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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Datinglusche
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    Du wirst unsachlich und persönlich, geehrter 'JoeKnows'!
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.08.2018
    17.08.2018 #46
  2. Wildflower
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    Oh je, diese Botschaft klingt ja wie ein Artikel aus der " Gartenlaube ", (erstes deutsches Boulevardmagazin v. 1853.) oder aus einem Roman von Hedwig Courths-Mahler.
    Ist es "political correct", die "Frau an seiner Seite" zu belügen und zu betrügen ? Was ist das für ein "ähnlicher Wert ? ( Das tut man weder mit einer Akademikerin noch mit einer Putzfrau.) Was ist die "tragende Säule" einer Beziehung ?
    Das ein Mann keine Blondinen, Brünette, Rothaarige, Raucherinnen, Veganerinnen oder Damen mit Bart mag, das kann ich ja noch nachvollziehen, aber "eine Frau unter seinem Stand" ? Als Frau an seiner Seite, NEIN, als Geliebte, JA ???
    Weißt Du Truppenursel, seit es sogar in den Königshäusern dieser Welt zur Alltäglichkeit geworden ist sich mit dem Bürgertum zu "vermischen", sollte es doch für einen "normalen deutschen Mann" möglich sein "unter Stand" fremdzugehen, wenn er das schon tun muss, und auch dazu zu stehen.
    Das sind eine ganze Menge an Fragen, aber ich bin mir sicher, dass Du mir diese plausibel beantworten wirst.
     
    17.08.2018 #47
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  3. Wildflower
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    Truppenursel, mit Verlaub und bei allem Respekt........die Frage, die Du hier von Dir gibst, ist einfach nur dumm.
     
    17.08.2018 #48
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  4. elbtexterin
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    und sie lässt zudem außen vor, dass es auch einen generationenfrage ist. es ist noch nicht allzu lange her, dass ein studium für viele aus finanziellen gründen nicht infrage kam. und eben nicht allgemein üblich war.
     
    18.08.2018 #49
  5. zupfsalat
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    Boah, diskutiert Ihr das immer noch? Dann mal von mir was in die andere Richtung: Minderwertigkeitsgefühle von Nicht-Akademikern! :)

    Ich bin ja jetzt eher so der volkstümlich Typ. Und komme demnach zunächst(!) ganz wunderbar mit Handwerkern zurecht. BIS zu dem Zeitpunkt, an dem dann irgenwann irgendwo rauskommt, dass ich einen Hochschulabschluss habe. Plötzlich verhalten sich dann - nicht alle, aber ganz, ganz ganz viele - Handwerker mir gegenüber völlig anders. Ganz schlimm ist es bei (selbständigen) Meistern ... Sobald diese Sorte Mensch meinen Bildungsstand entdeckt hat, beginnt sie mit diesem unsäglich dummen Held-der-Arbeit-Gequatsche (so in der Art "SIE wissen ja gar nicht was Arbeit ist") und/oder peinlichen Seitenhieben auf Akademiker ... Kein Witz: dieses Phänomen erleb ich ständig. Sobald diese Typen mitkriegen, dass ich nen Hochschulabschluss habe, is Schluss mit Kumpel. Und das liegt eben nicht daran, dass ICH mich für was Besseres halte, sondern an deren Minderwertigkeitsgefühlen! :rolleyes:
     
    18.08.2018 #50
  6. Synergie
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    Also ich habe mit dem Anzeigen und Verbergen meines Titels in meinem Profil des öfteren hin und her gespielt.
    Ich kann berichten, dass ich mit angezeigtem Titel ganz deutlich häufiger beleidigend, herablassend und abfällig behandelt/betitelt/beschimpft wurde.
    Aber ich glaube das ist eine Besonderheit der Kombination ohne-Penis-mit-Titel. Liegt die Kombination mit-Penis-mit-Titel vor, wirkt sich die Offenbarung des Titels für die Partnerwahl wohl nur extrem selten negativ aus.
    Davon kann ich auch ein Lied singen.... :(
    Das finde ich sehr schade.
    Daher halte ich, so gut es irgendwie geht, hinter dem Berg.
    Da stellt sich die Frage, was zu Erst war:
    Erst eine hohe Fluktuation und in Folge dessen kommt man nicht mehr nach und entwickelt eine Gleichgültigkeit, wer denn nun gerade auf dem Stuhl sitzt
    ODER
    Erst eine Gleichgültigkeit dahingehend mit welchem Individuum man gerade interagiert, was dann eine hohe Fluktuation zur Folge hat.

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass allein Gleichgültigkeit eine hohe Fluktuation bedingt. Da müssen noch andere Faktoren mit reinspielen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19.08.2018
    18.08.2018 #51
  7. elbtexterin
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    ja, das kenne ich leider auch. ich sag dann immer, dass ich mein studium mit drei nebenjobs finanziert habe. dann ist meistens ruhe und man kann sich normal weiter unterhalten. damit rechnen viele halt nicht. :D ich kann die leute aber durchaus verstehen, da es ja wirklich diese arrogante spezies gibt, die sich wegen ihres dr. phil. für sonstwen hält...
     
