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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Frau M
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    Kennenlerngeschichte von Pierre Franckh und seiner Frau:

    Der Schauspieler Pierre Franckh war schon einmal verheiratet gewesen. Jedoch hielt die Beziehung nicht. Er hatte wohl,
    wie ich lesen konnte, keine Probleme, Frauen kennen zu lernen. Jedoch wollte er ab einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben
    eine Partnerschaft, die doch möglichst für den Rest seines Lebens halten sollte. Er zog sich eine Zeit lang zurück, um sich intensiv ohne Ablenkungen mit dem Thema zu befassen. Er überlegte u.a. welche Eigenschaften seine zukünftige Partnerin haben sollte. Dann begann
    er sich darin zu üben diese Qualitäten, falls noch nicht vorhanden, bei sich selbst einzuüben oder auszubauen. Eine etwas ungewöhnliche Vorgehensweise. Bei ihm hat es geklappt. Zu der Zeit ging er auch selten aus, ging nur seiner Arbeit nach. Dann an einem Abend fragten
    seine Kollegen, ob er abends mit Essen gehen wolle. Er ging mit, kam mit einer Frau ins Gespräch, gab ihr seine Telefonnummer. Einige Woche geschah nichts. Dann griff einer von den Beiden zum Hörer und es gab (mindestens) ein sehr langes Telefonat, bei dem alles intensiv besprochen wurde. Er wusste schon nicht mehr, wie die Frau ausgesehen hatte, konnte man lesen. Dennoch hat er eines Tages alle seine
    Möbel in einen Umzugs-LKW gepackt und ist zu der Frau gefahren. Seine Freunde konnten sein Handeln wohl nicht nachvollziehen.
    Es macht den Eindruck, dass er glücklich ist mit seiner Frau.
    P.S.: Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Geschichte erfunden hat. Warum ich dies erwähne, wie sich ja Viele hier fragen, wie sie
    das Thema " Partner finden und behalten" am besten anpacken sollen. Vielleicht könnte ich mir da etwas abschauen.
    Es ist zu vermuten, dass er offen kommunizieren konnte mit seiner Frau.
    Ich persönlich finde diese " Kennenlerngeschichte " beeindruckend. Ein wichtiger Teil war sicher erst mal sich selbst zu fragen, was ist mir
    wichtig an meinem zukünftigen Partner als Beginn einer Reise sozusagen.
    Eintragung ins Tagebuch ( Dann fang ich mal mit der Liste an und daran die entsprechenden Eigenschaften zu erarbeiten, auszubauen.)
    Perfekt muss und kann man trotzdem nicht sein. Es könnte ein Ansporn sein für Veränderung.
    Er hat sich etwas gewünscht und er hat auch etwas dafür getan. Im gesunden Maße ist er auch selbstkritisch an "die Sache" herangegangen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22.06.2016
    22.06.2016 #1
  2. Find ich einen wertvollen Hinweis, den ich um einen weiteren ergänzen möchte: Schaut mehr Soaps. Wo Millionen Leser der üblichen Esoteriker was Wertvolles finden und Ansporn für Veränderung, da finden noch mehr Millionen Zuschauer von Soaps was noch Wertvolleres und noch mehr Ansporn für noch mehr Veränderung. So viele Millionen können nicht irren oder dumm sein.
     
    22.06.2016 #2
  3. Frau M
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    Und Butte, wie findest Du Ansporn für Veränderung? Durch Deine eigenen Einsichten?
     
    22.06.2016 #3
  4. Hab ich doch gerade geschrieben. Soaps schauen, Esoteriker lesen und mich in den Plankonsumenten einfühlen.
    Wenn ich mal das Gefühl habe, derart in Stagnation zu sein, daß ich Ansporn für Veränderung um ihrer selbst willen suchte, würde ich vielleicht aber auch einfach die Nase in den Wind stecken. Das Wetter ist ja ungemein wichtig, und noch dazu ständig in Veränderung.
     
    22.06.2016 #4
  5. Git80
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    Also mal davon ab, dass ich die Geschichte für nur bedingt glaubwürdig halte... WENN das so stimmt, dann würde ich sagen, dass nicht zwangsläufig die Vorbereitung entscheidend war, sondern der Mut, etwas zu riskieren. Sich auf jemanden einzulassen, den man nicht kennt. In Kauf zu nehmen, dass man noch nicht alles über den anderen weiß und dass das auch gar nicht nötig ist, weil man auch in einer Beziehung immer wieder neue Seiten am Partner kennenlernen wird. Weniger "Abhaken von Kriterien" und mehr Bauchgefühl.
    Dass es grundsätzlich nicht verkehrt ist, ein bisschen Zeit für Selbstreflektion aufzuwenden und an sich selbst zu arbeiten, sollte eigentlich jedem vernunftbegabten Wesen klar sein...
     
