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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Dr. Bean
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    18.03.2016 #1
  2. equinox
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    Ich zitiere Frau Szekely: "... es könnte unterschiedliche Unterrichtsfächer geben. Jungs brauchen mehr Bewegung. Ab der Pubertät müssten sie ein Jahr ganz raus, meinetwegen auf den Bauernhof oder aufs Meer zum Segeln, wo sie etwas mit den Händen machen können, Sinn produzieren, ihren Selbstwert stabilisieren."

    Ah ja, ist das so, scheint einfach zu sein. Ein bisschen Bewegung und Handarbeit und der Sinn kommt wie von selbst. Bloß, was machen all die Mädels in der Zeit? Etwa Kochkurse, Häkeln, Stricken? Nein ... "Sie sollen aufhören zu jammern. Sie sollen klare Ansagen an die Männer machen. Zugleich keine Überverantwortung zeigen und nicht alles auffangen, was der Mann nicht schafft oder schaffen will. Frauen machen ihre Männer oft klein und fördern so den Rückzug der Männer ins Schweigen. Auch Akzeptanz ist wichtig: Der Mann ist nicht so empathisch wie die Frau, das ist einfach unser Ding."

    So ist das also, Frauen als exklusive Empathie-Träger. Und dabei überverantwortliche Jammertanten, die die armen Männer klein und schweigend machen. Und dann aber voll die klaren Ansagen. Was in der Welt so alles gedruckt wird, nun, Papier ist ja ...

    Coaching bei Frau Szekely dürfte anstrengend werden.
     
    18.03.2016 #2
  3. Dr. Bean
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    Nee da hatte recht. Hab mal mit 12 nen segeltörn in den Sommerferien gemacht, da lernt Mann Verantwortung
     
    18.03.2016 #3
  4. Was wäre die Welt ohne Coaches und systemischen Beratern …….. Frage mich was es wohl kostet, die Welt um ein Interview zu bitten, das Buch vorzustellen, mir will es nicht in den Sinn, dass die Presse das freiwillig macht.
     
    18.03.2016 #4
  5. Dr. Bean
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    Naja, das Thema männerforschung und was können wir für Sie tun ist nen heißes Eisen. Bei der Generation der dreißig jährigen läufts nämlich alles andere als rund. Da gibt's ein paar mit miserablen Selbstwertgefühl und Wut im Bauch. Da muss man schon mal gucken, was los ist. Mich interessiert auf jeden Fall mehr als frauenforschung :)
     
    18.03.2016 #5
  6. Prof. Dr. Bean, Frauenforschung ist Männerforschung.
     
    18.03.2016 #6
  7. Und wenn Dich das Thema nicht interessieren würde, würdest Du doch auch nicht so oft hier abhängen und versuchen, witzig zu sein oder schlecht gelaunt oder weiß der Geier. Glaub' mir, männlich geht anders.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.03.2016
    18.03.2016 #7
  8. Mentalista
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    Ich denke, an dem Thema ist schon was dran. Ich sehe ja, was meine Mutter aus meinem Bruder gemacht hat. Sie hat ihre ganze Frust und Wut wegen meinem Vater am pubertären Sohn ausgelassen. Das hat bei meinem Bruder schlimme Spuren hinterlassen, die bis heute anhalten. Das ist m.E. ein bekanntes Verhalten schon seid Generationen.

    Dann gibt es diese Übermütter, die ihre kleinen Jungs nicht groß werden lassen wollen, die Jungs dürfen sich von Mama nicht abnabeln, habe einige dieser Männer kennen gelernt, die mit Ü40 jeden Abend von der Mama eine gute Nacht SMS-WA-Nachricht bekommen haben. Kaum hat der Bub einen Schnuppfi, ist er schnell zur Mama gefahren und hat sich dort gesund pflegen lassen. Brrrrrr....
     
    19.03.2016 #8
  9. Ja, ja, die Mütter sind immer an Allem schuld.......
     
    19.03.2016 #9
  10. Die Mütter die ihre Söhne verhätscheln und verwöhnen, so wie Mentalista beschrieben hat, jederzeit ambulant versorgen, gewinnen nicht unbedingt Sympathie, die Söhne die diesen Service nutzen auch nicht. Auf der anderen Seite mutet man doch einem erwachsenen männlichen Gehirn zu, sich daraus auch lösen zu können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.2016
    19.03.2016 #10
  11. Naja, und wenn es/er das nicht macht, was dann? Ist er dann böse? Hat er sich aus Jux und Dollerei dafür entschieden, abhängig und unreif zu sein?
     
    19.03.2016 #11
  12. Dr. Bean
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    Das finde ich ist der interessanteste Aspekt. Dem Mann mutet man immer zu sich aus den eigenen psychologischen Problemen jederzeit befreien zu können. Aber genau diese Fähigkeit würde ich in Frage stellen, irgendwie wäre diese Fähigkeit ja übermenschlich.
     
    19.03.2016 #12
  13. Keine Ahnung, ist er dass dann?
     
    19.03.2016 #13
  14. Bean, das sehe ich nicht als übermenschlich an. Ein Beispiel: ein Kind wird in eine Sekte geboren, weil die Eltern da schon lange drin sind, als es erwachsen wird, entschließt es sich, diese zu verlassen. Mit jeglichen Konsequenzen, ein schwerer Weg, alleine die Gedanken zu verändern, ein alt gewohntes Terrain zu verlassen, und wahrscheinlich noch den Kontakt zur Familie. Loslösung im krassesten Sinne. Warum sollte ein Mann, der aus einer von der Mutter hergestellten Abhängigkeit sich nicht auch lösen können. Einfach ist es nicht, aber möglich auf jeden Fall.
     
    19.03.2016 #14
  15. Offenbar soll er ja nicht nur als Opf gesehen werden. Du möchtest ihm nicht die Möglichkeit absprechen, sich zu befreien. Wenn er sich nicht befreit hat, dann kann es nicht daran liegen, daß es ihm nicht möglich war. Sondern weil er das aus freien Stücken so wollte.

    So wird tendenziell gegenüber Männern umgegangen, ja. Sie sollen, weil sie können, und wenn sie nicht tun, dann sind sie selbst schuld und Versager. Frauen werden eher "verstanden", also als Opfer gesehen, die nicht können.
    Beide Zuschreibungen sind nicht nett und auch wenig elaboriert.
     
    19.03.2016 #15