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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Sorry, aber das ist jetzt echt lustig. :)


    Ihr klagt doch alle, manunited würde Frauen beleidigen, weil er ihnen vorwirft, sie wollten nur mit sexuell erfahrenen Männern Sex haben und würden aus diesem Grund auf alle A...löcher stehen.
     
    22.04.2017 #406
  2. billig
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    Wie du meinst, Philippa.
     
    22.04.2017 #407
  3. Frauenhass ist ein Phänomen, welches sich ja wieder weiter verbreitet. Ich finde, es gibt dafür überhaupt kein Verständnis, Hass auf einen Teil der Menschen, der ca. die Hälfte der Menschheit ausmacht. Mir ist dieser Umstand sowieso völlig unerklärlich, Menschen sind nun mal männlich und weiblich. Was mich auch total nervt, ist die Tatsache, sich dieses Hasses immer wieder zu erwehren und dann wird noch rumgemeckert, dass man sich dessen erwehrt. ... Und die Herren der Schöpfung, die sich dieses Hasses bedienen .... glaube billig, das hast du schon mal geschrieben, die Krux an der Geschichte: ohne eine Frau gäbe es sie selbst gar nicht. ..... Was für eine irre Welt!


    Außerdem bedeutet Hass einen Mangel an Bildung, nicht schulischer Bildung, sondern einem Mangel sich mit einem Sachverhalt genügend auseinander gesetzt zu haben. Und da ist das Objekt des Hasses egal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2017
    22.04.2017 #408
  4. Aber nur mir wird dann ein Helfersyndrom vorgeworfen.


    Doch lassen wir das, ich habe Besseres zu tun als mich mit Herdentieren zu streiten. Ich gehe ganz individualistisch allein auf einen Spaziergang an der Sonne. Und werde ihn geniessen! Ein schönes Wochenende!
     
    22.04.2017 #409
  5. billig
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    Ist es denn so individualistisch, Mitläufer einer Minderheit zu sein? Ist eine Mehrheit immer gleichzusetzen mit einer Herde? Weshalb der Ausdruck Herdentier und nicht soziales Wesen? Aber so läuft eben auch Philippa mit ihren Schubladen rum und sortiert andere mit mehrheitsfähiger Meinung ein und aus, damit ihr Weltbild leichter wird.
     
    22.04.2017 #410
  6. sugar
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    Einige haben anfangs Geduld und ein wenig Vertändnis für seine Probleme aufgebracht. Trotz seiner unflätigen und wirren Thesen und trotz seiner immer gleichen Mantras. Aber es kam nach und nach der Punkt, an dem er diese Geduld überstrapazierte.


    Sein Frauenbild und seine Logik sind dermaßen daneben, dass einem davon übel werden kann.
     
    22.04.2017 #411
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  7. sugar
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    Und für sehr lächerlich halte ich es, wenn ein bestimmte Foristin tatsächlich denkt, sie könne seinen "Dammbruch des Frauenhasses" stoppen. Wie vermessen und abgehoben muss man dazu eigentlich sein. Wie selbstgerecht muss man sein, um die große Mehrheit, die sich seinen Rotz zunehmend verbittet quasi als geistige Geisterfahrer zu sehen.
     
    22.04.2017 #412
  8. billig
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    Und dann halten sie sich für besonders, weil sie als einziger ein ganz anderes Weltbild oder Menschenbild haben als alle anderen. Weil ihr Hass nicht toleriert wird, stachelt sie das fast noch mehr an. Man fühlt sich beinahe wie ein Held, weil man eine Meinung vertritt, die andere nicht tolerieren. So hätten ja die Scheibenmenschen ja auch damals auf die Erdkugelmenschen reagiert, mit Intoleranz. Man selbst ist der Verkünder der Wahrheit und die anderen sind zu dumm, um das zu erkennen. Die jammern nur, weil sie Herdentiere sind. Naja, wie auch immer.


