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  • #76
Zitat von sugar:
Und da nach persönlicher Erfahrung gefragt wurde, davon abgesehen, ob diese hilfreich ist: Überdurchschnittlich oft habe ich beobachtet, dass es ähnliche soziale Milieus sind, die zusammenfinden. Die Ähnlichkeit also stärker gewichtet wurde.
Die Ähnlichkeit des sozialen Milieus sagt aber noch nichts über die Persönlichkeit aus, sondern stellt eher finanzielle Situation, Bildung, Erziehung etc. in den Vordergrund. Mag sein, dass es vielen wichtig ist, z. B. in der Bildung Ähnlichkeiten aufweisen zu können. Das erleichtert die Kommunikation. Aber auch unter Gebildeten gibt es Leute, die sich nicht mitteilen können, weil sich alles in ihrem Innersten abspielt, was sie nicht in Worte fassen können.Und dann?
 
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  • #77
Das sind dann die magischen Momente der blauen Blume? Cherchez la fleur bleue?
 
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  • #78
Zitat von sugar:
Das sind dann die magischen Momente der blauen Blume? Cherchez la fleur bleue?
„Was ihn aber mit voller Macht anzog, war eine hohe lichtblaue Blume, die […] ihn mit ihren breiten, glänzenden Blättern berührte. Rund um sie her standen unzählige Blumen von allen Farben, und der köstliche Geruch erfüllte die Luft. Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit. Endlich wollte er sich ihr nähern, als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing; die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stängel, die Blume neigte sich nach ihm zu, und die Blütenblätter zeigten einen blauen ausgebreiteten Kragen, in welchem ein zartes Gesicht schwebte. Sein süßes Staunen (https://de.wikipedia.org/wiki/Staunen) wuchs mit der sonderbaren Verwandlung, als ihn plötzlich die Stimme seiner Mutter weckte […]“ (Novalis)
 
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  • #79
Da träumt sich der Friedrich aber einen Blütenzauber der Ironie.
 
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  • #81
Zitat von Silbermine:
Habt ihr den Artikel mal gelesen? Offensichtlich gibt es einige Studien, die nachweisen, dass eine Ähnlichkeit der Persönlichkeiten eher kontraproduktiv ist. Unterschiedliche Persönlichkeiten lernen offensichtlich mehr voneinander, ergänzen sich und entwickeln sich schneller fort.
Hmm, ich habe das irgendwie anders interpretiert. Als Fazit kam für mich dabei heraus, dass es eben nicht auf die Unterschiede oder Gleichheiten an sich ankommt, sondern auf die Bewertung der im Artikel als "Big Five" angeführten Eigenschaften. Wenn diese insgesamt (am besten bei beiden Partnern) hoch waren, klappte es besser mit der Beziehung - unabhängig von Gemeinsamkeiten oder Unterschieden.
 
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  • #82
Glücklicherweise gibt es noch Dinge in unserer Welt, die völlig daneben gehen, wenn man versucht, sie wissenschaftlich zu erklären :)


Es liegen manchmal Welten zwischen der Wissenschaft und dem was die sogenannte Populärwissenschaft in den Medien daraus macht. Letztere bedient ein Puplikum, das sich bestätigt fühlen möchte und persönliche Lebensanleitung sucht. Man sieht es in diesem Thread.
 
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  • #83
Zitat von IMHO:
Hmm, ich habe das irgendwie anders interpretiert. Als Fazit kam für mich dabei heraus, dass es eben nicht auf die Unterschiede oder Gleichheiten an sich ankommt, sondern auf die Bewertung der im Artikel als "Big Five" angeführten Eigenschaften. Wenn diese insgesamt (am besten bei beiden Partnern) hoch waren, klappte es besser mit der Beziehung - unabhängig von Gemeinsamkeiten oder Unterschieden.
Es geht um Unterschiede oder Ähnlichkeiten im Persönlichkeitsprofil. Darüber geben die Big Five Auskunft. Was im Artikel erwähnt wir, dass es wohl auch gut passt, wenn beide sehr hohe Werte dort aufweisen. Das aber zeugt von einer gewissen Kommunikationsstärke und Resilienz, will heißen ... sie können besser miteinander reden und halten auch mehr aus. Insofern wundert es mich nicht, dass gerade solche Paarungen eine gute Prognose aufweisen.


@ Hr. Mahlzahn


Was genau meinst du damit? Es klingt ein bisschen so ... von oben herab.


"Puplikum" übrigens klingt niedlich.
 
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ratte

  • #84
Zitat von Silbermine:
Es geht um Unterschiede oder Ähnlichkeiten im Persönlichkeitsprofil. Darüber geben die Big Five Auskunft. Was im Artikel erwähnt wir, dass es wohl auch gut passt, wenn beide sehr hohe Werte dort aufweisen. Das aber zeugt von einer gewissen Kommunikationsstärke und Resilienz, will heißen ... sie können besser miteinander reden und halten auch mehr aus. Insofern wundert es mich nicht, dass gerade solche Paarungen eine gute Prognose aufweisen.


@ Hr. Mahlzahn


Was genau meinst du damit? Es klingt ein bisschen so ... von oben herab.


"Puplikum" übrigens klingt niedlich.

