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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Julianna
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    ich würde das jetzt nicht auf den beruflichen Erfolg fixieren.
    Eher etwas allgemeiner halten.
    Nur mal ein Beispiel:
    Ein Ehepaar bekommt Kinder und fängt an sich gegenseitig Mutti und Vati zu nennen. Nach und nach geht die Liebesbeziehung in der Eltern-Rolle unter. Das Sexleben leidet oder wird sogar ganz auf Eis gelegt.
    Die Kunst besteht darin, alle Rollen nach Möglichkeit kontinuierlich zu pflegen und darauf aufzupassen, dass man eben nicht plötzlich nur noch "Mutti" ist oder nur noch "Berufstätige" oder oder. Das ist eine Herausforderung. Und der Anspruch der Frau an den Mann, nun ebenfalls zumindest zu versuchen, verschiedene Rollen einzunehmen, ist gegeben bzw. hat sich entwickelt.
    Der Begriff alpha-Softie soll ja auch nur den Widerspruch zum Ausdruck bringen. Ob es ein guter Begriff ist, sei mal unbewertet.

    Für mich persönlich wäre ein Mann, der mit seinem Job verheiratet ist auch nix. Ich lege mehr Wert auf den Faktor "Zeit", denn auf den Faktor "Geld".
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #76
  2. Menno
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    Da bin ich voll bei Dir! Die Rollen müssen tauschbar sein. Respekt und Wertschätzung sollen nicht auf der Strecke bleiben. Kommunikation ist ganz besonders wichtig. Prinzipiell ein ganz normaler Weg. Wie wir alle wissen, doch nicht so einfach zu gehen. Ich brauche hier kein Alpha, sondern eine Frau ein Wort ...
     
    29.12.2017 #77
  3. Julianna
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    Ich glaube nicht, dass das so einfach ist.
    Vorallem beruflich erfolgreiche Frauen (wie man hier und da öfter zu lesen bekommt) suchen ja scheinbar immernoch "nach oben" hin, also einen Mann, der beruflich ein noch größeres Einkommen hat. Dass solche Frauen dann schnell mal an das hardcore alpha-Tier geraten und auf lange Sicht unglücklich damit werden, kann man ja auch manchmal beobachten. Ich denke in den jüngeren Generationen ist das schon auch ein bisschen aufgeweicht worden. Aber zb in der Generation von meinen Eltern, da sehe ich in deren Freundeskreis doch viele solcher Ehen.
    Ich plädiere schon länger dafür, dass Frauen die zb Akademikerin sind, sich durchaus auch mal nach unten orientieren sollten. So ein bodenständiger Handwerker kann da bestimmt auch entzücken :) or what ever.

    Ich hab ca zwei Jahre Single-Dasein auch diesen Gedanken vor mir hergeschoben, dass ich gerne einen Partner hätte, der auch Akademiker ist. Nachdem ich mich aber dann mit dem ein oder anderen Doktorranden oder Dr. xy getroffen hatte, wurde mir irgendwann klar, dass sowas noch lange nix über die soziale Intelligenz eines Menschen aussagt, zumal es Menschen gibt, die sich durch ihr Studium "durchgeschummelt" haben und mehr Schein als Sein sind - also man echte Intelligenz trotz akademischer Laufbahn da auch manchmal vergebens sucht.

    Kurzum: Das Einkommen oder der berufliche Werdegang sehe ich inzwischen nicht mehr als Kriterium an bei der Partnersuche. Weil das letztlich nichts über die Beziehungsfähigkeit aussagt oder darüber, ob man zusammen passt in seinen Vorstellungen und Ideen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #78
    Schneefrau und Menno gefällt das.
  4. "Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau."
     
    29.12.2017 #79
    Schneefrau und MissSofie gefällt das.
  5. Menno
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    Ist es bestimmt nicht ... :)

    Da hatte ich letztens ein Date. Die Dame hat das gleiche gesagt. Ein Unternehmer (Generation 50+) hat die Haare in der Suppe gesucht ...

    Sehr viele Ehen sind Zweckgemeinschaften. Existieren rein auf dem Papier ... nach außen hin.

    Ich habe beruflich viel aus diesem Lager zu tun. Manchmal nehme ich mir die Zeit und bekehre das Mädchen, dass ein "Hallo" oder "Guten Tag" zum guten Ton gehört. Wie ich gestern morgen/mittag geschrieben habe: beim Sex gibt es keine Gleichberechtigung! Hier ist immer eine(r) in der niederen Position. Da wird es gelebt ... :) Schon komisch ... sonst möchte sie jede(r)! Ich schreibe es vorsichtshalber dazu: Letzteres ist natürlich Ironie

    Richtig; die soziale Intelligenz ist die Elternstube und entsprechend werden gewisse Grundwerte gelebt.

