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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Lou Salome
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    Es wird kein Weg mehr zueinander führen. Wenn die bittere Realität auf behütete Egozentrik trifft, kann es nur schwerlich eine gemeinsame Sprache geben. So viel Verständnis ich auch für dich @Xeshra habe, so habe ich doch auch Menschen sterben sehen, weil ein empfindliches Gemuet es als unzumutbar empfand, erste Massnahmen zu ergreifen. Doch diese Tränen haben den Tod leider nicht verhindert, auch wenn sie es gekonnt hätten. Wenn sie einmal die existentiellen Interessen des anderen als wichtiger als die eigenen erkannt hätten. Können aber Menschen wie du nicht. Und das finde ich sehr, sehr traurig. Für alle.
     
    12.05.2019 #181
  2. Mentalista
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    @Xeshra, sagt dir der Freistaat Christiana etwas?

    Sehe gerade im TV eine Doku darüber und habe sofort an dich gedacht. Vielleicht ein guter Platz für dich, wo man dich versteht:).
     
    12.05.2019 #182
    chava gefällt das.
  3. Xeshra
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    Sei nun etwas vorsichtig mit deinen Aussagen, mir noch unterstellen ich würde jemanden sterben lassen wenn ich es verhindern könnte ist dicke Post. Ich habe bei dem ganzen Schrott welcher der Natur oder Mitmenschen entstanden ist nichts akut beigetragen, noch nicht einmal jemanden ernsthaft körperlich verletzt, böswillig schon gar nicht (das was passierte waren immer Unfälle). Psychisch keine Ahnung, mir ist diesbezüglich nichts bekannt. Es ist schwer möglich wenn keine Abhängigkeit besteht d.h. etwas ausgegrenzt wurde. Ich empfinde diese Aussagen als klar beleidigend.

    Es ist jedoch so dass ich nicht die Gesellschaft liebe, diesbezüglich mache ich nur das notwendige Minimum d.h. akute Hilfeleistung. Unterlassene Hilfeleistung bei akuter Not ist sogar eine Straftat. Passive Not ist etwas langfristiges, dazu muss jemand sich dedizieren, es ist aber nicht akut gefährdent für Leib und Leben. Natürlich gibts Menschen die zu Hilfeleistungen psychisch unfähig sind, d.h. unzurechnungfähig, da gehöre ich nicht dazu. Ich kann jedoch nur bei meiner Familie wirklich Liebe empfinden, Menschen die mich angenommen und lieben gelernt haben, für mich besondere Menschen. Bei denen die ich liebe kann ich helferisch mehr machen als so mancher selbsternannter "Guterpapa" oder "Gutemutter", dazu benötige ich eine tiefere Motivation, das ist nichts anderes als die Liebe die ich bekomme und danach gerne wieder zurückgebe.

    Es ist gut wenn ihr euch "besser" findet, Fakt ist ja das vermutlich niemand mit mir tauschen möchte. Also kann man mal davon ausgehen dass es euch allen besser geht, denn kein vernünftiger Mensch möchte dass es ihm schlechter geht. Insofern seid ihr nichts anderes als Egoisten, mal die Wahrheit auf den Punkt gebracht.

    Das heisst aber nicht dass ich nicht einem Egoisten in Not helfe, weil ich sehe es als ein Menschenrecht an dass Mitmenschen für das Leben einstehen, wenn es akut bedroht wird.