Ich hab eigentlich nur herausgelesen, es geht einzig und allein um Kommunikation..und genau das kann ich bestätigen...es geht ausschließlich nur mit guter Kommunikation..anders geht garnichts.
 
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  • #85
@Sibermine


Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Ein kleiner Lapsus linguae. (Vielleicht war es auch eine Freud'sche Fehlleistung) Es sollte natürlich Pupslikum heissen.


Ich habe keine Ahnung von Persönlichkeitsprofilen und Balken. Ich bin bei Paarship lediglich im Forum aktiv und habe auch nichts anderes vor. Ich habe aber eine Menge eigene Erfahrungen mit Menschen und die sagen mir unter anderem, dass sich Glück nicht berechnen lässt und dass sich Menschen verändern und mit der Zeit auch auseinander leben. Ich denke, hier versuchen manche Leute immer wieder, denselben Pudding an die Wand zu nageln.
 
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  • #86
Zitat von ratte:
Ich hab eigentlich nur herausgelesen, es geht einzig und allein um Kommunikation..und genau das kann ich bestätigen...es geht ausschließlich nur mit guter Kommunikation..anders geht garnichts.
Ja, Herr Ratte, Kommunikation ist ein Schlüsselbegriff


Zu Beginn geht es um ehrliche Kommunikation, sonst fällt jemand aus allen Wolken.


Später geht es um gute Kommunikation zur Erhaltung der Paarbindung.


Wenn die Kommunikation, der geistige Austausch, versiegt, neigt sich auch die Beziehung dem Ende zu.


Zu allen Phasen finden sich etliche Beispiele im Forum.
 
H

Hafensänger

  • #88
Seit wann heißt es der Ratte? ^^ Sicher kommt Kommunikation eine Schlüsselrolle in der Problemlösung zu. Das ist schon individuell unterschiedlich ausgeprägt und genauso wenig ein Muss wie Intellekt. Eine Liebe ist primär nonverbale Kommunikation. Sich nichts zu sagen zu haben ordnete ich eher fehlender Anziehung zu als fehlenden Inhalten. Sich gegenseitig gut zu tun, hat nur oberflächlich etwas damit zu tun sich gegenseitig verbal den Bauch zu pinseln. Nicht das Bauchpinseln führt zur Liebe sondern die Liebe zum Bauchpinseln. Sich miteinander wohl zu fühlen ist schon grundsätzlicher als eine Fähigkeit zur verbalen Kommunikation. Wobei "Wohlfühlen" mich zur Betrachtung von Sympathie und Liebe führte und weiters die Liebe in ihrer reproduktiven/nicht reproduktiven Variante.


Es ist ebenfalls in Ordnung für Paare ein ähnliches soziales Millieu als begünstigend anzuführen. Da würde ich sogar über den von mir ungeliebten, von mir sehr umfänglich definierten Begriff der Augenhöhe nachdenken, die im Mittel Einfluss auf eine soziale "Einordnung" hat.


Das ist alles nicht konkret und auch die Big Five mögen für alles mögliche taugen, aber nicht für die ursächliche Betrachtung reproduktiv konnotierter Liebe.


Ich halte das für kaum diskussionsfähig, obwohl ich das für außerordentlich interessant und faszinierend halte bezüglich der mir auffälligen Gegensätzlichkeit der Charaktere in Partnerschaften, die im Grunde gegenseitige Ergänzung ist. Das kann ich in seiner Häufung nicht mehr für Zufall halten. Für mich tröstlich ist, dass das praktisch keine Rolle spielt, auch für mich nicht.Ich überprüfe mich allenfalls auf den Gehalt einer "Bindung", lasse die nur wirken. Das ist sehr weitgehend ohne Kopf und für mich ausgesprochen zuverlässig. Leider gibt es nicht wenige Dinge jenseits dessen, die eine Beziehung trotzdem scheitern lassen können.
 
R

ratte

  • #89
Zitat von Hafensänger:
Sicher kommt Kommunikation eine Schlüsselrolle in der Problemlösung zu.


Das ist schon individuell unterschiedlich ausgeprägt und genauso wenig ein Muss wie Intellekt.


Eine Liebe ist primär nonverbale Kommunikation.


Sich nichts zu sagen zu haben ordnete ich eher fehlender Anziehung zu als fehlenden Inhalten.


Da ist wohl einer auf der Suche nach sich selbst, der sich gut versteckt hat...fällt jemandem noch ein Satz ein, der einen neuen Widerspruch auftuen könnte oder sind das schon alle der möglichen?
 
R

ratte

  • #90
Zitat von fafner:
Und damit geht's schon los. Jeder hält sich doch selbst für einen guten Kommunikator und das Gegenüber für schlecht.

Ob man ein "guter" Kommunikator ist, merkt man doch eigentlich auch an den passenden Kommunikationspartnern, finde ich. An den Unpassenden kann man es nicht merken, da klappt es eben nicht...und das steht auch im Artikel. Kommunikation funktioniert nur auf gleicher Wellenlänge bzw. funktioniert, wenn man ein breites Wellenspektrum bedienen kann, um so besser mit vielen Partnern. Perfekte Kommunikation führt dann eben auch zu perfekten Beziehungen...auf Dauer!