    Ich wünsche euch jetzt auch einen schönen Tag. Nicht im Sinne eines abblitzen lassens. Mehr im Sinne des erfreut euch eures gesunden Menschenverstandes. ;-)


    Ich muss mich jetzt auch wieder anderen Dingen widmen. Finds schön, dass sich so viele hier nicht unterkriegen lassen und sich behaupten können. :)
     
    22.04.2017 #413
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  9. Ich möchte jetzt doch vor meinem Spaziergang noch etwas fragen. Denn eigentlich wollte ich ja eine Diskussion über ein Thema anstossen, nämlich, ob das Reden von Sex bezüglich Frauen etwas Anderes ist als bezüglich Männer. Leider tritt niemand in diese Diskussion ein, stattdessen werde ich auf einer persönlichen Ebene angegriffen (Helfersyndrom etc.). Das wäre das erste Thema, das mich interessiert: Ist es etwas Anderes, wenn Frauen nur Sex wollen, als wenn das Männer tun? Und ist es etwas anderes, wenn man dies Frauen oder Männern unterstellt?


    Das zweite Thema, das ich diskussionswürdig fände: Inwiefern äussert sich denn eurer Meinung nach der Frauenhass bei manunited? Wenn es ja anscheinend (jedenfalls entnehme ich das der Reaktion von billig im Beitrag #407) nicht darum geht, dass Frauen nur Sex haben wollten und deswegen auf A...löcher stehen, worum geht es denn dann? Ist es eine reine Frage der Ausdrucksweise? Würde das dann bedeuten, dass Frauenhass einfach ein rüpelhaftes Benehmen ist? Gibt es denn da nicht auch etwas Inhaltliches? Mich persönlich stört eigentlich die rüpelhafte Ausdrucksweise weniger als die Vorstellungen, die ich darunter wahrnehme. Aber, und damit wären wir wieder beim ersten Thema, ich habe den Eindruck, dieselben Vorstellungswelten bezüglich Männer oder bezüglich Frauen werden von euch anders wahrgenommen und ihr reagiert anders darauf.
     
    22.04.2017 #414
  10. sugar
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    Inwiefern sich das äußert? Seine Auslassungen sind durchsetzt von Ekel, Ablehnung und Pauschalisierungen. So äußert sich das.
     
    22.04.2017 #415
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  11. troubadix
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    Bei manunited sehe ich keinen Frauenhass, denn sonst würde er ja nicht alles dafür tun, um seinen vermeintlichen Makel der "männlichen Jungfrau" loszuwerden, um schließlich eben doch (noch) eine Partnerschaft leben zu können - mit einer Frau. In Liebe.


    ​Vor einigen Tagen hat manunited zum wiederholten Male seine "Realistisch-ist-Litanei" heruntergebetet. Real sind vielmehr seine Wahrnehmungen, die er im Kontakt mit Frauen bislang gemacht hat. Wer diese Wahrnehmungen selbst nicht aushalten kann, bekommt einen ganz kleinen Eindruck davon, wie es manunited gehen könnte.
     
    22.04.2017 #416
  12. sugar
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    Ich greife mal ganz tief in meine Psychologiekiste: Fetischisierung und Dämonisierung sind zwei Worte, die ich da gefunden habe. Und Erlösung und Verdammung, was für Metaphysiker.
     
    22.04.2017 #417
  13. Philippa, das ist halt der übliche OffTopic in näherungsweise allen Themen. Ich mag da nicht sonderlich drauf eingehen, denke aber, dass zwischenmenschlich oft mehr Unterschied hinein interpretiert wird als er tatsächlich vorhanden ist. Das gilt, bei gegebenen Unterschieden für Mann und Frau, auch für diese. In der einfachen Form ist es dann schon mal der Eindruck selbst den Durchblick zu haben und andere nicht.


    Sehr hilfreich ist mir eine grundsätzliche Betrachtung. Es gibt vielleicht so etwas wie eine Realität, nur, niemand nimmt die wahr! So wie der Mensch nur einen sogar ziemlich kleinen Teil des (Licht-)Spektrums mit den Augen wahrnimmt, gilt das generell für die Wahrnehmung der Realität. Jeder hat für sich nur ein selbst zurecht gedengeltes Bild zum Zwecke notwendiger Orientierung Mit der Realität hat das nicht mehr als eine Ahnung zu tun. Es ist in seiner Unzulänglichkeit eine kaum zu beschreibende Krücke und mich interessierte dann eher die Frage, wie geht man miteinander um, wenn man sich dessen bewusst ist. Jeder Mensch ist ein eigener Kosmos und jeder ist in seiner Einzigartigkeit - jenseits dessen ob es mir gefällt oder nicht - interessant, nicht nur betrachtenswert.


