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  • #31
Zitat von 0815User:
Wenn man das hier sio liest, merkt man, warum die meisten Single sind oder nicht über eine kurzfristige Beziehung hinauskommen. Schade, das es euch offensichtlich noch nicht passiert ist, wirklich Liebe zu empfinden. Da spielen sogenannte Macken gar keine Rolle mehr. Allerdings hat man dann auch nicht immer die Kontrolle über alle Ereignisse im Leben. Furchtbare Vorstellung für die meisten hier, oder ?
Ich kann dir nur zustimmen. Beim Lesen dieses Beitrags habe ich mich auch gefragt, was die eigentliche Frage ist. Das Wort Macken finde ich im Zusammenhang mit pot. neuen Partnern sehr befremdlich.
 
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  • #32
Zitat von Laurel:
Danke, genau das ist die Formel zum unglücklich sein! ;)

Ich denke, viele Menschen haben ihre Projektionen und Idealisierungen nicht im Zaum. Mir ist es total unangenehm, wenn ich einen Herrn kennenlerne, bzw. wir uns noch kaum kennen, und er plötzlich totaaal verliebt ist. Ich frag mich dann, woher das kommt, wo er doch noch (fast) gar nichts über mich weiß.

Meist sind es dann seine eigenen kühnen Fantasievorstellungen darüber, wie ich so bin.

Das setzt mich unter Druck diesen Vorstellungen zu genügen, um nicht zu enttäuschen. Das macht mich dann nervös, kein gutes Gefühl.

Ich habe mir angewöhnt mich selber immer wieder selbstreflexiv anzuhalten bei dem Menschen, den ich gerade kennen lerne, hübsch bei der Realität zu bleiben und nicht allzu viel hinzu zu fantasieren.

Und zu hoffen, dass sich da genug liebenswertes zeigt, so dass sich daraus eine Beziehung mit gegenseitiger Toleranz auch für die Schwächen aller beteiligten entwickeln kann.
 
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  • #33
„So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“ Arthur Schopenhauer

Ich denke man muss die Differenz der wahrgenommenen "Realität" zum erhofften Ideal in einem gewissen Maß einfach als gegeben hinnehmen. Die so entstehende Reibungswärme macht die Sache doch erst interessant, so lang es nicht zu heiß wird.
 
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  • #34
Ein Mensch definiert sich viel eher durch seine Schwächen, weil es der Bereich ist, wo er selber nachbessern muss, um nicht anzuecken. Gerade der Umgang mit seinen eigenen Fehlern, Schwächen und Eigenarten ist genau das, was den einen Menschen von den Anderen abhebt und ihn zu etwas Einzigartigem macht. Auch bildet dies allzuoft die Grundlage für eine besondere Stärke die daraus hervorgeht.

Es ist naiv zu glauben, dass Menschen perfekt sind und noch törichter es zu erwarten.
Wer das tut, verpasst wirklich etwas.
 
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  • #35
Zitat von Victor:
Ein Mensch definiert sich viel eher durch seine Schwächen, weil es der Bereich ist, wo er selber nachbessern muss, um nicht anzuecken. Gerade der Umgang mit seinen eigenen Fehlern, Schwächen und Eigenarten ist genau das, was den einen Menschen von den Anderen abhebt und ihn zu etwas Einzigartigem macht. Auch bildet dies allzuoft die Grundlage für eine besondere Stärke die daraus hervorgeht.

Es ist naiv zu glauben, dass Menschen perfekt sind und noch törichter es zu erwarten.
Wer das tut, verpasst wirklich etwas.
sehr schön beschrieben :)
 
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Gast

  • #36
Zitat von Victor:
Ein Mensch definiert sich viel eher durch seine Schwächen, weil es der Bereich ist, wo er selber nachbessern muss, um nicht anzuecken. Gerade der Umgang mit seinen eigenen Fehlern, Schwächen und Eigenarten ist genau das, was den einen Menschen von den Anderen abhebt und ihn zu etwas Einzigartigem macht. Auch bildet dies allzuoft die Grundlage für eine besondere Stärke die daraus hervorgeht.

Es ist naiv zu glauben, dass Menschen perfekt sind und noch törichter es zu erwarten.
Wer das tut, verpasst wirklich etwas.
LIKE!!!! LG, t&l
 
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  • #38
Zitat von Mercedes:
... Ich denke, viele Menschen haben ihre Projektionen und Idealisierungen nicht im Zaum. Mir ist es total unangenehm, wenn ich einen Herrn kennenlerne, bzw. wir uns noch kaum kennen, und er plötzlich totaaal verliebt ist. Ich frag mich dann, woher das kommt, wo er doch noch (fast) gar nichts über mich weiß ...
Hallo Mercedes !

