskreis.
 
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  • #48
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Na dann mach das doch mal wenn Du magst. Was heißt denn aufschlussreich?

Und ja da wird man quasi eingeteilt bzw. es gibt Mindesteikommen/Vermögen ab dem
man im Vermögenscenter zugeordnet ist.
Dort wird einiges mehr an Wissen/Ausbildung vorausgesetzt (zumindestens bei uns) und die Kundenzahl ist sehr viel geringer, um mehr Zeit für die Beratung zu haben.
 
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  • #49
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Freundin:
Na dann mach das doch mal wenn Du magst. Was heißt denn aufschlussreich?
Das ist ja jetzt mal wieder total OT...
OK. Zum einen wurde ich nicht gut beraten und habe Fonds gekauft, die viel zu riskant für mich Sicherheits-Fuzzi sind. Und über solche Sachen wie Gebühren wurde z.B. bei sogenannten Garantiefonds auch kein Wort verloren.
Meine erste Vermögensberaterin war persönlich beleidigt, wenn ich weder Zeit noch Interesse hatte, mich von ihr beraten zu lassen. Einmal 'verlangte' sie quasi eine Rechtfertigung von mir, nachdem ich Geld zu einer anderen Bank transferiert hatte.
Als 2008 (?) der Crash kam, war es nicht möglich, zeitnah den Wert meiner Fonds zu erfragen. Und Warnungen oder vorausschauende Beratung (wie ich sie von meiner alten Hausbank (andere Stadt) bekommen habe), wurden auch nicht gegeben. Da 'hätte man ja viel zu tun...'
Es war kompliziert, die Höhe meines Dispokredit-Rahmens, der einfach erhöht worden war, wieder runterzusetzen.
Bei einem anderen Transfer von Geld zu einer anderen Bank wurde versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen.
Die Bank - die als Sparkasse firmiert - sah sich vor einiger Zeit veranlasst, alle Kunden anzuschreiben, weil sie mehrfach negative Schlagzeilen gemacht hatte. Wenn die nächste Filiale nicht so praktisch an der nächsten Ecke wäre und ich kein Feind von Online-Banking, wär ich schon längst wieder bei einer richtigen Sparkasse.
In der Stadt, in der ich vorher gewohnt hab, haben sie mir auch einen sehr schlechten Fond aufgeschwätzt. Und ich schwöre: Ich bin nicht gierig und hab mich immer als risikoscheu beschrieben.
 
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  • #50
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Hallooooo!!
Wo sind hier die Schweizer???
Äussere mich mal nicht zum Thema Geld! Scheint grad ein wenig heikel zu sein....
Aber zum Thema Dialekt! Da haben wir doch in unseren Schulen die "Standart Sprache", sprich hochdeutsch!
Ihr kennt doch sicher Emil, den Schweizer Komiker? Nun, der spricht in seinem für Deutschland inszenierten Programm hochdeutsch! Da sagte doch eine deutsche Freundin von mir: Endlich verstehen wir Schweizer-Deutsch!!!
Wisst ihr, wo das Problem liegt? Unsere Kinder sprechen wohl ein perfektes Nickelodeon-Deutsch, sie können aber kein Schweizer-Deutsch mehr! Und weil wir in der Schweiz so viele deutsche Arbeitnehmer haben, switchen unsere Kids beim Hören der deutschen Sprache blitzschnell von Schweizer- zu hochdeutsch.... Krass,oder?
 
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  • #51
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Highlander:
Wisst ihr, wo das Problem liegt? Unsere Kinder sprechen wohl ein perfektes Nickelodeon-Deutsch, sie können aber kein Schweizer-Deutsch mehr! Und weil wir in der Schweiz so viele deutsche Arbeitnehmer haben, switchen unsere Kids beim Hören der deutschen Sprache blitzschnell von Schweizer- zu hochdeutsch.... Krass,oder?
Hier sei noch zu bemerken, dass Schriftdeutsch in der Schweiz offizielle Amtssprache ist (wie sollten Dich die Welschen denn sonst verstehen? ;-)) Die 5-Sprachigkeit der Schweiz ist etwas sehr schönes und ich habe nicht das Gefühl, dass diese durch Zuwanderung von aussen aufgeweicht wird. Eher im Gegenteil.

@ Baier: ich habe nichts gegen bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte oder Lehrer. Aber Deine oberlehrerhafte Weise mit der Du hier die Forumsteilnehmer belehrst ist mehr als unangenehm. Dazu kommt Deine völlige Unfähigkeit etwas Flexibilität an den Tag zu legen (anderes Bundesland wegen Beruf). Dass hier viele viele Frauen mit Unverständnis oder gar nicht reagieren wundert mich in keinster Weise ...
Ich selbst bin auch in ein anderes Land gegangen, mehrfach in verschiedenen Bundesländern ansässig gewesen und habe in den verschiedensten Berufen gearbeitet. Nennt sich dann über den Tellerrand hinausschauen.