    Das mit der passiven Bedrohung ist was anderes, das Thema ist dermassen komplex dass ich darauf hier gar nicht eingehen möchte. Da sind dermassen viele Zusammenhänge im Spiel dass man diese einfache Gutmenschmentalität gleich an den Nagel hängen könnte, es kann dann sogar sein dass Hilfe gar nicht hilft. Das weil z.B. die Selbsthilfe effektiver ist. Jedoch nicht indem man irgend ein "Geldhahn" zudreht, weil das ist etwas rein systematisches welches zur Inklusionierung bis zu einem Mindestmass benötigt wird. Dafür kriegen die Inklusionierten auch noch eine Art Mindestwürde welche besagt dass kein bedrohlicher Unbill entstehen soll, das ist kritisch für den Zusaammenhalt einer Gesellschaft, erst recht wenn bereits Ausgrenzungen bestehen. Es verhindert auch akute oder bedrohliche Not, etwas wofür jeder, egal ob links oder rechts, einstehen sollte, das ist ganz einfach menschlich und insofern ein Menschenrecht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #183
  4. Fraunette
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    Es freut mich, dass du deine Familie hast, die dich so annimmt und liebt, wie du bist. Auch wenn ich einige deiner Beiträge recht verstörend finde und mich manchmal darüber ärgere, glaube ich nicht, dass du ein schlechter Mensch bist, sondern einfach nur anders. "Anders sein" ist immer der schwierigere Weg. "Einfach" kann jeder.
    Ich wünsche dir, dass du "du selbst" bleiben kannst und trotzdem einen Weg findest, auch in anderen Menschen Liebe zu sehen, zu geben und zu nehmen.
     
    12.05.2019 #184
    chava und Xeshra gefällt das.
  5. Xeshra
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    Tja, das Herz siegt am Ende immer, selbst wenn der Verstand schon ausgesetzt hat. Ich mache auch vieles ohne Verstand, nur weil das Herz mich noch intuitiv treibt. Wenn alles zusammenkommt wird alles mächtiger denn je, dagegen kann jede ideologische Währung gleich einpacken, denn so eine Motivation ist stärker, nahezu unzerbrechlich.

    Geld hat nur Macht weil wir daran glauben, sogar intensiv, was aber wenn nun an etwas anderes, etwas höheres, geglaubt wird: Da können sich riesige Mächte plötzlich verschieben oder verändern.
    Das ist nichts anderes als eine ausgedehntere Variante eines Unabhängigkeitsmodells was es in vielen Grosstädten in einigen abgesperrten oder besetzten, dem Staat als privatisierendes Organ (der Staat gibt es dem der Macht hat, das ist hauptsächlich Geld) weggenommenen, Bereichen gibt. Wobei sowieso nahezu alles bereits privatisiert wurde, kaum etwas ist wirklich öffentlich, nicht einmal die Strassen zum Haus. Hier möchten die Bewohner einfach sich dem gängigen Modell entziehen und sich weitgehend selbst organisieren innerhalb ihrer Pseudogemeinde. Pseudogemeinde weil es offiziell nicht richtig anerkannt wurde, auch wenn es ab 1000 Bewohner theoretisch das kritische Mindestmass für eine eigene Neu- oder Reformierung erreicht hat.

    An und für sich ist es ihr gutes Recht, solange sie die Würde, ich sage mal Mindestwürde, des Menschen achten. Denn diese Ethik soll universell für alle gelten, unabhängig von jeder Struktur oder Organisation. Also eine Ethik ist von niemandem auszuschalten, ein Gesetz theoretisch schon. Das leider nur theoretisch weil die Polizei oft massiv gegen diese Pseudogemeinde vorgeht und dort Razzien durchführt obwohl sie dazu grundsätzlich die gemeindeeigenen Strukturen zu respektieren hätten und ohne gemeindeinterne Erlaubnis, die hatten sie nie bekommen, nicht einfach so dort Razzien durchführen darf, das wird leider ignoriert.

    Eine Ethik schreibt nicht vor ob und welche Drogen konsumiert werden dürfen, sie geht weiter als das, möchte etwas in der Gesamtheit erfassen und definieren. Drogenkonsum ist rein gesetzlich geregelt, hier könnten bestimmte Gemeinden auch eigene Gesetze schaffen. Rein vom strukturellen ist die Ethik oberhalb von allem und universell, das Gesetz kommt danach um konkretere Bereiche zu erfassen, es kann dediziert ausgeführt werden.

