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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. Glücksbote
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    Ich habe das so verstanden, als meintest du, es wäre ein Vorurteil, dass es immer der Mann ist, wenn es um das Fremdgehen geht.

    Daneben gibt es aber noch vielerlei mehr Gründe für Trennungen. Da würde ich dann definitiv die Frau als treibende Kraft hinter der Trennung sehen.

    Mir ging es nur darum, dass das Fremdgehen der Hauptgrund für Trennungen war. Vor allen anderen Möglichkeiten eines Fehlverhaltens.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2019
    25.01.2019 #16
  2. Glücksbote
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    BTW. Der Thread hat Potenzial.:rolleyes:
     
    25.01.2019 #17
  3. creolo
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    Findest? Da man hier ja eher neue Partner sucht, sollte die Schuldfrage bei alten Beziehungen doch egal sein. Ich hab meine Verluste abgeschrieben. :)
     
    25.01.2019 #18
  4. Lilly22
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    Nun, sie müssen nicht gleich alle impotent sein, obwohl das mit steigendem Alter sicher immer relevanter wird.

    Was ich persönlich nicht tun würde ist, "getrennte" Suchende pauschal als beziehungsuntauglich bewerten zu wollen. Abstand würde ich hier eher von zwei "Sparten" nehmen wollen:

    1. Jene, die tatsächlich nur ihr Ego pushen und sich ablenken wollen und

    2. Jene, die aus reiner Bequemlichkeit oder Vorteilsdenken keinen reinen Tisch machen wollen.

    Bei allen anderen würde ich mir den Menschen, erscheint er mir zunächst sympathisch, anschauen. Ich würde dabei davon ausgehen, erwachsen genug zu sein, um keine übergroße bzw. irrationale Angst davor pflegen zu müssen, er könnte mich nur als "Sprungbrett" usw. benutzen. Weshalb auch, wenn ich mich nicht so anbiete bzw. entsprechend nur blenden lasse?

    Eine Scheidung dauert nun mal und es gibt vielleicht viele Dinge zu regeln. Wichtiger ist doch, wie das Gegenüber tatsächlich damit umgeht:

    Selbst, wenn er die Trennung nicht ausgsprochen hat, akzeptiert er diese und ist er selbstreflektiert genug, um z.B. eben die Gründe des Scheiterns einsehen zu können? Oder kann er das überhaupt nicht, redet nur schlecht über die Ex und benimmt sich im "Rosenkrieg" selbst, wie der letzte A****? Ist er hingegen nur "erschüttert" und das nachvollziehbar, empfände ich das als ganz "normalen" Trauer- bzw. Abschlussprozess.

    Oder sucht er gar nur einen "Mami- Ersatz", die ihm hier vor allem bemitleiden und unendlich trösten soll? Ist er quasi eine "Dramaqueen"?

    Oder sucht er z.B., wenn er das Thema anspricht, gar nur einen "Aus-tausch", um sich darüber am Ende selbst zu reflektieren oder eben für sich in Erfahrung bringen zu können, wie andere bzw. im besonderen das Gegenüber mit Konflikten pflegt umzugehen? Will er einfach mal einen anderen Blick auf diese Sache (nebenher) erfahren, hat aber dennoch längst emotional damit abgeschlossen?

    Ein "Mensch", der erlebt, dass er deshalb gleich verabschiedet wird, wird in Zukunft einfach darüber "schweigen" bzw. "lügen". Damit passt er sich dann allerdings nur der "allgemein verbreiteten Angst" der anderen an, zu befürchten, mit irgendwelchen Widrigkeiten des Lebens nicht umgehen zu können. Wer erwartet, lieber belogen zu werden, misst sein Gegenüber im Schubladendenken.
     
