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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Schneefrau
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    Partnersuche = Checkliste abarbeiten?

    Hey zusammen,

    ich lese hier schon länger mit und kann für mich durch euer Geschreibsel viel mitnehmen.
    Manchmal geb ich meine Meinung ab; meist aber reicht mir das Kennenlernen eurer Ansichten, die ich dann mit meinen abgleiche und für mich oft eine Bereicherung darstellen.
    Je öfter ich hier mitlese, desto mehr verfestigt sich ein gewisser Eindruck und da kommt ihr ins Spiel: Interpretiere ich da in eine Richtung, die so gar nicht beabsichtigt ist oder empfinden es andere ähnlich wie ich?
    Und falls ich dieses Phänomen nicht alleine wahrnehme: Denkt ihr, dass viele partnersuchende Menschen (auch außerhalb des Forums, in Singlebörsen und im realen Leben) ähnlich pragmatisch an die Partnerfindung herangehen?
    Und das ist nicht nur im Kontext der Partnersuche von Belang, sondern in jeglicher zwischenmenschlicher Interaktion, aber hier fällt es mir am stärksten auf.

    Aber jetzt mal zum Thema.
    Worum geht es mir?
    In vielen Beiträgen zu unterschiedlichsten Fragestellungen bekomme ich den Eindruck, dass einige Singles eher wie bei einem Autokauf vorgehen.
    Da ich von Autos keine Ahnung habe, denk ich mir da jetzt einfach etwas aus, aber ich denke, ihr werdet verstehen, was ich meine :p
    Die potentiellen Partner werden - so wirkt es auf mich - auf Herz und Nieren geprüft. Sobald eine klitzekleine Delle zu sehen ist oder ein Kratzer im Lack, wird das nächste Auto begutachtet. Zum Motor-Anschauen kommt man gar nicht erst, denn es gibt immer schon vorher ein KO-Kriterium: Bei einem passt die Farbe nicht, bei einem anderen sind die Sitze zu hart, der Nächste hat nicht die passende Marke, usw.
    Bei einem Auto dürfte man ja vielleicht so vorgehen (wobei ich glaube, dass selbst dort die inneren Werte zählen :p), aber bei einem Menschen?
    Spielen da nicht noch viel mehr Dinge eine Rolle?

    Ich habe hier oft gelesen von zu langweiligen Profilen oder Nachrichten.
    Scheinbar beantworten Männer wie Frauen gewisse Fragen ähnlich einfallslos, nutzen unvorteilhafte Bilder, bauen Rechtschreibfehler ein, wissen sich nicht auszudrücken, tragen eine nicht ansprechende Berufsbezeichnung...die Liste kann beliebig weitergeführt werden.
    Ich habe mein Profil so gut ich konnte gestaltet und trete in Konversationen authentisch auf. Habe keine Lust und sehe keinen Sinn darin, mich anders darzustellen als ich bin. Es wird sicher manche Profilbesucher langweilen oder vielleicht auch abschrecken und das ist in Ordnung für mich.
    Aber ich finde es traurig, dass gewisse Menschen sofort ausgeschlossen werden ohne dass man mit ihnen überhaupt mal im Austausch war. Klar, wir ordnen unsere Umwelt in Kategorien ein, das macht jeder von uns. Aber über den Tellerrand hinauszuschauen schadet in den seltensten Fällen, oder?
    Jeder hat für sich gewisse Ausschlusskriterien - völlig legitim -, doch manche scheinen fast nur noch solche zu haben.

    Wie wahrscheinlich ist es, dass da jemand mal ins Raster passt?
    Versaut man sich da nicht selbst die Chance aufs große Glück?
    Mir ist bewusst, dass wir uns und unsere Erwartungshaltung an einen potentiellen Partner aufgrund unserer bisherigen Erfahrungswerte verändern. Vielleicht ist das in einem höheren Alter als meinen dann auch noch einmal schwieriger und schlicht nicht effizient, sich flexibel auf sein Gegenüber einzulassen. Und deswegen wird sofort grob aussortiert. Aber ob das glücklich macht...ich weiß ja nicht.

    Hinter einem Mann mit Bierbauch und Rechtschreibfehlern im Profil muss ein fauler, unmotivierter Idiot stecken und hinter einer Frau, die sich selbst das Attribut "attraktiv" zuordnet, ihre Bilder sofort freischaltet und sich gerne figurbetont kleidet, steckt natürlich eine notgeile Frau, die nur ans Geld der Männer ranwill.
    Das ist absichtlich überspitzt dargestellt, aber bei manchen Beiträgen bekomme ich den Eindruck, dass einige in diesen Schubladen denken und dort auch direkt bleiben - ist es dort so gemütlich?

