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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. Nps

    Hallo zusammen,

    schon wieder so was durchgeknalltes...
    Eine gute Freundin von mir umgibt sich mit einem Mann, der meiner Meinung nach alle Anzeichen eine Narzistischen Persönlichkeitsstörung zeigt.
    Empathielos nutzt er sie aus, Nähe und wegstoßen in einem Atemzug. Fertig machen, damit er groß und sie klein ist. Er ist das Besonderste auf der ganzen Welt....die ganze Palette und ich weiß so ziemlich wovon ich schreibe.

    Er zeigt:grandioses Gefühl eigener Wichtigkeit, Glaube an seine eigene Besonderheit, Verlangen nach übermäßiger Bewunderung, ausbeuterische Beziehungen,Empathiemangel - er empfindet meiner Meinung nach nichts, wenn er seine manupulativen Spiele treibt.

    Das ist jetzt meine sicher sehr subjektiv gefärbte Bestandsaufnahme, trotzdem:


    Kann eine solche Partnerschaft eine Zukunft haben?
    NPS ist so gut wie nicht therapierbar, oder doch?
     
    28.05.2012 #1
  2. SalvatoreDiManzo
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    AW: Nps

    Mutig. Diagnosen sollte nur ein Fachmann nach eingehender Untersuchung stellen, ein solcher kennt auch die möglichen Lösungswege.
     
    29.05.2012 #2
  3. AW: Nps

    Ja ich weiß. Ich schreibe eben auch "meiner Meinung nach"

    Wie gesagt, es sind diese Verhaltensanzeichen vorhanden.
    Ich würde nicht schreiben, dass er eine hat.

    Trotzdem erhoffe ich mir hier ein paar Antworten von Menschen, die auch bereits mit so etwas konfrontiert wurden.

    Denn ich wurde das mal ( damals diagnostiziert ) und naja.......die Beziehung hat mich an den Rande des Wahnsinns getrieben.
     
    29.05.2012 #3
  4. AW: Nps

    Im Übrigen weigert er sich, einen Fachmann aufzusuchen. :-(
     
    29.05.2012 #4
  5. Heike
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    AW: Nps

    Du wurdest mal auf NPS diagnostiziert? Dann stellst du, wenn du diese Störung jetzt nicht mehr hast, doch offenbar ein Beispiel für Therapie dar.
    Oder meinst du, man hat dir damals deinen Partner als narzißtisch gestört diagnostiziert? Das wäre äußerst seltsam, denn Diagnosen betreffen eigentlich eine Person selbst und nicht Partner.
    Verzeih, aber das klingt ziemlich seltsam. Muß man so mit dem Feuerzeug spielen? Also es geht um den Freund einer Freundin und du rasselst den Kriterienkatalog ab und hast dann "die Meinung", er habe eine NPS.
    Wie lautet deine - natürlich ganz subjektive und persönliche - Pathologisierung deiner Freundin? Denn Persönlichkeiten matchen üblicherweise.
     
    29.05.2012 #5
  6. Nadia
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    AW: Nps

    Danke für dies Thema - egal wie zustande gekommen!

    Ein narzisstisch gestörter Mensch mit ausnützerischer Art und Weise mit anderen Menschen zu verkehren, ist gar nicht so selten und hochinteressant. Wenn wir immer eine psychiatrische Diagnose abwarten, können diese Menschen in der Zwischenzeit zerstörerisch sein, wie es sich niemand vorstellen kann. Hände weg. Wenn der bloße Verdacht besteht! Aber eine Freundin höchstens warnen, alles andere muss die Person selber tun (Trennung vollziehen ohne wenn und aber).
     
    29.05.2012 #6
  7. AW: Nps

    Liebe Heike, ich weiß nicht, wie du auf die Meinung kommst, bei mir wäre NPS diagnostiziert. Lies doch meine Post richtig.

