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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. @Datinglusche

    Das sollte bei allen Musikern so sein. Musik ist zentrales Thema in meinen Leben, es gereichte mir nur nicht zum Pro, weil vermutlich zu spät damit angefangen.

    Der Applaus war mir bei Konzerten nicht wichtig; mir ging es ausschließlich um die maximal korrekte Wiedergabe des Stücks mit eigener Interpretation, um beim Hörer etwas auszulösen, ihn an meiner Wahrnehmung des Stücks teilhaben zu lassen. In Wahrheit hab ich bei Konzerten oft so gezittert weil die Hosen voll, dass ich die Pedale oft nicht traf...
     
    11.05.2019 #46
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  2. Du scheinst selbst voll aufgedreht... :D:D:D
     
    11.05.2019 #47
  3. Lou Salome
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    Du sprichst mir aus dem Herzen!
    Aber jetzt muss ich Bruegge sehen..
     
    11.05.2019 #48
  4. Lou Salome
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    Ich weiß. Ich lasse mich gerne hinreissen, vor allem, wenn es um Musik geht. Lasse mich aber auch genauso schnell wieder einfangen...wenn man mich gut kennt..
     
    11.05.2019 #49
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  5. Datinglusche
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    Sei froh, dass Du kein Profi geworden bist, geehrter @Deer One! Der Konkurrenzkampf unter den Profimusikern ist gnadenlos. Und dann ein Leben mit dauergedrilltem Perfektionismus umgeben von Perfektionisten:eek:
    Sowas habe ich dunsemal mitgemacht, wenn ich früher als Schüler mit Klavierbegleitung solo geblasen haben.
    Als Satzmusiker in der Bigband bin ich allerdings nicht so aufgeregt. Bin eher der Rudel- als Solistentyp. Von daher kommt mir das Baritonsaxophon sehr entgegen, weil es selten solistisch verwendet wird, aber es ist im Satz sehr gut durchhörbar.
    Wenn ich mich entscheiden müsste, entweder neue Partnerin oder Musik, so wäre die Antwort für mich klar, geehrte @Lou Salome!
    Bei den Profilen schaue ich da schon genau hin, wie es in punkto Musik aussieht.
     
    11.05.2019 #50
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  6. Lou Salome
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    Musik ist mir auch sehr wichtig in meinem Leben. Aber ich bin daran gewöhnt, dass dies bei den meisten Menschen leider nicht so ist. Von daher erwarte ich es von meinem zukünftigen Partner schon gar nicht mehr. Aber umso schöner und intensiver ist es dann, wenn da dann doch ein Verständnis vorhanden ist. :rolleyes:
     
    12.05.2019 #51
  7. Datinglusche
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    Also, wenn ich die Profile durchstöbere, bin ich erstmal erschrocken, dass nur sehr, sehr wenige Damen aktiv Musik betreiben, bzw. sich zumindest früher damit auseinandergesetzt haben, geehrte @Lou Salome!
    Musik machen, sei es in einem bescheidenen Gemeindechor singen oder in einem Musikverein mitwirken, kann jeder, oft ohne finanziellen Aufwand...zumindest in jüngeren Jahren, wenn man noch keine Kinder und Familie hat.
    Von einer künftigen Partnerin erwarte ich um gotteswillen nicht, dass sie sich neben mir hinsetzt und auch Saxophon bläst. Das wäre auch nicht so gut, weil sie mein Spielen dann eher kritisieren als bewundern würde.o_O
    Ich meine, ein allgemeines Verständnis/Offenheit für anspruchsvolle Musik, die dem üblichen Uga Uga-Proll für immer verschlossen bleiben wird.
    Eine Dame, die früher Violine oder Querflöte gespielt hat, wird einen anderen Zugang zur klassischen Musik, die ich selbst sehr liebe, einen anderen Zugang haben als eine Dame, die Musik nur aus Lautsprechern kennt und deren Lautsprechermusikhorizont sich auf Schlager, Pop und Rock reduziert und deren Musikausübung sich darauf beschränkt, im Auto die Lautsprecher aufzudrehen, wenn ihr Lieblingssong gespielt wird.

    Mit einer zukünftigen Partnerin möchte ich z. B. Klassische Musikwerke oder anspruchsvolle Kirchenmusik, Kammermusik, ebenso Jazz genießen und anschließend fruchtbare Konversationen darüber halten können.
    Nichts ist unerträglicher, wenn man eine Partnerin neben sich sitzen hat, falls sie überhaupt ins Klassikkonzert mitkommt, die z. B. bei den Soloviolinenpassagen in der 'Scheherazade' von 'R. Korsakoff' nicht in Verzückung gerät, aber anschließend während der Heimfahrt im Auto die letzte Uga Uga-Musik im Radio aufdreht. - Ich ertrage es nicht! :eek:

    Jetzt geht es in punkto 'Kultur' weiter: Als sensibler, synästhetisch wahrnehmender und empfindender Mensch möchte ich mich mit meiner Partnerin über die Musik hinaus inspirierend über Kunst, Literatur, Geschichte und Politik unterhalten und auch dementsprechende Veranstaltungen, wie z. B. Vernissagen, vor einem halben Jahr habe ich eine mit dem Tenorsaxpohon musikalisch mit eigenen Komposisitionen untermalt, besuchen und genießen können.

