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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. Chaos
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    Erotik ohne Tabus ist zu einer neuen Norm geworden ? zum Problem ?

    Zitat aus einem Artikel der Welt Online - Ein paar Gedanken zum Thema

    "Und da sind die vielen Paare, die sich verzweifelt fragen, wann und wodurch ihnen eigentlich die Lust abhandengekommen ist.Die Probleme entstehen aus der Abweichung zwischen dem, was sie spüren, und dem, was sie denken, spüren zu müssen. Müssen? Leben wir denn nicht in der Zeit nach der sexuellen Revolution? Sind wir nicht frei, beim Sex das zu tun, was uns gefällt? Es scheint so. Doch die Menschen, die in meine Praxis kommen, stehen unter Druck. Sie wollen das erleben, was angeblich beim Sex normal sein soll: Leidenschaft, Hingabe, Geilheit, Geborgenheit, Abenteuerlust, multiple Orgasmen, nicht enden wollende Erektionen. Sie scheitern daran, weil das im normalen Leben unmöglich ist."

    http://www.welt.de/icon/article134117784/Warum-schlechter-Sex-eigentlich-guter-Sex-ist.html


    Inspiriert durch den kurzen Abstecher zu "50 Shades of Grey" und dem Viagra für Frauen Thread dieses Thema.

    Sex ohne jegliche Tabus mit Leistungsdruck und überzogener Erwartungshaltung wohin soll das führen ? Was ist denn Vertrauen, wenn man im "Schlafzimmer" auf einmal Sorge hat man dürfte dieses oder jenes nicht sagen, fragen oder ausprobieren ? Wird in "unserem Zeitalter" Sexualität schon bald zum "Gegenstand der Optimierung" wo es wichtiger scheint sich mit Film, Werbung etc. zu vergleichen und darüber hinaus das gemeinsame Erleben von Sexualität FAST zu vergessen ?
     
    12.09.2015 #1
  2. Als ob Sexualität etwas mit Freiheit zu tun hätte.
     
    12.09.2015 #2
  3. Warum nicht einfach nur zwei Menschen, die sich gern haben, jenseits des Marathons und der Farce und krankem Zeugs.
     
    12.09.2015 #3
  4. Das sehe ich anders. Das Buch ist Kitsch. Und neu ist daran nichts.
    Auch hat a priori Einvernehmen nicht zwingend mit Normalität zu tun.
     
    13.09.2015 #4
  5. Chaos
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    In dem Buch steht auch nichts Neues. Ich habe es sogar gelesen, schäme mich nicht, ist lesbar.
    Da fand ich Harry Potter langweiliger, da bin ich nur bis Seite 20 gekommen. :)

    Für mich sind die Zeilen treffend, einvernehmlich muss ja nicht ein vorher geäussertes Einverständnis heissen ;-) Eine Bewertung der Sexualität von anderen Menschen nehme ich nicht vor. Ich finde nur die Frage interessant, welchen Einfluss die Medien WOHL AUCH auf Sexualität haben ?

    Wie weit entfernt der Medieneinfluss die Menschen voneinander ? Wird dadurch ein Glaube/Anspruch erzeugt, dem angeblichen Standard auch in der Sexualität entsprechen zu müssen ?
    Oder glauben alle, dass es diesen Einfluss gar nicht gibt ?

    Warum scheint es so schwer über Sexualität offen zu sprechen ? Ich habe den Thread eröffnet und warte mal ab.
    Sexualität (k)ein Thema ?
     
    13.09.2015 #5
  6. vhe

    vhe

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    Hm, wer will das nicht? :)

    Die Frage für mich ist eher, wo kriegt man den Maßstab her?
    Der normale Mensch, der nicht permanent mit anderen Leuten über seinen Sex redet. hat doch genau 2 Quellen: Sein eigenes Liebesleben und das, was aus den Medien kommt.