    Ja, Partnersuche soll sich nicht beliebig gestalten. Man hat eigene Erwartungen und Ansprüche, die erfüllt werden sollen. Aber auch mal von seinem typischen Beuteschema abzuweichen - wäre das so schlimm?
    Wer hat noch nie die Erfahrung gemacht, dass sich ein ganz anderer Mensch hinter der Fassade verbirgt als man vermutete?
    Ich weiß, dass es müßig ist, sich immer wieder auf Menschen einzustellen und das Besondere in diesem Menschen sehen zu wollen, wenn man zu oft enttäuscht und eines Besseren belehrt wurde. Sich dann irgendwann abzugrenzen und gewisse Wegweiser zur Orientierungshilfe zu installieren ist wahrscheinlich notwendig.

    Aber manche scheinen es zu übertreiben.
    Dann geht es nur noch darum, eine Checkliste abzuarbeiten. Sobald ein Punkt nicht bedient wird, wird das Komplettpaket in den Wind geschossen und man wartet auf die nächsten überprüfbaren Datingpartner.
    Wo ist da noch Raum für Schmetterlinge? Für Begeisterung? Für Neues?

    Vielleicht findet man nicht so schnell das passende Gegenstück. Aber wenn man sich mehr auf sein Gegenüber einlässt, so kann man sich selbst besser kennen lernen und seine Schubladensammlung erweitern.
    Denn nur weil eine Büroangestellte bieder wirkt, kann sie trotzdem ein Feuer in sich tragen, welches sie allerdings bei Fremden gut zu verhüllen weiß.
    Ein Mann im Schichtdienst kann sich trotz seiner nicht angesehenen Arbeit für die Oper, Philosophie und Neurowissenschaften interessieren, auch wenn man es ihm nicht ansieht.

    Möchtet ihr von eurem Gegenüber vorschnell in eine Schublade gesteckt werden?
    Ich möchte das nicht. Und deswegen bemühe ich mich darum, mich auf mein Gegenüber einzulassen. So treffe ich auf viele unterschiedliche Menschen.
    Bei vielen finden wir keine Gemeinsamkeiten und so geht man wieder getrennte Wege. Aber man hat einander zumindest die Chance gegeben, den anderen besser kennen zu lernen. Es wurde mit offenen Karten gespielt und man begegnete sich respektvoll.
    Manchmal entwickeln sich ganz unvorhergesehen Freundschaften und andere Beziehungen - obwohl das Offensichtliche doch eigentlich dagegen sprach.
    Es gibt eben mehr, als das Auge sehen und der Verstand begreifen kann.
    Lasst den Bauch doch auch mitentscheiden!
    Aber Vorsicht: Wer sich fortlaufend falsch ernährt, füttert sich selbst so, dass der Bauch vielleicht irgendwann gar nicht mehr weiß, wann er was äußern darf...
    Und vielleicht stecken bei dem einen oder anderen ganz andere Faktoren hinter dem Aussortieren? Faktoren, die nur mit einem selbst und gar nichts mit dem Gegenüber zu tun haben. Vielleicht will oder kann man sich ja gar nicht auf einen Menschen einlassen? Wenn das der Fall ist, würde ich es wichtig finden dort genauer hinzuschauen und zu überlegen, wieso man sich selbst ein Bein stellt.
    Und ob das so bleiben soll oder geändert werden kann/soll/muss.

    Wer von uns ist schon perfekt? Wir tragen alle unseren Rucksack mit uns herum. Jeder sehnt sich nach mindestens einem Menschen, der ihn annimmt und wertschätzt genau so wie er ist. Wo er er selbst sein darf und kann und soll. Ohne eine Maske zu tragen und sich verbiegen zu müssen.
    Vielleicht sollten wir einfach mal öfter die ausgetreteten Pfade verlassen und uns auf etwas Neues einlassen.
    Vielleicht erwartet uns eine Überraschung...auf jeden Fall aber neue Erfahrungen.
    Und die können zu Erkenntnissen führen, über mich, über die Welt.
    Mich macht das glücklich, euch auch?

    Vielleicht bin ich hoffnungslos naiv und romantisch.
    Aber solch ein Checklisten-Vorgehen macht mich traurig.
    Wir können uns nicht einerseits darüber beklagen, der Rest der Welt wäre ignorant, oberflächlich, .. und niemand würde erkennen, wie toll wir sind und uns Liebe und Respekt entgegen bringen, während wir andererseits zum Rest der Welt dazuzählen und uns ganz genauso verhalten.
    Ich kenne viele meine Makel und Schwächen. Und ich stehe zu ihnen. Trotzdem finde ich es schade, wenn mich jemand aufgrund dieser ablehnt, ohne auch nur ein Stückchen in die Tiefe gegangen zu sein. Eigentlich weiß er doch gar nichts über mich...und lehnt mich trotzdem ab. Ich komme damit klar. Denn ich mag mich selbst so wie ich bin. Aber schade finde ich es trotzdem.

