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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Tone
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    Das ist ja klar, wenn ich dir nicht unrecht tue arbeitest du im Biotechnologiebereich. Ich bin eben anderer Ansicht, weil in der Gentechnik nur dem Jahrhunderte alten Menschheitstraum nachgejagt wird, über (Gen-)Technologie anthropozentrische Probleme zu lösen. Mich interessieren nachhaltige Ansätze mehr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #76
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  2. mone7
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    Wo ist da die Logik, bzw der Zusammenhang? Nachdem es nachwievor so ist, dass Frauen in eher schlecht bezahlten Berufsfeldern (zb. Handel, Sozialarbeit, geisteswissenschaftliche Studien) anzutreffen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann mehr verdient ziemlich hoch.
    Dafür muss er gar nicht wirklich vermögend sein ;)
     
    26.12.2017 #77
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  3. Mentalista
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    Mich hat der Spruch damals nicht genervt, weil es ja die Wahrheit war. War....

    Es ist doch schon ewig bekannt, dass die Gehälter in Berlin viel schlechter sind, als in den meisten West-Deutschen-Bundesländern. Selbst Brandenburg hat inzwischen Berlin teilweise überholt.

    Trotzdem interessant, dass es immer noch genug junge Leute gibt, die auf die höheren Gehälter verzichten und lieber in Berlin leben wollen.

    Ich denke aber, das wird über kurz oder lang vorbei sein.
     
    26.12.2017 #78
  4. Inge21
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    Da geb ich Dir prinzipiell recht. Nur blöd wenn es sich dann rausstellt, dass Du nur die Melkkuh warst
    Ich glaub das gibt's auf beiden Seiten, dass Frau oder Mann einen Versorger sucht
     
    26.12.2017 #79
  5. Xeshra
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    Zuallererst absolute Transparenz wo man sämtliche Geldflüsse, Aktionen und Wirkungen sehen kann und zwar langfristig. Gewisse Firmen wie Nestle haben auch schon Brunnen gebaut... sobald die Werbung beendet war haben sie das Land verlassen und alles war sprichwörtlich "weggerostet". Wichtig ist dass es nachhaltig und transparent geschieht und dass man stets Alternativen prüft welche oft von den Bedürftigen in Eigenregie ausgeführt werden könnten sofern man sie unterstützt. Empowerment ist das A und O, und ganz zuoberst auch die unsägliche Korruption (wo es als Folge die Investition nur wieder nach oben zentriert wird) bekämpfen indem man sehr nahe an Land und Leute geht und sehr direkt arbeitet sodass es auch da ankommt wo es werkeln soll.
    Da ist mir diese sehr Gates-verbundene Haltung ja doch ziemlich klar. Leider kann ich da nicht meinen Segen geben und vertrete auch die Haltung von Tone. Gates ist unter anderem so reich weil er die Interessen dieser "Superindustrie" unterstützt und in Afrika am durchboxen ist. Würden sie das aber offen auf Industrieebene machen kommt es schlecht an weil man diesen Armen effektiv die Macht zur Selbstbestimmung wegnimmt und immer mehr das Land in die Hand der Agrarindustrie legt. Auf dem Spendenweg hat es besseren Zugang und kommt ein wenig im Schafspelz daher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #80
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  6. Julianna
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    Angesichts der Tatsache, dass die Bevölkerung von 1950 (2,53 Milliarden Menschen) bis 2010 (6,92 Milliarden Menschen) sich derart gesteigert hat, muss man sich nichts mehr vormachen. Da gibt es keine wirklich funktionierenden alternativen Ansätze, um den Hunger der Welt zu tilgen und schwerwiegende Umweltprobleme "zurückgängig" zu machen.

    Ganz zu schweigen davon, dass wir momentan ca. 2,5 Erden verbrauchen.

    Es ist niedlich, wie viele noch diese Hoffnungen haben. Wie viele noch optimistisch sind. Wie viele noch daran glauben, dass wir durch "Umdenken" oder "Alternativ-Methoden" irgendwas daran ändern können.

