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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Julianna
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    Ausnahmen bestätigen die Regel :p
    Edit: wobei es einem nach 1-2 Minuten dann auch auf den Keks geht... bin einfach kein Fan von Holzbläsern :)

    Was aber mein absolutes Don´t like-Insturment ist: Das Cembalo!!! Damit kann man mich jagen :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #16
  2. Lou Salome
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    Warum? Es ist doch so erbaulich. :rolleyes:
     
    11.05.2019 #17
  3. Julianna
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    Ja man lernt viele klassische Stücke in der Musikschule.
    Mein Geigenlehrer hat mich damals gefragt, was ich denn so privat für Musik höre, und ich antwortete Rock und Metal und Punk (inklusive pinker Haare und schwarzer Fingernägel - lang ist´s her). Und er lächelte und meinte "Find ich gut, hör ich auch am liebsten" und danach haben wir dann zusammen von Vivaldi Four seasons geübt :D - OHNE Cembalo versteht sich - nur zwei Violinen.
    Ich mochte immer die Ungarn. Schnell, melodisch und tanzbar :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #18
    chava gefällt das.
  4. Julianna
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    Weiß nicht. Ich mag das Geräusch einfach nicht. Klingt wie ein Leierkasten.
     
    11.05.2019 #19
  5. Lou Salome
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    Oh ja! Die Ungarn mag Ich auch. Aber besonders Schostakovitsch, Dvorak, Rostropovitch. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #20
    Julianna gefällt das.
  6. Traumichnich
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    Du schriebst zu recht "vielleicht" ... ! :eek: :eek: :eek:
     
    11.05.2019 #21
  7. Julianna
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    haha... jetzt war ich neugierig und hab auch mal auf den Link geklickt ...
    YEAH Apocalyptica :D

    aus den 90ern
    https://www.youtube.com/watch?v=9ke2mt32f6Q
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #22
    Anthara und Lou Salome gefällt das.
  8. Lou Salome
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    Ich wollte als Kind immer Klavier oder Cello oder Geige spielen, weil ich auch damals schon Klassik mochte. Aber meine Eltern meinten, als ich neun Jahre alt war: Du spielst jetzt Akkordeon. War billig von Bekannten abzugeben. Dann habe ich eben fünf Jahre Akkordeon gespielt. Und ich habe es gehasst. Als mein Lehrer damals meine: Liebe Lou, du wirst niemals die Stücke spielen, die du spielen willst auf diesem Instrument (wohlgemerkt nach fünf!! Jahren!!), habe ich es beiseite gelegt und nie wieder angefasst. Erst jetzt im reiferen Alter wird mir bewusst, was für ein geiles Instrument das eigentlich ist.
    Also erzähl mir nix über Leierkasten. Kann auch cool sein. Ich such dir was dazu raus.
     
    11.05.2019 #23
    chava gefällt das.
  9. Lou Salome
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    11.05.2019 #24
  10. Julianna
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    Ich nicht. Bin zur musikalischen Früherziehung gegangen. Und mit 5 -6 Jahren durfte man sich dann für ein Instrument entscheiden. Standard war, dass viele erst Blockflöte gelernt haben, als Einstiegsinstrument. Da ich aber eine ältere Schwester hatte, die ernst zu mir sagte "Lern bloß nicht Blockflöte" und ich es ebenfalls grauenvoll fand, sagte ich zu meiner Lehrerin "Ich spiele keine Blockflöte" , und sie meinte lächelnd "nein xy, DU spielst keine Blockflöte" (ich war ihr sehr dankbar dafür). Dann fragte sie mich, was ich denn für ein Instrument lernen wolle. Und ich antwortete "Schifferklavier" :D (kein Witz)
    Leider, leider gab es dafür keinen geeigneten Musik-Lehrer an dieser Schule
    Zum Glück! :D Dann durften wir Kinder Musikinstrumente in den letzten 3 Stunden Unterricht ausprobieren. Ich kann mich daran erinnern, als wäre es Gestern gewesen. Wir saßen im Stuhlkreis und die Geige wurde herumgereicht. Es schmerzte mir unsäglich in den Ohren, wie die einzelnen Kinder darauf herumquietschten. Und um mein Ohren-leid zu verringern, beschloss ich, nur eine Seite zu spielen, um meine Ohren zu schonen. Ich testete alle vier Seiten einzlen. Die Lehrerin nahm mir dann das Instrument ab, um es weiterzureichen und sagte "da haben wir wohl dein Instrument gefunden, xy" - überzeugt war ich davon in diesem Moment nicht.
    Umso erstaunlicher, dass du Akkordeon gelernt hast :D Wo ich das doch als 5-Jährige lernen wollte.

