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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Mentalista
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Danke für die vielen Gedanken und die Mühe der vielen Zeilen.

    Ich hatte, um auf ein Beispiel zu kommen, nicht von mir geredet, sondern von einem allgemeinem Thema. Ich habe dann auch aufgehört zu reden, um dem Mann Raum und Zeit zu geben. Aber es kam nichts zurück. Nur zum Schluss des Gespräches, dass er sich wieder gerne mit mir unterhalten würde, aber eine Unterhaltung sieht bei mir anders aus. Auf keinen Fall nur ein halten von Monologen, egal ob ich oder der Andere. Ganz ehrlich, wenn ich dann fragen muss, ob wir über was anderes reden wollen, bin ich ja schon wieder der Aktivere und der Passive kann weiterhin passiv bleiben. Es wurde schnell langweilig und anstrengend.
     
    23.09.2013 #16
  2. Satjamira
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Liebe Mentalista, ich war mit einem Mann verheiratet, der als wir jünger waren den Mund nicht aufbrachte und wenn, dann sehr bedächtig. Ich stellte mit der Zeit fest, dass ich ziemlich ungeduldig wurde, weil er nicht viel redete und kaum Stellung nahm. Später habe ich akzeptiert, dass er kein Viel- oder Gerneredner ist sondern sich die Dinge so lange überlegt bis er sich selbst sicher ist. Natürlich konnte ich mit ihm die Dinge selten wirklich gut ausdiskutieren, es gab jedoch genügend Dinge die uns verbanden. Interessen die wir teilten und beiden Spass machten. Wenn nach einem Konzert oder einer Ausstellung ich meine Wahrnehmung äusserte merkte ich, dass er einfach nicht fähig war dies in Worte zu äussern. - Ja, ich liebte ihn, so wie er war, weil er mein Gegenpol war und wir uns in vielem sehr gut ergänzten.
    Heute begegne ich erstaunlicherweise dem Gegenteil, nämlich Männern die sehr viel reden.
    Habe ich mich also auch verändert? - Meine Kommunikationskultur bestimmt.
     
    23.09.2013 #17
  3. Mentalista
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Oh, ich werde mit Liebe angeschrieben? Ist das ernstgemeint? Bisher wurde ich hier ja im Forum fast nur gedisst....

    Gute Frage, inwiefern man sich selber verändert und damit andere Männer anzieht, oder kennenlernt. Ich habe manchmal nach meinen Erfahrungen den Eindruck, dass Männer, die viel reden, lieber ne ruhige Frau wollen und die ruhigen Männer lieber Frauen wollen, die mehr reden.

    Woran ist denn letztendlich die Ehe mit deinem ruhigen Ehe-Mann gescheitert? Ah, sorry, dass ist wahrscheinlich zu direkt?

    Ich komme jedenfalls mit bedächtigen und ruhigen Männern nicht zurecht.

    Ich hatte gestern ein so wohltuendes inspirierendes und informatives Gespräch mit einem jungen Medizinstudent, der so super kommunzieren konnte.... Es war eine Ping-Pong-Kommunikation per Exellange (richtig geschrieben?) Dazu hatte er noch gesunden männlichen Charme und Witz mir gegenüber fast doppelt so alten Frau. Ach, wenn ich so
    was öfter erleben könnte...
     