    Langfristig gedacht (und dann bin ich selbst schon sehr lange unter der Erde), gilt es in die Raumfahrt zu investieren und die Erde so lange wie möglich im Gleichgewicht zu halten ..... denn der nächste bewohnbare Planet ist unauffindbar.... und wenn doch, "am Arsch des Universums".
    Und da kann die Biotechnologie (Gentechnik) Abhilfe verschaffen, Zeit gewinnen und Leben retten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #81
  7. Xeshra
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    Soweit ich weiss hatte Gentechsoya mit konventionellem Soya keine Vorteile. Als "grüne Gentechnik" gepriesen sollte es ursprünglich Pestizideinsatz durch Herbizidresistenzen minimieren (da man keine Schonzeiten einhalten muss, kann man breitbandiger anwenden) aber im Endeffekt war der Pestizideinsatz gleichhoch geblieben und der Ertrag hat sich auch kaum geändert und der einzige Grund wieso Gentechbohnen leicht günstiger sind liegt an der Massenproduktion (es hat etwa 80% Anteil) sowie Subventionen.

    Auch bei anderen Anwendungen z.B. Papaya in Hawaii da gäbe es Alternativen (hier Schutznetze). Beim Mais wegem "Kornbohrer" da ist das Problem effektiv die Monokultur, andere Maisanbauten mit Mischkultur (ich esse selber solchen Mais der auch Bio hervorragend wächst) haben kaum Probleme damit aber ich bin hier nicht der Experte, da weiss Herren mehr. Jedenfalls kann ich kaum erkennen wieso es ohne Gentech nicht geht oder wieso nur das die Lösung wäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #82
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  8. Tone
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    Kann schon sein, aber für uns Menschen bringt die Vernichtung der Biosphäre noch viel grössere Probleme als die Überbevölkerung. Das Zeitalter des Menschen könnte auch dank seiner Hoffnung in die Technologie zu Ende gehen, nur so nebenbei bemerkt.
     
    26.12.2017 #83
  9. Julianna
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    Aber Tone, da ist doch eine Korrelation: Umso mehr Menschen es gibt, umso mehr wird die Erde "verbraucht". Das eine hängt doch mit dem anderen zusammen.

    Egal wie es kommen wird,
    ich bin erstens dann nicht mehr auf der Welt
    und zweitens vermute ich, dass die Singularität einsetzen wird (in sehr ferner Zukunft). Und diese wird es dem Menschen ermöglichen, die Erde zu verlassen und den Weltraum zu besiedeln. Weil Dinge wie der "Alterungsprozess" beispielsweise dann keine Rolle mehr spielen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #84
  10. Menno
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    Ich arbeite im Chemiesektor. Prinzipiell bin ich Deiner Meinung. Es gibt keine aussagekräftige Langzeit-Studie über genmanipulierte Pflanzen. Egal, ob der Mensch sie direkt aufnimmt oder über das Tier. Auf der anderen Seite wächst die Bevölkerung stetig weiter. Sie muss ernährt werden und die Firmen möchten Geld verdienen. Nettokapitalrendite > 8% ... Wen interessiert Malaria oder Aids? Keine Firma wird hier investieren. Nur Forschungsgelder ala Stiftung. Du verdienst in Afrika nichts. Europäische Krankheiten ala Fettsucht, Bluthochdruck hier steckt Potential. Monsanto arbeitet ganz klar auf Nettokapitalrendite. Der Regenwald interessiert hier nicht ... Traurig aber wahr ...

    Nachhaltige Ansätze? Tja, ~80 Millionen Menschen in D ... Heißt 80 Millionen Frühstückseier pro Tag und da sind Frisch- oder TK-Waren drin. Dann noch artgerechte Haltung ... Wäre schön, wenn es anders ginge ... kann aber nicht funktionieren.
     