    Verstehen tue ich diese Leute gut, sicher. Gehe sie auch je nach Möglichkeit besuchen, habe aber momentan andere Prioritäten. Ich möchte momentan die Diversität wahrnehmen und versuchen hier einen Rank zu finden, mich nicht zu stark in ein gewisses Milieu begeben. Den ich finde, wir sind alle am Ende eins und solche Abspaltungen auch nur ein Symptom, weil wir allgemein nicht genug Freiheit lassen, uns gegenseitig unnötig im Wege stehen. Wir belasten uns gegenseitig mit rein menschengemachten Problemen, alles oft nur dazu da um ab- oder ausgrenzend zu wirken, eine ständige Kluft generierend, damit jeder noch mehr von dem hat was er mag, zumindest bis die unvermeidbare Abhängigkeit zum Vorschein kommt und etwas am zusammenkrachen ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #185
  6. Xeshra
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    Ich sag mal so, ich respektiere zwar solche Angehensweisen, diese Abtrennung schafft jedoch nur wieder neue Probleme nur damit alte Probleme eliminiert werden. Ein Symptom kreiert ein neues Symptom und am Ende stehen wir irgendwie wieder am Anfang. Die beliebte Freiheit entsteht kaum da sie das Miteinander reduzieren, sich diese Freiheit damit erkaufen.

    Auch ist es so dass Abspaltungen und Zentrierungen tendenziell ein eher männlicher Weg sind, während Vereinigungen und Vernetzungen eher weiblich sind. Es zieht also eher das Männliche an, ist somit disharmonisch. Demgegenüber ist auch eine zu starke Pauschalisierung, ein übertriebenes Harmoniebedürfnis als sehr weiblicher Weg, disharmonisch da es die Individualität zuwenig berücksichtigt. Sowohl Abspaltungen/Zentrierungen als auch exzessive Vereinigungen/Vernetzungen vernichten Potentiale. Wir sind uneins aber dennoch eins, hier ist der harmonische Weg zwischen diesen Faktoren mit am meisten Diversität gesegnet. Alles andere wird irgendwie, egal ob Minderheit oder Mehrheit sich in starre freiheitsraubende Strukturen begeben.

    Es spielt keine Rolle ob da eine Vagina oder Penis am Körper ist bei der Bewertung der Geschlechter auf mentaler Ebene, weil der Mensch ist viel mehr als sein Körper. Einige Kulturen sind für mich hier sehr männlich, andere Kulturen das Gegenteil davon. Einige Kulturen erzwingen sogar körperliche Männlichkeit um das zu erlangen, da sind wir hier weiter weil wir das schon lange auf mentaler Ebene eintrichtern, das Körperliche nur noch ein Instrument ist. Feminismus ist insofern bereits veraltet da es etwas benutzt das nicht ganzheitlich wirksam ist, sie stecken irgendwo in der Vergangenheit fest während die Musik vielerorts in der Zukunft jodelt. Es geht eigentlich nur um Gleichberechtigung und ein harmonisches Miteinander, nichts anderes als das.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #186
  7. Anthara
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    Das kannst du nicht pauschalisieren, bei manchen sind es Kurzschlusshandlungen aufgrund eines aktuellen Ereignisses, andere setzen sich lange damit auseinander. Bei letzterem spreche ich aus eigener Erfahrung.
     
    13.05.2019 #187
  8. Anthara
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    Rache ist süß - ändert aber nicht den Ist-Zustand...
     
