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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Lonesomeman
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    Nach 4 Jahren Frust Aufgabe des Glaubens an Partnerschaft

    Liebe Experten!
    Ich bin mal auf Eure Expertise gespannt. Kurz ein paar Daten zu mir:

    Ich bin männlich, 44, geschieden, keine eigenen Kinder. Wurde nach 12 Jahren Ehe von meiner Ex betrogen, verraten und verlassen (sie hat sich für einen 30 Jahre älteren, vermögenden und pflegebedürftigen Mann entschieden und keine 2 Monate nach unserer rechtskräftigen Scheidung geheiratet). Nebenbei, alles was wir gemeinsam aufgebaut haben, ging den Bach runter. Ich durfte ihre drei Kinder aus anderer Ehe mit großziehen, diese haben sich von mir abgewendet. Ich verlor Haus, Tiere usw., und am Ende durch gesundheitliche schwere Erkrankung auch meine berufliche Tätigkeit. Als Krönung folgte die Insolvenz.

    Ich entschied mich nach meiner Rekonvaleszenz, umziehen und ein "Rebooting" in meinem Leben zu absolvieren. Nunmehr lebe ich mit meinem letzten verbliebenen Freund, meinem Kater, in einer kleinen Mietwohnung, arbeite angestellt befristet im Tourismusbereich und kann nur sehr kleine Sprünge machen. Ich habe keinen PKW mehr, kann ich mir nicht erlauben. Überhaupt sind es durchweg nur kleine Dinge, die ich realisieren kann. Großprojekte, Träume von einer intakten Familie-Null.

    Leider habe ich seit meiner Trennung vor vier Jahren auch kein neues Liebesglück erfahren dürfen. Im Gegenteil. Ich bin wohl schon ziemlich verbittert, verstehe die Frauen nicht mehr. Sie sind in diesen Zeiten so egozentrisch und gierig wie nie zuvor, vielleicht kommt es nur mir so vor. Aber viele Beispiele in meinem privaten Umfeld scheinen das zu bestätigen. Wo gibt es noch Treue, Zusammenhalt, Liebe? Ich glaube daran schon lange nicht mehr und jedes Paar, dass glücklich händehaltend durch die Gegend zieht, sehe ich in geistigem Auge schon vor dem Scheidungsrichter.

    Bedingt durch vorgenannte Umstände habe ich mich aus dem Leben zurückgezogen. Eine von mir bewusst getroffene, wenn auch nicht gänzlich freiwillige Entscheidung. Aber wie soll ich als insolventer Mann mit dem Vorleben noch irgendwo da draußen eine passende Partnerin finden? Ich habe aufgegeben, sehe in den meisten Frauen das Übel unserer Zeit und habe ihnen, trotz unzähliger Chancen, sehr sehr lange die Stange gehalten. Nunmehr aber ist Schluss, mein Fazit ist: Feminismus und Emanzipation zerstören unser stabiles gesellschaftliches Beziehungsgefüge. Es heißt immer, alles entwickelt sich weiter - also handelt sich das Leben um ein Krebsgeschwür. Irgendwann muss doch mal jede/r zufrieden sein mit seinem/ihrem Leben. Sind diese Menschen aber augenscheinlich nicht.

    Meine Fragen an die Experten daher:

    Ist unsere Zeit Beleg für das Aussterben von intakten Beziehungen?
    Sind Frauen mehr denn "geiler" auf Macht, Geld, Selbstverwirklichung? Ist es schon eine Krankheit?
    Wie kann man, wenn man noch einen Fünkchen Hoffnung säen will, dieses irrsinnige Spiel durchbrechen, den Teufelskreis durchbrechen? Oder ist alles hoffnungslos?

    Versucht doch mal, einem verbitterten und einem Mann, der mal andere Menschen mochte, ein klitzekleines bisschen Hoffnung zu geben. Oder teilt ihr meine Meinung?

    L.G.
     
    29.10.2018 #1
  2. Lonesomeman
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    Hallo liebe Experten!

    Was ist? Keine Meinung oder "Expertentipp" dazu? Ich bin überrascht.

    Oder hat Euch meine Story aus den "Latschen" geholt?

    L.G.
     
    02.11.2018 #2
  3. Markus Ernst
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    Weder noch - manchmal dauert es einfach etwas länger. Hier kommt die Antwort:
     
    02.11.2018 #3
  4. Markus Ernst
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    Lieber Lonesomeman,

    ich würde mich wirklich freuen, wenn es mir gelingen würde, wieder ein „klitzekleines bisschen Hoffnung“ zu geben.

