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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. karaxo
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    @sweet*love: Wenn sich die Situation wirklich so darstellt, wie von dir beschrieben, wäre es tatsächlich ein Frevel, die Person einfach so in den Wind zu pusten, weil sie kein Fleisch ist. Ich wundere mich auch immer wieder darüber, dass die Essgewohnheiten von Leuten so polarisieren. Sich vegetarisch oder eben nicht zu ernähren ist nicht unbedingt, das was einen Menschen ausmacht. In beiden Lagern gibts gute und blöde Leute.
     
    27.04.2015 #31
  2. IMHO
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    Nun gut, mit "vorgefertigten Traumvorstellungen" schließe ich also sehr viele potenzielle Kandidaten aus, o.k.
    Aber wie kommt es zur Kontaktaufnahme mit Menschen, die auf den ersten Blick eben nicht meinen Vorstellungen entsprechen, die jedoch charakterlich total gut zu mir passen würden?

    In der Praxis geht man doch wohl nicht auf diese Leute zu, oder?

    Oder beginne ich, einfach jeden anzuquatschen, der/die mir über den Weg läuft?
     
    28.04.2015 #32
  3. fafner
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    Ich persönlich halte Veggi ja/nein für so essentiell wie Rauchen ja/nein. Deshalb stand bei mir Veggi nein im Profil. Das macht das Leben bedeutend einfacher und nicht notwendigerweise zugleich unharmonisch oder langweilig. :)
     
    30.04.2015 #33
  4. Flösel
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    Ich hatte 20 Jahre das "Vergnügen" mit einer Vegetarierin zu leben und ich muss heute sagen: NIE WIEDER! Ob Einladung, Restaurant, Flugreise, Schiff, Ferien, Marktbesuche usw.: Ständig eine Ausnahme bestellen, immer den Gastgeber daran erinnern, dass meine Frau ja eine Vegi ist und selbst wenn sie Fleisch für andere brät, ist es verbrannt oder roh, weil sie es ja nicht kostet. Für mich persönlich ein Killer-Argument, nie wieder!
     
    01.05.2015 #34
    fafner gefällt das.
  5. Flösel
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    Ich hatte 20 Jahre das Vergnügen mit einer Vegetarierin zu leben und ich muss heute sagen: NIE WIEDER! Ob Einladung, Restaurant, Flugreise, Schiff, Ferien, Marktbesuche usw.: Ständig eine Ausnahme bestellen, immer den Gastgeber daran erinnern, dass meine Frau ja eine Vegi ist und selbst wenn sie Fleisch für andere brät, ist es verbrannt oder roh, weil sie es ja nicht kostet. Für mich persönlich ein Killer-Argument, nie wieder!
     
    01.05.2015 #35
  6. Flösel
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    Ich hatte 20 Jahre das "Vergnügen" mit einer Vegetarierin zu leben und ich muss heute sagen: NIE WIEDER! Ob Einladung, Restaurant, Flugreise, Schiff, Ferien, Marktbesuche usw.: Ständig eine Ausnahme bestellen, immer den Gastgeber daran erinnern, dass meine Frau ja eine Vegi ist und selbst wenn sie Fleisch für andere brät, ist es verbrannt oder roh, weil sie es ja nicht kostet. Für mich persönlich ein Killer-Argument, nie wieder!
     
    01.05.2015 #36
  7. Flösel
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    Ich hatte 20 Jahre das "Vergnügen" mit einer Vegetarierin zu leben und ich muss heute sagen: NIE WIEDER! Ob Einladung, Restaurant, Flugreise, Schiff, Ferien, Marktbesuche usw.: Ständig eine Ausnahme bestellen, immer den Gastgeber daran erinnern, dass meine Frau ja eine Vegi ist und selbst wenn sie Fleisch für andere brät, ist es verbrannt oder roh, weil sie es ja nicht kostet. Für mich persönlich ein Killer-Argument, nie wieder!
     
