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Gast

  • #17
Verstehe nicht so ganz, warum und wieso mein Partner eine Enttäuschung sein kann. Sie lebt ja nicht, um mir zu gefallen, sondern sie gefällt mir so wie sie ist. Die einzigen Male, wo sie eine Enttäuschung sein könnte, wäre wenn sie mein Vertrauen mißbraucht. Fremdgehen zum Beispiel, danach wäre ich enttäuscht.

Aber ansonsten, warum sollte sie mich enttäuschen. Sie ist doch ein freier Mensch und ne eigene Persönlichkeit, ich suche doch keine Partnerin, die meinen genauen Wünschen entspricht. Solche hab ich auch gar nicht. Wenn ich vorher schon wüsste, in was ich mich verlieben könnte, würd ich mich ja nie verlieben.
 
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  • #18
Zitat von Mrs.Right:
Wenn sich zwei Menschen näher kennenlernen, bleibt es nicht aus, dass man seine/ ihre Schwächen kennenlernt. Wie geht ihr mit der "Enttäuschung" um? Nennen wir es Überraschung, oder wie würdet ihr es nennen?
Das kommt ja auf die Art der "Entdeckung" an und wie wichtig mir dieser Faktor ist.

Wenn mir eine ruhige Nacht sehr wichtig ist, weil ich einen leichten Schlaf habe, dann wäre es vermutlich nicht so toll, wenn ich feststelle, dass mein Partner sehr laut schnarcht.

Wenn ich ohnehin nicht so gerne bekocht werde und lieber essen gehe, und ich feststelle, dass Kochen nicht gerade zu den Lieblingshobbys meines Partners gehört, so würde mich diese "Überraschung" wohl nicht bis ins Mark treffen.

Also gibt es die übliche Vielfalt der Entdeckungen und der Intensität, mit der ich diese zur Kenntnis nehme.

Allerdings gibt es ja auch entsprechend positive Überraschungen, die du im Laufe des Kennenlernens entdecken wirst, die du am Anfang noch gar nicht bemerkt hast oder feststellen konntest.
 
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  • #19
... was hilft, fnde ich, ist sich selber besser kennenzulernen, mehr zu akzpetieren - dann geht das "alles" auch viel besser mit dem anderen. Und dann gibt es keine Enttäuschung - sondern Akzeptanz. Okay, der Weg alleine schon zu sich ist ja auch nicht gerade lohnt, aber die Belohnung ist so köstlich... und genau das gleiche gilt für die Partnerschaft.... (bischen melodramatisch ausgedrückt).
 
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  • #20
#18:mad:IMHO: Was machst Du, wenn Du mit einer Frau schon 15 Jahre zusammen bist und auf einmal fängt sie an zu schnarchen,
was machst Du dann ?
 
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Gast

  • #23
Zitat von Pit Brett:
Zu einfach, das Beispiel: Hier helfen getrennte Schlafzimmer.
Wäre schon 'ne ganz gute Lösung, aber ich stelle mir das grad' ziemlich unromantisch vor, was den Sex betrifft. Läuft dann das ganze nach dem Motto: Ich zu Dir, oder Du zu mir? Und wenn er dann zum schnarchen anfängt, krieche ich leise aus dem Bett und gehe wieder in mein eigenes Schlafzimmer (oder in seins, je nachdem) und er wacht dann am nächsten Morgen allein auf?

Ist glaube ich auch nicht ein wirklich schönes Gefühl. Da würde ich wie Keks auch lieber zu den Ohrstöpseln greifen.

LG
t&l
 
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  • #24
Zitat von trust&love:
Wäre schon 'ne ganz gute Lösung, aber ich stelle mir das grad' ziemlich unromantisch vor, was den Sex betrifft. Läuft dann das ganze nach dem Motto: Ich zu Dir, oder Du zu mir? Und wenn er dann zum schnarchen anfängt, krieche ich leise aus dem Bett und gehe wieder in mein eigenes Schlafzimmer (oder in seins, je nachdem) und er wacht dann am nächsten Morgen allein auf?
LG
t&l
Gut, dass Menschen unterschiedlich sein dürfen :)! Ich brauche zum Sex weder Nacht noch Bett (na ja....) Und ich finde es herrlich, alleine zu schlafen (wenn es ausschließlich um Schlafen geht.)Außerdem finde ich es immer wieder spannend meinen Mann(wenn ich einen habe) in mein Bett einzuladen. Oder von ihm eingeladen zu werden. Oder ihn morgens entweder weiter schlafen zu lassen, ohne ihn zu stören, oder ihn zu wecken...........................
Also, lange Rede kurzer Sinn, alles ist besser und zuträglicher für eine Beziehung, als sich lautstark zuschnarchen zu lassen.
 
