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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Look
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    du kommst für mich leider nicht( mehr )in Frage.:D
     
    12.08.2019 #46
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  2. WolkeVier
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    Ich war damit auch schon Single, kannst mich als dazurechnen.
    In meinem Umfeld (Freunde, Bekannte, Nachbarn, Kollegen...) haben sehr viele ein Haus, und obwohl sie nicht alle stinkreich sind, geht es keinem so, wie von dir beschrieben. Dafür höre ich vor allem aus Ballungsgebieten, dass die Mieten für die meisten Menschen unbezahlbar werden.
    Es hat immer alles zwei Seiten.
     
    12.08.2019 #47
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  3. fraumoh
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    ...die sollen nicht so strahlen...die sollen als Rapunzel an in'n Turm oder Blaubart ehelichen. :D:D:eek:
    Is' doch logo u die Rollen perfekt verteilt :)
     
    12.08.2019 #48
  4. Mentalista
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    Es wird viel erzählt, geschrieben, davon stimmt oft nur die Hälfte. Wer erzählt dazu schon freiwillig und einfach so, dass das Geld ganz schön knapp ist, weil man ein Haus unterhalten muss. Die Wahrheit kommt erst raus, wenn der Umzugswagen vor der Tür steht.

    Auch die Mär von den angeblich unbezahlbaren Mieten in den Ballungsgebieten und Grossstädten. Wenn dem so wäre, warum ist der Zuzug in diese Gebiete weiterhin ungestoppt?

    Es ist viel Geld im Umlauf. Frisch und schlecht gebaute Eigentumswohnungen in Berlin gehen weg wie warme Semmeln und nein, es wohnen reiche Russen oder Chinesen drin, sondern ganz normale Deutsche mit viel Geld, teilweise geerbten Geld.

    Die Autos werden immer grösser und auch die kosten viel! Geld und dann.... stehen die nur rum, in den engen kleinen Strassen, weil es für den Autobesitzer zu viel Stress bedeutet, morgens das grosse teure Auto aus der zu engen Parklücke raus zu bekommen und abends wieder ne Stunde um den Block fahren müssen, weil ein passender Parkplatz gesucht wird. Wat macht er nun...fährt mit dem Rad zur Arbeit:p:rolleyes:.
     
    12.08.2019 #49
  5. fraumoh
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    ...sie z T auch ;). Stimmt schon. ..
     
    12.08.2019 #50
  6. fraumoh
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    ...war letztens mit jüngerer Ex kollegin ( um die 30, Haus am schicken Phoenixsee gekauft, dunkles Haus mit relativ viel Glas, Alarmanlage dringend nötig, eigtl auch Klimaanlage seit 2018:eek:).
    Verbeamtet mit gutem Gehalt , Partner verdient durchaus weniger : obwohl sie seit ca 1Jahr wieder voll arbeitet ( - Tagesmutterkosten) - als ich ( gerade aufm Weg an die holländ Sandstrände ) fragte ob u wann sie mit ihrem Kleinen denn wegführe , sagte sie klar : Is ' nicht drin dieses Jahr - wir haben gebaut.

    :oops: Auch bei Restobesuchen u .ä. ist sie am Einschränken. Deutschland 2019- inkl Niedrigzins..
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
    12.08.2019 #51
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  7. creolo
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    Als meine Eltern gebaut haben hatten wir auch viele Jahre kaum Geld übrig, find ich nicht so ungewöhnlich.
     
    12.08.2019 #52
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  8. IMHO
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    Und der Vermieter bekommt dann ganz schnell Termine bei
    Handwerkern? :eek:;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
    12.08.2019 #53
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  9. fraumoh
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    ...bei uns ja !
     
    12.08.2019 #54
  10. IMHO
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    Falsche Immobilienwahl, wenn innerstädtisch kein dazugehöriger reservierter Stellplatz/Carport/Garageneinstellplatz ebenfalls erworben wurde.
     
    12.08.2019 #55
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  11. IMHO
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    Wie ist das zu erklären?
     
    12.08.2019 #56
  12. Datinglusche
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    Ja, geehrte @fraumoh, die Niedrigzinsphase führt leider auch dazu, dass viele Immobilieninteressierte sich Häuser erwerben, die ihnen eigentlich kostenmäßig drei Hausnummern zu hoch sind. Auch in dieser günstigen Zinsphase sollte man kühlen Kopf bewahren und vor allem Maß halten. Die Reihenhäuser in unserer Siedlung sind noch relativ neu, holländischer Bauart, funktional, einfach, aber auf aktuellem energetischen Stand gebaut. Manch einer würde wahrscheinlich, angesichts der Niedrigzinsphase, darüber die Nase rümpfen. Nein, heute muss es ein schickes Pultdachhaus mit Säulen am Eingangsbereich, zwei Designer-Wellness-Bädern, Doppelgarage, überdimensionierte Showterrasse... sein. Da geht natürlich irgendwann so manchem Bauherrn natürlich die Puste aus.