    01.05.2015 #37
  8. fafner
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    Meine Rede. Mir langen schon ein paar Freunde und ein Neffe gelegentlich. Öfter brauch ich das nicht. :)

    Wobei man gerechterweise sagen muss: es gibt auch Nicht-Veggies, die beim Essen kompliziert sind. Leider nimmt das immer mehr zu durch die vielen eingebildeten Unverträglichkeiten und dann noch die Orthorexia nervosa... :-/
     
    02.05.2015 #38
  9. Hallo zusammen!

    Ich bin auch Vegetarierin seit ca. 2 ½ Jahren, allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das weiterhin sein möchte, weil ich gerade irgendwie in einer ziemlich blöden Situation bin.

    Es ist von mir eine absolute Herzensangelegenheit, dass ich regelmäßig zum Blutspenden gehe. Das letzte Mal war ich Mitte März 2015. Allerdings wurde ich bei diesem Termin zum Blutspenden gesperrt, weil mein Hämoglobin-Wert bei 12,2 lag und es Vorschrift vom Roten Kreuz ist, einen Spender erst ab einem Wert von 12,5 zum Spenden zu zulassen.

    Also Frau (aufgrund der Menstruation) und auch als Vegetarierin, so laut dem Roten Kreuz, ist es ohnehin sehr schwer regelmäßig spenden zu gehen. Ich weiß, dass Hülsenfrüchte und z.B. Avocados sehr gute Quellen für Eisen sind, daher achte ich seither, dass ich beim Mittags- und Abendessen ausreichend Hülsenfrüchte auf dem Teller habe und nasche auch hin und wieder an z.B. Avocados. Das Problem ist, dass ich meine Eisenwerte einfach nicht in den Griff bekomme. Der zweite Schnell-Hämoglobin-Test letzte Woche fiel wieder unter 12,5 aus.

    Ich möchte auch für’s Stammzellenspenden testen lassen, also Knochenmarkspenden. Aber das kann ich mir im Moment auch wie man so schön sagt „abschminken“.

    Hinzukommt, dass ich vor zwei, drei Wochen so ein komisches Erlebnis hatte, dass meine Einstellung zum Vegetarismus sehr ins Wanken gebracht hat.

    Ich war in der Mittagspause spazieren, um die Sonne und das warme Wetter zu genießen. Bei einer roten Fußgängerampel stand ein Mann vor mir, der gar nicht mal so schlecht von hinten aussah, der gerade dabei war seine Bosner zu verspeisen. Ein Windhauch hat mir den Geruch direkt ins Gesicht geweht. In dem Moment wollte ich den Mann am liebsten anspringen, aber nicht weil er so gut ausgesehen hat, sondern, weil ich seine Bosner haben wollte! Und, als wäre das nicht schon genug: Am Abend auf dem Weg von der Arbeit nach Hause im Bus, hat sich ein lebensmüder Fahrgast einen Sitz vor mir hingesetzt und seine Bosner genüsslich verspeist (… und ich in Gedanken auch).

    Ein mir bekannter Mitarbeiter hat mir nahegelegt, wieder Fleisch zu essen, wenn ich weiterhin spenden möchte. Ich habe mit ihm auch schon Ursachenforschung betrieben und meinen Kaffeekonsum um einiges reduziert, was für mich schon wirklich hart ist, denn wenn ich eines wirklich liebe, dann ist das mein Kaffee.

    Und im privaten Bereich scheint Sport und Vegetarismus auch gerade zu Konflikten zu führen: Ich habe das Gefühl, dass ich Sport machen kann was ich will, ich bin in letzter Zeit immer müde und erschöpft. Ich gehe viermal die Woche regelmäßig laufen und betreibe neben bei regelmäßig Krafttraining, was auch aber sehr dezent (!) Bodybuilding miteinschließt. Auch hier wurde mir schon von einem erfahren Bodybuilder nahegelegt, wieder Fleisch zu essen. Zwar gibt es auch schon Vegetarier in diesem Bereich, aber es sei auch eine gewisse Herausforderung für den Körper.