    "Das Bild" spielt eben auch bei ManU eine Rolle und bei ihm halte ich bildliche Begriffe wie "verfahren" und "Sackgasse" für bezeichnend. In seiner Wahrnehmung ist das ein so schlüssiges Bild, dass er da nicht herauskommt. Zeigt sich daran, wie er sich und seine Umwelt beschreibt. Das einzige, was ihm helfen kann, ist, sich der Subjektivität seiner Sicht bewusst zu werden und die in Frage zu stellen. Das kann er nicht. Und wenn ich ihn einen Dummkopf heiße, dann ist das provozierend darauf hingewiesen, nicht ein Infragestellen seiner intellektuellen Kapazitäten - die ich für ein glückliches Leben für bei weitem überbewertet halte


    Mich frustriert die Einsicht in meine Mittellosigkeit ihn erreichen zu können, akzeptiere es aber. Ich weiß um de Wirkung von Worten als Brücke zwischen Individuen und hoffe, dass er an jemanden gerät, der das mit dem Zugang besser kann als ich.Das wäre Hilfe zu bekommen und anzunehmen ohne die Konnotation der Bedürftigkeit. Und immer hat ManU auch die tröstliche Möglichkeit sich selbst zu bewegen. Die Notwendigkeit von Bewegung einzusehen ist im Grunde leicht.
     
    22.04.2017 #418
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  14. sugar
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    Ein Mensch, der gewissermaßen traumatisiert ist (der Begriff ist etwas zu groß, er soll es nur halbwegs anschaulich machen), der denkt nicht klar. Er folgt einer inneren Logik, deren Stimmigkeit für ihn plausibel ist, dies vorrangig, um den Schmerz zu kompensieren. Solche geistig-emotionalen Gebilde werden sehr häufig immens verteidigt.


    Diese psychische Erkrankung ist in den meisten Fällen nichts, wofür der Mensch etwas kann, er erleidet es (passiv) und um das nicht wahrnehmen zu müssen, um die scheinbare Kontrolle zu behalten, forciert er es dann "aktiv".


    Und, manunited, damit nicht nur über dich geredet wird, sondern auch mit dir:


    Das gehört zum medizinisch-therapeutischen Grundwissen.


    Wie jeder Analytiker eine eigene Analyse mithilfe eines Kollegen macht, solltest du dich vertrauensvoll an einen guten Facharzt wenden. Das hat nichts mit dumm zu tun. Viele Menschen erleiden in ihrem Leben eine Erkrankung. Du bist doch Mediziner, das müsste für dich doch nichts Ungewöhnliches sein. Seltsamerweise misstraust du da aber deiner Fachwelt. (Warum, die Gründe kannst du darüber lesen.)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22.04.2017
    22.04.2017 #419
  15. Heike
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    Frauen wird immer noch weniger zugestanden, stark auf Sex aus zu sein. Deswegen wird es dann auch, sozusagen ganz konsequent, als größere Beleidigung aufgefaßt, wenn jemand Frauen unterstellt, sie wollten nur Sex, als wenn das Männern unterstellt wird. Denn zu deren natürlichem Wesen gehöre das ja hinzu.


    Zum anderen dürfen Frauen, gewissermaßen zum Ausgleich, dann auch mal umso befreiter äußern und die damit verbundene Laune wird dann eher akzeptiert.


    Was die Geschlechterverachtung anlangt, ist meine Einschätzung, daß die Männerverachtung bei Frauen in einem Forum wie diesem eher toleriert wird als die Frauenverachtung bei Männern. Das hat sicherlich was mit der Geschichte zu tun und spiegelt teilweise auch gesellschaftliche Verhältnisse. Dabei sind es nicht nur Frauen, sondern ebenso Männer, die bezüglich des Frauenhasses bei Männern kritischer sind als bezüglcih des Männerhasses bei Frauen. Foristinnen, die schreiben, sie halten es für gerechtfertigt, dem nächsten Mann, der ihr nicht zurückschreibt, mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, weil das ja nur eine körperliche Verletzung sei, während er ihr eine viel stärkere seelische Verletzung zugefügt habe, werden weniger ausgegrenzt. Es wird inhaltlich nicht so buchstäblich genommen, sie wird als Opfer gesehen, und es wird gutgeheißen, daß sie sich nicht verkriecht, sondern den Weg nach vorne wählt und ein gutes aggressive girl sein will. Manch einer findet das auch geil und würd sie gerne auf einen Kaffee treffen. Schreibt ein Mann das, gibts weniger Trost und Kaffeeeinladung, sondern werden Moderation oder Polizei gerufen.


