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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Strandläufer
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    Zuletzt bearbeitet: 06.04.2018
    06.04.2018 #466
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  2. mino65
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    Zuletzt bearbeitet: 06.04.2018
    06.04.2018 #467
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  3. HrMahlzahn
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    Also, wir haben das Lied 1971 auf einer Nachtwanderung mit dem katholischen Jugendpfarrer im schönen Westerwald, wo der Wind so kalt pfeift, gesungen. Da wir hier auch alle beziehungsmäßig im Dunkeln tappen und an den omnipotenten, alleinseligmachenden Lebenspartner glauben, bin ich davon ausgegangen, das das Lied ins Forum passt.
     
    06.04.2018 #468
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  4. q(n) =4
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    1993 und 2003 :)
     
    07.04.2018 #469
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  5. q(n) =4
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    Da biste baff, gell :D
    Zu meiner Grundschulzeit waren es noch die Glocke oder die Lorelei ;)
     
    07.04.2018 #470
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  6. q(n) =4
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    07.04.2018 #471
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  7. Strandläufer
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    Ein Rabe sass auf einem Meilenstein
    und rief Ka-em-zwei-ein, Ka-em-zwei-ein...

    Der Werhund lief vorbei, im Maul ein Bein,
    Der Rabe rief Ka-em-zwei-ein, zwei-ein.

    Vorüber zottelte das Zapfenschwein,
    der Rabe rief und rief Ka-em-zwei-ein.

    "Er ist besessen!" - kam man überein.
    "Man führe ihn hinweg von diesem Stein!"

    Zwei Hasen brachten ihn zum Kräuterdachs.
    Sein Hirn war ganz verstört und weich wie Wachs.

    Noch sterbend rief er (denn er starb dort) sein
    Ka-em-zwei-ein, Ka-em-Ka-em-zwei-ein...
     
    07.04.2018 #472
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  8. HrMahlzahn
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    Die Glocke
    von Friedrich Schiller
    Kurzform (für Schüler mit 12 Jahresabitur)

    Loch in Erde, Bronze rin
    Glocke fertig, bim bim bim
     
    08.04.2018 #473
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  9. Strandläufer
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    Wenn einer,
    der mit Mühe nur
    einen Baum erklommen.
    Schon glaubt,
    dass er ein Vogel wär.
    So irrt sich der.
     
    08.04.2018 #474
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  10. HrMahlzahn
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    noch mehr Wilhelm Busch

    Es ist ein Brauch von Alters her
    wer Sorgen hat, hat auch Likör
     
    09.04.2018 #475
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  11. chava
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    IN EIGENER SACHE

    Ich häng oft den Gedanken nach,
    die teilweis stürmisch, teils gemach
    die Gänge meines Hirns erfüllen.
    Doch denken kann ich nur im Stillen.
    Im Wald zum Beispiel! Zwischen Bäumen,
    dort kann ich dichten, kann ich träumen.
    In Gegenwart von Baum und Tier,
    da kommen die Gedanken mir.
    Allein, inmitten jener Wesen,
    die schreiben können und auch lesen,
    die lieben könnten, doch nur hassen,
    fällt mir nichts ein, da muss ich passen!


    Aus dem Buch " Satierliches "

    von meinem Lieblings "Dichter " Heinz Erhardt
     
    27.04.2018 #476
  12. chava
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    Wieso ich Dichter wurde

    Als ich das Gaslicht der Welt erblickte, war ich noch verhältnismäßig jung. Meine Eltern waren zwei Stück, und mein Vater war sehr reich:
    Er hatte zwei Villen, einen guten und einen bösen. Und eines Tages - es war sehr kalt, und ich fror vor mich hin, denn nicht nur meine Mutter, sondern auch der Ofen war ausgegangen - teilte sich plötzlich die Wand, und eine wunderschöne Fee erschien! Sie hatte ein faltenreiches Gewand und ein ebensolches Gesicht. Sie schritt auf meine Lagerstatt zu und sprach also:"Na, mein Junge, was willst Du denn einmal werden?"
    Ich antwortete - im Hinblick auf meine ziemlich feuchten Windeln:"Ach, gute Tante, vor allem möchte ich gerne ’dichter’ werden!" Das hat die Fee mißverstanden...


    Heinz Erhhardt
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.04.2018
    28.04.2018 #477
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  13. HrMahlzahn
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    Des Abends, wenn ich früh aufsteh
    Des Abends, wenn ich früh aufsteh,
    Des Morgens, wenn ich zu Bette geh,
    Dann krähen die Hühner, dann gackelt der Hahn,
    Dann fängt das Korn zu dreschen an.
    Die Magd, die steckt den Ofen ins Feuer,
    Die Frau, die schlägt drei Suppen in die Eier,
    Der Knecht, der kehrt mit der Stube den Besen,
    Da sitzen die Erbsen, die Kinder zu lesen.
    O weh, wie sind mir die Stiefel geschwollen,
    Dass sie nicht in die Beine nein wollen!
    Nimm drei Pfund Stiefel und schmiere das Fett,
    Dann stelle mir vor die Stiefel das Bett.

    Verfasser unbekannt
     
    06.08.2018 #478
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  14. HrMahlzahn
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    Dunkel war's...
    Dunkel war's, der Mond schien helle,
    Schneebedeckt die grüne Flur,
    Als ein Auto blitzesschnelle
    Langsam um die Ecke fuhr.

    Drinnen saßen stehend Leute
    Schweigend ins Gespräch vertieft,
    Als ein totgeschossner Hase
    Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

    Und der Wagen fuhr im Trabe
    Rückwärts einen Berg hinauf.
    Droben zog ein alter Rabe
    Grade eine Turmuhr auf.

    Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
    Und mit fürchterlichem Krach
    Spielen in des Grases Zweigen
    Zwei Kamele lautlos Schach.

    Und auf einer roten Bank,
    Die blau angestrichen war
    Saß ein blondgelockter Jüngling
    Mit kohlrabenschwarzem Haar.

    Neben ihm 'ne alte Schachtel,
    Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
    Und sie aß ein Butterbrot,
    Das mit Schmalz bestrichen war.

    Oben auf dem Apfelbaume,
    Der sehr süße Birnen trug,
    Hing des Frühlings letzte Pflaume
    Und an Nüssen noch genug.

    Von der regennassen Straße
    Wirbelte der Staub empor.
    Und ein Junge bei der Hitze
    Mächtig an den Ohren fror.

    Beide Hände in den Taschen
    Hielt er sich die Augen zu.
    Denn er konnte nicht ertragen,
    Wie nach Veilchen roch die Kuh.

    Und zwei Fische liefen munter
    Durch das blaue Kornfeld hin.
    Endlich ging die Sonne unter
    Und der graue Tag erschien.

    Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
    Abends in der Morgenröte,
    Als er auf dem Nachttopf saß
    Und seine Morgenzeitung las.

    Volksmund
    Dieses Gedicht gibt es in unzähligen Variationen
     
    06.08.2018 #479
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  15. Liebe
    Liebe hört auf keine Lehre,
    weiß im Leben nicht ein noch aus.
    Wenn's nicht eben die Liebe wäre,
    sie sperrten sie ins Irrenhaus.

    Friedrich Halm
     
    11.08.2018 #480
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