    Eigentlich bin ich ein Typ, der immer auf alles eine Antwort und eine Lösung weiß, aber hier stehe ich erstmals wirklich vor einer riesen großen Wand und weiß nicht was ich machen soll.

    Einerseits möchte ich Vegetarierin bleiben, andererseits will ich dem Blutspenden treubleiben, dazu muss ich meinen Hämoglobinwert allerdings in den Griff bekommen, was nicht funktioniert. Wenn es hart auf hart kommt, werde ich mich für eine Seite entscheiden müssen und es wird dann wohl nicht das vegetarische Essen werden.

    Vielleicht gibt es jemanden unter Euch, dem es auch so geht, oder ergangen ist und der vielleicht ein paar Tipps hat?

    LG
    t&l
     
    02.05.2015 #39
  10. zrs13
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    Was ist denn ein "Bosner"? Na, ich nehme jedenfalls mal stark an: etwas mit Fleisch. Wenn du da tatsächlich Appetit darauf hast -- dann ISS Fleisch, vegetarische Ernährung ist dann wahrscheinlich nicht das richtige für dich. Ich bin nach einer Fastenzeit zum Vegetarier geworden, als ich zu Ostern festgestellt habe: Hoppla, Fleisch hat mir kein bisschen gefehlt (ganz im Gegensatz zu Kaffee, Schokolade, dem Bierchen am Feierabend ... *g*). Das war, nachdem mir z.B. Schweinefleisch sowieso schon zuwider war. Allzu penetranter Fleischgeruch nervt mich inzwischen (aber ich "ertrag" es gerne ohne was zu sagen!) -- Appetit macht es mir sicher nicht.

    Also, ich denke: Man sollte sich nicht "zwingen", Vegetarier zu sein. Das führt glaube ich allgemein zu einer verkrampften Haltung zum essen. Eine bewusste und nachhaltige Ernährung ist durchaus auch mit Fleisch möglich, falls man darauf Wert legt :)

    Übrigens würde ich mir auch NIE Gedanken machen (wollen) darüber, wie ich welche Nährstoffe, Mineralien, Vitamine etc. bekomme. Auch das führt meiner Meinung nach nur zu Verkrampfung. Ich esse gern frische Salate, viel Gemüse, Obst, einfach abwechslungsreich ... und eigentlich immer das, worauf ich gerade Lust habe. Blut spende ich bisher nicht, sollte ich vielleicht mal versuchen ;) Auf jeden Fall fühle ich mich gesund und fit!
     