Ach ja: ich bin gebürtiger Bayer und spreche Dialekt sowie akzentfreies Hochdeutsch je nach Bedarf. Meine schweizer Kollegen finden Bayrisch wirklich herzig und so krame ich es manchmal hervor. Ansonsten spreche ich natürlich hochdeutsch, denn ich befinde mich in einem fremden Land und passe mich an (je nach Landesteil eben französisch oder italienisch).
 
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  • #52
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Kiss_slowly:
@ Baier: ich habe nichts gegen bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte oder Lehrer. Aber Deine oberlehrerhafte Weise mit der Du hier die Forumsteilnehmer belehrst ist mehr als unangenehm. Dazu kommt Deine völlige Unfähigkeit etwas Flexibilität an den Tag zu legen (anderes Bundesland wegen Beruf). Dass hier viele viele Frauen mit Unverständnis oder gar nicht reagieren wundert mich in keinster Weise ...
Ich selbst bin auch in ein anderes Land gegangen, mehrfach in verschiedenen Bundesländern ansässig gewesen und habe in den verschiedensten Berufen gearbeitet. Nennt sich dann über den Tellerrand hinausschauen.
Hallo Kiss_slowly,

ich merke schon, sachliche Argumente kommen immer dann schlecht an, wenn sie der eigenen Meinung widersprechen. Wird die "falsche" Meinung vertreten, so ist eine sachliche Argumentation eben "oberlehrerhaft". Ich könnte meine Meinung auch in Form von einfachen "Das ist so. Ende"-Aussagen oder in beleidigenden Äußerungen mitteilen, wie das hier zuweilen auch vorkommt. Wäre das die sympathischere Variante? Wenn du meine (vielleicht nicht immer jedermanns Geschmack treffende) im Rahmen meiner Möglichkeiten sachlich und möglichst auch verständlich formulierte Argumentation als oberlehrerhaft und unangenehm empfindest, kann ich das nicht ändern.

Wenn es Teil deiner Lebensplanung ist, öfter mal den Beruf zu wechseln, ist das deine Sache. Ich habe nicht vor, meine berufliche Existenz für ein bisschen Abwechslung auf`s Spiel zu setzen. Wenn ich beim bayerischen Staat kündige, werde ich dort sicher nie mehr genommen. Ich weiß ja nicht, was du gelernt/studiert hast, ich habe nach meinem Erststudium erlebt, was es bedeutet, längere Zeit arbeitslos zu sein. Das will ich nicht noch einmal erleben! Ganz abgesehn davon, ich schreibe ja Frauen aus Bayern an. Soll ich denen vielleicht schreiben: "Für dich würde ich (obwohl ich dich noch gar nicht kenne und nicht weiß, ob du das überhaupt selbst jemals vorhaben wirst) jederzeit in ein anderes Bundesland ziehen." Wirkt auf mich reichlich sonderlich. Ich würde mich übrigens nicht wundern, wenn es Frauen gibt, die einen Mann, der als Nomade durch die Lande zieht und mal hier, mal dort ein bisschen in verschiedene Arbeiten hineinschnuppert, auch nicht so toll finden. Das war jetzt natürlich übertrieben, deine Aussagen erscheinen mir aber auch maßlos übertrieben. Ehrlich gesagt ärgert es mich auch ein bisschen, wenn mir hier irgendwelche abstrusen Dinge unterstellt werden, die nichts, aber auch gar nichts mit meiner Person zu tun haben. Und was heißt hier unflexibel? Habe ich jemals geschreiben, dass für mich Frauen mit Socken in Sandalen, mit (den falschen) Haustieren, einem anderen Musikgeschmack als ich, mit oder ohne hohe Absätze etc. nicht in Frage kommen? Das waren ja wohl eindeutig andere.

Überhaupt frage ich mich, was du wohl denkst, dass ich in meinem Profil schreibe? Oder in meinen Kontaktanfragen? Da schreibe ich ein paar Sachen, die zum Profil der Frau passen, ein paar Sätze über mich (passend zu den Sachen, die auch die Frau im Profil stehen hat) und stelle ein paar Fragen. Das war`s. Wo soll das eine Belehrung implizieren? Ganz abgesehen davon habe ich mittlerweile auch kapiert, dass meine Antwortquote sicher nicht außergewöhnlich niedrig ist.

Viele Grüße

Ein Baier
 
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  • #53
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Baier, mach mal knapper im Text, und sieh es mit einem Augenzwinkern.

Und, niemand wird auf deine Anstrengungen hier dir eine passende Frau vermachen.
 
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  • #54
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von GuidoLexikos:
Baier, mach mal knapper im Text, und sieh es mit einem Augenzwinkern.

Und, niemand wird auf deine Anstrengungen hier dir eine passende Frau vermachen.
Länger ist eindeutiger, das verkleinert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen. (Die kommen trotzdem noch recht oft vor.)

