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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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  1. Henry VIII_gelöscht
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    Ja, Sieben das Zitat ist schön. Eine Definition von Lebe ohne Sex und Erotik, aber tiefer Zuneigung
     
    23.06.2015 #46
  2. Senta
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    Hallo Balle
    Ich habe auch mal so eine Beziehung gelebt. Sie war sehr anstrengend und oft war ich auch traurig. Aber ich habe sie als Liebesbeziehung erfahren und immer neu dazu gelernt.
     
    09.07.2015 #47
  3. balle_gelöscht
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    Liebe Senta,
    die Anstrengung verhindert wenigstens Langeweile...Im Moment sind wir aber in einer Hoch-Zeit. Ja, man lernt dazu, weil man durch den anderen ständig herausgefordert wird an sich zu arbeiten und man dadurch nicht stehen bleibt. Ich hoffe, mithilfe unserer Therapie können wir unsere Beziehung stabiler machen. Seit einigen Wochen hatten wir keinen heftigen Streit mehr und sind uns noch näher gekommen...
    Wieso ging es bei euch auseinander, wenn ich fragen darf? Hattest du keine Kraft mehr?
     
    09.07.2015 #48
  4. Henry VIII_gelöscht
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    Hallo Sieben
    was macht die On-Off- Beziehung deiner Freundin. Ich könnte wetten, sie hat alle Ratschläge von DIR und ihren anderen Freunden zur Seite geschoben und die Beziehung mal wieder auf ON gestellt bis das gleiche alte Schema wieder von vorn anfängt. Das ist ein sich drehender Kreislauf der so lange geht bis Körper oder Geist schlapp machen. Irgendwann wird auch den besten Freunden die Geduld ausgehen und sie werden sich zurück ziehen.
    Deine Schilderung hat mich an meine letzte Freundin erinnert In den ersten beiden Jahren hatten wir auch immer Streit mit Funklöchern von zwei bis vier Wochen. Ich habe fast jedesmal klein bei gegeben Sie war aus Prinzip immer im Recht und auch völlig unfähig zu Kompromissen. Sie schuf um sich eine Aura des geheimnissvollen. Ich traf sie mal abends in der Stadt, da meinte sie, sie hätte ein Date gehabt!! Dabei war sie bloß bei einer Freundin zum lernen. Sie tanzte einmal im Keller des Studentenwohnheims die ganze Nacht ganz eng umschlungenmit einem Typ und ich durfte von der Theke aus zuschauen. Nebenher hat sie unheimlich gebechert. Zur Sperrstunde durfte ich sie dann in den Aufzug schieben, wo sie gleich umfiel und das Bewußtsein verlor. Ich hab sie dann in ihre Bude geschleppt wo sie den Teppich vollreierte.