    Was Sie erlebt haben und welche Folgen das Erlebte bis heute für Sie hat, klingt sehr dramatisch. Ich bin mir sicher, jeder Außenstehende wird nachvollziehen können, dass Sie sehr unter die Situation leiden und nach Ursachen suchen. Ich finde es gut, dass Sie sich nach außen wenden und Hilfe/Erklärungen suchen.

    In der Psychologie unterscheidet man verschiedene Phasen der Trennungs-/Traumabewältigung. Einer anfänglichen Schockphase (man will nicht wahrhaben / versucht, den Partner umzustimmen…) folgt meist eine Phase der „aufbrechenden Gefühle“ (Selbstzweifel, Wut, Hass…). Einer Zeit der „Neuorientierung“ (Land in Sicht / Gefühle beruhigen sich…) folgt schließlich die Phase, in der die betreffende Person ihren Frieden mit dem Erlebten finden und sich dem Leben wieder voll und ganz zuwenden kann. Das ist sehr schematisch und trocken, ist aber ganz anschaulich. Die Geschwindigkeit beim Durchlaufen dieser Phasen ist natürlich individuell sehr unterschiedlich. Genauso können einzelne Phasen sich wiederholen oder vermischen. Durch Ihr „Rebooting“ haben Sie damals den Versuch der Neuorientierung unternommen, das hat mit Sicherheit viel Kraft gekostet. Dennoch haben Sie bis heute – das lässt sich leicht rauslesen – Ihren „inneren Frieden“ nicht gefunden, deshalb ist es Ihnen auch nicht möglich, offen und unbeschwert neue Bindungen einzugehen. Es klingt für mich, als wären Sie dann wieder zurück in Phase 2 („aufbrechende Gefühle“) gefallen, die dann in Resignation und der Suche nach Ursachen führte – und dort offenbar stagniert. Wenn es noch nicht gelungen ist, mit diesen Gefühlen klar zu kommen, sie sortieren und endgültig beilegen zu können, ist es auch nicht möglich, eine gesunde, befriedigende, neue Beziehung aufzubauen. Sie suchen aktuell die Ursachen für Ihre Lebenssituation fast nur in der Umwelt – das ist vor dem Hintergrund des Erlebten durchaus nachvollziehbar, wird Sie persönlich aber nicht der Lösung näher bringen. Ich würde Ihnen ganz klar empfehlen, mit therapeutischer Unterstützung dieses Trauma aufzuarbeiten. Ich sage so etwas selten, aber aus meiner Sicht führt kein Weg daran vorbei. Ich bin mir sehr sicher, dass Sie so wieder den Frieden finden können – und dann auch die Liebe zu (einem) Menschen.

    Zu Ihren Fragen: nein, ich glaube nicht, dass unsere Zeit Beleg für das Aussterben von intakten Beziehungen ist. Durch die Schnelllebigkeit mag es für den einen oder anderen schwerer geworden sein, sich verbindlich festzulegen, was aber nicht heißt, es gibt keine intakten Partnerschaften mehr.
    Die Schuld bei „den Frauen“ zu suchen, wäre auch zu einfach. Die Rollen von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft haben sich im Laufe der Zeit verändert, infolge auch die Ansprüche und Bedürfnisse – bei beiden Geschlechtern.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort als ausschließlich konstruktiv gemeint annehmen können und über meinen Tipp, sich Unterstützung zu suchen, zumindest mal nachdenken.

    Alles Gute für Sie,
    herzliche Grüße,

    Markus Ernst
     
    02.11.2018 #4
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  5. Lonesomeman
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    Sehr geehrter Herr Ernst!

    Zunächst einmal danke ich Ihnen für Ihre Rückantwort und Ihre Tipps und Hinweise, zu denen ich mich kurz äußern möchte:

    Ich war längere Zeit in Therapie nach der Trennung durch meiner Frau (etwas mehr als 3 Jahre), es hat unterm Strich nur nicht viel gebracht. Denn, auch wenn das jetzt monoton klingt, Ihre Worte habe ich immer zuvor von den Therapeuten gehört, die aber nicht fruchteten. Ich bin auch eher ein Mann der Tat als der Worte, und Ergebnisse in praktischer Form sind für mich logisch und nachvollziehbar, weil greifbar. Theoretische Diskussionen sind bestenfalls ein Dosenöffner, aber niemals die Lösung.

    Eine gute und einzig hilfreiche Therapie ist in meinen Augen die, an die Hand genommen zu werden und zum Ziel nicht nur geführt, sondern begleitet zu werden. Wie sagt man so schön: Die Schraube dreht sich nicht von alleine ins Bohrloch, man muss sie mit einem Schraubendreher hineindrehen. So ist es auch im Leben: Taten schlagen Worte, Ergebnisse schlagen Theorien, die gute Tat schlägt die böse Tat.