    Ich habe nur eine Frau kennengelernt, die mit sich zufrieden war. Dein Aspekt trifft den Nagel auf den Kopf. Die Menschen sind immer auf der Suche nach etwas Besserem. Dieses Scheinbild nach außen zu wahren, ist für viele Menschen wichtig! Intern sind Sie alles andere als glücklich.

    Ich wünsche Dir eine Gute Nacht!
     
    29.12.2017 #80
  6. Ich lege mehr Wert auf Qualität.
    Also doch männliche Züge....
    Ja, da leben beide vom Staat und keiner verdient mehr als der andere.
    Nö. Nur ob es für ihn und sein Leben gut reicht und ob er darin die Erfüllung sieht, glücklich, zufrieden ist. Ewig Frust von der unpassenden Arbeit bringt ja auch nichts. Egal welchen Job er hat, wenn er sich darin nicht wohlfühlt, wird's kompliziert. Umgekehrt genau so.
     
    29.12.2017 #81
  7. Menno
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    ... aber nicht beruflich! :)
    Zumindest in meinen Augen bei hohen Schichten ...
    Feuer frei ... :D

    Auch Dir eine Gute Nacht ...
     
    29.12.2017 #82
  8. Julianna
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    logischerweise kann sich qualitative Zeit nur dann ergeben, wenn Zeit als solche überhaupt vorhanden ist.
    Wenn dein Partner zb 3 Wochen auf Geschäftsreise ist, dann einen Zwischenstopp für 1-2 Tag zuhause einlegt (und dabei für dich so ca. 3 Stunden seiner Zeit generiert), um dann wieder auf Geschäftsreise zu gehen.... kann man da auch nicht mit "Qualitätszeit" argumentieren. Das hat eher den Charakter einer Affäre, denn den einer Beziehung. Würde ich mich nicht mit abspeisen lassen.

    Haste Nachtschicht oder frei?
    Ich hab frei und bin erschreckenderweise mal wieder in kürzester Zeit zur Nachteule mutiert. :rolleyes::oops: Vielleicht sollte ich in einen anderen Breitengrad umziehen :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #83
    Menno und MaryCandice gefällt das.
  9. Warum? Ich bin noch immer davon überzeugt, dass das Berufsleben eines Mannes besser läuft, wenn zu Hause jemand ist, der es genießt, seine Frau zu sein und mit sich selber glücklich ist. Als ständige Beschwerde.

    Deine Ausdrucksweise sagt ja schon, dass du unzufrieden damit bist. Ich seh halt gern das Positive. Wenn Einkommen im Verhältnis zum Abwesendsein passt, null Problemo. Wenn die drei Stunden so gestaltet sind, dass er mir das Gefühl geben kann, ich bin seine einzige Göttin, dann bin ich glücklich. Er wird ja auch von unterwegs Zeichen seiner Zuneigung setzen.
    Seine Abwesenheit ist meine Freiheit. Sein Erfolg ist mein Glück. Ich bin geschaffen für Karrieremänner. ;)
    Ich seh darin kein Abspeisen oder nicht wichtig sein für ihn. Solange er echt was weiterbringt damit, ist alles okay. Aber wenn er viel weg ist und dabei nichts rausspringt oder weitergeht, er also eigentlich nicht tough im Job ist, dann hört mein Verständnis auf. Ausgenutzten Waschlappen mag ich keinen.
    Urlaub. Aber.... vielleicht sollte ich in den "Es ist Nacht und ich kann nicht schlafen" umziehen :D
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #84
  10. Julianna
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    ach krass.
    Ich seh das genau umgekehrt. Lieber jemanden, der weniger Einkommen hat, aber dafür mehr Freizeit zur Verfügung. Und damit meine ich nicht jemanden, der seine Freizeit in der Unterhose zockend vorm PC verbringt :) Sondern jemanden, der viele Interessen und Hobbies hat und Ideen zur Unternehmungen. Ich brauche vorrangig "input" in einer Beziehung ... und wenn der nur aus "beruflichen Inhalten" besteht und mein Gegenüber ansonsten nix Interessantes zu melden hat, würde ich mich mit dem zu Tode langweilen :D


    Woher weißt du dann, dass dein Gegenüber sich nicht verstellt? Wer insgesamt wenig (also so wenig) Zeit miteinander verbringt aufs Jahr hochgerechnet, der kennt sich gegenseitig doch gar nicht richtig. Deswegen meinte ich, dass man da mEn nicht von einer "Beziehung" sprechen kann.


    Na dann gibts ja noch Hoffnung für die workerholics ;)

    Das nenn ich mal ein Statement!