    22.06.2016 #5
  6. Pierre Franckh ist genauso glaubwürdig wie jeder Vorwerk-Vertreter der an der Haustüre behauptet, den besten Staubsauger aller Zeiten zu verkaufen …….. oder wäre der Vergleich mit Zeugen Jehovas an der Türe besser, die behaupten die Wahrheit zu predigen? ….. Seit Jahren lebt Franckh vom Verkauf esoterischer Bücher, und anderer Publikationen, tingelt von Esoterik-Messe zu Esoterik-Messe und hält Vorträge und Seminare.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.06.2016
    22.06.2016 #6
  7. Eigentlich erzählt die "Geschichte" das Gegenteil: daheim auf dem Sofa in aller Bewußtheit Kriterien auflisten. Und dann im Katalog das entsprechende Selbstmodell wählen.
    Den Übergang zum Umzug zur Frau läßt die "Geschichte" ja eher leer. Was wie ein Holpern erscheinen könnte, soll dem Plankonsumenten jedoch als geheimnisvolle Leerstelle erscheinen, die das ganze umso toller macht.
    Die Pointe wäre ja, daß man, wenn man alle Punkte auf der Begehrenswertliste an sich selbst ausgebildet hat, eigentlich keinen Partner mehr braucht. Und tatsächlich verkünden das dann die Fortsetzungen: daß man doch am besten sein eigener Liebster ist. Die vorliegende Geschichte ist noch der Anfängerkurs. Aber auch der muß verkauft werden. Die Konsumenten sind ja träge.
     
    22.06.2016 #7
  8. Frau M
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    Ich möchte hier keine Werbung für Pierre Franckh machen. Mir geht es hier lediglich um seine Initialen Überlegungen.
    Und küssen kann man schlecht alleine.
     
    22.06.2016 #8
  9. Eben.
     
    22.06.2016 #9
  10. Frau M
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    ...nicht, dass ich mich noch in einen Staubsaugervertreter..°O ...nein!
     
    22.06.2016 #10
  11. Vielleicht gibts zwei Arten von Veränderung hier: die eine besteht darin, dem immer gleichen Muster in jeweils leicht veränderter Inszenierung auf den Leim zu gehen. Die andere Art von Veränderung bestünde eher darin, die Strukturen zu verstehen, die man da konsumiert und deren Opfer man irgendwo ist.

    Womit ich nicht sage, daß Soaps, Volksmusik, Esoterik und ähnliches keine Berechtigung hat. Im Gegenteil. Stabilisiert sicherlich. Wer weiß, auf welche Ideen die Leute kämen, wenn sie sich nicht mehr in diesen Rädern drehten?

    Und wo inflationär von Selbstreflexion gesprochen wird, wird vielleicht eher ihr Anschein konsumiert als sie vollzogen. Das ist in etwa so wie mit den Spirituosen: mögen lecker schmecken, aber man muß doch nicht glauben, daß im Himbeergeist auch tatsächlich der große Geist steckt.
     
    22.06.2016 #11
  12. Frau M
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    Besser hätte ich wohl geschrieben: Die Kennenlerngeschichte von OTTO aus W.
     
    22.06.2016 #12
  13. Nein, das war schon ganz richtig so. Ich weiß, du gibst dir viel Mühe mit den Namen, die Frauen heiße Amelie usw., aber glaub mir, der Plot der Geschichte ist nicht ganz zu vernachlässigen.
     
    22.06.2016 #13
  14. Frau M
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    Michael Ende schrieb mal in einem Buch :" Tu was du willst." Er hatte auch etwas übrig für besondere Namen manchmal.
     
    22.06.2016 #14
  15. Ja, er hat für eine ganze Generation ins Bewußtsein gehoben, daß es mit das Schwierigste ist zu tun, was man will. Ein guter Pädagoge.
    Er hat sich auch ordentliche Plots ausgedacht. Mit der Sprache ists manchmal eher so lala.
     
    22.06.2016 #15