    Jetzt werden sie wahrscheinlich sagen: Ich kann Sie ja schlecht an die Hand nehmen. Richtig, das geht nicht. Was aber möglich wäre, und ich denke, das kann man jedem geben, ist eine Anleitung in praktischer Form, die buchstabengetreu umgesetzt wird. Wenn die Verallgemeinerung der sog. Trennungsphasen zutrifft, muss es doch möglich sein, einen aktiven praktikablen Fahrplan für jeden mit perfekter zielorientierter Umsetzung in die Hand zu drücken und sagen: Vorwärts, marsch. Und am Ende ist man am Ziel. Aber, und jetzt bitte nicht böse sein, die von Ihnen genannten Tipps, Phasen etc. sind exakt der Wortlaut aller möglichen Ratgeber, Therapeuten etc. Und trotzdem sind Menschen damit nicht gut beraten, weil sie aus dem Dilemma nicht herauskommen.

    Ergo: Diese gutgemeinten allgemeinen Ratschläge bringen leider nichts oder nicht viel. Hier wird etwas signifikantes, greifbares und reales bzw. real umsetzbares benötigt. Theorie hilft da nicht, nur pure Realität.

    Ja, die Bedürfnisse und Ansprüche haben sich bei den Geschlechtern geändert. Das heißt, nicht ganz korrekt, bei den Frauen, ja. Nicht bei den Männern. Und das ist das Problem unserer heutigen Zeit. Ich erkenne die Frauen nicht wieder, sehe sie nicht mehr als Frauen an, sondern als - sorry- schwanzlose Männer. Selten habe ich soviel Arroganz, Anspruchshaltung, Miß- und Fehlentwicklung auf einmal gesehen. Dieses immer sich weiter entwickeln wollen - finden Sie nicht auch, das ist vergleichbar mit einem Tumor, der rastlos giert, sich nimmt ohne Rücksicht auf Verluste und irgendwann kommt der Kollaps, sicherlich auch der Tod? Das soll erstrebenswert sein? Wohl kaum.

    Wie auch immer, Hoffnung konnten Sie mir leider nicht geben, denn Ihre Worte sind 1:1 genau das, was leider den gescholtenen Männern nicht hilft. Mir zumindest nicht, aber sicherlich zig anderen Menschen auch nicht. Denn, wenn Sie ehrlich zu sich sind, wissen Sie selbst, dass die Realität anders aussieht, als wie man sie einem verkaufen möchte.

    Trotzdem danke ich Ihnen für Ihre Zeilen.

    L.G.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2018
    02.11.2018 #5
  6. Friederike84
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    @Lonesomeman
    Dafür, dass es für dich eigentlich klar ist, dass nichts mehr in der Liebe funktionieren kann, beschäftigt dich die Möglichkeit einer gelingenden Beziehung dennoch gedanklich sehr ;)
    Ist da - entgegen zu unserem anderen Austausch - doch noch ein Fünkchen Hoffnung?
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2018
    02.11.2018 #6
  7. ska

    ska

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    Was mich an Posts wie diesen erstaunt ist, dass gerade die Männer sich eine nichtemanzipierte Frau wünschen, die diese nicht versorgen können, z.B. wegen Insovlenz, oder wollen.

    Oder was verstehst du, FS, unter einer nichtemanzipierten Frau?

    Ich hatte ehrlich gesagt genau das gegenteilige Problem. Ich habe lange nach einer Frau gesucht, die nicht erwartet hat, dass ich sie einige Jahre versorge während die Kinder klein sind, weil ich selbst gern 2 Jahre Elternzeit nehmen wollte und mir auch sonst eine Partnerin gewünscht habe, die eigene (berufliche) Ziele hat. Zum Glück habe ich sie nach ungefähr 3 Jahren Suche gefunden.

    Meiner Erfahrung nach gibt es immer noch genügend Frauen, die das traditionelle Modell bevorzugen (was auch ok ist, nur eben nicht das, was ich suche). Aber natürlich erwarten diese Frauen (zu Recht) auch eine entsprechende Gegenleistung dafür, dass sie ihre eigenen beruflichen Ziele und Träume dem des Mannes oder der Familie unterordnen.

