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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. aberbittemitsahne

    aberbittemitsahne

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    Leidenschaft ist cool!

    http://m.spiegel.de/kultur/literatu...sch-nicht-von-liebe-abhaengig-a-790592-2.html

    "Es ist nicht uncool, die eigenen Werte und Grundsätze auch auf die Liebe anzuwenden. Schon bei Platon steht, wie jemand liebt, sei Ausdruck der Größe seines Charakters. Mein zweites Gebot wäre, dass Leidenschaft cool ist - nicht Distanziertheit. Bedürftigkeit gehört zu einer Liebesbeziehung dazu."
    (Eva Illouz)
    Yeah! Oder wie seht Ihr das?

    (Und komme mir jetzt bitte kein Vollpfosten mit der Horizontalvariante der Leidenschaft um die Ecke, mag der PS-Profile analysierende Mainstream das auch noch so einhellig so auffassen...)
     
    09.02.2018 #1
    tigersleep und Wildflower gefällt das.
  2. 199MKt8gf

    199MKt8gf

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    Yeah, voll coolomat.
     
    09.02.2018 #2
    Kleeblatt87 gefällt das.
  3. Synergie

    Synergie

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    Ich kann deine Assoziation zwischen Leidenschaft und Bedürftigkeit nicht nachvollziehen.

    *aber bitte ohne Sahne
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2018
    09.02.2018 #3
  4. aberbittemitsahne

    aberbittemitsahne

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    Wieso meine? Es war ein Zitat...
     
    09.02.2018 #4
  5. Synergie

    Synergie

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    Stimmt.... Asche auf mein Haupt.
     
    09.02.2018 #5
  6. fafner

    fafner

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    Der Satz gilt hier als völliges No-Go. Ebenso wie "Es ist grundfalsch, jemanden zu lieben, der einen nicht zurückliebt".
     
    09.02.2018 #6
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  7. Der Det

    Der Det

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    @fafner Bedürftigkeit halte ich für zweiseitig wie eine Beziehung, in der es mindestens zwei Parteien gibt. Neben dem Element des Gebens ist das Element des Nehmens essentiel. Es gibt sicherlich Menschen, die mit sich selbst auskommen, deren Bedürftigkeit an gegenseitiger Liebe und Leidenschaft sich auf ein Minimum erstreckt, die autonom ihre Gefühlswelt definieren, jedoch gehören zu einer Beziehung doch zwei, die sich wechselseitig mal mehr mal weniger ihre Bedürfnisse befriedigen, und das mit und Leidenschaft.
     
    10.02.2018 #7
    MissSofie, frapuccino und t.b.d. gefällt das.
  8. frapuccino

    frapuccino

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    Stimme beiden Aussagen vollkommen zu. Störe mich auch nicht am Begriff Bedürftigkeit, sehe das wie @Der Det.

    Ich merke das gerade selbst beim Dating. Distanziertheit und „Kälte“ (okay, bisschen hart der Begriff) bei den Damen schrecken mich eher ab, selbst (oder gerade?) wenn es zu weiteren Dates kommt, die Distanziertheit ihrerseits also nicht unbedingt besagt „Bäh, ich mag dich nicht“. :D

    Mir ist durchaus bewußt, dass das auch andere Gründe haben kann (Nervosität usw.) aber wenn wir mal diese Eigenschaften wirklich auf den Charakter zurückführen dann ist das einfach nichts für mich selbst wenn der Mensch dahinter doch einen „warmen, herzlichen“ Kern haben mag. Ich mag es einfach wenn die Partnerin diese menschliche Wärme auch ausstrahlt, witzig und locker ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2018
    10.02.2018 #8
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  9. fafner

    fafner

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    Grusige Vorstellung, so jemanden als Partner zu haben... o_O
     
    10.02.2018 #9
  10. Julianna

    Julianna

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    "Gebraucht zu werden" wäre z.B. ein Bedürfnis.

    Es gibt Menschen, die dies unter ihren Hauptbedürfnissen in Bezug auf Partnerschaft angeben.

    Sie wünschen sich vom anderen auch gebraucht zu werden. Und das der andere dies zeigt.
     
    10.02.2018 #10
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  11. fafner

    fafner

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    Ja und? Es gibt ja auch welche, deren Bedürfnis ist es, begehrt zu werden... :rolleyes:
    Es gibt Menschen, die dies unter ihren Hauptbedürfnissen in Bezug auf Partnerschaft angeben. Sie wünschen sich vom anderen auch, begehrt zu werden. Und daß der andere dies zeigt. ;)

    Vermutlich gibt's sogar noch mehr Bedürfnisse. Womöglich sogar alle in einer Person. Und ein Bedürfnis ist vielleicht zu einer Zeit stark, das andere zu einer anderen. :)

    In diesem Kabinett hier gelten nur meist bestimmte Bedürfnisse als "höherwertig" gegenüber anderen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2018
    10.02.2018 #11
  12. Julianna

    Julianna

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    Es ging mir darum, "Bedürftigkeit" zu relativieren.
    Dieser Begriff ist negativ annotiert, im Sinne von Abhängigkeit.
    Bedürfnissen zu haben, zb dass der andere einen braucht sind legitime Bedürfnisse und keine abhängige Bedürftigkeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2018
    10.02.2018 #12
  13. fafner

    fafner

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    Ah ok, sind wir dann ja gar nicht so auseinander.
     
    10.02.2018 #13
  14. Synergie

    Synergie

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    Leidenschaft schafft Leiden.


    Das klingt, als würdest du dich aus dem Kabinett heraus heben wollen. Sind somit für dich alle Bedürfnisse gleichwertig? Wie sieht es aus mit dem Bedürfnis nach fremder neuer Haut - trotz bestehender Partnerschaft? Ist das gleichwertig, oder doch eher niedriger angesiedelt, um nicht zu sagen 'gänzlich verwerflich und grusig'? Oder das Bedürfnis nach autonomem Definieren der eigenen Gefühlswelt. Wie verhält es sich damit?
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2018
    10.02.2018 #14
  15. fafner

    fafner

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    Jeder für sich kann das natürlich festlegen, wie er will. Nur bei den Reaktionen gibt es gewisse "Strömungen" hier. Oder Mehrheiten. Und klar steh ich da oft woanders.
     
    10.02.2018 #15