    25.01.2019 #19
  5. WolkeVier
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    Hui, hier wimmelt's aber von Schubladen!
    @lodlos (falls du überhaupt noch da bist...)
    Es wird ja generell gewarnt vor Männern, bei denen die Trennung noch nicht endgültig vollzogen ist. Am besten liegt sie so weit zurück, dass er sie ganz bestimmt verarbeitet hat und keine "Altlasten" vorliegen. Die Haltung kann ich verstehen, aber sie ist eben unrealistisch.
    Bei mir hat es über zwei Jahre bis zur Scheidung gedauert, und ich habe vorher schon wieder angefangen zu daten. Die Trennung hatte ich in meinen Augen insofern verarbeitet, dass mir die Gründe und die (beiderseitige!) Verantwortung für das Scheitern der Beziehung wohl bewusst waren und ich damit im Reinen war.
    Nachwirkungen gibt es (nach fast fünf Jahren) immer noch, so eine lange Ehe hinterlässt Spuren und macht was mit einem. Außerdem sind natürlich bei gemeinsamen Kindern immer noch Einflüsse da, mitunter halt auch Auseinandersetzungen.
    Wann darf Mann jetzt anfangen zu daten?
    Ich kann mir übrigens vorstellen, dass so manche Frau, die einen Korb von mir bekommen hat oder wir über einen Beziehungsversuch nicht hinausgekommen sind, geglaubt hat, dass ich nur mein Selbstbewusstsein aufpolieren wollte.
    Das führt mich zu der Frage, warum das Selbstbewusstsein nach dem Ende einer Beziehung bei Männern geringer sein sollte als vorher? Bei Frauen steigt es immer.
     
    26.01.2019 #20
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  6. Mentalista
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    Hast du soviel Erfahrungen mit getrennt lebenden Männern, um schnell heraus finden zu können, zu welcher Kategorie dieser Mann gehört;)?

    Zudem es Unterschiede in der Wahrnehmung gibt. Was für den Einen als wirklich abgeschlossen gilt, im Denken, muss für die andere Seite noch lange nicht als abgeschlossen gelten, weil die Handlungen bei dem Einen nicht dafür sprechen, der Andere das aber selber nicht so sieht bzw. sehen will (Verdrängung).
     
    26.01.2019 #21
  7. Mentalista
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    Gut das du so die Zeiten mal aufgeschrieben hast. anfangen darf jeder zu daten, muss sich nur nicht wundern, wenn es bei den Beziehungsversuchen bleibt und man vielleicht mehr Schaden hinterlässt, bei sich selber oder der anderen Seite, anstat mal inne zu halten, sich zu sammeln, mal ne Weile Single zu sein.

    Warum wieder schnell wieder in eine Beziehung gehen? Was steckt wirklich dahinter?

    Ich denke, die Chancen auf eine neue Beziehung, die nicht im Versuch stecken bleiben soll, ist höher, wenn man geschieden ist und mit diesem abgeschlossenen Prozesse, der auch seelisch mit einem was macht, "gereinigter" zu neuen Ufern sich auf den Weg machen kann.

    Warum schreibst du das? Fühlst du dich gut bei diesem Gedanken dabei?

    Damit beantwortest du also die Frage nach dem Selbstbewusstsein und der Frau bzw. den Frauen einen Korb zu geben. Ging es letztendlich dir doch darum, dein Selbstbewusstsein aufzupolieren....:D.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019
    26.01.2019 #22
  8. Fraunette
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    Das mit dem geringen Selbstbewusstsein hängt wohl in ganz großem Maße auch davon ab "WIE" sich getrennt wurde. Eine "einvernehmliche" Trennung (soll es ja geben) hat mit Sicherheit nicht eine solche Auswirkung auf das Selbstbewusstsein, wie eine Trennung aufgrund von Fremdgehen etc.
    Ich glaube auch nicht, dass das Selbstbewusstsein eines Mannes so viel anders "reagiert" als das einer Frau nach einer Trennung. Wenn ein Mann von seiner Frau betrogen wird, ist sein Ego wahrscheinlich genauso angeknackst wie das einer Frau.
    Ich glaube aber schon, dass Männer sich gerne schneller mit einer neuen Frau trösten. Habe ich übrigens sogar einmal von einem Herrn so gesagt bekommen. Er schlittert von einer Beziehung zur nächsten. Was für ihn sprach war, dass er so offen darüber geredet hat. War ein interessanter Mann, aber über ein Telefonat sind wir nie hinausgekommen, weil er (glaube ich) nicht wirklich aus den gescheiterten Beziehungen lernt/reflektiert.