    26.12.2017 #85
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  11. Julianna
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    Ich hab mal irgendwo eine interessante Beispielrechnung gelesen. Diese bezog sich auf Indien. Traditionell ein vegetarisches Volk. In dieser Brechung rechnete man den Konsum an Lebensmitteln (Fleisch) des durchschnitts-Deutschen auf jeden Menschen, der in Indien lebt um. Das Resultat: Die Auswirkungen auf die Erde waren so fatal, dass diese mit sofortiger Wirkung unbewohnbar werden würde - unter Berücksichtigung: bei den aktuellen vorherrschenden Standards.

    Und ja, das Frühstücksei. Es macht keinen Unterschied ob dieses "Bio" ist, aus Bodenhaltung oder aus Freilandhaltung. Es ist und bleibt Massentierhaltung. Weil der Mensch die Erde überbevölkert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #86
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  12. Tone
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    Die Korrelation entscheidet nicht über die Lebensgrundlage des Anthropozän.
    Eine vorbildliche Haltung für eine nachhaltige Einstellung zum Leben.
    ... vermute ich mit der näheren Entwicklung zum Homo Empathicus ein Weiterleben des Kernselbst nach dem Tod. Die Besiedelung des Weltraum kostet sehr viel Zeit, nichts für menschliche Körper. :p
    Es macht einen ethischen Unterschied.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #87
  13. Julianna
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    Angesichts der Tatsache, dass beispielsweise die theoretische Physik mit mehreren Dimensionen rechnet und dabei zu erklärlichen Lösungen kommt (diese können zum Teil praktisch in Versuchen bewiesen werden), ist davon auszugehen, dass es sehr viel mehr Dimensionen gibt. Wir leben in der dritten Dimension. Die Zeit wird oft als vierte Dimension beschrieben. Die String-Theorie rechnet oft mit 10 Dimensionen.

    Es ist denkbar, dass der Mensch es noch (rechtzeitig) schafft eine andere Dimension zu erreichen. Wenn nicht, ist er irgendwann so oder so dem Untergang geweiht. Spätestens dann, wenn unsere Sonne ihre letzte Strahlung verschleudert hat.

    Und daran ändert sich nichts - ob man nun Öko-Strom bezieht oder Bio-Eier kauft. Alles Tropfen auf den heißen Stein ohne Wirkungsmechanismus. :p

    .... oder man verzichtet auf Eier-Essen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #88
  14. Xeshra
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    Das mit dem Ei ist aber wieder ein goldener Durchschnitt denn ich habe in den letzten 3 Monaten etwa 4 Eier gegessen. Eigentlich verwende ich es fast nur zum backen. Hier wäre sogar die Wachtel produktiv genug.

    Ansonsten ist BIO üblicherweise fast identisch mit konventionell da beides hochgezüchtete Hybridhühner sind. Allerdings stimme ich gerne zu dass der Eiverbrauch so gewaltig ist dass es momentan höchstens für 5% mit alternativen Rassen gehen würde, jedoch ist die Nachfrage nach Bio-Ei etwa 15% was eine ungeheure Menge ist und mit richtigen Rassen schwierig zu bewerkstelligen.
    Das sehe ich anders, rechne dir mal aus wieviel Energie erzeugt wird sofern auf jedem einzelnen Hausdach dicke Solarzellen an der Fassade dünne Solarfolien und am Schornstein ein kleines Hauswindrad steht. Man könnte sämtliche AKWs abschalten. Es gibt auch neuartige Speichertechnologien direkt am Ort wo es einen Überschuss gibt damit nichts verloren geht.

    Eierverbrauch muss man aber definitiv reduzieren (nicht stoppen), wir essen es auf zu hohem Fuss.

     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #89
  15. Tone
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    Die Existenz anderer Dimensionen korreliert nicht zwingend mit dem Fortbestand des Anthropozän, ausser man hat gerade einen Wunsch frei, dann vielleicht. ;)
    Warum? Lokale Selbstversorgung stellt eine viel effizientere Form der Ernährung sicher. Es fallen auch weniger Transportkosten an.
    Edit
    Ja.
    Dem widerspreche ich. :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2017
    26.12.2017 #90