    Einer meiner, der nie über seine Verhältnisse lebt, hat damals das schlichte Reihenhaus als bessere Alternative zur Mietwohnung gesehen, aber niemals als Status- und Luxusobjekt.
    Ein Vergleich ist dabei interessant: Unsere Häuser hat dunsemal die LEG gebaut. Einige sind als Mietobjekte verblieben. Der Finanzierungsstand sieht aktuell so aus, dass die Kaltmiete mehr als um ein drittel höher ausfällt als die monatlichen Abtragungen für das zu 100% finanzierte Haus. Noch Fragen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
    12.08.2019 #57
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  13. himbeermond
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    "Vollkommener Nonsens" ... :) Das Thema scheint Dir ernst zu sein, die Contenance geht flöten. Der Humor auch.

    Natürlich kann die Abstimmung mit einer Eigentümergemeinschaft anstrengend sein, aber Photovoltaik und E-Ladestelle sind deswegen nicht unmöglich, es scheitert bisher eher am Stromversorger. 130 qm für eine Einzelperson ist dennoch üppig. :)

    In Köln zahlst Du für ein Reihenhäuschen - durchaus etliche Jahre alt - schnell über 500.000 Euro. Niedrigzins hin oder her. Und für ein 12-qm-WG-Zimmer 500 Euro. Irgendwo dazwischen dürfte für die meisten die Lösung liegen, sofern man sie findet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
    12.08.2019 #58
  14. IMHO
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    Als ich vor vielen Jahren vor der Entscheidung stand, zu mieten oder zu bauen/kaufen, hat mir ein Bankberater gesagt:
    "Wer's bequem haben möchte, mietet."

    Selbst der noch so "pflegeleicht angelegte" Garten macht Arbeit. Großzügige Wohnräume, die, als Single, teilweise gar nicht in Gänze genutzt werden, müssen saubergehalten werden. Schön, wer sich eine Putzkraft leisten kann.

    Von einer späteren Partnerschaft würde ich den Erwerb einer Immobilie (Haus oder ETW) in keinem Fall abhängig machen, da völlig ungewiss ist, ob und falls ja wann, ein möglicher Partner ins Leben tritt.

    Bei der Entscheidung mieten oder kaufen spielen meiner Meinung nach eher finanzielle Aspekte eine Rolle. Die Mieten in den Ballungszentren sind für Wohnungen in mittleren Lagen hoch - mit der Tendenz, weiter anzusteigen. Dementsprechend ist der Erwerb einer ETW in diesen Lagen ebenso kaum noch zu stemmen. Für weniger Geld könnte man im "Speckgürtel" der jeweiligen Stadt möglicherweise neu bauen oder, mit Glück, ein noch "junges" Haus erwerben. Die derzeit niedrigen Zinsen verlocken dazu, auch mit äußerst geringem Eigenkapitaleinsatz hier sehr weit ins Obligo zu gehen. Dabei hängt viel von einer gesicherten Einkommenssituation ab.

    Vorteile bei Eigentumserwerb wären auf alle Fälle, dass die Abträge, die man derart gestalten kann, dass sich diese in Höhe von ortsüblichen Mieten bewegen, dazu führen, sowohl zu wohnen, als auch Eigentum zu erwerben (während man beim Mieten lediglich nur für das Wohnen bezahlt, das Geld also "zum Schornstein hinaus jagt").

    Gerade hinsichtlich der zusätzlichen Alterssicherung ist eine selbstbewohnte Immobilie nicht die schlechteste Strategie, um im Alter mietfrei wohnen und somit zu erwartende steigende Kosten im Alter vermeiden zu können. Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch auch, dass die Höhe des Einkommens über die ganzen Jahre das Bilden von entsprechenden Rücklagen für Reparaturen/Investitionen ermöglichen sollte.

    Als Klotz am Bein würde ich in der heutigen Zeit eine Immobilie nicht ansehen, sollte es doch kein größeres Problem sein, diese
    a. zu vermieten (wer dazu Lust hat, sich mit Mietern und anstehenden Reparaturen "herumzuschlagen")
    b. zu verkaufen

    Selbst wenn beim Verkauf eines Hauses möglicherweise kein großer Gewinn herausspringt, habe ich dennoch während der Zeit des Wohnens in einem von mir gestalteten Lebensraum gewohnt, der meine Lebensqualität (im besten Fall) gehoben hat.

    Ist die Immobilie bereits zu einem Großteil abbezahlt, erhalte ich einen finanziellen "Segen", den ich entweder in eine kleinere (weil im Alter pflegeleichtere) Immobilie oder in andere für mich schöne Dinge (Reisen etc.) investieren könnte.

    Oder ich ziehe im Alter wieder zurück in die Stadt (möglicherweise dann zur Miete, generiere ich doch aus dem Hausverkauf oft ein finanzielles Polster, um mir auch eine teurere Wohnung leisten zu können), um eine bessere Infrastruktur nutzen zu können, denn das ist ein oftmals unterschätzter Nachteil des Immobilienerwerbs im Umkreis um größere Städte: Eine suboptimale Infrastruktur, eine lückenhafte Anbindung an den ÖPNV und/oder die Notwendigkeit der "Pendelei", wenn die Arbeitsstelle in der Stadt liegt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
    12.08.2019 #59
  15. IMHO
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    Ja. Gerade bei Reihenhäusern kenne ich es so, dass diese relativ schmal gebaut und dementsprechend oft 3-geschossig sind.
    Wie siehst du im Alter das Bewältigen der diversen Treppen?
     
    12.08.2019 #60
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