    Ich treffe natürlich auch auf Menschen, bei denen ich mir meinen Teil denke. Und obwohl ich meine Schubladen auch täglich befülle, so gebe ich mir Mühe, den Menschen als Menschen zu sehen und nicht nur so zu interpretieren und einzuordnen, wie es für mich am leichtesten wäre.
    Das gelingt mir manchmal besser, manchmal nicht so gut. Aber ich versuche es.
    Und das finde ich wichtig.
    Denn dein Gegenüber merkt, ob du ihm wertschätzend entgegentrittst und er tatsächlich eine Chance hat - oder ob der Stempel auf seiner Stirn schon eingebrannt und nicht mehr zu entfernen/abzuändern ist.

    Und damit könnten einige tatsächlich sogar hier im Forum anfangen ;)

    Jetzt bin ich gespannt auf eure Antworten.
    Wünsche euch ein angenehmes Wochenende =)
     
    25.11.2017 #1
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  2. Ariadne_CH
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    Eigentlich schade, dass du nicht häufiger schreibst. Ich mag die Gedanken, die du dir machst und die Art wie du dich ausdrückst. :)
    Meine Antwort wird dir vermutlich zu unromantisch sein. ;) Dieses Vorgehen ist einfach nicht effizient. :D Natürlich kann es sein, dass sich der Mann aus deinem Beispiel für diese Themen interessiert. Aber mit höherer Wahrscheinlichkeit, wird das bei einem Mann so sein, der diese Angaben entweder schon im Profil macht oder bei dem es sich evtl. aus seinem Beruf (ist das möglich?) ableiten lässt, dass er sich mit grösserer Wahrscheinlichkeit dafür interessiert.
    Dann spielt auch der Zeitfaktor noch eine Rolle. Ich habe zum Beispiel nicht unendlich viele Abende, an denen ich weg gehen kann und da ich an diesen Abenden ja auch noch meine Freundschaften und Interessen pflege, überlege ich es mir dann halt auch einfach gut, mit wem ich mich treffe.
    Mir ist bewusst, dass das ein sehr ökonomischer und unromantischer Gedanke ist, aber das ist mein Beweggrund, warum ich wirklich gewisse Profile nicht anschreibe, obwohl sich dahinter bestimmt auch ein netter, interessanter Mann verbergen kann.
    Ich gebe dir aber auch Recht, dass man nicht zu stark voreingenommen sein darf. Ich habe vor kurzem jemanden kennengelernt bei dem ich nach der ersten Nachricht dachte: Hui, soll ich da überhaupt schreiben, wenn er so weit weg wohnt. (Aufgrund meiner Lebenssituation hatte ich wirklich nur im ganz nahen Umkreis geguckt.) Ich habe dann trotzdem zurückgeschrieben und es hat sich herausgestellt, dass er zum einen in meiner Nähe arbeitet und zum anderen ein ganz toller Mann (und Mensch) ist. Und die Entfernung spielt seit dem auch kaum noch eine Rolle. Daher gebe ich dir natürlich auch völlig recht, dass es gut sein kann seine Suchkriterien zu erweitern. ;)
    Vielleicht muss auch einfach jeder für sich das optimale Mass finden, wie viel er vorsortiert und wie offen er in welchem Bereich noch bleibt.
     
    25.11.2017 #2
  3. Synergie
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    Sehe ich nicht so.
    Wenn mich jemand aufgrund meiner Macken, Makel und Schwächen ablehnt, weil die ihn in den Wahnsinn treiben würden, finde ich daran gar nichts traurig.
    Die Herausforderung liegt, imvho, darin jemanden zu finden, dem meine Macken, Makel und Schwächen (MMS) nichts oder wenig ausmachen und dessen MMS für mich ertragbar sind. Aussortieren aufgrund von KO-Kriterien finde ich nur fair. Wenn er sich selbst genug kennt, weiß er schon genug, wenn ihm klar ist, dass er es nicht ertragen kann, dass ich z.B. die allermeisten Dinge selbst machen will und keinen Hilfe will. Da braucht er nicht mehr tiefer buddeln.
    Was soll ich mich mit einem abgeben, den meine MMS die Wände hoch treiben und vice versa?
    Nur aufgrund des Labels MMS auszusortieren, obwohl einem diese MMS gar nichts ausmachen würden, oder man sie sogar liebenswert finden würde - das Umfeld davon aber genervt wäre - finde ich in der Tat auch nicht sonderlich zielführend.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.11.2017
    25.11.2017 #3
  4. mone7
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    Ich habe gerade gestern gemeint, dass das für mich die Crux am online dating ist.
    Weil eben die Realität erst einmal fehlt, sortiert man halt nach den angegebenen Kriterien aus - schließt damit vielleicht potentielle Partner aus und wird ausgeschlossen. Es sind oft vielleicht Kleinigkeiten, die da den Ausschlag geben, die für einen selbst eventuell leicht verzichtbar wären, für den anderen aber der Grund, keinen Kontakt aufzunehmen.
    Manchmal würde ich gerne wissen, was der Grund ist, warum mir gar keine Chance gegeben wird. Aber vielleicht ist es so, wie @Ariadne_CH meint, dass Zeitmangel da ein wichtiges Kriterium ist. Bewusste oder auch unbewusste Vorurteile spielen sicher auch mit.
    Und für mich sehe ich die Gefahr einer Katalogmentalität.
    Ich habe gerade eine Profilberatung gemacht.
    Beim ersten Mal wäre ich nie auf die Idee gekommen, diesen Mann attraktiv zu finden, ihn anzuschreiben. Nachdem er nicht nur von mir viel Kritik bekommen hat, hat er sein Profil völlig umgestaltet und sieh da ::rolleyes: - wäre er nicht so jung und weit weg wäre ich vermutlich schon am Schreiben :D.
    Mir hat das schon zu denken gegeben, wieviel ich vielleicht ausschließe, bloß weil ihnen niemand gesagt hat, dass manche Dinge im Profil vielleicht nicht so gut kommen, oder manche Frauen abschrecken o_O.
    Größtmögliche Offenheit zu bewahren finde ich beim online dating extrem schwierig - je länger ich da bin umso mehr. Manchmal macht mir diese Veränderung an mir Sorgen. :oops:
     