    Aber letztendlich kann man doch nicht sagen, wie lange die alte Beziehung her sein muss, damit man wieder datet. Wichtiger ist, dass man sich von der alten Beziehung löst (soweit es geht - hier: gemeinsame Kinder etc.).
    Mir ist es beim Kennenlernen doch erst mal egal, ob getrennt, single oder geschieden (Hauptsache nicht mehr "verpaart";)). Ich bin ja schließlich auch noch nicht geschieden und weiß auch noch gar nicht, wann das passiert. Emotional bin ich aus meiner alten Beziehung - weitestgehend - raus (gemeinsame Kinder, gemeinsamer Freundeskreis, gemeinsames Eigentum etc.). Aber wie @WolkeVier schon schrieb, es bleibt immer etwas zurück aus der alten Beziehung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019
    26.01.2019 #23
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  9. WolkeVier
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    @Look kannst du sie bitte wieder zurückpfeifen? Sie fuchtelt schon wieder.

    Was ganz anderes:
    Woher kommt eigentlich der Begriff "alte Fuchtel"?
    :)
     
    26.01.2019 #24
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  10. WolkeVier
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    Ja, das kann eine Rolle spielen. Aber auch das muss nicht sein. Ich glaube, wenn ich betrogen worden wäre, hätte das mein Selbstbewusstsein nicht angeknackst. Da hätte dann eher das Ansehen meiner Partnerin gelitten. (Hat sie übrigens nicht. Wir haben uns aber auch nicht einvernehmlich getrennt.)
     
    26.01.2019 #25
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  11. Fraunette
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    Na, die Einstellung hätte ich mir seinerzeit gewünscht. :(:D
    Meins fühlte sich an, als wäre eine Elefantenherde darüber gelaufen.

    Edit: Ich habe gerade das Bild von einem aufgeblasenen "Selbtsbewusstsein-Gummitierchen" vor Augen. Dann kommt eine Herde Elefanten, trampelt es platt und ganz langsam wird mein "Selbstbewusstsein-Gummitierchen" wieder aufgepumpt.
    Bin froh, dass mein "Tierchen" wieder mit 3,5 bar gefüllt ist und nicht droht zu platzen. :D:D:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019
    26.01.2019 #26
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  12. Ich habe das anders gelesen und es ähnlich erlebt.
    In Zeiten, in denen ich beruflich sehr unter Druck stand und Männer mit mir Zeit verbringen wollten, die mir schlicht einfach nicht gefielen, haben sie mir auch munter so einiges an Gründen für die Körbe unterstellt.
    Dass sie mir ganz einfach nicht gefielen, haben sie nicht in Betracht gezogen.
    Hält einfach besser her als Erklärung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.01.2019
    26.01.2019 #27
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  13. Mentalista
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    Okey, aber warum datest du in Zeiten, wo du mit dem Kopf ganz woanders bist, Männer? Du warst doch gar nicht richtig bereit für eine neue Beziehung?

    Das die Männer, in deinem Fall, dann so "unschön" auf dein unschönes Verhalten reagieren, finde ich nachvollziehbar.

    Wie hättest du dich gefült, wenn es anders rum gewesen wäre?
     
    26.01.2019 #28
  14. Fraunette
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    Vielleicht ist einem in dem Moment, in dem man datet, gar nicht bewusst, dass man noch nicht soweit ist? Manche Dinge weiß man zwar vom Hörensagen, muss sie aber selbst erlebt haben, um es wirklich zu begreifen.
     
    26.01.2019 #29
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  15. Ich war ganz bewusst online aus allem raus. Sie haben mich angesprochen oder über Projekte kennengelernt. Da brauchte es teils nicht einmal ein Treffen um sie ausschließen zu können.
    Dass ich da keinen Kopf für hatte, habe ich durchaus kommuniziert. Vielleicht hätte ich das Nicht-Gefallen stärker betonen sollen. Das finde ich sehr heikel und unter Umständen verletzend.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.01.2019
    26.01.2019 #30
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