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  • #25
Zitat von Mrs.Right:
Wenn sich zwei Menschen näher kennenlernen, bleibt es nicht aus, dass man seine/ ihre Schwächen kennenlernt. Wie geht ihr mit der "Enttäuschung" um? Nennen wir es Überraschung, oder wie würdet ihr es nennen?
Wieso müssen bzw. sollten die Schwächen eines Menschen eine Enttäuschung sein?
Sind es nicht gerade die kleinen und manchmal vielleicht auch großen Macken eines Partners, die ihn liebenswert und anziehend machen?

Da wäre ich wahrscheinlich schon im ultraroten District-Bereich auf dem steht "Verlieben nur auf eigene Gefahr; rette sich wer kann! Eltern haften für ihre Söhne, oder sonst was."

Einen absolut perfekten Partner gibt es nicht und würde ich persönlich auch nicht wollen, ... wäre absolut langweilig.

LG
 
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  • #26
Ich sehe das so wie viele hier. Klar zeigt man sich am Anfang der Beziehung von seiner Schokoladenseite. Und klar schafft man das nicht, die Schokoladenseite ohne Risse ein Leben lang aufrecht zu erhalten. Will man doch auch gar nicht, weil wenn alles glatt laufen würde, würde es auch mit Sicherheit ab und zu langweilig. Streit und Versöhnung gehören zu einer Beziehung dazu. Und die "Macken" des anderen können ja auch ganz sympathisch sein.

Man sollte es nur nicht so machen wie ich: die Macken schon bei der Kontaktaufnahme indirekt offenbaren... Hoffentlich ist es noch nicht zu spät und wenn ja, habe ich meine Lektion gelernt...
 
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  • #28
Zitat von trust&love:
Sind es nicht gerade die kleinen und manchmal vielleicht auch großen Macken eines Partners, die ihn liebenswert und anziehend machen?
Da ich das so oft hier lese, frage ich mal allgemein: auf welche Macken steht ihr besonders?

Hintergrund meiner Frage ist, daß diese Vorliebe für Macken so allgemein und abstrakt sehr häufig lese, selten aber, um welche Macken es sich da handelt. Wenn von konkreten Macken die Rede ist, lese ich meist, daß so was ja wohl mal gar nicht geht, also mindestens ein Nogo, wenn nicht noch schlimmer ist.
Ich beziehe mich dabei auf Macken wie Fremdlächeln, Zuspätkommen, unter 170cm klein sein, hinsichtlich des Alters flunkern, vom Expartner sprechen usw.

Deswegen meine Frage: welche großen Macken hingegen ziehen euch an?

(Zur Vermeidung üblicher Mißverständnisse: Cindys Schönheitsfleck ist keine Macke.)
 
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  • #29
Tja, das ist mal wieder der so hingeworfene Schnack, der oft unüberlegt, oft aber auch wunderschön entlarvend ist...
Mit den inneren Macken ist es wohl wie mit den äußeren Haarfarben - subjektiv bis zum Anschlag. Und der Umgang damit : ich kann für mich etwas als "Macke" definieren und meine Konsequenzen daraus ziehen, die auch völlig unterschiedlich sein können (darüber lächeln, mich darüber austauschen, in Empörung geraten, verächtlich abwerten, dazu sachlich Abstand nehmen)
 
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  • #30
Wenn man das hier sio liest, merkt man, warum die meisten Single sind oder nicht über eine kurzfristige Beziehung hinauskommen. Schade, das es euch offensichtlich noch nicht passiert ist, wirklich Liebe zu empfinden. Da spielen sogenannte Macken gar keine Rolle mehr. Allerdings hat man dann auch nicht immer die Kontrolle über alle Ereignisse im Leben. Furchtbare Vorstellung für die meisten hier, oder ?