    Soll er damit seine Frau überzeugen, dass 30s reichen und das Fernsehen nur Quark erzählt? Soll sie damit ihren Mann überzeugen, dass 3h tantrische Sexmassage pro Tag normal sind?

    Ich seh einfach keinen Maßstab, an dem man sich vergleichen und feststellen kann, ob man selber eine Flasche im Bett ist, oder der Partner überzogene Ansprüche hat.
     
    13.09.2015 #6
  7. Chaos
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    Ich sehe das auch nicht so für mich ist reden über Sex, in erster Linie mit meinem Partner, normal. Aber es scheint wohl doch zu einem "gesellschaftlichen Phänomen/Problem" zu werden. Wenn man sich dazu noch die "Entwicklung" der Sex-Apps etc. anschaut finde selbst ich das mitunter bedenklich. Wobei mein Focus nicht auf dem "Anstand" liegt, soll jeder sich treffen, schicken machen was er möchte. Solange er anderen dabei nicht schadet seine Sache, für den Maßstab gibt es genug Regeln.

    Anstatt seinen Partner zu überzeugen kann man doch auch gemeinsam Sexualität erleben und "gewissermaßen entwickeln". Ab und an mal sprechen und eventuelle Ängste abbauen gehört dazu. Sexualität ist (auch) sinnliches Spiel mit Erotik und dem Körper, ausprobieren, aber auch Wissen schadet nicht, oder ? Vielleicht fehlt auch mitunter die eigene Verantwortung bzw. der Mut etc. selbst Ideen etc. verantwortlich zu entwickeln. Meine Schreiberei ist keine Anleitung, ich finde das Thema aber auch wichtig, wie verändert sich Gesellschaft und welchen Einfluss kann jeder haben/nehmen.?

    Witze, Spaß auch zum Thema Sex, alles schön und gut. Wenn aber ein normaler Austausch nicht mehr möglich wird und die Gesellschaft sich mehr und mehr nur noch als "Optimierungsgegenstand" begreift mit dem Ziel eine gute/bessere Leistung zu bringen hat das letztlich auch Konsequenzen für die Sexualität. Ich kann nicht beurteilen, in welchem Umfang dieses Phänomen bereits tägliche Realität ist, aber da ich doch sehr oft mit Menschen spreche glaube ich es gibt diese Tendenz. ? Es scheint als "Gegenbewegung" sich auch wieder eine neue Prüderie abzuzeichnen...?

    Resignation oder einfach nur noch "Konsumieren von Trends" sollte für eine Gesellschaft nicht das Ergebnis von vielen Jahren "Aufklärung" sein, oder ?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.09.2015
    13.09.2015 #7
  8. Hm, welche denn?
    Ich selber halte das allerorten genannte Kriterium "schadet keinem anderen" für hoffnungslos überschätzt.
     
    13.09.2015 #8
  9. Chaos
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    @Butte. Denke doch mal mit :) entwickele doch auch eine eigene Vorstellungen, Vorschläge, Herangehensweisen an das Thema :)

    Deine Beiträge sind auch gut, rein sachlich gute Hinweise enthalten und auch wichtige Sichtweisen, aber was mir dabei (auch bei einigen anderen) völlig fehlt ist etwas "Eigenes, die eigene Idee".
    Wenn es im Forum in erster Linie nur darum geht sich selbst oder anderen etwas zu beweisen und persönliche Erfahrung oder vielleicht besser ausgedrückt die menschliche Seite und eine Form des Austausches, Entwicklung von eigenen Ideen etc. völlig fehlt ist es nur noch öde.
    Damit werden Strichmännchen ;-) und deren Gedanken, Ideen etc. ;-) für die eigenen Zwecke konsumiert, als vorherrschendes Ziel.
    Reduziert auf beweise Dir/mir selbst, anderen, ich beurteile, bewerte, vergleiche etwas, aber von mir selbst kommt irgendwie gar nichts. letztlich für mich irgendwann die totale LANGEWEILE.
    Keine Sorge ich werde Antworten zu meiner Wortwahl :), Argument ja/nein/vielleicht/ Logisch oder nicht heute nicht mehr kommentieren. :) Nicht mal mehr mit irgendeiner Idee :)

    Für mich ist es Ethik, es geht nicht um Glaubenssätze d.h. nicht, dass ein Mensch das Ziel salopp ausgedrückt "nicht schädlich zu sein" ständig perfekt erfüllen könnte. Gesellschaft in der heutigen Form ist sowieso für vieles "schädlich".

