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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Anthara
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    Wahrscheinlich nicht. Es ist menschlich, vor allem die unguten / unschönen Dinge zu sehen und sich daran zu erinnern. Hat wohl was mit dem Verweben von Emotionen und Erinnerungen zu tun, als Folge der früheren Lebensweise.
     
    22.01.2020 #241
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  2. Wildflower
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    Die Frage ist zwar an Megara gerichtet, aber ich würde Dir gern meine Ansicht dazu mitteilen, (wenn Du erlaubst, CloudFour,LOL).
    Ja, man kann durchaus immer mal wieder "angekommen sein", denn das Leben besteht ja aus Etappen.
    Einzelne Etappenziele sind so etwas wie "Verschnaufpausen", in denen man Zwischenbilanz ziehen kann und, gegebenenfalls, die Richtung ändern oder anpassen kann.
    Vielleicht stellt man dabei auch fest, dass man bisher in den Spuren Anderer unterwegs war und beginnt, eigene Wege zu gehen.
    Aber Du hast natürlich Recht, enden wird der Weg nie.
     
    22.01.2020 #242
  3. Bastille
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    Ich finde ja, dass in den meisten Fällen die Erinnerung eher glorifiziert.
     
    22.01.2020 #243
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  4. Luzi99
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    So ein bisschen wie: gibt es kein richtiges Leben im falschen? (Oder: "es lässt sich privat nicht mehr richtig leben")
    Interessante Frage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2020
    22.01.2020 #244
  5. Luzi99
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    Dem Junkie ist seine Heroinspritze z.B. echtes Glück?
     
    22.01.2020 #245
  6. Syni
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    Die Frage ist also: "Ist "Glück" die subjektive Wahrnehmung des Empfindenden oder durch außen zugeschrieben?"

    Gegenbeispiel Glückszuschreibung (denn bisherige Bsp sprechen dem Glücklichen sein Glück nur ab): 'Unglückliche Prinzessin, die eigentlich alles hat.'
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2020
    22.01.2020 #246
  7. Sevilla21
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    Ich seh da keinen Unterschied.
    Ich sehe aber auch keine übergeordnete Wahrheit, welche als einzig wahre gelten soll. Deshalb finde ich das beurteilen von Glück als nicht zielführend.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2020
    22.01.2020 #247
  8. WolkeVier
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    Im Moment wohl schon, weil er dem gefühlten Unglück des Alltags, mit dem er nicht klarkommt, entfliehen kann. Auf längere Sicht natürlich nicht.
     
    22.01.2020 #248
  9. Sevilla21
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    Vielleicht gilt es zu unterscheiden zwischen Glück zu haben in einem kurzen Moment (zB. einen Autounfall unbeschadet erlebt zu haben, unerwartet beschenkt zu werden), und dem Glück einer längeren Phase (eine schöne Beziehung zu erleben, einen schönen Urlaub zu haben). Da fehlt einfach ein anderer Begriff dafür. Oder gibt es einen? @syntagma ?

    Zwischen "falschem" und "echtem" Glück würd ich jedenfalls nicht unterscheiden.
     
    22.01.2020 #249
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  10. Meerechse
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    Da bin ich ganz bei dir liebe @Wildflower. Ich sehe das auch so. Nur eine Erfahrung habe ich bei einigen Menschen anders gemacht. Der Weg endet, auch wenn es lange dauert und du schon fast aufgibst, weil immer noch irgendwo eine Blockade auftaucht. Aber wenn du nicht aufgibst, kann der Weg enden, mit Erleichterung. Danach findest du einen neuen Weg, über den du dann ganz alleine entscheidest, frei. Vielleicht werden wir erst dann nicht mehr aus unserer Vergangenheit gesteuert, sondern erst dann ist es der freie Wille des einzelnen Menschen.
    Liebe Grüße
     