    13.05.2019 #188
  9. Xeshra
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    Ich finde Rache überhaupt nicht süss weil bloss weil ich mich gerächt hätte werde ich auch nicht glücklich damit, da fällt man endlos in eine Abwertsspirale je mehr Rache man ausübt bis es sogar noch in einer verherrenden Vendetta ausartet, dadurch jedes Recht untergeht denn hier kriegt keiner mehr recht. Krieg kann zwar rein theoretisch sinnvoll sein da dann die Dekadenz zerbröckelt, allerdings ist das benötigte Opfer so gross dass es in keinem Verhältnis zum Nutzen steht, heutzutage sowieso nicht, der Schaden übertrifft den Nutzen deutlich. Ich finde es besser, sollte Unbill entstehen, wenn man kein Blatt vor den Mund nimmt und sich frei ausdrücken darf, auch Gesellschaftskritik üben, das befreit, kann auch Umstände weitreichend sensibilisieren. Natürlich ist das Wort eine Gewalt, kommt sogar unpassend vor wenn wir "gewaltfreie Kommunikation" als erstrebenswert ansehen. Ich finde, das mag therapeutisch, im Frieden und in der Liebe der richtige Weg sei, aber manchmal muss man auch mal Dampf ablassen können, auch etwas verfluchen dürfen. Das kann viel innere Last wegnehmen und gleichzeitig wacht die Gesellschaft etwas auf, das tut ihnen durchaus gut. Es gibt natürlich auch den "kalten Krieg" das Spiel mit der passiven Macht, Handelsembargo u.a. gehört zum "kalten Krieg". Auch das kann oft mehr schaden als nützen da es am Ende am meisten die machtlosen, unfähigen und unschuldigen Leutchen trifft, der Kollateralschaden ist massiv. Insofern, ich finde jede Art von Krieg ist nicht zielführend, macht am Ende einfach mehr kaputt als es nützt. Ich bin wie schon gesagt gegen Zensur, es soll jeder ... die Ethik beachtend als einzige verbindliche Regel, sich frei äussern dürfen, auch wenns kritisch ist. Das sollte auf Dauer am meisten weiterhelfen im miteinander, auch wenn es mal alles andere als angenehm ist. Das Leben ist kein Zuckerschlecken, wer das meint sollte besser gleich heute beim Himmel anklopfen, damit er es auch wirklich kriegt. Wer das nicht tut der wird wie alle Menschen mal mehr mal weniger durch Höhen und Tiefen gehen, auch akzeptieren dass es nicht allen gleichgut geht und nicht alle das gleiche Glück noch die gleichen Fähigkeiten hatten. Am Ende aber sind und bleiben wir dennoch eins, als Menschheit am Ende alle im selben Boot, ob wir es wollen oder nicht, wir sind alle auf derselben Erde, das ist auch gut so weil es genau das darstellt was angestrebt werden sollte: Menschlichkeit. Gott macht keinen Fehler, sein einziger Fehler war dass er uns die Freiheit gab, das tat er weil er uns liebte. Insofern war das sein einziger Fehler, und mein Fehler ist ebenfalls dass ich liebe, ansonsten würde ich gar keinen haben. Ohne Liebe rückt nichts ins Dasein, es wäre daher gar nicht mehr liebenswert. Keiner kann als etwas perfektes geliebt werden, denn erst durch die Schwäche offenbart sich die Stärke, eine unvermeidbare Dualität.

    Manche sagen, man soll "geistige Hygiene" machen, nicht nur "körperliche Hygiene". Ich finde einfach, Hygiene ist eigentlich etwas sehr rudimentäres. Wenn das Mass nicht stimmt kann Hygiene sogar schädlich sein, egal ob körperlich oder geistig. Wenn viel zuwenig Hygiene gemacht wird kann ein unnötiger Nährboden für viel Unbill entstehen. Ich finde die wirklich notwendige Hygiene ist eigentlich sehr minimalistisch und setzt nur dort gezielt den Kehrbesen an wo etwas deutlich oder nachhaltig aus dem Gleichgewicht kippt. Bei zuviel Hygiene wird einfach alles was Potential hat augelöscht, auch dass sehr ungünstig. Das alles könnte man jedoch, sowohl körperlich wie geistig, ethisch zusammenfassen, es ist kein Hokuspokus sondern eine essentielle aber rudimentäre Ebene.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2019
    13.05.2019 #189
  10. Snipes
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    Also einen Mangel an Selbstbewußtsein kann ich hier nun wirklich nicht unterstellen. Amen.
     
    13.05.2019 #190
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  11. Xeshra
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    Tatsache ist, egal ob Kurzschluss oder mit eiskalter Berechnung, der Betroffene ist zu dem Zeitpunkt, als auch lange davor, bereits blind. Du kannst weder in der Wut und Zorn noch im grossen Hochmut etwas realistisch und gelassen erfassen. Wobei der Hochmut sicherlich fürs Umfeld bis zu einem gewissen Grad gesünder ist, zumindest bis dahin wo "der Fall", kommt d.h. bis jemand sich etwas dermassen anmasst dass er meint er können nun quasi den Gott spielen, weiss, liebt und tut von da an sowieso alles besser. Dann kippt es irgendwann ins Fanatische, von da an spielt es keine Rolle mehr in welche Richtung etwas geht, ein krankes Mass dass sich nicht mehr bewegt ist immer höchst bedenklich. Ein Mensch ist nicht dann gesund wenn er an irgend einem Punkt, sei es enorm hoch oder unheimlich tief, verharrt. Er ist dann gesund wenn er sich bewegt; geistig, körperlich, emotionell, egal wie... er soll sich irgendwie bewegen können, dann bleibt er und sein Umfeld gesund.