    04.05.2015 #40
  11. Mrs.Right_gelöscht
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    Im besten Falle signalisiert der Körper, was er braucht. Das kennt Ihr sicher auch, dass man schon mal gewisse Phasen hat, wo man eine bestimmte Speise bevorzugt! Ein komische Phase mit Kuchen hatte ich z.B. mal. Und das kann von Tag zu Tag sehr unterschiedlich sein ;-)
    Da erzählte mir jemand, der früher überhaupt nichts ( oder fast nichts :)) für gesunde Ernährung übrig hat, dass er sich jetzt gerne
    Apfelsaft selber presst. So etwas ändert sich auch im Laufe der Jahre. Vor gut 30 Jahren habe ich mal eine ältere Dame gefragt, wie sie
    es geschafft hat 90 zu werden :) . Sie antwortete:" Mit ungefähr 70 habe ich festgestellt, dass mir der Salat nicht mehr bekommt, dann hab ich den weggelassen."
    Ein Bäckermeister erzählte mir mal ungefragt, dass im allgemeinen in frisch gebackenes Brot eine gewisse Menge altes Brot
    untergearbeitet wird. Es ist offenbar erlaubt vom Gesetzgeber und die Entsorgungskosten von altem Brot fallen weg. Manchmal hat es ja auch einfach etwas mit Information zu tun und Bewusstsein für einen Sache.
    Ein gut informierter Mann erzählte mir z.B. dass bei der Herstellung einer hellen Mehlschwitze ( das Mehl wird ja mehrere Minuten
    bei sehr hoher Hitze mit Butter verrührt) von den Folgen des Verzehrs "hellen Mehlschwitzen. Durch diesen Prozess verbindet sich das Mehl mit der Butter so, dass der Darm nicht in der Lage ist, diese Verbindung aufzuspalten. Schwierig kann es werden, wenn jemand dauernd solche Soßen ist. Als Folge können sich
    über Jahre schleichend nahrungsbedingte sogenannte Zivilisationskrankheiten einstellen; natürlich nicht nur alleine von der Soße. Oft ist es einfach Unwissenheit. Die Gesellschaft interessiert sich zunehmend für diese Zusammenhänge, nur so kann ich mir erklären, dass ein Buch mit dem Titel " Darm mit Charme" so viel Interesse findet und sich so gut verkauft. Ich habe es selbst nicht gelesen. dIE aRT UND wEISE; WIE ES GESCHRIEBN IST; muss wohl sehr ansprechend geschrieben sein. "Dumm gelaufen", kann mancher sagen, wenn er eine große Bauchoperation hinter sich hat, die vielleicht vermeidbar gewesen wäre. Das hört sich jetzt hart an.
    Gut informierte Privatpatienten ernähren sich anders als schlecht informierte Kassenpatienten. Das ist einfach eine Tatsache.
    Z.B. für Soßen gibt es ja auch leckere Alternativen. Ein Soße zu Pfifferlingen wäre z.B.
    Viatmin-R- Paste ( hat einen leicht fleischigen Geschmack) mit Sahne vermengt + Ager Ager ( eine Art pflanzliche Gelantine )& glatter Petersilie klein gehackt evtl. noch eine klein gehackte Schalotte, Salz, Pfeffer . Diese Rezept schmeckt mir besser als manche Mehlpampe, welche ich im Restaurant vorgesetzt bekam und nicht gerade toll geschmeckt hat.

    Gesund und lecker schließt sich nicht aus. Und wie heißt es so schön: " Die Dosis macht es ."
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 04.05.2015
    04.05.2015 #41
  12. Muss mich korrigieren: schreibt man richtig so: Bosna. Kannst du googeln, wenn du möchtest. Aber mit deiner Vermutung bist du schon mal auf dem richtigen Weg. ;-)) Ich trau mich ja jetzt eigentlich fast nicht zu fragen und wahrscheinlich liege ich bei meinem Rate-Talent so richtig, richtig, richtig weit daneben, aber kann es sein, dass du Deutscher bist? Sollte ich falsch liegen, dann bitte ich 1.000 x um Entschuldigung. Wenn möglich wirf mir bitte nicht den virtuellen Fehdehandschuh hin. ;-))))))

    Zwingen tue ich mich nicht wirklich. Es macht mir sehr großen Spaß vegetarisch zu kochen und es schmeckt mir auch und ich fühle mich auch wohl damit. Keine Ahnung was an dem Tag in mich gefahren ist. Heute hat eine Kollegin neben mir ein Leberkäsesemmerl vernascht und es war mir egal. Wahrscheinlich stelle ich es einfach in Frage, weil im Moment so gar nichts klappen will.

    Würde mich freuen, ist für einen guten Zweck.

    LG
     
    05.05.2015 #42
  13. Danke für die vielen Tipps!!!

    LG
    t&l
     
    05.05.2015 #43
  14. Deshalb mache ich helle Soßen am Liebsten auch aus Milch, weißen Rum (meinetwegen auch O-Saft), vielen Kräutern und binde sie schließlich mit Senf und nicht mit Mehl... ;-)
     
    05.05.2015 #44
  15. Keks
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    Mmmmmmhh..............
     
    05.05.2015 #45