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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. apfelstrudel
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    Gute Frage.
    Es wird definitiv so sein. Sonst würd mans ja nicht machen. Und doch ist man sich bewußt, dass es moralisch nicht OK ist, andere zu erniedrigen, damit man sich selbst erhöht.
     
    21.01.2020 #196
  2. WolkeVier
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    Ich würd die jetzt nicht über einen Kamm scheren. Hier im Allgäu ist es schon ein eher raues Bergvolk.
    Wenn du da zu einer Frau so was sagst
    bist du höchst verdächtig. Wenn sie dich nicht gleich zum Teufel jagen, dauert es Jahre, bis du wieder dazugehörst.
     
    21.01.2020 #197
  3. syntagma
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    Ich glaub nicht, daß alles, was man macht, einen notwendig glücklicher macht.

    Ich glaub, viele Leute haben irgendwie auch die Ahnung, daß man für die Zuschreibung von Glück mehr daran knüpft als nur daß die Wünsche des anderen erfüllt werden. Man beurteilt zugleich auch diese Wünsche, und wenn sie einem irgendwie schlecht zu sein scheinen, dann scheut man auch eher, dem anderen "wirkliches Glück" zuzuschreiben. Zwar ist gerade in solchen Zusammenhängen die Floskel "wenns ihn glücklich macht" beliebt, aber die dürfte in der Regel eher polemisch und gerade nicht buchstäblich gemeint sein.
     
    21.01.2020 #198
  4. Megara
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    Ja ich dachte das wäre für immer.
    Die Umstände waren sehr ungewöhnlich und kamen doch recht plötzlich.Die Schilderung würde mich doch sehr transparent machen.

    Ich hatte zwei mal 15 gute und sehr gute Jahre und das ist wirklich mehr als viele je erleben werden.Dafür bin ich dankbar und fühle mich auch nicht als gescheitert.
     
    21.01.2020 #199
  5. WolkeVier
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    Ich auch, so ungefähr. Und ich glaube heute, dass es einfach sehr viel verlangt ist, dass zwei Menschen wirklich 50, 60, 70 Jahre zusammen glücklich sein können. Manchmal wünschte ich, die Menschen hätten diesen Anspruch nicht.
     
    21.01.2020 #200
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  6. Megara
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    Wer jetzt das Umfeld?
    Ich fand es jetzt nicht übertrieben.Manche können so etwas bringen.


    Als ich vor einigen Jahren mal im Allgäu war, sagte der Hotelchef zur Begrüßung: " Wenn die Kühe schöner sind als die Leut wissen sie das sie im Allgäu sind"
    Die hell braunen Kühe mit den schönen Augen sind mir wirklich sofort aufgefallen in Erinnerung geblieben.;)
     
    21.01.2020 #201
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  7. Megara
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    Nennt man das nicht Disneyfizierung?
    Wenn man die Generation davor betrachtet, dann weiß man das dies sehr oft der wirtschaftlichen Abhängigkeit der Frau und der gesellschaftlichen Ächtung von Geschiedenen geschuldet war.Man hat sich in sein Schicksal gefügt.
     
    21.01.2020 #202
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  8. WolkeVier
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    Vor vielen Generationen war das vielleicht verständlich, da war das Überleben und die Erfüllung der Grundbedürfnisse wichtig.
    Heute strebt man nach Selbstverwirklichung und so'n Zeugs.
    Bin mal gespannt, ob es irgendwann bei den gesellschaftlichen Normen ankommt, dass das so nicht funktioniert.
     