Ich schreibe zum Spass im Forum, nicht, um hier eine Frau zu finden.

Der Parship-Persönlcihkeitstest behauptet, dass eigentlich alle Frauen zu mir passen würden.

Knapp genug?
 
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  • #55
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Genau so, schön knackig. ;-)

Nee, du laberst manchmal, und erwartest, dass wir deinen Gedankengängen folgen, aber eigentlich will der gemeine Leser hier, dass du deren Gedankengängen was gibst. Also sei mal nicht zu genau, und gib den anderen Forenten einfach mal die Chance, dir zu widersprechen (darum geht's ja, nicht was zu beweisen)
 
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  • #56
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Länger ist eindeutiger, das verkleinert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen ...
QED. Meist nervt es doch eher heftig, wenn man - beim Versuch das Essentielle zu erfassen - nebenbei mit jeder Menge irrelevanter (Zusatz-)Information zugeschüttet wird. In jedem Fall mindert es eindeutig das Lesevergnügen.

Zitat von GuidoLexikos:
(...) gib den anderen Forenten einfach mal die Chance, dir zu widersprechen (...)
Das ist vielleicht die Tragik des Lehrerberufs, andere Standpunkte aus der Perspektive des besserwissenden und weitgehend von Selbstironie befreiten Pädagogen durch ausufernde Erklärungs- und Überzeugungsversuche entkräften zu wollen. Funktioniert schon in der Schule nur sehr eingeschränkt, im RL schon gar nicht und in der virtuellen Realität eines Forums, nun ja ...
 
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  • #57
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Ich bin auch Lehrer(in) und spreche Dialekt. Ich sehe darin aber kein Problem. Ich wohne im südlichen Bayern, komme aber aus dem nördlichen Bayern. Also bin ich hier auch ein Exot mit fremden Dialekt. Meine Schüler finden das immer witzig, obwohl es eigentlich nur ein eingefärbtes Hochdeutsch ist.
Schade, dass es immer weniger Menschen mit Dialekt gibt, die Ausdrucksweise ist oft wesentlich genauer als im hochdeutschen Einheitsbrei.
Was nun den Lehrer angeht, na ja, da reg ich mich schon lange nicht mehr auf. Viele Männer wollen keine Lehrerin, obwohl sie noch nicht einmal Ahnung von der Arbeit einer Lehrerin haben. Von wegen "ich war ja selber mal Schüler" - ich garantiere, dass noch kein Mann, der hier zu finden wäre, jemals einen Unterricht wie den Meinen genossen hat.
Ich selbst suche gezielt nach Lehrer, sie sind flexibel (geistig, nicht räumlich), sozial eingestellt und haben Humor.
 
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  • #58
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von taube54:
Ich selbst suche gezielt nach Lehrer, sie sind flexibel (geistig, nicht räumlich), sozial eingestellt und haben Humor.
... ich habe ebenfalls allen Respekt vor der oft genug alles andere als einfachen Tätigkeit von LehrerInnen und kenne eine ganze Reihe sehr engagierter und begeisterter Pädagogen. Aber einen Generalverdacht hinsichtlich geistiger Flexibilität, sozialer Einstellungen und insbesondere Humor gegenüber Pädagogen finde ich doch etwas sehr euphemistisch ... zumal angesichts der eigenen Zugehörigkeit zu dieser Berufsgruppe. Aber vielleicht gibt's im südlichen Bayern ja vereinzelte Paradiese.
 
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  • #59
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

@ taube54 - das hier behauptete Klischee hat allerdings nichts mit der Schulzeit zu tun. Und mir ist klar, dass es nicht auf alle zutrifft, die hier so herumschwirren. Ist aber erstaunlich, wie oft denn doch.

Definiere nicht, lebe frei.
 
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  • #60
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Perfekten Dialekt sprechen ja doch eher nicht sooo viele....geschrieben wird er wahrscheinlich noch weniger. Meistens geht es doch eher um umgangssprachliche Lokalfärbung in diversen Nuancierungen. Die variieren zwischen derb und fein (z..B)? Die können proletarisch (her mit der Peitsche!) oder melodisch gepflegt wirken. Nicht alle Wiener sprechen gleich. .. aber man erkennt meistens doch den Wiener. Es sind aber nicht alle Schuastabuam. Nicht alle sind "gschead" einige sind sogar gscheit.... und einige sind sogar snobs. Und auch dem Hochdeutsch kann man seine Herkunft aberkennen.

Worum geht es hier eigentlich?

ich find es gut, dass Schweizer, Preussen, Bayern (pardon Baiern), Wiener, Tiroler, Schwaben, Sachsen, Friesen..whatever sonor identifizierbar sind... ist ja nicht so, dass es in anderen Sprachgebieten ganz anders wäre... da weiss ich auch meistens sehr schnell Bescheid.
Und das fnd ich sinnvoll, helpful und colourful.