    Als ich sie anderntags zur Rede stellte , wurde alles verniedlicht. Meistens war ich sogar der Böse. Irgendwann habe ich auf gehört was zu sagen und ließ sie machen. Sie war zwar in Therapie, aber das war ich auch. Einzig die Urlaube waren gut wir sind mit dem Fahrrad oder Auto zum Campen gefahren. Wir waren beide sehr naturinteressiert und hatten auch sonst viele Gemeinsamkeiten. Einmal haben wir bei Dauerregen drei Tage nebeneinander im Zelt gesessen, zwischen uns eine Wand aus Reisetaschen und haben uns wütend angeschwiegen. Leider bin ich auch etwas nachtragend. Wir entfremdeten uns immer mehr. Irgendwann konnte ich keine Berührungen mehr von ihr ertragen. Immer wenn etwas schief in der Beziehung lief, war ich dran schuld. Sie machte aus Prinzip alles richtig Zum Glück hatte jeder seine eigene Wohnung, auch wenn sie meist bei mir wohnte Irgendwann hatte ich zu ihr überhaupt kein emotionelles Vertrauen mehr. Nicht, dass sie fremd gegangen wäre, ich hätte ihr auch alles Geld anvertrauen können, aber das Gefühl von ihr verstanden zu werden war völlig verschwunden. Stattdessen fürchtete ich dass sie Ihr Anvertrautes gegen mich verwenden könnte Diese ganze Beziehung zog sich über zwölf Jahre hin. Aus Verlustängsten und der Furcht vor Einsamkeit hatte ich mich für einen Schrecken ohne Ende entschieden. Während dieser Zeit sind mir zweimal Frauen begegnet bei denen ich Flugzeuge im Bauch spürte.Die eine ließ ich wegen meiner Beziehung links liegen, obwohl sie sich um mich bemühte. Sie hatte damals in der Fußballnationalmannschaft gespielt. Die andere lebte in Johannesburg und hatte im Widerstand des ANC gekämpft, Sie ist leider an Darmkrebs verstorben.
    Nach diesen 12 Jahren habe ich viele Jahre privat einen großen Bogen um Frauen gemacht die ich irgendwie attraktiv fand
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.07.2015
    17.07.2015 #49
  5. Henry VIII_gelöscht
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    Komisch das gleiche ist mir mit meiner Ex auch passiert. Sie fuhr damals einen uralten klapprigen Opel Kadett, an dem sie dauernd herumschraubte.Bei dem Ding musste man die Türen schlagen, damit sie zugingen. Sie wollte mich an einer roten Ampel rauslassen. Es war Rushhour mitten in Frankfurt. Ich stieg aus, schmiss die Tür zu und ging, ich Ahnungsloser. Am Nächsten Tag rief sie mich an und machte mich rund Was mir einfiele und warum ich sauer wäre usw.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.07.2015
    17.07.2015 #50
  6. Henry VIII_gelöscht
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    Mir ist aufgefallen dass das letzte OFF, wie schlimm und verletztend es auch war, völlig verdrängt wird, , wenn die Beziehung wieder ins ON startet. Das ist wie bei Motten die immer wieder in eine Kerzenflamme fliegen, obwohl sie sich dabei jedesmal versengen. Motten haben kein Schmerzempfinden und statt eines Gehirns nur ein Oberschlund- und ein Unterschlundganglion. Menschen dagegen haben beides. Und ansonsten wohl einen an der Klatsche, auf Hochdeutsch Beziehungsneurose. Total begossen steht man als guter Freund da wenn, man in der OFF-Phase geholfen hat, die Mechanismen dieser neurotischen Beziehung offen zu legen. Plötzlich ist alles was vorher richtig war und logisch und einsichtig; vergessen und total falsch. Man kriegt plötzlich vorgehalten, man wolle die Beziehung zerstören.. Beim nächsten OFF ist man dann wieder gefragt. Der Student geht solange zur Mensa bis er bricht. Bei Krügen und Brunnen soll es sich ähnlich verhalten.
     
