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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Wer Professor schreibt, findet es "lustig", sich damit vorzustellen. Kaum ein echter Professor würde sich diese Blöße geben.
     
    01.10.2018 #106
  2. mone7
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    Kann es sein, dass du da berufliches Auftreten mit privatem etwas vermischt?
    Rechtsanwälte kenne ich zu wenig um da was zu sagen, aber viele Ärzte. Und da gibt es genug, die ihren Patienten zuhören (so es sich um Privatpatienten handelt - ein Kassenarzt kann sich das schlicht und ergreifend nicht bei allen Patienten leisten), im privaten Umfeld aber absolut nicht, sondern da begnadete Selbstdarsteller sind, die gerne den Part des Erzählers und "Alleinunterhalters" einnehmen und bewundernde Zuhörer(innen) erwarten.
    Wobei ich mir aus bisherigen posts von dir gut vorstellen kann, dass dir das durchaus entspricht. Denn vordergründig erscheint dieser Typ Mann als Macher, der weiß was er will.
    Ihm deshalb Empathie (die ich bei einem zum echten zuhören fähigen Menschen erwarte) oder Menschenfreundlichkeit zu attestieren halte ich für einen Trugschluss.
     
    01.10.2018 #107
  3. Synergie
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    Zuletzt bearbeitet: 01.10.2018
    01.10.2018 #108
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  4. Fraunette
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    Dozent ist genauso blöd. Es geht doch darum, etwas über jemanden zu erfahren. Ein Professor kann ein Architekt sein, ein Biologe, eine Geologe, ein Philosoph, ein Jurist, ein Humanmediziner, ein Wirtschaftswissenschaftler usw.
    Mir ist ehrlich gesagt schei...egal, ob er ein Prof. ist oder nicht. Das sagt absolut gar nichts über den Menschen aus.
     
    01.10.2018 #109
  5. equinox
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    Die Bezeichnung 'Professor' meint heute üblicherweise 'Hochschullehrer', sagt also lediglich etwas über die Funktion innerhalb einer Institution (Hochschule) aus. Womit sich die betreffende Person beschäftigt, was sie lehrt, bleibt somit unklar, und ist damit genauso aufschlussreich wie die Bezeichnung 'Lehrer' oder 'Dozent'. Natürlich könnte sich die Person auch als Mediziner, Jurist, Kunsthistoriker oder Mediävist vorstellen, ebenso wie sich der CEO eines internationalen Konzerns vielleicht als Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker oder Ingenieur einführen könnte.

    Es wird sich somit nie vermeiden lassen, die gewählte Berufsbezeichung eines Kandidaten / einer Kandidatin zu interpretieren und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.
     
    02.10.2018 #110
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  6. Fraunette
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    Doch, denn wenn jemand in der Berufsbezeichnung "Professor" eingetragen hat, ist das für mich schon fast ein Ausschlusskriterium. Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Person sich enorm wichtig machen möchte.
     
    02.10.2018 #111
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  7. Synergie
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    Beim "Beamten" und "Angestellten" und "Selbstständigen" müsstest du dann aber ebenso kritisch sein. Daran ziehst du dich jedoch nicht so hoch (obwohl sie in dem Zusammenhang schon erwähnt wurden), wie bei den, von dir verhassten, Akademikern.
     
    02.10.2018 #112
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  8. equinox
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    ... und genau das ist deine persönliche Interpretation, die mit deinen Erwartungen, deinen Idealen usw. zusammenhängt. Andere Menschen können da durchaus zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen. Wenn beispielsweise eine (Grundschul)-Lehrerin sich als 'Raubtierbändigerin' vorstellt, dann würde ich vermuten, dass dies ein Hinweis auf eine Tendenz zu sarkastischem Humor und kritischer Distanz zur eigenen Berufstätigkeit ist. Ob das wirklich stimmt, kann ich natürlich erst sagen, wenn ich die Person tatsächlich kennengelernt habe, aber meine Vermutung sagt zunächst mal etwas über mich und meine Erwartungen aus.

    Das Spannende ist, dass persönliche Aussagen in Profilen immer Interpretationsspielraum bieten und häufig auch mehr über die betreffenden Personen aussagen, als diesen tatsächlich bewusst ist.
     
