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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. creolo
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    So ab 55?
    Kicher :D
     
    30.11.2019 #42001
  2. himbeermond
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    Du weißt ja, wer etwas zweimal postet muss sich vom Inhalt erstmal selber überzeugen ;):p
    Ja ja und ja. In der Theorie. Praxis sieht durchaus anders aus. Auch wenn ich über Erlebtes noch so positiv denke, so muss es sich dennoch in der Konsequenz nicht positiv anfühlen. Deine Ansätze brauchen viel Energie (jetzt sag nicht nein!) und die muss man erstmal haben.
     
    30.11.2019 #42002
  3. Dreamerin
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    :eek::oops::rolleyes::( .......... :p
     
    30.11.2019 #42003
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  4. Sine Nomine
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    Meine Erfashrung ist die, dass diejenigen, die wirklich bei sich selbst bleiben, keine Rollen spielen und stets sie selbst sind das ganz automatisch mit einem gewissen Stil tun. Oft mit einem sehr eigenen, mitunter mit einem, der einem nicht gefallen mag, aber so gut wie immer mit Stil.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019
    30.11.2019 #42004
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  5. himbeermond
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    *schmunzel

    Wie Du Dich beschreibst, könnte so eine ältere Dame an Deiner Seite ein wahrer Jungbrunnen sein. :D Schon alleine durch ihre Haltung :)
     
    30.11.2019 #42005
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  6. Sine Nomine
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    Ich stimme Dir sofort zu, dass die Folgen mitunter sehr gravierend sein können und das bisherige Leben im Zweifel völlig auf den Kopf stellen mögen. Aber existenziell im Sinne von "die eigene Existenz bedrohend" sind sie in aller Regel nicht. Wir leben in Zeiten, in denen nur noch sehr wenige Folgen wirklich existenziell sind, und zumindest mir hilft´s mitunter mir klarzumachen, dass in einem worst case vielleicht einiges durcheinander gerät, meine Existenz jedoch trotzdem nicht gefährdet ist.
     
    30.11.2019 #42006
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  7. creolo
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    Bestreite ich ja nicht. Ich sehe es schon eher so, dass ich nicht auf ihrer Augenhöhe bin. :rolleyes:
     
    30.11.2019 #42007
  8. himbeermond
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    Ja. Da bin ich ganz bei Dir. Daher schrieb ich "können". Denn in meiner Welt "könnte" es so etwas Extremes durchaus geben :) Natürlich kann man immer irgendwie (weiter)leben. Die Frage ist, ob man das dann will.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019
    30.11.2019 #42008
  9. WolkeVier
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    Ja, anscheinend brauchen manche viel Energie, um erst einmal über die eine oder andere Hürde der Erkenntnis zu springen.
    Es sei denn, man verfügt über die Mittel bzw. e8ne Technik, seine Gedanken zu lenken. Dann braucht's gar nicht viel dazu.
    Doch, wenn ich positiv denke, dann fühlt es sich auch positiv an. Nur dann nicht, wenn ich mir da was vormache.
    Doch. :)
     
    30.11.2019 #42009
  10. WolkeVier
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    Ich glaub, Stil ist dann ein Label, das andere vergeben. Würde man das selbst tun, wäre es doch wieder eine Rolle.
    "Existenziell" bedeutet ja nicht immer existenzgefährdend, sondern die Existenz betreffend, sozusagen das Leben gravierend verändernd, insofern passt das schon.
     
    30.11.2019 #42010
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  11. Baudolino
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    Wie weit kann das positve Denken gehen? Kann man sich z.B. Zahnschmerzen positiv denken? Es interessiert mich wirklich, wo du @WolkeVier die Grenze siehst.
     
    30.11.2019 #42011
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  12. WolkeVier
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    Ich weiß nicht, ob es eine Grenze gibt, das ist für mich auch unerheblich. Ich schaue halt wie weit ich komme, und Schmerz bzw. Stress, den ich vermeiden kann, vermeide ich.
    Und wenn ich Zahnschmerzen hab, dann hab ich Zahnschmerzen. Den Stress, den ich dadurch habe, dass ich denke, ich sollte keine haben (usw. usf.) kann ich mir sparen.
    Vgl. auch hier:
     