    06.08.2015 #51
  7. balle_gelöscht
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    Wenn dir das so als ein guter Freund ergangen ist, ist das nicht schön! Erst hilfst du, dann bekommst du Vorwürfe! Auf solche Freunde kannst du verzichten...!
    Wie war das in meinem Freundeskreis? Mir war das erneute On vor engeren Freunden eher unangenehm, gerade aus dem Gefühl heraus, sie vor den Kopf zu stoßen. Das habe ich ihnen auch so formuliert und zu meiner Überraschung gab es einige, die sich für uns gefreut haben und unsere Beziehung ernst nehmen, weil sie sehen, dass wir an ihr arbeiten.
    Bei uns wird das letzte "OFF" eben nicht verdrängt, sondern (mit entsprechender Hilfe!) genau hingesehen, wie man solche Mechanismen durchbrechen kann. Ansonsten bliebe es ja bei einer zerstörerische kräfteraubenden On-off-Geschichte!
    Vielleicht solltest du deinen Freunden den Rat geben, dass sie es eben nicht alleine hinbekommen und eine Paartherapie versuchen sollen...? Als Freund eine Beziehung zu psychologisieren ist sowieso schwierig, meist kennt nur das On-Off-Paar die Mechanismen ihrer Beziehung genau...
     
    06.08.2015 #52
  8. Henry VIII_gelöscht
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    Hallo balle
    wenn ich das richtig sehe ist deine On-OFF Beziehung (übrigens ein schöner Name. Hast du ihn selbst erfunden? Erinnert mich an die Flip- Flop Schaltung in der Elektronik) von besonderer Natur. Ihr seht beide ein, dass ihr Fehler macht und seid bereit euch zu ändern. Dabei werdet ihr beide, wenn es klappt, zu autarken Menschen heranreifen und dann könnt ihr entscheiden ob ihr zusammen bleibt oder ob die Gemeinsamkeiten und gegenseitigen Ergänzungen nicht ausreichen und ihr euch trennt. Ihr beide arbeitet also auf eine Lösung hin.
    In den meisten ON-OFF Beziehungen mangelt es an Selbsterkenntnis. Fehler macht nur der andere Partner Ursächlich ist, dass das Idealbild des Lebenspartners aus dem Bild der realen Eltern resultiert.
    Alkoholikerkinder suchen sich oft alkoholkranke Partner.[/SIZE]
    Geprügelte Kinder kriegen prügelnde Partner und cholerische Narzissten suchen sich Partner die schon als Kind klein bei gegeben haben, weil zumindest ein Elternteil narzisstisch und oder cholerisch war]
    Man sucht sich das gleiche Milieu wie das in dem man aufgewachsen ist, da kennt man sich aus und weiß wie man agieren und reagieren muss.
    Wenn es also gut für ein Kind ist, in Deckung zu gehen wenn der Vater tobt, wird man als Erwachsener das erfolgreich erlernte beibehalten. So ein wilder Kerl als Vater bietet auch Schutz nach außen, da wird man sich als Gatten einen eben solchen nehmen. Auf der anderen Seite wird der cholerische narzisstische Partner gar nicht auf die Idee kommen das er was falsch macht denn er hat mit seinem Verhalten immer Erfolg
    ]Leider sind diese Verhaltensweisen aus der frühen Kindheit nicht einfach erlernt, sondern geprägt. Man neigt also immer wieder dazu in diese Rolle zu verfallen
    ]Wenn sich so ein Paar findet, der Alkoholiker säuft sich die Welt schön, der Partner bringt das Leergut weg, meldet ihn beim Arbeitgeber krank, bringt Aspirin beim Kater usw.. Der narzisstische Choleriker brüllt herum, hat immer Recht geht keine Kompromisse ein, schlägtvielleicht gar zu. Sein Partner gibt klein bei, nimmt die Schuld auf sich lässt sich beschwichtigen wenn der Partner aggressiv wurde. [/SIZE]
    Solche Menschen sind offenbar zufrieden mit ihrem Leben. Ein Leben als Neurotiker und Co-Neurotiker. Das ist eine Symbiose von der bösen Sorte. Was der eine zu viel hat, hat der Andere zu wenig und zusammen bereiten sie sich die Hölle auf Erden und halten sich, bis auf die OFF – Phasen für das ideale Paar
    Ohne Leidensdruck der Beteiligten läßt sich da von Außen nicht helfen und ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass die in einer OFF-Phase erworbenen neuen Erkenntnisse mit der körperlichen Nähe des „Ex“Partners sofort verdrängt werden. Und das völlig unabhängig vom IQ der Beteiligten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.08.2015
    06.08.2015 #53
  9. balle_gelöscht
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    Hallo Henry, das siehst du alles meiner Meinung nach richtig! Du scheinst dich ja gut auszukennen mit Flip-Flop-Beziehungen und ihren Co-Abhängigkeiten...!
    Unsere Mechanismen sind nicht so krass wie die, die du beschreibst. Aber auch bei uns gründen sich die Verhaltensmuster bei Auseinandersetzungen, in denen keiner nachgeben kann, auf die Prägungen der Kindheit, daran wird therapeutisch auch angesetzt.
    Natürlich können solche stark polaren Beziehungen auch sehr leidenschaftlich sein. In diesen leidenschaftlichen Phasen werden dann die problematischen Muster sehr gerne verdrängt.
    Du kannst nur für deine Freunde hoffen, dass der Leidensdruck eines Partners irgendwann so stark wird, dass er seinen Selbstwert retten will und die Beziehung beendet. In so einer Off-Phase ist er vielleicht zugänglich sich therapeutisch helfen zu lassen, auch ohne Partner für ihn selbst sinnvoll, denn die Muster wiederholen sich sonst auch in den folgenden Beziehungen mit anderen Partnern.
     
    07.08.2015 #54
  10. balle_gelöscht
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    Ich z.B. hole mir auch unabhängig von der Paartherapie zusätzlichen prof. Rat...
     
    07.08.2015 #55
  11. Frauchen_gelöscht
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    Hallo balle,

    ich wünsche Euch beiden viel Kraft und glaube, bei Euch gibt es zumindest eine Chance, da ihr ja beide die Beziehung ernsthaft erhalten wollt und bereit seid Euch dafür professionelle Hilfe zu suchen. Das halte ich für sehr wichtig und ich habe viel Respekt davor.