    Es ist natürlich bedauernswert, dass du lieber FS, schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hast. Aber das heißt noch lange nicht, dass ALLE Frauen so sind. Hilfreich ist es aus meiner Sicht auch immer zu schauen, was die eigenen Anteile sind, die zu der jeweiligen Situation geführt haben. Wo hast du z.B. vielleicht keine Grenzen gesetzt? Auf jeden Fall wird sich deine Situation wohl nicht ändern, solange du darauf wartest, dass sich die anderen (die Frauen), ändern. Entweder du distanzierst dich komplett von ihnen oder du änderst DEIN Verhalten ihnen gegenüber.
     
    02.11.2018 #7
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  8. Lonesomeman
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    Liebe Friederike84!

    Das Leben - mein Leben - ist oft ein Glas voller Unwegbarkeiten. Nach dem Fiasko, was ich erlebt habe und wie sich alles so aktuell entwickelt, kann ich mir Beziehungen kaum vorstellen.

    Wenn es eine Art wie Du es nennst Fünkchen Hoffnung gibt, dann die, dass eine Rückentwicklung stattfindet. Menschen müssen wieder hinbekommen, dass nicht nur eigene Bedürfnisse und Ziele über allem stehen oder das man immer sich erst an vorderster Stelle platzieren muss. Von diesem Falschdenken müssen die Menschen weg.

    Schluss mit diesem dummen Gefasel von wegen: Ich habe diese und jene Ansprüche, der oder die muss so oder so sein. Alles megaquatsch mit Soße. Was unsere Gesellschaft braucht, sind wieder beziehungstaugliche Menschen. Dafür bedarf es aber m.E. tiefgreifender Änderungen.

    Ich würde der Menschheit gerne eine Chance geben, sich so zu ändern, dass Beziehungen wieder salonfähig werden, für alle Parteien. Wir brauchen wieder den Status, wie er vor ca. 20 - 40 Jahren war - bezogen auf die Qualität von Liebe, Beziehungen und dem Umgang miteinander in Partnerschaften. Quasi eine Rückbesinnung zu zivilisiertem Umgang, respektvoller Würdigung und Behandlung der Menschen unter- und zueinander. Auch im Umgang mit Kindern und Tieren, wie ich persönlich finde. Dann könnte ich mir eine Änderung meiner Meinung vorstellen. Aber vorgenannte Punkte sind auch zugleich Vorbedingungen.

    Bliebt das aus, bleibt meine Meinung bestehen. Denn, und jetzt bin ich mal etwas egoistisch, ich habe nie Menschen, Kinder und Tiere usw. verraten. Daher muss sich das gesamte Umfeld ändern - zum Wohle des Gesamtkonstrukts.

    Vielleicht fasse ich dann wieder Vertrauen und Glauben in die Menschen, in Beziehungen, vielleicht sogar in die Liebe. But changes first, please.

    L.G.
     
    02.11.2018 #8
  9. mone7
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    Ganz ehrlich : dann bleibe in deiner Verbitterung und mache die anderen für dein Unglück verantwortlich.
    Die Welt wird sich (hoffentlich) nicht zurück drehen. Auch wenn es manche Männer gerne wieder so hätten.
     
    02.11.2018 #9
  10. Lonesomeman
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    Lieber ska!

    Als ich mit meiner Ex zusammenkam, waren folgende Eckpunkte klar:
    - wir wollten keine gemeinsamen Kinder mehr, sie war defacto zu alt (das Risiko missglückter Schwangerschaften wäre zu groß gewesen, es ist auch mind. zweimal schief gegangen). Es waren ja schon drei Kinder da, nur eben keine leiblichen zwar, aber ich zog sie auf wie eigene Kinder.Entweder ganz oder gar nicht.
    -Wir wollten gemeinsam unsere Zukunft aufbauen, ich habe ihr nie Steine in den Weg gelegt, weder beruflich noch sonstwie. Sie bekam alle Hilfe und Unterstützung, die ich ihr geben konnte. Darum bin ich ja auch so masslos enttäuscht.
    -wir wollten immer ehrlich und fair miteinander umgehen, was, wie sich ja zeigte, nur einseitig war.

    Meine eigenen Anteile kann ich leider nicht beleuchten. Darauf habe ich keine ANtworten erhalten, nur ihre Beweggründe für das Scheitern der Ehe, die aber nie etwas in meine Richtung gipfelten. Wie auch? Sie bekam den besten Mann, was sie bis zur Trennung auch sagte - trotzdem verließ sie mich. erklär mir das mal bitte, wenn Du kannst. Meine Therapeuten konnten es nicht . . . .

