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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. GroßnoArtig
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    ;)
    Dieser Thread lebt noch, hätte ich nicht erwartet o_O ? Na dann Antworte ich noch mal auf deine Frage. Monogamie ist unnatürlich, und Hauptsächlich durch christliche Tradition in unserem Köpfen verankert. Gibt viele Artikel und auch Bücher dazu. Da ich meine Partner loyal sein möchte, ist Fremdgehen keine Option für mich, und würde ich selbst auch schwer verzeihen können. Lügen sind ein Vertrauensbruch. Warum also nicht offen damit umgehen, akzeptieren das reine Monogamie nicht der Menschlichen Natur entspricht?
    Weiß nicht wie das hier gestattet ist Links zu setzen? Gibt zb einen interessanten Artikel darüber in der Welt.de
    Der Autor kommt zu dem Schluss, das eine offene Beziehung gesünder für eine lange Partnerschaft ist, lesenswert
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2020
    27.02.2020 #511
  2. Libellentanz
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    Ich hatte in meiner vergangenen Ehe und auch davor nie einen Dreier. Ich hätte mir das mit meinem Mann auch nie vorstellen können, da er für Neues nicht sehr aufgeschlossen war.
    Als ich Single wurde, wollte ich es dann unbedingt mal ausprobieren und ich fand die Erfahrung sehr spannend.
    Für eine zukünftige Beziehung überlege ich mir, ob das das für uns als Paar bereichernd sein könnte und werde es sicher mit dem neuen Partner ansprechen. Ich denke dabei nicht an eine offene Beziehung in der jeder sein Ding macht sondern, dass man sich als Paar ab und zu mal mit einer dritten Person etwas Spass ins Schlafzimmer holt.
     
    27.02.2020 #512
  3. MonDieu
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    für mich ist Monogamie selbstverständlich und unverzichtbar.
    Wenn es das für dich nicht ist, solltest du das in deinem Profil erwähnen. Alles andere ist sehr unfair gegenüber den Frauen, die du auf Parship kennenlernen willst.
     
    27.02.2020 #513
    Magneto73 gefällt das.
  4. Voldemort
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    Monogamie empfinde zB. Ich nicht als unnatürlich. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich anderweitig zu Vergnügen, ich bin so wie es ist ausgesprochen glücklich. Denn für mich zählt nicht nur der Sex an sich, der vermutlich auch mit anderen Frauen ebenso erfüllend sein könnte, sondern ein gewisses Grundvertrauen, Liebe, Gefühl eben.

    Für mich ist es jetzt auch nicht unnatürlich, wenn man nicht monogram leben möchte, aber Monogamie als unnatürlich zu bezeichnen finde ich schlicht und einfach falsch. Auch wenn das sicher viele anders sehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2020
    27.02.2020 #514
  5. Syni
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    Dann kennst du schlicht und einfach die Forschung dazu nicht und bist schlicht und einfach stärker von deinen moralischen "Indoktrinationen" geprägt.
    Lebenszeitmonogamie ist im homo sapiens schlicht und einfach biologisch nicht angelegt.
    In der biologischen Forschung versteht man unter Monogamie übrigens die Exklusivität während einer Brutperiode. In diesem Sinne ist der Mensch durchaus einigermaßen monogam (aber auch nicht monogamer als eine Kohlmeise, die sich immer mal wieder ein paar fremde Gene durch fremdvögeln besorgt, während sie in ihre Brutzeitpartnerschaft lebt.). Lebenszeitmonogamie ist nochmal ein ganz anderes Pflaster und im Tierreich ausgesprochen selten. Zu diesen Lebenszeitmonogamen Spezies gehört der Mensch schlicht und einfach nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2020
    27.02.2020 #515
  6. IPv6
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    Das ist dann ja vergleichbar mit der "Nächstenliebe", auch nicht naturgegeben...
    o_O
     
    07.03.2020 #516
  7. Syni
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    Falsch.
    Der homo sapiens ist ein prosoziales Wesen, dass sich seinem Nächsten (aus der eigenenen Gruppe) gegenüber eher sehr unterstützend verhält.
    In Gruppen mit über ...(300?)....(?) Personen ist diese Natur jedoch schwer realisierbar, weil sie auf die Identifizierbarkeit einzelner Individuuen angewiesen ist (für soziale Sanktion antisozialen Verhaltens, was in der gesamten Breite des Spektrums natürlich immer wieder vorkommt, denn zu extrem ins prosoziale/ altruistische kann die Verteilung auch nicht abdriften)
     
    Zuletzt bearbeitet: 07.03.2020
    07.03.2020 #517
  8. Voldemort
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    Ach wirklich, ja du hast recht, diese Forschungen kenne ich nicht. Dennoch wundert es mich ein wenig, denn in meinen Augen unterscheidet uns doch so Einiges von den Tieren, was uns ermöglicht, emotionale Bindungen einzugehen. Und die sind doch oft stärker als der reine Trieb. Oder sehe ich das falsch. Wenn es die ganzen Gefühle nicht gäbe, wo der Menschen anders aufgestellt ist als die Kohlmeise, würde ich dir sofort Recht geben. Da muss ich direkt mal was zu den Forschungen googeln, interessiert mich und ich glaube dir das natürlich, auch wenn ich es nicht so nachvollziehen kann. Interessant, danke.
     
    07.03.2020 #518
  9. IPv6
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    Na, die gelebte Praxis zeigt aber deutlich anderes, oder weshalb fällt es Menschen mehrheitlich schwer Nächstenliebe zu praktizieren? Z.B. beim teilen mit Flüchtlingen oder so. Oder Guantanamo; ist ein super Beispiel für Nächstenliebe und christliche Werte der westlichen Welt...
    Ist es Nächstenliebe, wenn eine Kuh mehr wert ist, als eine Frau? Ist Gruppenvergewaltigung von Frauen (und sehr jungen Frauen) praktizierte Nächstenliebe?
    Oder ist Nächstenliebe naturgegeben begrenzt auf unsere nächsten Nachkommen (Familie)? Wie kann etwas naturgegebenes so selektiv sein?
     