    25.11.2017 #4
  5. Christian86
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    Hey!

    Ohne mir jetzt die Antworten durchgelesen zu haben, toller Beitrag!

    Ich habe meine Bachelor-Thesis über genau diese Thematik geschrieben - ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Das hat etwas mit einer Bedeutungsverschiebung des Liebesbegriffes zu tun, diverse andere Faktoren spielen ebenfalls noch eine tragende Rolle... komplexes Thema.

    Kurz: Die Selektion findet auch im "realen" Leben automatisch statt Du hast nur nicht die komfortable Möglichkeit, einen niedergeschriebenen Profilbogen zu beurteilen - wie wahrscheinlich ist es, dass Du eine Frau ansprichst, die sich offenherzig kleidet, selbstbewusst gibt und auch sonst stark auftritt (entspricht in etwa dem hier zugeschriebenen Attribut "attraktiv")? Ich würde es nicht tun, ist aber auch nicht meine Zielgruppe.

    Weiterhin musst Du durch das Überangebot an möglichen Partnern zwangsläufig selektieren - alles andere würde dafür sorgen, dass deine Partnersuche zwangsläufig stagniert. Genauso wirst Du nicht einen Kontakt anschreiben, eine Woche auf eine Antwort warten und dann erst den nächsten kontaktieren... da wird dann zwangsläufig zur Fließbandmentalität gegriffen.

    Partnersuche im Internet ist eben marktförmig organisiert - nimm es einfach so hin, ohne nach dem "Warum" zu fragen. Im Supermarkt suchst Du dir eben auch das Stück Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch oder was auch immer aus, das dich am meisten anlacht.
     
    25.11.2017 #5
  6. Victor
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    Hallo Schneefrau

    Die meisten Menschen fürchten sich vor negativen Erfahrungen und entscheiden statdessen oft dafür, keine Erfahrungen zu machen. Aber so kommt man nicht weiter und jeder wird früher oder später erkennen, das er oder sie selber für den Status Quo verantwortlich ist und nicht die anderen.

    Es bringt Dir nichts, das Verhalten anderer zu hinterfragen, wenn letztendlich nur Dein eigenes Verhalten zählt. Die frage ist nicht, was die anderen machen, sondern was Dich selber abhält, die Handbremse zu lösen und Gas zu geben. Meist ist der Grund das Fehlen eines klaren Ziels oder Vorgehensweise und dafür braucht es wiederum Erfahrung.

    Kannst Du das, Schneefrau? Dich auf neue, womöglich negative Erfahrungen einzulassen, um an Dein Ziel zu kommen? Denn meistens liegt es einfach nur daran, dass die Menschen lieber Ausreden erfinden, um keine schlechten Erfahrungen machen zu müssen oder aus dem gewohnte Trott herauszukommen.

    Vielleicht bleiben die Menschen einfach so lange alleine, bis er oder sie wirklich wieder bereit für eine Beziehung ist. Und die Beiträge hier im Forum sind einfach nur ein Beispiel dafür, dass sich jeder auf seine Weise damit auseinandersetzt.
     
    25.11.2017 #6
  7. ???

    ???