    21.01.2020 #203
  9. apfelstrudel
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    da stimme ich dir zu.
    aber gehen wir einen Schritt zurück. warum mach ichs? was ist meine motivation? ich schreibe hier nicht, weil es meinen körperlichen bedürfnisse befriedigt. also welche bedürfnisse befriedige ich, wenn ich hier schreibe?
    sagen wir mal, ich möchte ein defizit ausgleichen.
    aber warum?
    damit es mir besser geht.
    ich zufriedener bin?
    etwas glücklicher?
    Ich unterstelle jetzt mal allen hier, dass sie nicht hier schreiben, weil sie andere belehren wollen oder sich darstellen. Wir befriedigen ein Bedürfnis damit.
    Gewissen Foristen wirds auch nicht um die Provokation an sich gehen, sondern um das Ergebnis einer solchen.
    So seh ich das auch mit dem Schreiben. Es sind nicht die Buchstaben.... die aneinandergereiht Wörter ergeben, die in Kombination wieder Sätze ergeben und ganze Texte. Gesamtkunstwerke mit persönlicher Handschrift, ewig schade, dass sie in der Internetversenkung verschwinden...
    Es geht also auch nicht darum etwas festzuhalten. Etwas ausdrücken. In dem Moment. Sich Mitteilen. Zuhören. Helfen. Das könnten Bedürfnisse sein, die man hier befriedigen kann.
    Und ja, ich finde das hat definitiv was mit seinem persönlichen Glücks-Konto zu tun, wenn man hier schreibt. Denn ich versuche Trübsal zu vermeiden.
    Eingangs erwähnte jemand, dass es doch ein Glück wär, nicht unglücklich zu sein.
    Seh ich die Vermeidung von Unglück als Glück, dann macht das Schreiben hier extrem glücklich.
    Find ich.
    Und irgendwie.... ist es doch schön, Gleichgesinnte um sich zu haben. Nicht in jedem Sinn... jeder in seinem Sinn. Denn alle sind wir anders und jeder profitiert in irgendeiner Weise. Auch an denen, oder vielleicht gerade von denen, von denen wir es nie erwarten würden.
     
    21.01.2020 #204
  10. WolkeVier
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    Wobei das ja dann auch glücklich machen würde. :)
    Auf ewig gespeichert und jederzeit abrufbar. :)
     
    21.01.2020 #205
  11. Megara
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    Hmm
    Selbstverwirklichung.Das kann alles mögliche beinhalten.Auch die Erkenntnis ,dass die Liebe auf der Strecke geblieben ist, man sich in völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt hat , man unglücklich ist und das es einfach nicht mehr passt.
     
    21.01.2020 #206
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  12. Megara
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    So geht es mir auch.
    Der Austausch erzeugt schon irgendwie angenehme Gefühle, wenn auch nicht immer nur positive.
     
    21.01.2020 #207
  13. Maron
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    ;) guter Film, gute Schauspieler

    ja, ich kenne mich aus. Ich hab den Bert Hellinger bei Vorträgen gehört, mich interessiert Kommunikation. Er hat halt auch nur seine Ideologie vermittelt, glaubt daran und ist für viele nachvollziehbar, da an der Religion orientiert und die ist nunmal regelkonform. Die "Ordnungen der Liebe", verzeihe deinen Ahnen, dann kommst du ins Glück".

    Aber mir ging es um etwas anderes, Aufstellungen kommen ursprünglich als Methode vom Psychodrama und ganz genau genommen ist einfach eine Möglichkeit menschliche Erzählung in Bewegung und Erfahrung umzusetzen, etwas "auf die Bühne bringen". Da du systemisch unter spirituell und esoterisch genannt hast, war ich verwundert. Denn diese Richtung hat die Entwicklungspsychologie und der analytische Psychiatrie als Grundlage und wurde vor allem auch in D weiterentwickelt.
    Verkürzt und im radikalen Konstruktivismus wird dies gerne für Coaching herangezogen, hier kommen die ursprünglichen Grundlagen nicht zum Tragen: jeder kreiert sich seine Wirklichkeit, wie wirklich ist die Wirklichkeit usw. ... das war's eigentlich von meiner Seite.

    Alles Gute für dich :)
     
    21.01.2020 #208
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  14. Maron
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    kennst du das nicht,,,, du denkst (erwartest etwas Bestimmtes) und nimmst an, dass sich Glück einstellt. Dieses Glück ist spürbar, Vorfreude, und dann passiert die Realität und die ist doch anders und wird demnach andere Gefühle auslösen.
     
    21.01.2020 #209
  15. Maron
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    wir freuen uns auch über Flamingos :p, Österreicher dürften glücklicher sein :D
     
    21.01.2020 #210