    Kann es sein, dass ich in dieser Hinsicht an eine künftige Partnerin zu hohe Ansprüche formuliere?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #52
  8. Rise&Shine
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    Nein, nicht notwendigerweise.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man das durchaus mit vielen Männern kann. Aber es ist mir auch nicht wichtig, ob er mein Interesse in der gleichen Tiefe teilt. Nur, wenn er sich gar nicht interessiert, dann wird’s schwierig ;)
     
    12.05.2019 #53
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  9. Pit Brett
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    Das nicht, denn es ist ja, was Du willst. Mit weniger darfst Du Dich auf keinen Fall zufrieden geben.
    Trotzdem halte ich diese Art von Musikbegeisterung für ein Filterblase. Mancher hat nicht die Gelegenheit oder den Anreiz gehabt, oder er hat einfach nichts übrig für Musik. Vielleicht mag er bildende Kunst … oder er bringt etwas anderes mit, das dieses (m.E. vermeintliche) Defizit ausgleicht. Wenn ich Musiker über Musik reden höre, finde ich das, ehrlich gesagt, in aller Regel ziemlich elitär und dennoch substanzlos.
    Zu den Flöten: Letzte Woche war ich ganz zufällig in einem Konzert, in dem eine Flötistin auf verschiedenen Flöten mitgespielt hat – mannomann, wenn ich in der Schule gewusst hätte, was einer simplen Blockflöte alles zu entlocken ist, hätte ich mir bestimmt mehr Mühe damit gegeben. Und sie studiert anscheinend noch, die Flötistin, kann also irgendwann wahrscheinlich noch viel mehr …
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #54
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  10. Datinglusche
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    Es geht eher um Gefühlsaufgeschlossenheit gegenüber den höheren Künsten als um eine spezialisierte Musikausbildung, geehrter @PitBrett!
    Die Musik, die man präferiert, sei es als Experte oder unbedarfter Laie gibt nach meiner Meinung schon Aufschluss über die Gefühls- und Lebenswelten eines Menschen. Und da kann ich mit einer Dame im musikalischen Uga Uga-Dauermodus nur sehr wenig anfangen. Wir würden uns auch in anderen Bereichen auf zu verschiedenen Planeten bewegen. o_O

    PS: Die Blockflöte ist ein sehr anspruchsvolles Instrument, wenn man sie ernst nimmt. Ich komme auf ihr nicht klar! Sag ich mal als ambitionierter Amateur auf dem Saxophon mit Nebeninstrument Klarinette.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #55
  11. Synergie
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    Meinung aus dem Off:
    Solange kein "anständiger" Text unterlegt ist, geht mir Musik (zu allermeist) meilenweit am Allerwertesten vorbei, nervt ganz gewaltig und wird am Besten so schnell, wie nur irgendwie möglich, abgeschaltet.
     
    12.05.2019 #56
  12. AlexBerlin
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    Aufgewachsen bin ich mit viel Musik, aber ohne geordneten Unterricht. Es gibt Bilder von mir im Alter von 2 Jahren an einer 1/4 Violine... Ich habe mir mit ein paar Basisinformationen ausgestattet später hauptsächlich selbst beigebracht, auch andere Instrumente zu spielen. War aber nie mehr als Schülerorchester-Niveau und heute ist das meiste völlig eingerostet (Ansatz bei der Querflöte ist völlig futsch :oops:).
    Weil ich die Instrumente eher intuitiv gelernt habe, „spüre“ ich - auf meinem niedrigen Niveau -, was ich spielen muss (zumindest, wenn ich dazu komme, mich mit einem Instrument mal wieder zu beschäftigen). Komponieren und Improvisieren fällt mir leicht, in meinem Kopf ist immer Musik.
    Sie bereichert mein Leben sehr. Es ist ein unglaublicher Unterschied, ob man Musik „nur so“ hört, oder ob man mit geschlossenen Augen dasitzt und mit allen Sinnen hört und spürt, was da gerade im Detail abgeht.
    Ich höre Klassik und Rock gleichermaßen gerne. Auch im Heavy Metal gibt es hervorragende geniale Kompositionen und eine Menge Musiker, die ihr Handwerk verstehen.
    Im Bereich Kunst / Architektur bin ich hingegen Banause. Wenn mir Menschen, die was davon verstehen, ein Bauwerk, eine Skulptur oder ein Bild erklären, sehe ich es plötzlich mit anderen Augen. Das ist genial.
    Bei Musik ist das aber schwieriger zu vermitteln, glaube ich.
    In Gegenwart „echter“ Musiker fühle ich mich allerdings dann auch wie ein Banause: Ein Freund von mir bringt Konzertflügel je nach Wunsch des Pianisten mit Häkchen und Haarspray :eek: in die gewünschte Tonwärme. Da bin ich dann Uga Uga und vollkommen raus :rolleyes:...
     
    12.05.2019 #57
  13. Da man einen Beitrag nur ein Mal liken kann:

    LikeLikeLikeLikeLikeLikeLikeLikeLikeLike ;)

    Auf den Punkt, werte @Datinglusche ! Hofknix!
     
    12.05.2019 #58
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  14. Synergie
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    Ein Mann der hofknixt.... o_O:rolleyes::oops:
     
    12.05.2019 #59
  15. Meine Rede! In den meisten Fällen geht die Improvisationsgabe damit einher, im Kindesalter mit dem Musizieren auf einem Instrument angefangen zu haben. Was für eine Vergeudung meiner ersten 30 Lebensjahre... :(
     
    12.05.2019 #60