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    Auf mich trifft diese Katalogmentalität zu. Ich bin wahrscheinlich die Minderheit, die es zugibt?!;)
    Allerdings nur online, da ich im RL nicht an eine Partnerschaft denke, wenn ich Kontakt zu einer Frau habe.
    Im RL, ist die Ausstrahlung, ihr Wesen, entscheidend und nicht die Hobbys oder der Beruf. Wobei der Beruf eher die Frau und meine Sicht auf sie abwertet.
    Alles, was ich mit Behörden, Engstirnigkeit, oder Zicken;), in Verbindung bringe, schreibe ich nicht an.
    Mir ist die Einschränkung bewusst, ich kann allerdings nicht anders. Ich habe einen starken Hang zum Vergleichen, ich mag keine Fehlentscheidungen und "prüfe" daher sehr stark. Das ist meine Mentalität!
    Wenn ich z.B. ein neues Gerät kaufe, dann brauche ich Monate um mich zu entscheiden. Ich habe eine Vorstellung von dem was ich möchte und schaue mich dann um. Dann besorge ich mir alle Testberichte, die es gibt und lese sie.
    Im Endeffekt bin ich danach meist völlig verunsichert. :eek:
    Entweder lasse ich es dann, oder ich kaufe das, was mir am Anfang am sinnvollsten erschien. Hin und wieder schaffe ich es auch, mich auf einen Kompromiss zu einigen.
    Ich mag nur keine Kompromisse, ich lebe nach dem Grundsatz, ganz oder gar nicht.
    Für mich ist eine Partnerschaft verbindlich, daher bin ich auch hier sehr kritisch.
    Veränderungen mag ich nicht sonderlich, daher sollte mein "Fund" auch passen.
    Leider gibt mir diese Onlinesuche, die Möglichkeit extrem viel zu vergleichen, daher ist es für mich unmöglich, hier fündig zu werden.
    Mit gesetzten Filtern und im Umkreis von 50 km, habe ich fast 2T Partnervorschläge, dass ich stark sortiere, ist nur logisch.
    Herauszufinden, bei wem ich ankomme und das Auswerten an sich, ist mir irgendwie sogar wichtiger als das Ankommen.
    Der Weg macht mir Spaß und ich mag ihn noch nicht verlassen, zumindest hier online nicht.
     
    25.11.2017 #7
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  8. Schneefrau
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    Danke für eure Antworten.

    @Ariadne_CH
    Danke, aber ich bleib gern im Hintergrund. Für mich ist so ein Forum zwar interessant im Sinne von neuen Perspektiven erfahren und natürlich auch die Möglichkeit zum Austausch, was spannend sein kann. Aber zwischendrin lese ich auch immer persönliche Anfeindungen weit weg von einer Sach-/Inhaltsebene und eigentlich könnte mir das egal sein. Ich mag es aber nicht, wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, persönliche Differenzen öffentlich ausgetragen werden, etc.
    Solch eine Gesprächskultur ist nicht mein Ding und dementsprechend werd ich sicher mal aktiv sein (so wie jetzt gerade), aber in der Regel still und leise und manchmal mit großen Augen all die Gespräche hier verfolgen, hat auch was :p

    Deine Beweggründe kann ich sehr gut verstehen, geht mir da auch teilweise nicht anders. Ist manchmal auch gar nicht anders umsetzbar, dass man eine Vorauswahl treffen muss.
    Einschränkungen aufgrund einer großen Entfernung beispielsweise würde ich auch grundsätzlich bei mir sehen, aber deine Erfahrung zeigt ja sehr schön, wie anders sich dann alles entwickeln kann.
    Ich freue mich für dich, dass du solch einen tollen Menschen kennengelernt hast, mal schauen, wo es sich hin entwickelt ;)

    Ich hatte hier zu Beginn wirklich sehr, sehr viel Resonanz.
    Mittlerweile hat sich das etwas gelegt (find ich gut) und dann kann ich auch eher selbst mal schauen, wer einen denn anspricht. Da ich Basismitglied bin, habe ich da natürlich nur eingeschräkte Möglichkeiten, aber das habe ich ja selbst zu verantworten ;)
    Mit sehr wenig ausgefüllten Profilen tu ich mich z.B. schwer, aber ich habe mir Folgendes angewöhnt: Ich like Antworten, die mich ansprechen. Vielleicht nicht unbedingt vom Ausdruck (da können auch mal Fehler vorkommen oder eben nur Stichworte statt Sätze), aber wenn ich da auch nur im Entferntesten denke eine gewisse Haltung (die mich anspricht/mir wichtig ist) zu erkennen, wird der Gefällt mir-Button gedrückt.
    Andere würden vielleicht sagen: "Wieso sollte ich etwas liken, wenn sich derjenige offensichtlich keine Mühe gemacht hat? Selbst schuld, an den vergeude ich doch nicht meine Zeit!", aber ich denke mir, dass viele Menschen (keine Ahnung, ob es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt) sich damit schwer tun, sich selbst und das was sie ausmacht und bewegt in ihrem Profil kund zu tun.
    Und das frisst auch eigentlich gar nicht mehr Zeit als das Profil weg zu klicken.
    Wenn sich daraus ein Gespräch entwickelt, bekommt man ein Gefühl dafür, wie der andere so tickt.
    Ich werde ziemlich oft mit "Hey, wie gehts?" oder Ähnlichem angeschrieben. Da ist mein erster Gedanke je nach Tagesform entweder "Wow, wie kreativ, der muss ja ernsthaft suchen..." (schlechter Tag, generell nicht geeignet für die Partnersuche :p) oder ein Schmunzeln und eine Antwort im selben Stil. Da ich Basismitglied bin, ist da momentan auch recht schnell das Ende der Konversation erreicht.
    Ich durfte aber das Premiumpaket eine Zeit lang testen und da machte ich die Erfahrung, dass auch aus solchen Erstnachrichten tolle Kontakte entstehen können. Vielleicht sind solche lockeren Ansprachen auch eher in meiner Alterssparte zu finden, weil da die Partnersuche noch etwas freier angegangen wird, aber letztendlich zeigt es doch nur, dass wir alle unterschiedlich sind.
    Ich bin ein Mensch, der viel nachdenkt und gerne kommuniziert, philosophiert und analysiert. Deswegen freue ich mich über Nachrichten, bei denen ich merke, dass sich der Verfasser Mühe gegeben und Gedanken gemacht hat. Klar kommt das besser bei mir an als ein Einzeiler. Aber wir sind alle unterschiedlich sozialisiert.
    Manche sind vielleicht schüchtern und unsicher; manche vielleicht ernüchtert und desillusioniert, weil nie jemand antwortet; manche vielleicht locker und gehen das ganze zwanglos an. Nicht zu vergessen, die ganzen Regeln, die Mann/Frau zu befolgen hat. Blöd nur, dass jeder den Umgang mit diesen nirgendwo nachlesbaren Regeln anders sieht. Und was die Eine toll findet, lässt der Anderen die Haare zu Berge stehen.
    Das sieht man doch auch in all den Diskussionen hier im Forum, oder nicht?