Bei uns war es genau so und ihr war das genau so unangenehm, wie Dir. Beim 1.Date stand sie vor mir, "EIN BILD VON EINER FRAU" in grandioser Anmut, mit einem strahlendem Lächeln im Gesicht. Freudig kommt sie mir entgegen und zeigt mir den ganzen Abend, wie sehr sie sich über das Treffen freut.

Na und ich? Ich war hin und weg, geplättet ohne Ende, meiner Muttersprache kaum mehr mächtig und klarer Gedanken sowieso nicht mehr. Ich habe mich "augenblicklich" in diese Frau verliebt, also dieses ominöse "Auf den ersten Blick" und es ist auch heute noch so.

Klar hat sie gesagt, ich solle sie nicht sooo anhimmeln, das sei ihr unangenehm. Dann habe ich halt nachgelassen damit und es ihr auf viele andere Arten gezeigt. Heute ist es ein Wechselspiel, das wir beide ziemlich gut beherrschen und genießen.

Meines Wissens war "DAS" für sie nie ein Grund, mich abzulehnen. Sie hat es eher genossen. Wenn es ihr zu viel wurde, hat sie halt die Temperatur etwas heruntergedreht. Das haben Frauen doch voll im Griff. Da zweifle ich keinen Augenblick daran. Männer, die nichts zeigen, gibt es doch in Hülle und Fülle.

Liebe Grüße
Gulliver
 
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  • #39
Ha ! Das muss Heike gewesen sein. Und ich Depp suche sie im Supermarkt !
 
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  • #40
Zitat von Victor;n180638:
Ein Mensch definiert sich viel eher durch seine Schwächen, weil es der Bereich ist, wo er selber nachbessern muss, um nicht anzuecken. Gerade der Umgang mit seinen eigenen Fehlern, Schwächen und Eigenarten ist genau das, was den einen Menschen von den Anderen abhebt und ihn zu etwas Einzigartigem macht. Auch bildet dies allzuoft die Grundlage für eine besondere Stärke die daraus hervorgeht.
Ich kann mich dieser Aussage nicht anschließen (bin wahrscheinlich zu unsensibel). Menschen, die sich über ihre Schwächen definieren, finde ich nicht besonders anziehend. Vielleicht ist mein Helfersyndrom auch einfach zu schwach ausgeprägt. Ich persönlich finde den Ansatz „Stärken stärken“ leichter umzusetzen und auch freudvoller ;)

Es ist naiv zu glauben, dass Menschen perfekt sind und noch törichter es zu erwarten.
Noch naiver ist es wohl, zu vermuten, dass in Partnerbörsen andere oder „viel bessere“ Menschen unterwegs sind als sonst so. Ein Paralleluniversum ist das ja nicht. Und auch kein Partnerbringservice ;)
 
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  • #43
Zitat von Blackangel:
AW: "Ist nicht eigentlich jede Frau/Mann eine Enttäuschung?"

Kommt auf die Erwartungen an ;-)
Sehe ich auch so. Eine hohe Erwartungshaltung kann zu einer hohen "Schwächenfindungsquote" führen.

Am besten erstmal vor der eigenen Haustüre kehren, an die eigene (vielleicht viel zu große oder krumme) Nase fassen und dann schauen,
ob es sich wirklich um eine "Schwäche" oder um eine möglicherweise liebenswerte "Macke" handelt, der man noch einiges abgewinnen könnte.

Im Übrigen dürfte kein Mensch der Welt eine einzige Enttäuschung sein - es sei denn, er wäre ein Tier, Pflanze, Stein etc. ;-))
 
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  • #44
Zitat von tina*:
Ich kann mich dieser Aussage nicht anschließen (bin wahrscheinlich zu unsensibel). Menschen, die sich über ihre Schwächen definieren, finde ich nicht besonders anziehend. Vielleicht ist mein Helfersyndrom auch einfach zu schwach ausgeprägt. Ich persönlich finde den Ansatz "Stärken stärken" leichter umzusetzen und auch freudvoller ;)
Hallo Tina

Das hat nichts mit Helfersyndrom zu tun, sondern mit der Tatsache, dass ein Mensch nicht besonders Stark ist, wenn er sich nicht mit seinen eigenen Schwächen auseinandersetzt. Die Kette wird so immer am schwächsten Glied reissen, ganz egal wie stark die anderen Glieder sind.

Auch hat es für mich nichts mit Stärke zu tun, wenn man einen Bogen um schwächere Meschen macht. Für mich ist es stets die Idealsituation, wenn ich über Stärken verfüge, die anderen fehlt. Wenn ich in der Lage bin zu helfen, dann kann ich im Gegenzug auch Hilfe einfordern. Stärken sollen sich ergänzen und nicht decken.

Aber ein bischen naiv bin ich schon, denn ich hatte lange geglaubt, dass Parship meine beste Option zum suchen einer Partnerin ist. Ich hätte mir einfach mehr zutrauen sollen. ;)
 
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  • #45