    22.01.2020 #250
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  11. Wildflower
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    @WolkeVier
    Habe in einem Deiner Beiträge gelesen, dass Du in Erwägung ziehst, ein Buch zu schreiben.
    Leider habe ich den Beitrag nicht mehr gefunden um ihn zu markieren und dort darauf zu antworten, deshalb hier meine Gedanken dazu:
    Gute Idee. Warum solltest Du kein Buch schreiben ?
    Das "Handwerkszeug" hast Du in jedem Fall.
    Zu 'sagen' hast Du auch eine ganze Menge und Du bedienst Dich einer klaren Sprache, warum also nicht ?
    Ich glaube allerdings, als "Laien-Writer" sollte man sich nicht vordergründig vornehmen, "Ich schreibe jetzt ein Buch". Man sollte auch nicht versuchen, einen "Bestseller" zu landen. (LOL)
    Es wäre wichtig, alles aufzuschreiben was einen bewegt oder bewegt hat. Vielleicht nicht minutiös wie ein Tagebuch, denn es soll ja kein Tatsachenbericht werden.
    Irgendwann kommt der Moment, in dem man bereit ist, es in eine chronologische Reihenfolge zu bringen und in Beziehung zueinander und anderen Geschehnissen zu setzen.
    Dann muß man es nur noch einem stilistischen Feinschliff unterziehen und, voilá, fertig ist "Dein" Buch.
    Nein, ernsthaft; ich sage bewusst "Dein" Buch, denn ob Du es dann veröffentlichst, wirst auch nur Du irgendwann entscheiden.
    In jedem Fall hast Du etwas für Dich selbst getan.
    Du bist auf der Suche nach Deinen "blinden Flecken"?
    Glaub mir, beim Schreiben wirst Du sie finden, wenn Du schonungslos ehrlich zu Dir selbst bist.
    Ach noch etwas, betrachte meinen Beitrag bitte nicht als "heranwanzen" meinerseits. Ich finde nur sehr schön, dass, und wie Du Dich mit dem Thema auseinandersetzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2020
    22.01.2020 #251
  12. apfelstrudel
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    "Glück" zu "glücklich sein" wie "Liebe" zu "verliebt sein"?
    ... vielleicht kommen wir damit einen Schritt weiter?
     
    22.01.2020 #252
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  13. WolkeVier
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    Ja Wildflower? :)
     
    22.01.2020 #253
  14. Lou Salome
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    Das wirft ja eine ganz grundsätzliche Frage auf: sind subjektive Empfindungen wie Glück oder Liebe objektivierbar? Sogar quantifizierbar? Kann es eine objektive Beurteilung darüber geben, ob das aktuelle Empfinden/Erleben des Individuums als Glück bezeichnet werden kann/darf bzw. gibt es objektivierbare Kriterien dem Individuum dieses von ihm so bezeichnete/empfundene Glück abzusprechen?

    "Auch nach Kant strebt jeder Mensch unvermeidlich nach „Glückseligkeit“, doch die Vielfalt der subjektiven Meinungen über das menschliche Glück erlaubt es nicht, objektive Gesetze einer eudaimonistische Ethik abzuleiten"
    "Im menschlichen Leben ist Kants Meinung nach nicht das volle Glück, sondern nur die „Selbstzufriedenheit“ erreichbar. Darunter versteht er die Zufriedenheit des Menschen damit, dass er sich in seinem Handeln an der Sittlichkeit orientiert."

    "Aristoteles: Wer die in ihm liegenden Tugenden und Tüchtigkeiten innerhalb der Polisgemeinschaft von Natur aus entfaltet, ist glückselig. Vollendet glücklich kann ein Mensch jedoch erst genannt werden, wenn er mit äußeren Gütern hinreichend ausgestattet ist und sein ganzes Leben tugendgemäß verbringt."

    " Friedrich Nietzsche hat eine ganz andere Idee vom Glück, bei ihm ist das Glück keine Äußerlichkeit, welche dem Menschen aufgepfropft wird, sondern eine Innerlichkeit, die jedem Menschen immanent ist. Die stoische Fixierung auf Tugend oder gar das allgemeine Sittengesetz von Kant lehnt Nietzsche rigoros ab. Er schreibt: „Die Bestie in uns will belogen werden; Moral ist Notlüge, damit wir von ihr nicht zerrissen werden.“

    (Zitate der Einfachheit halber aus Wikipedia kopiert)

    Tja, über diese Fragen haben sich schon viele den Kopf zerbrochen. Was ist Glück? Und dient das Streben danach und seine Erfüllung als Maßstab für ein gelungenes, ein gutes Leben?
     
    22.01.2020 #254
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  15. Nachtfeuer
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    :)
    Woran merkst du das? nicht nur hier
     
    22.01.2020 #255