    02.10.2018 #113
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  9. Fraunette
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    Stimmt, aber da denke ich auch, dass das dämlich ist. Beim "Beamten" habe ich komischerweise immer einen untersetzten älteren Herren in Cordhose vor Augen, beim Angestellten einem Versicherungskaufmann und bei dem Selbständigen verbinde ich immer mit Handwerk (vorzugsweise heizungsbazer oder Dachdecker ... Keine Ahnung, warumo_O).
    Oh, und Akademiker hasse ich nicht. Ich kenne durchaus sehr nette Akademiker (jung und alt, weiblich und männlich). Aber leider habe ich auch mit sehr vielen Akademikern Kontakt gehabt, die sich für den Nabel der Welt halten, eine "Vorzugsbehandlung" erwarten und sich mit den Nichtakademikern nur dann abgeben, wenn sie etwas von ihnen brauchen. Und diese "Akademiker" hasse ich nicht, die finde ich einfach nur dumm, dreist und oft sehr lächerlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.10.2018
    03.10.2018 #114
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  10. MonDieu
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    welche Berufe darf denn ein Mann eintragen, um Gnade bei dir zu finden? Viel bleibt ja nicht mehr übrig :)
     
    05.10.2018 #115
  11. Heiko1
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    Das klingt mir hier alles viel zu klischeehaft. Reine Zeitverschwendung. Wir haben das Jahr 2018 und leben im Zeitalter der Digitalisierung. Da gibt es Kids mit 15 Jahren die wurden mit E-Sport oder der Programmierung von Apps Multimillionäre. Wen interessiert da ein akademischer Titel? Wer das noch nicht kapiert hat den würde ich zum Teufel jagen ;-))
     
    13.10.2018 #116
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  12. Fraunette
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    ?? Mir ist der Beruf eines Mannes total egal. (Gut, mit einem Rentner hätte ich ein Problem.)
    Mir geht es auf den Keks, dass die Männer (Frauen wahrscheinlich auch) nicht in der Lage sind, klar ihren Beruf zu nennen. Ein Professor kann doch durchaus schreiben z.B. Jurist, Mathematiker etc. Genauso ein Selbständiger. Was soll das? Selbständiger? Verkauft er Popkorn auf der Kirmes, ist er selbständiger Reiseleiter und ständig unterwegs, ist er Versicherungsmakler etc. Handwerker das gleiche oder Angestellter.
    Wissen die alle nicht, welchen Beruf sie gelernt haben? Oder ist das eine so geheime Angelegenheit? Es ist ja nun mal so, dass der Beruf sehr präsent bei PS dargestellt wird. Muss Mann da schon so ein Bohei draus machen?

    Und bei dir scheint es ja zu funktionieren:
    DAS weiß man eben NICHT. Genauso kann ein Handwerker selbstbewusst sein und gut vor Gruppen sprechen, weil er zum Beispiel Innungsmeister und in einem Großbetrieb für die Aus- und Weiterbildung zuständig ist etc.

    Der Beruf sagt m.E. gar nichts aus. Man kann sich etwas vorstellen, aber bei Bezeichnungen wie Professor oder Angestellter erfährt man am allerwenigsten bzw. nichts.
     
    14.10.2018 #117
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  13. Mentalista
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    :eek: Was lese ich den hier für ein schlechtes Bild von männlichen Ärzten=Männer.....
     
    15.10.2018 #118
  14. Mentalista
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    So sehe ich das auch. Natürlich auch im Umkehrschluss, wenn das Profil kaum ausgefüllt ist und bei Interesse nur Küssen und Kuscheln steht. Es lässt halt Interpretionsspielraum, in welcher Richtung auch immer.
     
    15.10.2018 #119
  15. IPv6
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    So wie er meistens in den Profilien angegeben ist, eher nicht.
    Ansonsten lässt sich sicher schon ein wenig über den Typus (Komponist, Orchesterleiter, Sozialarbeiter, Brummifahrer) oder Arbeitszeiten (Schichtarbeiter, Wachmann) oder sogar über die Letalität (Bänker oder Polizist, Berufs/Zeit-Soldat) oder über Glaubensfragen (Pastor, Theologe) erschliessen...
     
    16.10.2018 #120
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