    23.09.2013 #18
  4. Nettmann
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Hallo Mentalista, hallo Satjamira,
    ich versuche mal als Mann etwas dazu beizutragen.
    Männer sind anders, Frauen auch! Eigentlich ein Spruch, mit dem ich auch nur bedingt etwas anzufangen wusste. (Meine) Frau hatte auch Probleme mit mir den Gesprächsfaden aufrecht zu halten. Oft war mir allerdings gar nicht klar, dass sie überhaupt (weiter-) reden wollte. Frauen kommunizieren anders. Sie kommunizieren nicht besser und nicht schlechter als Männer. Es gibt dazu unzählige Bücher.
    Was allerdings helfen kann, ist das Lernen der Sprache des anderen. Wir lernen eine andere Sprache, wenn wir ins Ausland gehen, wenn wir mit einem anderen Berufsumfeld zu tun bekommen. Was wir nicht lernen, ist uns die Sprechweise des anderen Geschlechts zu widmen. Es ist da häufig so, dass zwar die gleichen "Vokabeln" verwendet werden, aber etwas total anderes gemeint ist.
    Hilfreich ist es z.B. bei der Kommunikation mit Männern nicht mit "Verklausulierten" Fragen zu arbeiten, die Mann ganz oft nicht als solche erkennt. Offene Fragen helfen hierbei, den Faden laufen zu lassen. Beispiele hierzu finden sich bei Wikipedia. Es ist nichts frustrierender, als ein Gespräch mit geschlossenen Fragen. Es "verbietet" sich geradezu mehr zu sagen, als "ja" oder "nein".
    Prinzipiell ist es wichtig, sowohl das Spiel mit dem Ball (Reden, Nachfragen), als auch das Spiel ohne Ball (bereit sein, dem Gegenüber den Pass, die Frage auch abzunehmen) zu beherrschen. Oft erlebt Mann aber auch genau den unerwarteten Pass, auf den Mann nicht antworten möchte, da er sozusagen "aus der Hüfte geschossen" auf ihn zukommt, er gar nicht damit rechnet. Ganz blöd ist dann z.B. die Frage, warum er nicht antwortet.
    Helfen können beim Aufrechthalten eines Gesprächs z.B. Formulierungen wie
    "Was hast du in der Beziehung schon erlebt?" statt "Hast du sowas auch schon erlebt";
    "Ich empfinde das als..., Männer und Frauen sind da ja nicht unbedingt gleich... Wie geht es dir damit?"
    "und was meinst du dazu" oder "ich hätte gedacht, das ist die verbreitetste Meinung zu ... inzwischen stelle ich fest, dass es da auch andere Meinungen hierzu gibt. Was ist deine Meinung dazu?"
    Damit hat z.B. ein etwas schüchternen Gegenüber
    a) die Zeit gibt, sich auf eine möglich Frage einzustellen
    b) das Signal, der/die Fragensteller/in ist nicht festgelegt auf eine Meinung, er läuft also weniger Gefahr eine "falsche" Antwort zu geben
    c) kaum die Möglichkeit nur mit "ja" oder "nein" antworten.
     
    23.09.2013 #19
  5. Satjamira
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Nettmann, hab vielen Dank für deinen Beitrag, nur:
    Es stimmt, es gibt teilweise ein Geschlechter orientiertes Kommunizieren wie Verhalten. Trotzdem stelle ich jedoch fest, dass es Männer sind, die (ohne schwul zu sein) ein eher weibliches Verhalten an den Tag legen und umgekehrt.

    Mentalista, ich habe keinen Grund unfreundlich zu dir zu sein.

    Zu deiner Frage warum die Ehe auseinanderging, könnte ich dir mehr als einen Grund nennen. Ein Teil davon war sicher das Kommunizieren.
    Da ich meinen Mann mit 16 kennengelernt habe, ihn bewunderte und sehr liebte, veränderte sich die Bewunderung später in eine gewisse Klarheit über wie er funktioniert. Ich spielte irgendwann nicht mehr mit. Er kam mit meiner Entwicklung nicht klar und wollte sein altes Bild von mir behalten. Es geschahen einige Dinge die mein Vertrauen sehr strapazierten, weil ich intuitiv vieles spürte und er mich sehr clever jedesmal auf mich zurückwarf oder mir eine so abstruse Antwort gab, dass ich nicht weiter fragte. Ich fühlte mich verschaukelt und wer mag das schon auf Dauer.
     
    24.09.2013 #20
  6. Satjamira
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Wir ziehen meistens einen Gegenpol an, das erklärt vieles.

    Mir fehlt auch ein wenig das Feuer bei zu bedächtigen Männern, doch meiner war einenteils bedächtig und dann doch unglaublich vielseitig, vielleicht weil er die Dinge eben gründlich anschaute oder tat. Ich die spontane, sprudelnde, die immer auf Leute zuging, also im Grunde waren wir ein gutes Team, jahrelang.

    Sich exzellent oder "par excellence" zu unterhalten hat Seltenheitswert, erlebe ich jedoch auch mit Gleichaltrigen. Nur nicht aufgeben...
     
    24.09.2013 #21
  7. Mentalista
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Kommt man jemals aus der Gegenpol-Geschichte raus?

    Bedeutet das, dass ich als gestandene Frau, die wenig Probleme im Leben hat, bodenständig lebt, zufrieden ist mit dem was sie hat, dann nur für die Männer interessant ist, die genau das Gegenteil von mir sind und leben?
     
    24.09.2013 #22
  8. carlo
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    @ nettmann

    In #19 entsteht für mich der Eindruck, dass die Frau die Verantwortung für die gelingende Kommunikation übernehmen soll und dem Mann quasi den Steigbügel halten. Das können bestimmt viele Frauen und ich habe auch so einen Reflex, ständig helfen zu wollen.