    Mir fällt es aber auch schwer dazu zu schreiben, da ich gerade so eine "ON/OFF - Beziehung" vor ca. 3 Monaten beendet habe. Diesmal soll es die letzte Entscheidung gegen die Beziehung gewesen sein. Vergleichend mein Ex hat ebenfalls bereits in seiner Kindheit belastende Erfahrungen gemacht und damit ist das Rollenverständnis von Mann / Frau bereits frühkindlich schwer gestört.

    Wohl gerade weil ich sehr gut verstehen kann, dass auf der einen Seite die Beziehung sehr leidenschaftlich und gefühlvoll ist und es trogtzdem scheint das dann fast wie aus dem Nichts irgendwie der "Kontakt gestört" ist. Mein Ex konnte dann auch mit der gleichen Intensität in der er alles an Gefühl und Leidenschaft eingebracht hat ins zerstörerische umschlagen. Mein Anteil am "Scheitern" ist natürlich auch vorhanden aber ich habe mich auch oft wie auf einem "Drahtseil" gefühlt ja ich würde es schon bald "Kampf" für Ihn und für die Beziehung sehen und er hat nun mal auch gegen seine Vergangenheit und für die Beziehung gekämpft.
    Das zehrt sehr an den Kräften und am Ende erlebt man dann selbst die Beziehung als manisch-depressiv und vielleicht auch gerade deshalb übersteigen die "Hochs" die herkömmliche Gefühlsebene. Für mich ist nun mit der Entscheidung, die ich gegen die weitere Beziehung gefällt habe auch eine "Art Befreiung erfolgt".

    Auch wenn ich mir sicher bin, dass es kein zurück mehr gibt liebe ich ihn immer noch für all das was er auch für sich und für unsere Beziehung eingebracht hat. Wenn ich dann daran denke macht es mir die Entscheidung sehr schwer, weil ich weiß wie sehr er in seinem Leben verletzt wurde durch seine Kindheit. Auch, wenn mir heute klar ist die Liebe kann nicht alles überwinden bleibt doch ein tiefer Riss, der sich sehr unterscheidet von einer Trennung von jemanden, der diese Erfahrungen in seiner Kindheit nicht gemacht hat... Möchte das jetzt nicht überzeichnen aber das Erkennen auch meine Liebe konnte / kann das nicht heilen ist für mich die schwerste. Und das habe ich eigentlich schon vorher gewusst, naja weiß nicht, wie ich es einfacher beschreiben soll... hat dann wohl auch etwas mit sich schuldig fühlen zu tun, weil man einen Mann zurücklässt, nicht einfach, weil dieser nicht wollte oder nicht bereit war sich für eine Beziehung einzusetzen...

    Höre jetzt mal lieber an der Stelle auf... auch, wenn ich für mich spüre das es jeden Tag mehr zur Vergangenheit wird der Schmerz wird wohl bleiben...

    Ich wünsche Euch dass es Euch gelingt Eure Liebe zu erhalten und den Schmerz der Vergangenheit zu überwinden
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.08.2015
    08.08.2015 #56
  12. Sandhund_gelöscht
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    Liebe ist für mich vor allem BEDINGUNGSLOS!

    Den anderen lieben um seiner selbst willen, mit all seinen Ecken und Kanten, seinen liebenswerten Eigenschaften und denen, die ich hasse.
    Liebe ist für mich für den anderen da zu sein, ihm seine Freiräume zu gewähren, ihn nicht einzuengen, ihn nicht zu besitzen, sondern dankbar zu sein, einen solchen Menschen lieben zu dürfen, dankbar zu sein, dass dieser Mensch mich liebt.
    Liebe ist für mich die Achtung und der Respekt vor dem anderen, ein Geben und Nehmen, ein ernsthaftes Interesse daran, dass es dem anderen gut geht.
    Bedingungsloses Vertrauen und dass ich weiß, dass nichts von dem Vertrauten dazu benutzt wird, mir weh zu tun in einem Streit.

    Ich habe auch ein halbes Jahr eine ON-OFF-Beziehung gelebt.
    Diese Zeit war nur geprägt von Gefühlschaos, Hoffnung, Schmerz und immer wieder von dem Hochgefühl und dem Glück, wenn der Schalter auf ON gestellt wurde und es zu "Versöhnungssex" kam.