    Also "Liebe" definiere ich da anders *hüstel

    Ich kann mich nicht mal da hinein versetzen, wie eine Frau sowas überhaupt gut finden kann oder dabei glücklich sein kann (es sei denn, sie ist asexuell). Wenn ich in so einer Ehe gefangen wäre, würde ich mir die Kugel geben :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #85
  11. Klingt für mich nach Anhängsel und Füllstoff.
    Dass ich auf Macher steh, ist ja wohl kein Geheimnis hier. Was ich mir von einem Mann wünsche, macht sich nicht an Zeit oder Anwesenheit bzw. Geld fest. Mir geht's ums Glücklichsein und das braucht bei mir wenig, stellt aber hohe Ansprüche an den Menschen.
    Spielt das eine Rolle??? Solange es uns wirklich gut geht dabei...
    Ich glaube, das hatten wir schon mal, dass ich meine Gefühle nicht am Verhalten der Menschen in meiner Abwesenheit oder allgemein festmache sondern nur am direkten Umgang mit mir.
    Wenn du einen Mann lieben und mit ihm Beziehung eingehen kannst, der nichts auf die Reihe bringt, find ichs wundervoll. Ich kann es nicht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #86
    mone7 und wolf68 gefällt das.
  12. fleurdelis*
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    Sich da hineinzuversetzen wird auch schwierig, find ich auch, vor allem für eine Frau, die auf eigenen Füßen steht, und den Anspruch an sich hegt, auf ihren eigenen Kosten zu existieren. Also nicht davon ausgeht, das andere dafür da sind, diesen Anspruch zu decken. Und wer das nicht kann, sich anderer zu bedienen, kanns auch nicht verstehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #87
  13. Julianna
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    nö, eigentlich nicht. Ich bin schon unabhängig. Aber ich bin dazu in der Lage, mich auch tiefergehend auf jemanden einzulassen. Seiten an mir zu zeigen, die anderen vielleicht verbogen bleiben. Und die Persönlichkeitsentwicklung finde ich auch sehr wichtig. Dafür benötigt man Reibungsfläche. Jemanden mit sozialer Intelligenz und scharfem Verstand. Ich weiß net... oberflächliche Beziehungen sind nicht so meins. Gibt mir irgendwie nix.

    Du brauchst wenig, hast aber hohe Ansprüche? mhm. Schnall ich grad irgendwie nicht den Satz.

    Für dich spielt es offenbar keine Rolle ;) Ist ja auch ok.
    Für mich ist das ein sehr wichtiger Punkt, weil ich geistige und körperliche Nähe zu einem Menschen wertschätze und auch benötige, um überhaupt eine Beziehung mit diesem einzugehen. Wenn ich jemanden nur sehr selten sehen würde, dann würde ich mit dieser Person "fremdeln" und auch keine besondere Bindung zu diesem Menschen aufbauen. Was bei mir dann eher ein Gefühl der Gleichgültigkeit hervorrufen würde. So ähnlich wie "Aus den Augen aus dem Sinn". Aber vermutlich ist es genau das, was du an so einer Beziehung präferierst? Du musst nicht zu viel von dir zeigen, dich nicht ganz einlassen, es bleibt an der Oberfläche?

    Ich finde weder das eine Extrem (Workaholic) noch das andere Extrem (er kriegt nix auf die Reihe) besonders erstrebenswert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2017
    29.12.2017 #88
  14. Menno
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    Mein "Feuer frei" bezog sich auf das Forum. :) So, wie es die unterschliedlichsten Meinungen gibt, sind die Menschen ebenfalls. Wirklich alle Kategorien sind vertreten. Eine harmonische, ausgeglichene Beziehung mit einer Bereicherung für beide Seiten ist für mich erstrebenswert. Wohlgemerkt für mich. So gibt es aber auch Frauen die finden diese Beziehung ebenfalls harmonisch, wenn die Beziehung/Ehe nur noch eine Zweckgemeinschaft ist. Ich muss nicht alles verstehen ...
     
    29.12.2017 #89
    MissSofie und MaryCandice gefällt das.
  15. Nein. "Uns trennt nichts, egal wo auf der Welt du dich rumtreibst."
    Den Mann, mit dem ich wirklich zusammen bin, fühle ich über 1000e Kilometer und er mich. Wir sind uns näher, als viele, die sich jeden Tag sehen. Für mich ist dieses Vertrauen, diese Bindung das A und O. Das ist etwas, dass ist so gigantisch, das wünsche ich jedem, der es aushält, das mal zu erleben. Meine Liebe macht sich nirgends fest. Liebe ist.
    Aber so hat jeder seine Vorlieben und Vorstellungen. Sonst stürmten doch alle zum Gleichen los. :D
    Und auch die Geschäftsreisenden und Monteure wünschen sich Partner.
     
    29.12.2017 #90