    Hier geht es aber zur Abwechslung mal um die Sexualität. !


    P.S. Vorschlag kannst meine Antwort korrekt neu schreiben, nicht den Sinn verändern ! , für die korrekte Ausdrucksweise fehlt mir heute mal wieder völlig der Sinn :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.09.2015
    13.09.2015 #9
  10. Meine Frage müßte doch eigentlich recht einfach verständlich sein. Weshalb fällt es dir so schwer, eine Antwort zum Thema zu gehen, und mußt stattdessen dich wieder an mir abmühen? Dem bist du doch weder gewachsen noch treibt es das Thema voran. Offenbar soll es hier beim Selbstgespräch bleiben. Ja, das ist dann wohl etwas eigen.
     
    13.09.2015 #10
  11. Chaos
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    rofl na zumindest lustig, wie Du Dich an mir abmühst :) Klar ich bin dem allen nicht gewachsen, ich bin auf der Suche nach dem großen Guru König Forumslehrer :) Ich bin so froh, dass ich noch selbstständig den Weg zur Tür finde. Die Erkenntnis, dass ich sehr gerne quatsche ist eine besondere Erkenntnis, da hättest mich auch fragen können, wäre effektiver gewesen :) Langweilig.

    Wie ist denn Deine Sexualität und Deine Erfahrung mit dem Thema ? Glaubst Du, dass sich die Gesellschaft dahingehend verändert ? Ist es für Dich ein Thema oder ist es Dir nur egal ?
     
    13.09.2015 #11
  12. Ich melde mich hier wieder, wenn es denn Anzeichen für eine interessante Diskussion geben oder es humorvoll zugehen sollte.
     
    13.09.2015 #12
  13. claude70
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    Also - interessante Diskussion kann man ja auch selber in Gang bringen, wenn es denn bisher nicht interessant genug ist.

    Was meine Sexualität angeht - ich glaube, die verhält sich bei mir, wie der Gang ins Restaurant.

    Manchmal hab ich's gerne kurz und schmerzlos,manchmal darf es gerne aufregend und experimentell sein. Ich würde wahrscheinlich viele Dinge einfach mal ausprobieren, die ich mir heute gar nicht vorstellen kann, wenn mein Partner darauf steht - ob es dann was für uns beide ist, muss man sehen.

    Davon abgesehen unterscheide ich zwischen Sexualität zum Selbstzweck (da ist mir wichtig, dass ich Spass habe) und Liebe-machen (dabei ist mir wichtig, dass wir eine schöne Gemeinsamkeit erleben). Im besten Fall kann man beides mit einem Partner je nach Stimmung / Situation. Eventuell kommt das eine oder das andere in einer Partnerschaft zu kurz...

    Eigentlich ist das ein unerschöpfliches Thema, das aber in vielen Bereichen für mich schwer in Worte zu fassen ist. Es ist halt auch ein Gefühlsdingens....

    So, Butte - hasse wieder Lust mitzumachen? ;-)
     
    13.09.2015 #13
  14. Dr. Bean
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    Sexualität ist das höchste Gefühl der Freiheit, wenn man sich fallen lassen kann.
     
    13.09.2015 #14
    Sandhund_gelöscht gefällt das.
  15. Mohnblume
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    Hast du das schon mal erlebt, oder nur gelesen?
     
    13.09.2015 #15
    fafner gefällt das.
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