    Ich finde das mit der Gemeinwohlökonomie ja noch interessant, habe es etwas studiert. Es funktioniert tatsächlich weil die Gesellschaft sich gegenseitig abhängig macht. Allgemein ist so, fast keiner möchte zu sehr persönlich in Verruf kommen, das könnte Konsequenzen mit sich ziehen. Insofern, wenn man sich unter 4 Augen begegnet dann versucht man es gesellschaftlich konform zu gestalten d.h. man gibt in etwa das was das Umfeld als angemessen erachtet hatte, sofern irgendwie möglich.

    Sobald man aber einander den Rücken zukehrt, je stärker man sich versteckt desto unmoralischer handelt man. Das habe ich auch beim neusten Date beobachtet. Als ich sie persönlich nach Details und weiteres Treffen fragte konnte sie nicht Nein sagen. Sobald sie aber die Distanz schaffen konnte war das mit dem Nein-Sagen je länger je leichter gefallen. Die Leute die am unmoralischten handeln verstecken sich eigentlich immer... denn sie wissen genau, zum einen nährt es ihre Fähigkeiten, zum anderen könnten sie das von Angesicht zu Angesicht kaum tun. Höchstens noch wenn es "Gleichberechtigte" sind oder wenn sie selber bereits dem Hochmut verfallen sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2019
    13.05.2019 #191
  12. Xeshra
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    Klar, wenn jetzt jemand ein notorischer Anschwärzer, Wutmensch, Missgünstling, Verachter und ganz beonders Denunziant ist, dann sieht er sich pauschal in der Rolle des unanfechtbar Rechtschaffenden, als einer mit unanfechtbarer Wahrheit, in etwa so. Wenn sowas dann grossflächig auf eine Gesellschaft überschwappt und so ein Modell übernommen wird, dann werden die darin bestehenden Minderheiten deutlich unterdrückt. Im Idealfall wären alle Kräfte z.B. Links und Rechts ohne eine Extreme, denn eine Extreme hat immer etwas potentiell gefährliches in sich aufgrund Fanatismus, in etwa gleichstark. Das sehe ich aber in der Welt klar anders, die Rechtslastigkeit als auch gewisse Mehrheiten sind insgesamt deutlich dominierend. Hier bestehen klar Defizite die auf Dauer nicht gesund sind für ein Umfeld als auch Umwelt.

    Mit mir hat das allerdings... aus meiner Sicht... wenig zu tun. Weder sehe ich mich in einer Rolle (ich hatte noch nie fixe Rollen, war immer wandelbar), ich möchte mir hier gar keine Rolle geben, weil ich kann auch alles gleichzeitg darstellen wenn ich möchte, es ist mir sowas von egal wo man mich effektiv reinsteckt, solange ich meine Message machen konnte. Noch ist es so dass ich nun wirklich etwas aufwiegeln könnte, da stehe ich alleine in relativ weiter Flur, ich mache also nichts was irgendwie potentiell manipulativ wäre, da muss jeder selber denken mit dem was ich aussage, weil ich übe so gut wie keine Macht aus, bin also nicht aufzwingend sondern lasse jedem die Freiheiten. Das sind für mich klare Unterschiede zu den wahren "rechtschaffenen" oder "selbstgerechten" Leutchen, welche nahezu alle manipulativ einwirken und sich an etwas bemächtigen oder bereits selber bemächtigt wurden, dadurch quasi zum Instrument wurden, das ist alles andere als frei.

    Naja, genug gegrübelt, ich gehe jetzt bald ins Hostel einchecken, danach mal etwas lustiges gucken im Kino... ich muss etwas Auflockerung haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2019
    13.05.2019 #192