    Deswegen halte ich es für sinnvoller, sich auch auf Kontakte einzulassen, die erst einmal wenig vielversprechend erscheinen. Man muss sich ja nicht mit jedem treffen - mache ich auch nicht.
    Aber sich wenigstens mal einige Nachrichten zu schicken und zu schauen, ob man auf derselben Wellenlänge surft - ist das zu zeitaufwändig?
    Habt ihr so viele Kontaktvorschläge, dass man da tatsächlich eine so starke Vorauswahl treffen muss?
    Ich bin da einfach neugierig, weil ich nicht finde, dass es so viel Zeit frisst. Die habe ich momentan auch nicht in Massen, aber da mit dem Einen oder Anderen mal ins Gespräch zu kommen ist drin - auch, wenn das Profil erst einmal eher unpassend wirkt..

    @Synergie
    Da stimme ich dir zu. Aber ich meinte da jetzt eher die kleinen Dinge, die auf den ersten Blick nicht zu passen scheinen, aber in einer Beziehung kaum eine Rolle spielen würden. Oder tatsächlich nur so scheinen, aber sich in Wahrheit ganz anders verhalten.
    Wenn ich bei den Profilen bleibe: Würde ein Mann als potentieller Partner herausfallen, wenn er "dass" und "das" verwechseln würde? Oder die Groß- und Kleinschreibung nicht so ganz anwenden können würde? Oder eine Berufsbezeichnung(Bilder/... angegeben hat, die man mit bestimmen negativen Eigenschaften assoziiert.
    Das sind jetzt Beispiele und ich weiß natürlich nicht, ob dies für dich bereits Ausschlusskriterien wären. Aber ich nehme es hier in den Diskussionen oft so wahr, dass solch eine Kleinigkeit, die ziemlich wenig über den Menschen an sich aussagt, als KO-Kriterium behandelt wird.
    Beim Beispiel der Rechtschreibfehler: Der Mann hat zu viele Fehler im Profil --> hat sich keine Mühe gegeben --> verdient nicht meine Aufmerksamkeit.
    Aber das ist für mich zu kurz gedacht, denn für diese Fehler kann es auch so viele Ursachen geben - die gar nichts darüber aussagen, ob sich derjenige bei der Profilgestaltung und Partnersuche generell bemüht oder auch nicht.
    Das ist ein Beispiel, aber da gibt es so viele von...und das weicht meinem Empfinden nach schon sehr stark von den eigentlichen Präferenzen/Grundvoraussetzungen ab. Wirkt oft auf mich, als ob man nach einem Ideal strebt, was kein Mensch verkörpern könnte.
    Aber ja, wie Aridane_CH schrieb, jeder hat sein eigenes Maß und das ist okay.
    Werde nur das Gefühl nicht los, dass hier eigentlich ganz tolle Matchs zusammenfinden könnten, wenn man seinen Blick mal weitet.

    @mone7
    Ich glaube, dass sich dieses Gefühl auch noch einmal verstärkt, je öfter wir gewisse Erfahrungen (z.B. Ghosting, Verabschiedungen, ..) machen. Aber das Gute ist: Wir haben es zum Teil selbst in der Hand.
    Wir können ja etwas daran ändern. Denn wenn wir versuchen offen zu bleiben und uns aus Enttäuschung, Frust und Verletzung nicht eine immer höhere Mauer zu bauen; immer mehr von einem potentiellen Partner zu verlangen und - das spielt, denke ich, auch keine unwesentliche Rolle - uns nicht so sehr auf die Partnerfindung versteifen, sondern versuchen, uns einfach auf das Kennenlernen des neuen Menschen zu fokussieren, dann können wir unsere Zukunft mitgestalten.
    Wir selbst entscheiden ja, wie offen wir sein wollen und können. Und müssen dann auch mit den Konsequenzen klar kommen.
    Natürlich kann ich nicht mein Gegenüber zwingen, mir eine Chance zu geben. Und das kann auch mal wehtun, vor allem, wenn ich dem Anderen sehr offen begegnet bin und mich dementsprechend verletzlich gemacht habe.
    Aber selbst in schmerzhaften Erfahrungen oder Kontakten, die sich im Sande verliefen, kann viel Positives drin stecken. Wir selbst haben es in der Hand, wie wir Erlebnisse bewerten.
    Wieso macht dir die Veränderung Sorgen?
    Vielleicht musst du auch manchmal eine Pause einlegen, dich sammeln, dich auf dich selbst konzentrieren und dann mit neuem Mut in die Suche starten?