    Aber hier Genre nochmal zur Erklärung: ich war mal mit jemandem zusammen, bei dem das diagnostizert war. Insofern war ich bereits mit dem Thema konfrontiert.
    Alles klar? ;)))
     
    29.05.2012 #7
  8. Heike
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    AW: Nps

    Ja, natürlich alles klar. Also er war selbst in Therapie und bei ihm wurde das diagnostizierst oder warst du in Therapie und man hat dann nebenbei ihm das so diagnostiziert?
    Schon ernst war aber meine Schlußfrage: Wie würdest du deine Freundin einschätzen?
    Ich bekomme eben - ganz subjektiv - schnell den Eindruck von Rotkäppchen oder so.
    Da verwundert mich auch nicht, daß gleich ein Beitrag wie der von Nadia kommt. Diese aberwitzige Dämonisierung. Unschuldige, ganz normale Frauen, vielleicht nur ein wenig gutgläubig und sozusagen zu gut für die Welt, und dann kommt der böse Wolf, äh der Mann, in Gestalt der formvollendeten Persönlichkeitsstörung, oder des Alkoholikers. Und ja, weg davon, bei bloßem Verdacht.
    Ich vermisse da eben die Selbstreflexion. Warum gerät man oder die Freundin an solche Männer. Und ist man jemand, der gerne andere pathologisiert? Womöglich um nicht auf sich selbst schauen zu müssen. Aus Angst? Aber auch die Männer sind nicht einfach naturböse Wölfe. Die machen Dinge, die man für so schlimm hält, vermutlich auch aus Angst.
    Und wie sollen Forenteilnehmer hier eine Ferndiagnose um mittlerweile drei Ecken geben?
    Und wenn du das gar nicht möchtest, sondern nur Erfahrungen von Frauen einholen möchtest, die auch schon mit "solchen" Männern konfrontiert wurden: was sind denn "solche" Männer? Gerade wenn man etwas einsteigt in diesen Bereich, dann weiß man doch, daß - bei aller Klassifizierungsnotwendigkeit - das höchst individuelle Einzelfälle sind, wo man eben nichts über einen Kamm scheren sollte.
    Aber offenbar hat die Privatdiagnose auf NPS den Sinn, eben das zu tun. Und das finde ich wenig hilfreich.
     
    29.05.2012 #8
  9. AW: Nps

    Nun liebe Heike, das sind ein bisschen viele Unterstellungen...aber sehr geschickt als Fragen getarnt.
    Nein DIE MÄNNER gibt es nicht. Aber nochmal für dein Verständnis: ich habe keine NPS, war aber mal mit jemandem zusammen, bei dem das nach einer Weile Therapie, in der er schon war, als wir uns kennen lernten, diagnostiziert wurde.

    Wenn du meinen Post etwas genauer liest, wirst du sicher sehr schnell feststellen, dass ich keine bin, die pathologisiert. Im Gegenteil: die Intension meiner Anfrage hier war speziell an Frauen oder auch Männer gerichtet, die ebenfalls schonmal als Partner betroffen waren.
    Damit ich mehr Argumente bekomme, um meiner Freundin zu helfen.

    Denn wenn du mehr über dieses Thema weißt, dann weißt du auch, dass deine Trennung sehr schwer ist und du weißt dann auch warum.
    Wie gesagt, es geht hier nicht "um die Bösen Männer". Wobei ehrlich gesagt....Hmm,...dein Post liest sich fast so, als seist du einer, der sicher gerade auf den Schlips getreten fühlt. Ist aber wohl meine subjektive Wahrnehmung.


    Zu Deiner Schlussfrage: ganz und gar nicht Rotkäppchen...hm...eigentlich eher sehr normal und ganz sicher nicht naiv.
     
    29.05.2012 #9
  10. Heike
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    AW: Nps

    Wenn deine Freundin sehr normal ist, wie erklärst du es dir, daß sie mit einem persönlichkeitsgestörten Mann zusammengekommen ist, der es deiner Kennzeichnung doch so an ziemlich allem fehlen läßt, was einem als "normaler, gesunder" Frau üblicherweise gefällt, wie etwa Empathie usw.?
    Hat denn deine Freundin so ein großes Problem mit ihm - oder siehst vor allem du da ein Problem und glaubst, daß sie es nicht so wahrhaben möchte?
    Wenn er sich von euch nicht in Therapie schicken läßt, weshalb machst du deiner Freundin nicht den Vorschlag, in Therapie zu gehen? Sie hat doch offenbar einen sehr starken Leidensdruck, wegen dieser Beziehung - oder nicht?
     
