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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. WolkeVier
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    Die Suche nach dem Glück

    Was macht uns glücklich? Wie realistisch ist es, immer glücklicher zu werden? Ist das überhaupt erstrebenswert?
    Wie sehr hängt das Glück von den Umständen ab? Wie sehr von der Einstellung dazu? Was können wir tun, um an beidem etwas zu verbessern?
    Welche Rolle spielen Beziehungen und Partnerschaften dabei? Und welche Rolle spielt die Einstellung dazu innerhalb einer Partnerschaft?
    Ich suche den Austausch mit allen, die sich in irgendeiner Form für diese uralten (und schon so oft beantworteten) Fragen interessieren.
    Mein Ziel ist es, mich ‚weiterzuentwickeln'. Ich möchte immer besser verstehen, was unserem Glück im Weg steht und wie wir das ändern können. Dafür brauche ich den Austausch mit anderen, denn ich kann mich nur erfahren, indem ich mich in Beziehung mit anderen setze. Der Austausch hier hat eine besondere Qualität, ich sehe ihn als sehr effektive Ergänzung zum Erleben in persönlichen Begegnungen.
    Um meine Ziele zu erreichen möchte ich verstehen, wie andere mit diesen Themen umgehen. Ich möchte andere Sichten begreifen und neue Wege kennenlernen. Ich möchte auch verstehen, warum sich manche Dinge so schwer verändern lassen. Und ich möchte mein Bild von mir mit dem Bild abgleichen, das sich andere von mir machen, den Blick über den Tellerrand wagen.
    Ich möchte meine Erfahrungen anbieten und meine Gedanken, möchte zum Nachdenken anregen und zum Verstehen einladen.
    Nicht zuletzt möchte ich mich auch einfach gut unterhalten.
    Ich freue mich auf eure Beteiligung, eure Unterstützung und eure Anregungen.
     
    20.01.2020 #1
  2. WolkeVier
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    Wie gesagt, ich habe es ein paar mal ausprobiert. Es war durchaus mit sehr intensiven Gefühlen verbunden, auch als Stellvertreter. Ich hab manchmal geheult wie ein Schlosshund. Allerdings konnte ich danach keine Veränderung feststellen, weder in meiner Einstellung bzw. meinem Denken, noch in der Ordnung des Familiensystems.
    Das mit dem Schmerz ist richtig, Gefühle wollen ja erfahren werden (oder etwas pathetisch ausgedrückt: die Seele will sich erfahren), aber da habe ich andere Wege gefunden, mich "ins Gefühl zu bringen". Dabei spielt durchaus eine Rolle, dass ich gerade bei sehr tiefen Gefühlen auch gerne jemanden an meiner Seite habe, den ich gut kenne und dem ich vertraue. Da kann die Zuwendung einer unbekannten Gruppe oder einer Kursleitung einfach nicht mithalten.
    Meinem Eindruck nach tummeln sich in der Szene viele, die insgesamt eher erfolglos sind und nun versuchen, mit Lebenshilfe jeder Art einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Das ist nicht der beste Antrieb, und vor allem sind sie für mich besonders unglaubwürdig. Aber der Wunsch nach Glück (Erfolg, Bestätigung, Wohlstand, Harmonie usw. usf.) ist wohl bei vielen groß genug, um selbst Scharlatanen auf den Leim zu gehen.
    Ja, das ist mir auch näher. Und das Beobachten und Auswerten der eigenen Erfahrungen, zu sehen, was passiert, wenn wir uns in einer Art und Weise verhalten.
    Erfahrungen sind die deutlichste Kommunikation Gottes.
     
    20.01.2020 #2
    Lupa gefällt das.
  3. Syni
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    1. :rolleyes:
     
    20.01.2020 #3
  4. Maron
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    Darf hier Hinterfragen, Nachfragen und Kritisieren und noch Unklares einen Platz haben...wenn ja:
    Ist die Bewegungslehre.. Kinästhetik spirituell oder menschlich relevant für die Wahrnehmung von angenehmer und unangenehmer Beeinflussung durch das Verhalten anderer Menschen im Alltag, also Rückkopplung? Das wäre für mich, auf der Beziehungsebene in Verbindung mit Glück eine wichtige Essenz.
    Oder wollt ihr euch hier nur theoretisch austauschen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #4
  5. WolkeVier
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    Selbstredend, hier darf alles eine Platz haben und jeder Praxisbezug ist willkommen.
    Erzähl mal ...
     