    Zuletzt bearbeitet: 07.03.2020
    07.03.2020 #519
    Mentalista gefällt das.
  10. GroßnoArtig
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    Das ganze ist wohl nicht pauschal zu beantworten. Trotz schöner Erlebnisse, interessanter menschlicher Begegnungen, und Freundschaften, bin ich mir über den richtigen weg nicht mehr im klaren. Ich könnte jetzt natürlich die frage stellen, wer von den Damen hier schon einmal die Fantasie hatte, einen dreier mit 2 Männer zu erleben? Die nächste frage wäre dann, warum es dann in real verwerflich sein sollte? Allerdings haddere ich selbst seit geraumer zeit mit meinem beschriftenden weg. Ich begegne in dieser Szene immer wieder glücklichen Paaren die dies schon 20-30 Jahre so ausleben, und total verbunden scheinen. Auch ich hatte in dieser zeit die ein oder andere offene Beziehung, die durchaus auch vertraut und verbunden war, jedoch fehlte letztlich immer etwas für die liebe. Gut, das kann als in Anführungszeichen normaler beziehungssuchender auch öfter der fall sein, und muss nicht an einer offen geführten Beziehung liegen. Aber ich sehe mich als eine sich oft selbstreflextirende Person. Bevor ich vor einigen Jahren mit dieser Szene in Kontakt kam, hatte ich nur monogame Beziehungen. Anfangs, nach ende einer langen Beziehung, war es nur mal aus reiner Neugierde. Schnell war ich von dieser anderen Welt und deren Menschen Fasziniert. Ich wurde schnell bekannt in der Szene und es dauerte nicht lange bis ich auch als offizieller Teil diverser Veranstaltungen als Akt tätig wurde. Die Anzahl meiner Bekanntschaften wären unmöglich zu zählen, aber darum geht es dabei auch nicht. Viel mehr stellt sich mir die frage, ob mein Weg ein gewinn war, oder ich auch etwas verloren habe?
    Den gerade in letzter zeit merke ich das es mir immer schwerer fällt mich auf tiefe einzulassen. Ich denke immer häufiger darüber nach diesen Weg zu verlassen, und eine monogame Beziehung einzugehen, vielleicht über Parship? Wenn man länger einen weg beschritten hat, ist es aber nicht einfach einen neuen zu gehen. Auch stellt sich mir die frage, ob ich in diesem fall meinen vergangenen verschweigen soll? Insofern ich diesen dann monogam gestalte, spielt früheres ja keine rolle für die Zukunft. Fremdgehen gehörte weder in offenen noch monogamen Beziehungen zu meinen Verfehlungen. Wie gesagt, Viele Beziehungen scheinen so zu funktionieren, aber vielleicht auch weil sich die Partner schon vorher aus einer langen monogamen Beziehung kannten, und dann erst diesen Weg versuchten? Letzen Endes sehen wir aber auch nur die Fassade: ich überdenke jedoch zur zeit für mich vieles, um hoffentlich eine richtige Entscheidung zu finden
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2020
    08.03.2020 #520
    Lou Salome und Magneto73 gefällt das.
  11. Syni
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    Wieso solltest du das und was würden dir die Antworten bringen.


    Schwierig. Erstmal ausschweigen wäre mein Tipp, denn....
    .....genau diese Sichtweise wird - sofern sie überhaupt jemals bestand - ganz schnell über Bord geworfen,

    zudem....
    ...genau das (^) passt nur schwer in ein Vanilla-Hirn, denn jemand der in einer offenen Beziehung oder als Single promiskuitiv lebt, ist oft automatisch ein Fremdgänger.

    Musst du eine Entscheidung treffen? Und wenn ja, was verändert die an deinem realen Verhalten?
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2020
    08.03.2020 #521
  12. Libellentanz
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    09.03.2020 #522
  13. Magneto73
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    Ich kann mir für mich vorstellen, dass dies toll für Dich war und ich finde auch daran nichts Verwerfliches daran, aber im Hinblick auf Deinen anderen Thread kann es nicht sein, dass wenn man Sex zu so etwas normal Ausübbares zum glücklich machen erhebt, wie Schokolade essen, dass dieses das Bindende eben nicht mehr hat? Da Du so einfach Sex ohne zumindestens Verliebtsein hast, kann es sein, dass das Gehirn dieses dann auch gar nicht mehr produziert?
     
    09.03.2020 #523
  14. Libellentanz
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    Ich sehe da keinen Zusammenhang.
     
    09.03.2020 #524
  15. Magneto73
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    Ich bin ja Naturwissenschaftler. Ich glaube, dass Liebe und Verliebtsein bei der Evolution hervorgegangen ist, um eine wenigstens kurzzeitige monogame Verbindung (mit Sex) zu sichern, die das Überleben und das Schaffen der Nachkommen sichert. Sex ist deswegen in gewissen Maße an das Verliebtsein gekoppelt. Man verliebt sich wahrscheinlich auch unterbewusst, weil das dann auf Sex hinausläuft. Dieses Teilelement hast Du entkoppelt. .... Ist hier aber nur eine Hypothese von mir. Wenn es bei Dir dennoch funktioniert ... gut so für Dich ... ich hatte bisher nur einmal in jungen Jahren Sex ohne Verliebtsein und der war Mist ....
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.03.2020
    09.03.2020 #525