    Andererseits löst das aber genau diesen Fluchtreflex vor der "starken Frau" aus, den viele Frauen hier beklagen. Ich versuche, das zu lassen.

    Mein Appell an die Männer hier: seid stark!

    Und wenn ihr euch überfordert fühlt ;-):
    - Wie meinst du das?
    - Moment, darüber muß ich grad mal nachdenken..
    - Kannst du das noch mal anders sagen?
    - darf ich mal zusammen fassen, was ich verstanden habe
    - ich finde das interessant, was du sagst
    - ....

    Carlo
     
    24.09.2013 #23
  9. SineNomine
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Tja, das ist eine mögliche Art miteinander zu kommunizieren.

    Andere Menschen kommunizieren möglicherweise aber auch ganz anders miteinander, sie werfen, um im Bild zu bleiben, den Ball, gucken was das Gegenüber mit dem Ball so anzufangen weiß und warten geduldig darauf, dass er nach einer gewissen Zeit schon zu ihnen zurück kommt, damit sie ein wenig damit jonglieren können, bevor er wieder retour geht. Kein hektisches Ping-Pong, kein statisches „Frage->Antwort, Frage->Antwort, rinse & repeat“. Stattdessen durchaus auch mal längere Monologe, Raum Dinge „ganz“ zu erzählen ohne alle Nase lang von Zwischenfragen abgelenkt zu werden, Phasen des Zuhörens, etwas „ganz“ auf der Sicht des Gegenübers erzählt bekommen ohne durch allzu viele Zwischenfragen zu sehr die eigene Sicht und die eigenen Erfahrungen in die Geschichte des anderen einfließen zu lassen.

    Natürlich bedarf es auch dabei Zeichen, die dem der gerade erzählt zu verstehen geben, dass er nicht losgelöst vom anderen vor sich hin monologisiert, sondern gerade etwas zu erzählen hat was das Gegenüber interessiert. Das können gelegentliche kleine Zwischenfragen sein oder auch nur kleine „Ich kann Dir noch folgen“—Gesten.

    Ich bin vermutlich der klassische Fall des „Wenigfragers“, ich stelle eher wenig Zwischenfragen und hake oft nur dort nach wo mir etwas auf der Sachebene unklar erscheint. Wer mich dabei ein klein wenig beobachtet merkt schnell, ob ich interessiert oder desinteressiert bin, denn für beides sende ich im Zweifel bewusst und unbewusst hinreichend viele Signale aus. Und wenn ich erzähle, dann gerne „am Stück“. Ich habe kein Problem damit mal für zehn oder 15 Minuten gar nichts zu sagen und zuzuhören, aber wenn ich den Eindruck habe, dass der Ball jetzt in meinem Feld liegt, dann kann er da auch gerne mal ein paar Minuten bleiben.

    Ich bin mir dieses eher ungewöhnlichen Kommunikationsverhaltens recht bewusst, und wenn ich merke, dass mir da ein interessanter Ping-Pong-Spieler gegenüber sitzt, dann kann ich mein Kommunikationsverhalten inzwischen zumindest soweit anpassen, dass häufiger Zwischenfragen stelle und allzu ausufernde Monologe vermeide. Ein aufmerksames Gegenüber wird aber recht schnell merken, dass das dann nicht meine „natürliche“ Art der Kommunikation ist, sondern etwas, auf das ich mich dem Kommunikationspartner zuliebe einlasse.

    Interessant wird’s im Hinblick auf diese Diskussion dort, wo vom eigenen Kommunikationsverhalten deutlich abweichende Formen des Miteinander-Redens weitergehend interpretiert werden, siehe Mohnblumes Liste.
    Die geht schlicht an der Tatsache vorbei, dass jeder von uns, um mal ein technisches Bild zu wählen, auf einer anderen Frequenz und ggf. mit deutlich anderen Modulationsverfahren kommuniziert. Im Zweifel fehlen uns halt manchmal die nötigen Antennen für manche dieser anderen Art zu kommunizieren, das ist dann aber i.a.R. weder unser Fehler noch der des Gegenüber, sondern einfach eine von den vielen Stellen an denen es schlicht halbwegs „passen“ muss damit am Ende vielleicht eine dauerhafte Beziehung daraus wird.
     