    30.11.2019 #42012
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  13. Maryam
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    @Sine Nomine
    @WolkeVier
    @fafner
    Natürlich stimmt es, dass auch das Gewissen zur Person selbst gehört und in dem Sinn keine äussere Instanz ist. Es ist mir auch bewusst, dass das eigene Gefühl für Ethik, z.B. dafür, was gerecht ist, stark kulturell geprägt ist, und nicht nur das, sondern auch sehr subjektiv durch die eigenen Erfahrungen. Dennoch richtet man sich, wenn man das eigene Gewissen befragt oder darüber nachdenkt, welche Handlung ethisch korrekt wäre, nicht einfach an sich selbst aus, sondern weitet den Blick auf andere Menschen. Man orientiert sich mehr daran, wie man diese und ihre Reaktionen wahrnimmt, man versucht, sich in sie einzufühlen, denkt vielleicht auch über allgemein, von anderen Menschen formulierte Regeln und Prinzipien nach. Man kann nie sich selbst verlassen, auch nicht, wenn es um (Selbst-)Erkenntnis geht. Das ist klar, aber dennoch verändert es meiner Ansicht nach die Sache, wenn das Ziel meines Nachdenkens und vielleicht dann auch Handelns über mich hinausgreift. Wenn du, WolkeVier, sagst, du möchtest alle negativen Gedanken vermeiden, die nicht der Realität entsprechen, und damit meinst, alle für dich persönlich unangenehmen oder stressigen Gedanken, dann frage ich dich, ob das der Realität tatsächlich näherkommen kann, wenn du nicht gleichzeitig auch versuchst, alle für dich angenehmen und ein im ersten Moment ein Wohlgefühl auslösenden Gedanken loszulassen und zu korrigieren, wenn diese nicht der Realität entsprechen. Das Leben ist kein Wohlfühlspaziergang! Und in meinen Augen und meiner Erfahrung kommt man viel eher vorwärts (sowohl innerlich als auch was die Verbundenheit mit anderen Menschen angeht), wenn man auch akzeptiert, dass das Leben Schmerz und Stress bedeutet, wenn man dies nicht einfach weghaben will, sondern es akzeptiert und sich dem vielleicht sogar bewusst stellt. Für mich ist der Sinn meines Lebens nicht mein Wohlergehen, sondern der Versuch, etwas beizutragen, das über mich hinausgehend sinnvoll ist. Dabei richte ich mich natürlich an dem aus, was meine eigenen Werte sind, aber ich möchte auch offen sein, diese zu hinterfragen und zu verändern, z.B. indem ich mein Gewissen befrage, was ich mit meinen Handlungen auslöse. Mir hilft in all dem auch die Spiritualität, meine Erfahrung, in meinem Leben von etwas Höherem begleitet zu werden. Es hilft mir daran zu glauben, dass ich dem Leben vertrauen kann. Ich glaube, dass ich in mir drin einen Zugang zu Gott habe und dass ich diesen auch deutlich spüren kann, wenn ich Stille suche, meditiere, Achtsamkeitsübungen mache und regelmässig bete. Letztendlich wissen wir aber natürlich nicht, ob diese für viele Menschen hilfreiche Erfahrung nur ein innerpsychisches Phänomen ist oder ob es diesen Gott und unsere Verbindung zu ihm auf diese Weise tatsächlich gibt. Wir wissen aber auch nicht, dass es dies nicht gibt, und wenn wir sowieso all unser Wissen über uns, die Welt und das Leben nur aus unserer eigenen Beobachtung und Erfahrung und unserer eigenen ehrlichen Reflexion darüber ziehen können, weshalb sollte dann unsere Beobachtung und Erfahrung in diesem Bereich weniger Gültigkeit haben?

    Ich sage ja nicht, dass man keine Erkenntnisse haben kann, wenn man sich nicht am Gewissen oder an ethischen Vorstellungen auszurichten versucht, aber es gibt doch mindestens einen Bereich des eigenen Handelns, wo es andere Menschen (in Gegenwart und Zukunft) oder auch die Natur tangiert, wo es sinnvoll ist, sozusagen als Triangulationspunkt vielleicht, dies miteinzubeziehen. fafner, du hast nach einen Beispiel für eine solche Erkenntnis gefragt. Ich hatte zum Beispiel keine Lust, hier zu schreiben, empfand es heute Morgen irgendwie als mühsam und lästig und sinnlos. Wenn es mir nun einfach um mein Wohlergehen gegangen wäre, hätte ich diese Antwort nicht geschrieben. Ich habe mir dann aber auch überlegt, ob das euch gegenüber fair wäre, ob ich euch wirklich ernst nähme, wenn ich nicht mehr auf eure Beiträge einginge, aus Faulheit sozusagen. Mein Gewissen hat also gegen meine Wohlfühlwollenlaune eingewendet, dass ihr euch die Zeit genommen habt, darüber nachzudenken, dass ihr Fragen formuliert habt und mich verstehen möchtet. Es hat mich zur (Mini-)Erkenntnis gebracht, dass ich mich aus dieser Diskussion nicht einfach entfernen darf, sondern dass es wichtig ist, in der Auseinandersetzung zu bleiben, jedenfalls solange ein spürbares Interesse der anderen daran besteht. Gleichzeitig ist mir aber auch klar geworden, dass ich die Antwort in meinem Tempo geben darf und zu einem Zeitpunkt, wo ich mich in der Lage fühle, dem Thema genügend Zeit zu geben und mich verständlich auszudrücken. Und dies ist nun vielleicht auch eine tragfähige Erkenntnis für mein Verhalten in der Zukunft.
     
    30.11.2019 #42013
    fafner gefällt das.
  14. lisalustig
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    @creolo hat mich ja gefragt. Und er kennt mich nicht persönlich.
    Da wollt ich nicht so streng sein und ihn runterputzen.... :rolleyes:;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019
    30.11.2019 #42014
    Traumichnich gefällt das.
  15. Maron
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    vielleicht hast auch für @Rise&Shine einen Vorschlag, der ihr hilft ...was soll sie nicht mehr denken?
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019
    30.11.2019 #42015