    Ich glaub, wenn man lange sucht, stumpft man automatisch zwischendurch mal ab und vergisst eventuell auch, was man eigentlich sucht oder weshalb.
    Dann kann man sicher schnell in diese Katalogsmentalität rutschen. Dass die Männer/Frauen, die man sucht, alles Individuen sind und der Kennenlern- und Findungsprozess aufreibend und kräftezehrend sein kann...ja, das kann ich mir gut vorstellen.
    Deswegen gehe ich es ganz langsam an. Horche nach meinen Bedürfnissen und gucke, dass es mir gut geht. Und zwischendrin lasse ich mich auf das Kennenlernen mit einem Mann ein, aber dass er dann der Richtige sein wird, da lass ich mich überraschen.
     
    25.11.2017 #8
    Inge21 gefällt das.
  9. Schneefrau
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    @Christian86
    Jetzt würde ich ja gern mal die Thesis lesen :p
    Ja, das Kennenlernen in der analogen Welt läuft auch nicht anders ab. Aber das finde ich ja eben so schade. Ich beobachte sehr gerne Menschen und dabei fällt mir täglich auf, dass wir im Grunde alle identisch sind. Von unseren Bedürfnissen und Sehnsüchten her treiben uns dieselben Dinge an. So kompliziert ist die Menschheit dann doch nicht. Wie es dann ausgelebt wird, da scheiden sich die Geister.
    Wieso würdest du solche eine Frau nicht ansprechen? Das, was dich hindert, liegt in dem Fall mehr bei dir als bei der Frau, oder nicht?
    Ich war eine verdammt lange Zeit fest gebunden und bin, was Dating angeht, noch dabei, das Laufen zu lernen. Aber so viel habe ich schon begriffen: Ich selbst möchte und werde mir dabei nicht im Weg stehen. Und wenn ich dafür über meinen Schatten springen und wildfremde Männer auf der Straße ansprechen muss, die mich vielleicht unattraktiv finden oder liiert sind und mir einen Korb geben, dann tu ich das. Denn ich selbst gestalte meine Zukunft und wenn ich mir dabei einen Partner an meiner Seite wünsche, na, dann muss ich dafür auch etwas tun.
    Mehr als auf die Nase fliegen geht nicht. Da hab ich schon Schlimmeres durch- und überlebt.
    Und ich finde übrigens auch - und besonders - Menschen interessant, die nicht wie Roboter im Gleichschritt marschieren, sondern Ecken und Kanten haben. Also bei deinem Obst- und Gemüse-Beispiel: Die Möhren, die von der Industrie aussortiert werden, weil sie nicht den Normen entsprechen :p

    @Victor
    Ich habe meine Handbremse längst gelöst und bin seit fast zehn Monaten im freien Fall. Und ausgesprochen glücklich damit :p
    Mich interessiert aber trotzdem, wie andere ihre Partnersuche gestalten, weil ich ja nicht mich selbst suche, sondern einen Partner und der widerrum eventuell die Ansichten anderer Beitragsersteller hier vertreten könnte.
    Und letztendlich finde ich es auch einfach unglaublich spannend, die unterschiedlichen Perspektiven zu gewissen Themen zu erfahren. Das bereichert mich.

    @???
    Danke für deine Offenheit!
    Klingt alles einleuchtend und liest sich spannend. Bis vor einigen Monaten tickte ich da in einigen Dingen ganz ähnlich wie du. Und jetzt doch vorwiegend ganz anders.
    Aber für dich passt es ja und du bist zufrieden und weißt, was du aus welchem Grund tust.
    Gefällt mir!


    @ alle
    Danke nochmal für eure Beiträge bis hierhin. Während ich schrieb, kam immer wieder neue dazu, zu denen ich dann auch was geschrieben habe.
    Und wieder hat das Forum mir geholfen eine Antwort zu finden auf eine Frage, die ich mir noch gar nicht gestellt hatte :D
    Gerade erkannte ich, dass ich wohl in Zukunft vorwiegend im analogen Leben den Einen finden möchte. Das www ist für vieles gut, aber ich glaub, ich bin nicht (mehr) der Typ fürs Onlinekontakteknüpfen.
    Danke für den Input, es darf natürlich weiter geschrieben werden ;)
     
    25.11.2017 #9
    Ariadne_CH, Tone und Zaphira gefällt das.
  10. Victor
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    Schon mal auf die Idee gekommen, dass man vielleicht mal eine Weile geradeaus fahren könnte, einfach um zu sehen, wohin man auf diese Weise kommt?

