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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Unbewusst_gelöscht
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    Ich gebe es zu, heute sucht mein Finger die Wunde ...

    Mozarts Zauberflöte: „Mann und Weib und Weib und Mann / Reichen an die Gottheit an“

    Prachtweib, Superweib, Klasseweib, Rasseweib, und sogar Mordsweib.

    Dazu reicht Wikipedia, ich ergänze Vollweib. Wenn ich also ein Gedöns mache mit Weib und Frau, mache ich dann auch eins mit weiblich und fraulich oder verwende ich lieber gleich feminin?

    Gut für heute.
     
    10.06.2015 #106
  2. Sehe ich auch so.
     
    10.06.2015 #107
  3. Unbewusst_gelöscht
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    Ja, Iridaceae, manche brauchen einen "übersichtlichen" Standpunkt um aus dem ausreichend Selbstsicherheit gewinnen zu können. Überforderung erfolgt mitunter unbewusst.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.06.2015
    10.06.2015 #108
  4. Wenn du dich da mal nicht verschätzt.
     
    10.06.2015 #109
  5. lone rider
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    fleurdelis, lass uns bei "Ein Lied" ein Lied posten.
     
    10.06.2015 #110
  6. Unbewusst_gelöscht
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    Das kann ich sicher verneinen, denn mit dem Verschätzen geht das nicht - wenn ich gar nicht schätze. ^^
     
    10.06.2015 #111
  7. Gulliver
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    Die ursprünglichen Bezeichnungen "Mann/Weib", "Herr/Frau", "Gentleman/Dame" wurden im Sprachgebrauch reduziert auf "Mann/Frau" und Herr/Dame". Finde ich ok, weil Sprache ist das, was gesprochen wird und nicht das, was irgendwo festgelegt ist.

    Der Kampf um Ungleichheit kann aber noch nicht vorbei sein, weil ...im Schriftverkehr und der direkten Anrede heißt es trotz Sprachverschiebung immer noch, so wie früher:

    Sehr geehrter Herr ...
    Sehr geehrte Frau ...

    Jetzt ist "Herr" aber sprachlich über "Frau", weil Gegenstück zu Frau ist ja Mann :))).

    Blöderweise haben auch die Begriffe "herrlich" und "dämlich" ihren Ursprung in der Geschlechterbenennung. Wer bitte hat dieses abwertende "dämlich" erfunden.

    Was will Frau z.B. aussagen mit "Der Mann ist dämlich"?

    Schönen Abend
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.06.2015
    10.06.2015 #112
  8. Pit Brett
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    Nö.

    dämlich Adj. ‘dumm, beschränkt’. Die seit dem 18. Jh. belegte, vom Nd. ausgehende und erst nach 1900, vornehmlich als derbe Schelte, im größten Teil des dt. Sprachgebiets geläufige Bildung setzt wie das mit anderem Suffix abgeleitete, heute noch im Bair.-Öst. allein geltende gleichbed. obd. und md. Adjektiv damisch (ältere Nebenform dämisch, 15. Jh., bis ins 19. Jh. auch ‘benommen, schwindlig’) germ. *bēm- voraus, das sich mit aind. tā́myati ‘erstickt, wird betäubt’, lat. tēmētum ‘berauschendes Getränk’, tēmulentus ‘berauscht’, aslaw. tomiti, russ. tomít’ (томить) ‘quälen’ auf die Wurzel ie. *tem- ‘geistig benommen, betäubt’ zurückführen läßt. Letztlich gehört die Wortgruppe wohl zur Wurzel ie. *tem(ə)- ‘dunkel'.

    Und herrlich Adj. ‘hervorragend, ausgezeichnet’, ahd. hērlīh (um 1000), mhd. hērlich (daneben md. hirlich, herrelich), asächs. mnd. hērlīk, mnl. heerlijc, nl. heerlijk kommt von hehr, wird aber schon im Althochdeutschen vereinzelt mit hē̌r(r)o in Verbindung gebracht -- insoweit hat Du nicht ganz unrecht.
     
    10.06.2015 #113
  9. Gulliver
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    Danke Pit, für Die sprachliche Erklärung von "dämlich". Ich konnte mir diese Ungerechtigkeit nie erklären, das ja alles sprachlich gewachsen ist und früher die Frauen eher mit vorzüglicher Hochachtung behandelt wurden. Etwas, was heute vielfach nicht mehr so zu sein scheint.
    Danke !
     
    10.06.2015 #114