    Im Grunde war es die schlimmste Zeit von Selbstbetrug.
    Zum Glück habe ich dann aber gemerkt, dass meine damalige Partnerin den Schmerz brauchte, um überhaupt Glück empfinden zu können.
    Wieso? Ich weiß es nicht und bin auch kein Psychologe. Und mit jedem OFF ging auch ein Stück Vertrauen verloren.
    Meins ist das nicht und im Rückblick war es die größte Respektlosigkeit mir gegenüber, die ich jemals erfahren habe.

    Fazit: Wenn OFF, dann OFF
     
    08.08.2015 #57
  13. Henry VIII_gelöscht
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    Schon komisch, drei Wochen lag das Thema brach und plötzlich tut sich ganz viel auch mit neuen Foristen. Es ist wohl ein Thema von dem viele betroffen sind.
    Ich hatte es fast schon vergessen ich habe selbst 12 Jahre in einer solchen Beziehung verbracht die eigentlich nach zwei Jahren nicht mehr haltbar war.. Da war dann immer die Furcht vor dem Allein sein, obwohl ich eigentlich sehr gut alleine klar komme. In der Theorie hätten wir auch bombig zusammen gepasst aber unsere neurotischen Ecken verkanteten sich immer wieder, da half auch keine Therapie.. Wir haben tolle Urlaube in Europas Wildnis (ja, die gibt es noch) mit Zelt Fahrad , zu Fuß oder einem alten klapprigen Kadett verbracht. aber immer wieder gab es Zank und keiner wollte klein bei geben. Wir haben mal drei Tage auf dem Darß bei Dauerregen nebeneinander im Zelt gesessen Zwischen uns eine Mauer aus Fahrradtaschen und haben uns wütend angeschwiegen. Ich habe dann die Beziehung beendet mit dem schwachsinnigen Satz; Wir können ja Freunde bleiben. Sie tauchte dann noch ein Jahr lang fast täglich bei mir auf, bis ich sie dann bei einem Streit entgültig raus geschmissen habe. Das ist jetzt 14 Jahre her und erst seit einigen Monaten kann ich wieder an sie denken ohne in Angst zu geraten. In den letzten Jahren konnte ich mich nicht mal mehr von ihr berühren lassen.. Inzwischen spiele ich mit dem Gedanken mich mal wieder bei ihr zu melden. Schließlich ist man doch einen beträchtlichen Teil des Lebensweges gemeinsam gegangen. Ich habe eigentlich mit meinen Exfreundinnen noch ein sehr freundschaftliches Verhältnis, soweit sie noch leben..
    .Wie balle und ihr Partner ihre Probleme handhaben, finde ich vorbildlich, ich denke das ist jetzt schon eine belastbare Partnerschaft, leider ist sowas eher die Ausnahme..

    Sandhund, ich weiß nicht was an Liebe bedingungslos sein soll. Das klingt so nach Groschenroman..Oder habe ich den ironischen Unterton nicht wahr genommen. Da müssen fehlerbehaftete Menschen (mindestens zwei) in einer ganz und gar nicht vollkommenen Realität miteinander auskommen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.08.2015
    08.08.2015 #58
  14. Sandhund_gelöscht
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    @ Henry VIII:

    Meine Erfahrung: Liebe wird in einer Partnerschaft sehr oft an Bedingungen geknüpft. "Mach was ich will, sei so wie ich es erwarte, lese meine Gedanken, spüre was ich gerade empfinde....." und dann wird dein "richtiges" Verhalten mit Liebe belohnt. Wenn nicht, wirst du "bestraft" mit Liebesentzug, Maulerei, usw.
    Bedingungslose Liebe stellt keinerlei soclhe Bedingungen an den anderen. Man liebt diesen Menschen um seiner selbst Willen, mit all seinen Stärken und Schwächen und Fehlern - und dann sogar in einer unvollkommenen Realität *zwinker*
    Ich kenne 2 solcher Paare, die seit Ewigkeiten glücklich miteinander sind.
    Wenn das "Groschenroman" ist, ok, dann suche ich genau nach dem...........
     
    08.08.2015 #59
  15. Mohnblume
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    Für meinen Geschmack zuviel Schwarz/Weiß.
    Groschenroman...keine Ahnung!
    Das was du im ersten Abschnitt beschreibst, ist wohl eher Abhängigkeit.
    Alles andere, blauäugige Romantik! Märchen!
    Ganz schön, aber unrealistisch. :)
     
    08.08.2015 #60
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