    29.05.2012 #10
  11. Nadia
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    AW: Nps

    "...ganz normale Frauen, vielleicht nur ein wenig gutgläubig und sozusagen zu gut für die Welt, und dann kommt der böse Wolf, äh der Mann, in Gestalt der formvollendeten Persönlichkeitsstörung, oder des Alkoholikers. Und ja, weg davon, bei bloßem Verdacht."...


    Fakt ist:
    5 - 6% der Bevölkerung hat diese Charakterstörung (früher "Psychopathie") und das ist wissenschaftlich bewiesen, von führenden Psychiatern international. Es hat nichts mit Vorverurteilungen zu tun, mit bösem Wolf, Alkoholismus oder was sonst noch hier vorgebracht wird. Wer sich dieser Spezies Mensch gegenübersieht, der im Übrigen NICHTS für seine Störung/Erkrankung kann, sie aber gleichwohl als Vorteil in seinem ganz persönlichen Leben ganz bewusst einzusetzen weiß, geht gut daran, einfach nur das Weite zu suchen..
     
    29.05.2012 #11
  12. AW: Nps

    Zu deinen Fragen:
    Meine Freundin ist normal, sehr normal.
    Du hast sicher noch nicht erlebt wie charmant ein NPSler sein kann. Aber du kannst ja mal in einschlägigen Foren nachlesen, wie schwer es ist, sich von einem zu lösen.
    ja, das Problem liegt offen, wenn man bedenkt wie sehr und oft sie verzweifelt ist, weiße immer noch glaubt, sie kann ihm helfen.

    Nein, ich denke nicht, dass seinen Threapie muss.

    Aber nun: lies doch erstmal über das Thema bevor du mit diesen inquisitorischem Fragekatalog weiter machst, der nur sehr verhohlen Deine Einstellung verbirgt. Geilst Du Dich an diesem fremden Schicksal auf? Wann beginnst Du etwas konstruktives hierzu mitzuteilen? eigene Erfahrungen, echte Tipps oder so?
     
    29.05.2012 #12
  13. AW: Nps

    Entschulidigung für die Tippfehler.
    Ich muss da mehr acht geben.
     
    29.05.2012 #13
  14. Heike
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    353
    AW: Nps

    Meine Bemerkungen sind durchaus konstruktiv. Ich schlage vor, daß du und deine Freundin genau schauen, weshalb sie in dieser Beziehung ist.
    Daß Narzißten und Borderliner sehr charmant sein können, ist auch mir bekannt. Wenn der Freund deiner Freundin sie aber offenbar nur ausnutzt, ihr ständig Leid zufügt, sie in einem fort niedermacht, gänzlich unempathisch ist usw., wie du schreibst - dann dürfte das bei einem "normalen, gesunden" Menschen den Charme nicht aufwiegen.
    Deswegen meine Vermutung, daß sein Verhalten und seine Persönlichkeit mit ihrem ganz gut matcht.
    Du wolltest doch eine Einschätzung, ob eine Partnerschaft der beiden Bestand haben kann. Das hast du zumindest als Frage für diesen Thread hingeschrieben in dein Eingangsposting. Und da sage ich, daß man eine solche Einschätzung sicherlihc nicht treffen kann, wenn man nicht weiß, was die beiden zusammenhält.
    Und das solltet ihr herausfinden. Forenteilnehmer können das eher nicht, wenn sie nichts über deine Freundin erfahren, außer dem, daß sie eine "ganz normale" Frau ist.
     
    29.05.2012 #14
  15. AW: Nps

    @Heike: geht doch....
     
    29.05.2012 #15
Status des Themas:
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