    24.09.2013 #24
  10. Nettmann
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    @Carlo
    >Und wenn ihr euch überfordert fühlt ;-):
    > - Wie meinst du das?
    > - Moment, darüber muß ich grad mal nachdenken..
    > - Kannst du das noch mal anders sagen?
    > - darf ich mal zusammen fassen, was ich verstanden habe
    > - ich finde das interessant, was du sagst
    > - ....
    >
    >Carlo
    Was ich geschrieben habe, soll jetzt wirklich kein Freibrief für die Männer sein, sich bzgl. Gesprächsführung zurückzuziehen. Voraussichtlich mekrt man auch (das ist nicht wertend gemeint!) als Frau schnell, wenn ein Mann auch auf einen solchen Versuch Kommunikation "in Gang zu bringen" nicht anspricht.

    Deine zitierten Tipps nehme ich gern wahr und versuche sie auch im Hinterkopf zu behalten, wenn mal wieder mein Selbstbewusstsein eher nicht so toll ist.

    Es ist halt nicht so leicht mit der Kommunikation und für beide doch recht schnell eine Stresssituation, in der man die von SineNomine angesprochenen nichtverbalen Signale eventuell gar nicht wahrnimmt oder sie sogar missdeutet. Wir haben ja keine Partner gegenüber, dessen Gesten und Blicke wir unbedingt deuten können. Von daher bitte auch auf allzu verschlüsselte Kommunikation verzichten - beide...
     
    24.09.2013 #25
  11. carlo
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Hallo Nettmann,

    wer sollte ein Interesse an "verschlüsselter" Kommunikation haben????

    Frauen wollen mit dir sprechen. Also öffne dich, entspanne und ggf. gewinne Zeit mit Fragen, Kommentaren, wie beschrieben. Warum soll es für dein Gegenüber einfacher sein? Warum soll dein Gegenüber dir mehr entgegenkommen, als du ihm?? Ist doch viel schöner, wenn man sich auf halbem Weg trifft!!

    Carlo
     
    24.09.2013 #26
  12. Nettmann
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Hallo Carlo,
    ich geb dir recht, dass es viel schöner ist, wenn sie beide auf halbem Wege entgegenkommen. Es klappt ja auch in den meisten Fällen. Manchmal stelle ich halt fest, dass da halt schon mal ein Kloß im Hals sitzt.
    Tritt zwar inzwischen bei mir zum Glück (nein, harte Arbeit) nur noch sehr selten auf.
    Harte Arbeit heisst in meinem Fall, dass ich sehr viel mit befreundeten Frauen gesprochen habe und mir auch eben solche Tipps wie von dir zu Herzen genommen habe.
    Danke noch mal dafür.
     
    24.09.2013 #27
  13. Nettmann
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Hallo Carlo,
    das Interesse an der verschlüsselten Kommunikation hat sicher niemand. Es passiert aber trotzdem oft unbewusst.
    Ein Beispiel aus ganz anderem Zusammenhang:
    Gemeinsame Autofahrt
    Sie: willst du nicht an der nächsten Raststätte mal rausfahren?
    (Im Hinterkopf:
    - du bist vermutlich müde, eine Pause täte dir gut
    - Ich müsste eigentlich mal auf die Toilette
    -,,,)
    Er fährt weiter, kein Erkennen der Absicht, die hinter der Frage steckt. Für ihn ist das Weiterfahren ok.hat ja nicht das Bedürfnis.

    Eine Viertel Stunde später ist die Stimmung unten:
    Sie: So ein Ignorant, nimmt ja keine Rücksicht...
    Er: Was hat sie denn? Wenn sie will, dass ich rausfahre, dann soll sie das doch gefälligst auch so sagen...
     
    24.09.2013 #28
  14. anaj
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Wer sagt denn, dass eine Ping-Pong-Kommunikation nur aus kurzen Antworten und Fragen besteht oder hektisch ist?!
     
    25.09.2013 #29
  15. SineNomine
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    AW: fehlendes Nachfragen: Desinterese oder Taktvoll?

    Nun ja, das Ping-Pong-Bild legt für mich eine solche Deutung zumindest recht nahe.

    Wenn damit nur gemeint sein sollte, das Kommunkation in irgendeiner Form wechselseitig sein sollte damit sie funktioniert, dann sofort d'accord. Wobei das aber, und das war mein Punkt, nicht unbedingt bedeuten muss, dass Gesprächsanteile bei jeder Gelegenheit immer sehr ausgewogen verteilt sein müssen. Es darf für mich, insbesondere dann, wenn man über den Schritt eines ersten Kennenlernens hinaus ist, durchaus auch mal Gespräche geben, bei denen einer eher Sprechender und der andere eher Zuhörer ist, solange beide trotzdem noch miteinander kommunizieren und der Sprechende da nicht einen Monolog für die gegenüberliegende Wand hält.
     
    25.09.2013 #30