    Es ist ja nicht so schwer zu verstehen, woher diese Asymmetrie kommt. Gesamtgesellschaftlich. Und in so einer Einrichtung wie einem so sehr auf Heteronormativität getrimmten Partnerschaftssuchforum mit seinem ewig pubertären Frauen gegen Männer, Männer gegen Frauen eben besonders. Und selbst innerhalb dessen war dann noch mal im Forum so etwas wie ein Abbild des gesellschaftlichen populistischen Rechtsrucks zu spüren. Manch einer hat da, wie du mal schriebst, erst zu sich selbst gefunden. Das ist dann sicherlich nicht einfach: sich zum einen darüber zu freuen, daß die Leute endlich mal zu sich und ihren eigenen Meinungen finden und sich auch trauen, die zu äußern, weil das wieder hoffähig geworden ist, und dann aber zugleich hören zu müssen, was sie da so in sich finden und von sich geben.


    Wenn ich mir Manus-Threads durchlese, interessiere ich mich recht schnell weniger für seine Performance als die des Forums. Also man kriegt doch eigentlich schnell mit, wie es läuft. Hier wird ja sonst so gerne Einstein zitiert,verrückt sei, wer immer das Gleiche tue und aber andere Ergebnisse erwarte oder so ähnlich. Gilt doch nicht nur den Threadstarter, sondern auch für die Mitschreiber. 90% von deb Hilfsversuchen wie von den Angriffen treten doch genauso im Hamsterrad wie das, worauf sie sich beziehen.


    Verständlich, daß man, wenn man zehn Seiten Scheitern gelesen hat, es doch auch mal selbst probieren möchte. Aber wieso dann auf die immer gleiche Weise, die doch zehn andere vorher schon probiert haben? Und wenn man schimpfen will, weshalb dann zehnmal dasselbe schimpfen, ohne zusätzlichen Analysegewinn? Wenn man schon so gebannt dem Thread folgen muß und immer wieder schreiben muß, weshalb dann nicht wenigstens diese Sucht nutzen, um das eigene Reflektieren und Analysieren zu trainieren? Warum nicht versuchen, mal die nächste Treppenstufe zu erklimmen statt auf der gewohnten stehen zu bleiben? Wird das dann zu anstrengend?


    Ich kann mir sogar vorstellen, daß die Heftigkeit so mancher Reaktion auf Manus Mechanik auch was damit zu tun hat, daß man irgendwo spürt, daß seine Performanz sogar konsistenter sein könnte als die eigene. Er hat ja gar nicht so sehr um Hilfe gebeten. Er will halt seine Litanei runterbeten und dafür Ohren, Augen, Aufmerksamkeit haben. Die kriegt er. Und wenn er sie ein paar Posts nicht kriegt, weil es um was anderes geht, legt er heftiger nach, in der Gewißheit, daß sich dann wieder mit ihm beschäftigt wird. Und das wird es dann auch brav. Dann kommen wieder zig Posts, die sich mit ihm als Person beschäftigen. Und zugleich ihm das vorwerfen. Ist das nicht irgendwie grotesker, dieses VErhalten?


    Und es wird da auch viel Unsinn geschrieben. Und Manu geht, das ist vollkommen verständlich, gerade auf den jeweiligen Unsinn ein und nicht auf das weniger Unsinnige. Was stünde in der eigenen Verantwortung? Weniger Unsinn schreiben. Wird aber nicht gemacht.


    Ich glaub, es sind nicht nur die häßlichen Worte, die Manu oftmals wählt, die dafür verantwortlich sind, daß man anders mit ihm umgeht als mit Claudi seinerzeit. (Die aber auch stark angegriffen wurde, etwa von den Fofas, die ja so gar nicht abhaben können, wenn jemand anders als marienhaft über Sex spricht.) Sondern es ist wohl auch diese Unerreichbarkeit, also daß man nicht rankommt, daß das Rad einfach weiterläuft, egal was man tut. Darin eingeschlossen womöglich auch einiges an Ärger über einen selbst, daß man da so rum tut und es keine Wirkung hat und man aber weiterhin gebannt schaut und dabeibleibt. Man kommt nicht los und man kommt nicht weiter, bleibt selbst stecken, und dann beschimpft man halt nicht selbst, sondern den, bei dem es leichter und gefahrloser wahrzunehmen ist, wie er steckenbleibt.
     
    22.04.2017 #420
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