    Ich werde weder mein Verhalten noch meine Gedanken ändern, denn ich sehe diesbezüglich keinen vernünftigen Grund dafür. M.E. sind die Probleme beim anderen Geschlecht, der Emanzipation und so. Diese Art von, ich nenne sie mal "Newtimewomen", kann ich als "Mann vom alten Schlag" nichts positives abgewinnen. dieses ewige Selbstverwirklichen und die Forderungen an die Männer akzeptiere ich so in keinster Weise. Sorry, da bin ich eben nun einmal knallhart. Aber ich bin nicht alleine. Es gibt mittlerweile einen regelrechten Geschlechterkrieg und glaube mir, ich stehe mit meinem Denken bei weitem nicht alleine da. Absolut nicht.

    L.G.
     
    02.11.2018 #10
    smudo26 gefällt das.
  11. Friederike84
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    Entwicklung kann nur bei dir stattfinden, bei jedem selbst. Wenn du dich rückentwickeln möchtest, versuch's!
    Nee. Menschen müssen gar nichts. Wenn du ein Anliegen hast, musst du. Ausschließlich du.
    Vielleicht liegt das "Falschdenken" bei dir.
    Ich bezweifle dass jemand, der sich beziehungstechnisch so arg verkalkuliert hat und nun alle Probleme im Außen festmacht, wie du, da geeignete Tipps für Beziehungen geben kann.
    Beziehung ist ja nicht nur gleich Liebesbeziehung, sondern auch langjährige Freundschaften etc.
    Wieso hat dich dein Umfeld komplett verlassen?
    Die Ex mit dem Geld-Opi (wenn es nur das war) meinetwegen, aber die Kinder, Freunde, Bekannte, Familie?
    Ja, das ist ja mal ein großes Ziel. Wo willst du anfangen? Hier im Forum? ;)
    Mit weniger Selbständigkeit, mehr Abhängigkeiten etc? Ja, die Beziehungen hielten länger. Eine Qualität wäre vielleicht, dass Beziehungen glücklicher sein könnten.


    Damit verabschiede ich mich.
    Viel Glück ;)
     
    03.11.2018 #11
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  12. himbeermond
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    Deine Geschichte ist bis hierher wirklich tragisch. Soviel Unglücklichsein wünscht man niemandem. Spontan kommt da sehr viel Mitgefühl auf.

    Doch spätestens hier bin ich raus:
    Was Du erlebt hast ist ein Teil Deines Lebens. Aber Du bist gerade mal 44 und machst es zu Deinem Leben.

    Du bist nicht knallhart, sondern triefst vor Selbstmitleid. Das sei jemandem für eine Zeit der Trauer und der Verarbeitung zugestanden. Du scheinst Dich da aber sehr bequem einzurichten und das von Herzen gern zu kultivieren, ausschließlich mit dem Fingerzeig auf andere.

    Dieses Gerede von Emanzipation, weiblicher Selbstverwirklichung usw. ist schlicht dumm. Die Welt ändert sich stetig. Heute muss jede/r fest auf eigenen Füßen stehen, auch beruflich. Für sich, den Partner, die Familie. Denn mann/frau weiß nie, was das Leben noch so an Überraschungen zu bieten hat. (*proteststurmlostretanfang) Der Unterschied zwischen Mann und Frau: Frauen müssen dabei noch sexy aussehen und elegant den Spagat zwischen tougher Alltagsbewältigung/Exiszenzsicherung und auf-Weibchen-umschalten hinkriegen, um das Gros der Männer nicht zu verschrecken. (*proteststurmlostretende ;))

    Dein verbiesterter Weg sei Dir unbenommen. Aber einen Krieg anzuheizen, bei dem Du dann auch noch das große Unglück einer Überzahl Unbeteiligter und Unschuldiger in Kauf nimmst, das zeigt wirklich Werte "ganz alter Schule". Auge um Auge, Zahn um Zahn. Respektlos, unversöhnlich, selbstgerecht, borniert. Schlicht: inakzeptabel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2018
    03.11.2018 #12
  13. HH_77
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    Ich finde Emanzipation klasse, nun kann die Olle endlich mal die Colakisten schleppen und ich nehme ein Bad mit Erdbeerschaum!:D:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2018
    03.11.2018 #13
    smudo26 gefällt das.
  14. Friederike84
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    Klar. Ist bloß die Frage wie lange deine "Olle" darauf Lust und wie lange sie auf dich noch Bock hat. Sexy ist das auf Dauer für sie nicht :) Weißt du wahrscheinlich bereits...
     
    03.11.2018 #14
  15. himbeermond
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    :eek:OMG :eek: Du bist mein Ex!!!!:eek:

    :p:p:p Danke für den Lacher, ich roll mich ab:p:p

    (Anm.: ganz so war es nicht, aber über die spontane Assoziation sollte ich mal nachdenken ;))
     
    03.11.2018 #15
    goldenarrow, Fraunette und HH_77 gefällt das.