    Das mache ich gerade und es fühlt sich irgendwie gut an und auch wenn es mir (noch) keine Partnerin einbrachte, hat es mein Leben unglaublich bereichert.

    Das interessante daran ist, dass meine Erwartungen an eine Partnerin laufend verändern und ich deshalb irgendwie froh bin, dass ich niemand genommen habe.

    Ich glaube, am Ende dieses Weges finde ich die Person automatisch weil meine Erwartungen gegen null tendieren.
     
    25.11.2017 #10
    Tone gefällt das.
  11. maxim
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    Schade Schneefrau, mehr von Deinen Beiträgen würden dem Forum gut tun.

    Wo Licht ist, ist leider immer auch Schatten. Gibt es im RL tatsächlich wenig Gelegenheiten, eine(n) Partner(in) kennen zu lernen, so besteht dort zumindest die Gelegenheit, sich ohne (oder auch mangels) Ablenkung auf diesen Menschen einzulassen. Hingegen gibt es beim online-Dating jede Menge potenzielle Partner(innen), was leider zu der von Dir beschriebenen Denk- und Handlungsweise führt, die von der Optimierung geprägt ist. Es ist allerdings auch legitim, den für sich am besten passenden Menschen finden zu wollen und zwar, weil man Angst vor einem erneuten Scheitern und den damit verbundenen Schmerzen hat. Deshalb kann und darf man auch so vorgehen wie "???".
    Ich selbst habe auch meine Schwierigkeiten, habe ich doch vor wenigen Wochen zwei Frauen kennen gelernt, die ich beide sehr toll finde. Die eine hat mich ganz sicher zunächst durch ihr Aussehen beeindruckt. Allerdings hatten wir einen wirklich schönen Abend und ich habe gemerkt, dass sich da mehr entwickeln könnte. Zu dem Date mit der zweiten Frau bin ich zwar auch noch "offen" hingegangen, aber nur mit der Erwartung, es wäre schon schön, einen netten Abend zu haben. Nachdem ich sie traf, dauerte es vielleicht zehn Minuten und ich hatte das Gefühl, dass ich sie unbedingt wiedersehen muss. Da war gleich eine Verbindung zu spüren. Und jetzt bin ich hin- und hergerissen, denn beide Frauen wollen auch den Kontakt mit mir fortsetzen. Im RL wäre das halt nicht passiert. Hier muss ich jetzt entscheiden, mit welcher ich den Kontakt fortsetze und ich muss hoffen, die richtige Entscheidung zu treffen.
     
    25.11.2017 #11
  12. ???

    ???

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    Solange es noch nicht verbindlich ist und zu viele Gefühle im Spiel sind, ist ein zweigleisiges fahren ok.
    Ich kann mit so etwas nicht umgehen, daher schreibe ich immer nur eine Frau an.
    Vor so einer Situation, die du gerade hast, habe ich etwas Bammel:eek:;)
     
    25.11.2017 #12
    MaryCandice gefällt das.
  13. AlexBerlin
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    Kann ich aus Deiner Sicht verstehen. Dein post erklärt mir aber auch meine Wahrnehmung, dass online-datende Männer in meiner Altersgruppe recht anspruchsvoll sind.
    Wer sehr hohe Ansprüche stellt, sollte dann aber auch Entsprechendes zu bieten haben, denke ich. Da erlebe ich ab und zu eine gewisse Diskrepanz. So richtig weiterführen tut das dann zumindest bei meinen Dates nicht.
     
    25.11.2017 #13
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  14. maxim
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    Ich auch und wie
     
    25.11.2017 #14
    MaryCandice gefällt das.
  15. ???

    ???

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    Die Frauen sind es auch nicht weniger. In meiner Altersklasse suchen die einen Kindsvater, locker ist da etwas anderes!

    Die persönlichen Checklisten unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.
    Sie muss ja gar nicht das enthalten, von dem ich jetzt annehme, was du meinst.
    Körperliche Attraktivität ist sehr wichtig, aber es muss ja nicht alles nach einer Wunschliste sein. Es kommt hier auch darauf an, wie sehr das Gegenüber dem gewünschten Typ entspricht. Da darf es sehr wohl Makel geben!
    Als Beispiel:
    Ich mag (als Ideal): sportlich, schlank, Taille Hüfte müssen eine Frau erkennen lassen; Einen Kopf kleiner sollte sie auch sein

    Durchaus noch attraktiv für mich, obwohl kein Ideal:
    Kleiner, weiblicher etwas molliger Typ und nicht so sportlich

    Wiederum geht das hier gar nicht:
    Annähernd gleich groß, weiblich, sportlich aber mollige Figur

    Es kommt halt nur darauf an, ob du die richtigen Punkte für dein Gegenüber vereinst.
     
    25.11.2017 #15