    18.08.2018 #52
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  8. IPv6
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    Na ja, abwerten kann man auch zwischen den Zeilen. Mit ein wenig Wortgewandheit ist es nicht schwer eine Abwertung in ein Kompliment zu verpacken.
    Er war stets bemüht = Er hats nur versucht aber nie geschafft.
    Er war ein geselliger (Arbeits-)Kollege = er war eine Labertasche und hat wenig gearbeitet
     
    18.08.2018 #53
  9. Datinglusche
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    Und genau das mache ich nicht, geehrte 'Synergie'! Dafür habe ich nicht studiert, um mich vor irgendwelchen selbsternannten 'Helden der Arbeit', die in neidischer Manier den Akademikern erklären wollen, was eigentlich 'Arbeit' ist, zu kuschen und sich selbst zu verleugnen.
     
    19.08.2018 #54
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  10. Fraunette
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    Wäre es nicht schön, wenn jeder die Arbeit eines anderen wertschätzen würde, egal ob einer studiert hat, eine Ausbildung absolviert hat oder als ungelernte Kraft arbeitet? Was wäre der Akademiker ohne Assistenten, die Putzfrau ohne Arzt, die Gesellschaft ohne Müllmänner etc.
    Und mit wertschätzen meine ich auch, der Putzfrau, die das Büro reinigt einen guten Morgen und im besten Fall ein Danke zu schenken, dem Arzt ein Lächeln, weil er geholfen hat, der Assistentin mal die Tür aufhalten wenn sie schwer bepackt ist.
    Und mal weniger mit Scheuklappen oder weniger in Schubladen denken. Wer weiß denn, ob hinter dem Müllmann nicht ein Philosoph steckt, die Assistentin eine Klassikexpertin ist und wunderbar Klavier spielt oder der Wirtschafts-Professor Heavy Metall liebt und in einer Band spielt?
    Jetzt könnt ihr wieder sagen, aber meine Erfahrung hat gezeigt Blabla .... Nur weil ihr es nicht erfahren habt, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. Und vielleicht habt ihr es noch nie erfahren, weil ihr euch selbst die Möglichkeiten dazu nehmt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.08.2018
    19.08.2018 #55
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  11. Wildflower
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    Fraunette, das hast Du wieder mal sehr, sehr schön und vor allem sehr präzise auf den Punkt gebracht (like ever!).
    Es ist nur sehr traurig, dass man über diese Thematik im Jahr 2018 überhaupt noch "diskutieren" muss.
     
    19.08.2018 #56
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  12. himbeermond
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    Ich glaube, das ist eine total müßige Diskussion. Ich habe noch nicht herausgefunden, warum da beide Seiten so empfindlich sind. Aber sie scheinen mir in weiten Teilen unversöhnlich. Fast schon wie die PartnerInnenSuchenden auf PS ;)
    Es nutzt nix, da Aufklärungsenergie zu investieren, um für Verständnis zu werben (auf meinen Post vor ein paar Tagen gab es Null Reaktion) - ich kann nur für mich einen guten Weg finden.
     
    19.08.2018 #57
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  13. Datinglusche
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    Hinsichtlich Wertschätzung jeglicher Arbeit und Tätigkeit gebe ich Dir Recht, geehrte 'Fraunette'! Es ist jede Arbeit wertzuschätzen, wenn sie gut gemacht wird. Da wertschätzt die 'Lusche' z. B. die Arbeit einer gewissenhaften Toilettenfrau wesentlich höher als die des sogenannten Topmanagers (bei vielen Damen gefragt), der im Laufe seiner Karriere nichts anderes zustande bringt als personell über Leichen zu gehen, Toppgehälter und Boni einkassiert, durch Betrügereien ganze Konzerne und Arbeitsplätze an die Wand fahren lässt und am Ende dafür eine Traumabfindung einheimst.
    Den Müllmann als Philosoph etc. verweise ich aber in das Land Utopia.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.08.2018
    19.08.2018 #58
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  14. TruppenurseI
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    Das sehe ich anders. Es wäre doch wirklich ein spannendes Experiment zu sehen, ob jemand auch ignoriert werden würde, hätte derselbe Mensch ein Studium absolviert. Manchmal liegt es auch an ganz anderen Dingen als an der formellen Qualifikation, wenn man ignoriert wird.
    Es gibt auch viele Abiturienten, die eine nichtakademische Laufbahn wählen, wenn man sie fragt, warum, bekommt man die unterschiedlichsten Antworten.
     
    20.08.2018 #59
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  15. TruppenurseI
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    Das ist schon so lange her, dass die damals Betroffenen entweder schon tot oder pensioniert sind. Bafög gibt es seit 1971.
     
    20.08.2018 #60