    Das ist echt gemein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #25
    chava und Lou Salome gefällt das.
  11. Lou Salome
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    Ich hätte mir damals sehr gewünscht, mir mein Instrume nt aussuchen zu dürfen und auch ausprobieren zu dürfen. Du hast die Gnade der späten Geburt. ;)
     
    11.05.2019 #26
  12. Julianna
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    kann sein , ich weiß es nicht.
    Es hat grad an der Tür geklingelt, mein Besuch ist da. Wünsche dir noch einen schönen Samstag Abend.
     
    11.05.2019 #27
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  13. Rise&Shine
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    Top!
     
    11.05.2019 #28
    Lou Salome gefällt das.
  14. Von kleinauf musikbegeistert erreichte mich die Klassik erst recht spät im Alter von 21 Jahren. Wie ich da zu meiner ersten Klassik-CD kam, ist eine Geschichte zum Schreien! (Der Berliner Punker als Verkäufer im Virgin-Store am Ku'Damm bricht vermutlich heute noch zusammen vor Lachen...)

    Von diesem Moment an aber spielte die Klassik die entscheidende Rolle, vor allem alles, was mit Klavier oder Chören zu tun hatte. So landete ich mit 30 zufällig bei Pachelbels Kanon in einer Klavier-Jazz Variante von George Winston:

    https://www.youtube.com/watch?v=kllZlF6mB2s

    Von diesem Moment an wiederum wusste ich, nie wieder etwas anderes tun zu wollen als Klavierspielen. Ergo nahm ich Klavierstunden und habe geübt, bis der Arzt kam. 1 1/2 Jahre habe ich gebraucht, um obiges Stück nahezu fehlerfrei nachspielen zu können und nochmal 1 Jahr, bis man mich nicht mehr von George hätte unterscheiden können.

    10 Jahre hab ich Klavier anschließend gespielt bis zur förmlichen Vergasung und konnte ohne Übertreibung weit über 100 Stücke auswendig - alles Klavier-Jazz (keine Klassik, dafür fing ich einfach viel zu spät an). Aber - und jetzt kommt's: Nach all den Jahren und schon eckigen Fingern war ich NICHT in der Lage, auch nur ein einziges Stück zu improvisieren. Es gelang mir trotz all meiner Leidenschaft für das Klavier und die Musik und allem Üben einfach nicht, nach Hause zu kommen und irgendetwas aus dem Bauch heraus auf dem Klavier zu trällern, was irgendwie eine Melodie oder einen Rhythmus gehabt hätte, und habe deswegen nach 10 Jahren exzessiven Spielens mit dem Klavier wieder aufgehört.

    Kennst Du die Szene in Forrest Gump, in der er einfach aufhörte zu laufen, weil er nicht mehr wusste, wozu? So ging es mir mit dem Klavier. Ich vermisse es wirklich sehr sehr und muss mich mit unzähligen Klavier-CDs oder -Streams trösten. Wenn ich wenigstens noch den zweiten und dritten Satz aus Beethoven Klavierkonzert No 5 gelernt hätte, aber daran verzweifelte ich auch nach Jahren noch... :(
     
    11.05.2019 #29
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  15. Lou Salome
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    Das ist für mich kein Grund aufzuhören, im Gegenteil! Ich kann dich sehr gut verstehen, aber ich habe in meinem Leben schon so viele Pfade spät beschritten, wo alle meinten: ach, das willst du jetzt auch noch machen, dass ich die Erfahrung gemacht habe: Ja! Mit Mut zum Scheitern und Hingabe ist soviel möglich. Wobei immer der erste Gedanke sein sollte, dass du es für dich tust und nicht für andere oder eine perfektionistische Aussenwirkung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #30
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