    20.01.2020 #5
  6. fafner
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    Mein Bild von Dir ist, daß Dir dieses Panoptikum hier mindestens 10x so wichtig ist wie Deine Beziehung (von der ich mir kaum vorstellen kann, wann die denn überhaupt noch stattfinden soll).
     
    20.01.2020 #6
  7. Maron
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    @WolkeVier
    meinst du jetzt mit "Praxisbezug" den Kontext Arbeit ...Coaching usw (oben stand schon mein diesbezüglicher Beitrag, erster Teil) oder einen Austausch der Anwesenden über deren Leben..,also Beispiele im Zusammenhang mit Glück?!?
    ..das mit deinem Job ist doof, tut mir leid für dich. Möchtest du lieber in diesem Bereich weiter arbeiten, den du hier so oft vertrittst?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #7
  8. WolkeVier
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    Nein, meine Beziehung ist mir super wichtig, da kann kein Forum mithalten.
    Ich glaube, dass der Punkt "Zeit im Forum verbringen" anhand der Vielzahl der Beiträge oft völlig falsch eingeschätzt wird. Über den Tag verteilt gibt es genug Gelegenheit, was zu schreiben. Mir sind dafür andere Dinge nicht so wichtig, zB (und vor allem) Fernsehen.
     
    20.01.2020 #8
    lebenslust7 und Me_08 gefällt das.
  9. WolkeVier
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    Nein, das war eine Antwort auf deine Frage, ob wir uns nur theoretisch austauschen wollen. Habe ich die falsch verstanden?
    Ich bin offen für alles.
    Danke. Ich bin zuversichtlich, dass es eine gute Zukunft für mich gibt, und ich falle weich. Nein, da sehe ich mich gar nicht. Eher andersrum, dass ich die Erkenntnisse und Entwicklungen bei meinem Job einfließen lassen kann.
     
    20.01.2020 #9
  10. WolkeVier
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    Ein sehr guter Beitrag, danke Bastille.
    Ich hoffe, du bist einverstanden, dass ich ihn hier zum Austausch bringe?!
    Ich stimme dem Inhalt grundsätzlich zu, habe aber Fragen ...
    Wann, woran und wie erkennt man, wenn ein Konstrukt nur vordergründig Schutz und Sicherheit bietet?
    Wann verspricht eine Methode Allgemeingültigkeit?
    Woran erkennt man den Unterschied, ob eine Methode "einschränkend, den Blick verstellend, vermeidungsfördernd" ist?
    Wann ist man auf eine Methode zwingend angewiesen oder wann dient sie einfach "nur" zur Unterstützung?
    Gehst du davon aus, dass es Methoden gibt, die (mit welcher Wirkung auch immer) dazu führen, dass man sich nichts mehr stellen muss?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #10
  11. Maron
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    ok...die Unterscheidung wäre für eine Auseinandersetzung hilfreich.vielleicht wird es später klarer. Ich fang nochmal mit Teil eins an. Ihr beide, du und @Meerechse seht in einer Methode "Aufstellung" einen bestimmten Nutzen. Ich nehme an, die Aufstellungen von Herrn Hellinger (sind zumindest bei Laien sehr verbreitet) sind gemeint, denn seine Bücher zielen auf Glück, Frieden usw. ab. Ich gehe aber davon aus, dass die Methode "Aufstellung" auf Grund der Herkunft dieser Methode auf das emotionale Erleben von Bewegung abzielt. Also nicht von Leid, Schmerz zum Glück führt, sondern die unterschiedliche Beeinflussung von Verhalten auf beteiligte Personen beobachtbar macht.
    Und darum geht es eben bei NLP und work nicht, hier wird von Unglück zu Glück verändert, ohne gleichzeitig die Grenzen dieser Methode bei erlebtem Leid, erlebtem Unglück (also keine Konstrukte) zu berücksichtigen. Das kann an der Unreife der ausführenden Personen liegen, da nur das Bewusste in die Kommunikation eingebracht wird. Das Unbewusste wird als "nicht vorhanden" interpretiert, da es noch nicht in der bewussten Sprache vorhanden ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #11
  12. Lou Salome
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    Hallo @WolkeVier ,
    Das ist ein interessantes Thema, das du da angestoßen hast.
    Ich werde erstmal still mitlesen und möchte nur auf ein Buch aufmerksam machen, welches mir bei der Suche nach Glück und Zufriedenheit sehr geholfen hat:

    "Das weise Herz: die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie" von Jack Kornfield

    "Schlägt man ein grundlegendes Buch über den Buddhismus auf, erwartet man als Erstes den Hinweis auf das allem Leben zugrunde liegende Leiden. Nicht so bei Jack Kornfield. Im Ursprung, schreibt er, liegt die Würde, die unser tiefstes Wesen ausmacht. Sie entstammt unserer Verbundenheit mit allem Lebendigen, die die Wurzel jedes wahrhaftigen Mitgefühls ist. Seine Vision des Buddhismus offenbart ein absolut positives und ermutigendes Menschenbild. Kornfield versteht den Buddhismus als großartiges psychologisches Konzept und nicht als ab- und ausgrenzende Religion. „Das weise Herz“ ist ein machtvolles Buch der Heilung und zugleich eine Laudatio auf Buddha als den größten Heiler. Es widerlegt überzeugend die Auffassung, dass über den 2500 Jahre alten Buddhismus nichts wirklich Neues und Aufregendes mehr geschrieben werden kann. „Das weise Herz“ ist Kornfields Meisterwerk und dürfte bald nach seinem Erscheinen einen Platz unter den zeitlosen Klassikern des Genres behaupten."

    LG Lou
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #12
    Lilith888, lebenslust7 und WolkeVier gefällt das.
  13. Marlene
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    Ja, interessantes immer wiederkehrendes Thema, @WolkeVier, über das man viel nachdenken kann.
    So sehe ich das auch. Es wird dabei auch nicht berücksichtigt, dass das Leben und unsere Welt unter die Polarität fällt. Und ich sehe die Gefühlswelten in Bezug auf Glück genauso angesiedelt. Die ganze Bandbreite an Emotionen zu leben, das macht auf Dauer auf jeden Fall "gesünder" und Glück zu erfahren und zu empfinden geht nur auf dem Hintergrund, dass auch Unglück stattfindet. DAS zu akzeptieren oder wenigstens zu sehen gehört dann zum Weg, ein glücklicherer Mensch zu werden. Die Aufgabe ist nicht, diese Polarität aufzuheben, sondern mit ihr "einverstanden" zu sein und für sich selbst zuzulassen, dass es "Unglück", "Leid", "Abgründe" usw. gibt.
    Jedenfalls sehe ich das so, gezogen aus den Erfahrungen meines Lebens.
     
    20.01.2020 #13
    Nachtfeuer und WolkeVier gefällt das.
  14. apfelstrudel
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    Es ist doch schon ein Glück, wenn man nicht unglücklich ist. Werd dir dessen bewußt und du bist glücklich.
    So einfach ist das.
    Die Umstände sind nicht so relevant, wie die Einstellung dazu, aber das geht aus meiner obigen Zeile ja schon hervor.
    Glücklich sein ist doch schön... was ist dann glücklicher sein?

    Ich seh das ähnlich wie satt (Nahrungsaufnahme).... wenn ich satter bin, dann wird mir schlecht. Vermutlich hab ich dann nicht einmal mehr was davon, dass ich durch Genuß satt geworden bin... weil mir schlecht davon geworden ist und in meiner Erinnerung dann das Negative überwiegt.
    Nein, glücklicher ist ganz schlecht, ich möchte nie glücklicher sein, als glücklich. Nicht unglücklich sein ist schon gut. Das sollte man anstreben und nicht allzusehr aufs Glück drängen. Das ist viel schöner, wenn man es kommen läßt. Denk ich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2020
    20.01.2020 #14
    Lupa, Bee246, Anthara und 3 anderen gefällt das.
  15. apfelstrudel
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    Find ich jetzt mal nicht schlecht...
     
    20.01.2020 #15