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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. fafner

    fafner

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    Reflektieren bis der Arzt kommt

    http://buff.ly/1WmY1Bf

    Kann man hier auch oft lesen, das mit dem "nicht gut tun".

    Interessante Sichtweise in dem Artikel. Wenn ich darüber hyperreflektiere, dann kann ich zu dem Schluß kommen, daß ich da eventuell auch schon hier und da etwas zu selbsterkenntnisgeil bin... :-/
     
    16.02.2016 #1
  2. Hach ……. wie spricht mir das aus dem Herzen … …….. da muss man aufpassen, dass man von den hysterischen Selbstanalytikern nicht traumarisiert wird ..…. :)) ……. z.B. den militanten Veganern, oder Biofanatiker, und und und .... Und schwierig wird's, wenn man einfach sich selbst treu bleibt, kann kaum einer mehr verstehen.
     
    16.02.2016 #2
  3. flower_sun_gelöscht

    flower_sun_gelöscht

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    16.02.2016 #3
  4. Vizee

    Vizee

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    Es ist gut, wenn man ab und an sein Verhalten hinterfragt. Kann manchmal sehr aufschlussreich sein. Aber manchmal denke ich auch, daß manche das übertreiben und zu vehement agieren oder vertreten.
     
    16.02.2016 #4
  5. Fackel

    Fackel

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    Die Wahrheit liegt meistens irgendwo in der Mitte. Und Übertreibung und Intoleranz sind schlecht.

    Schon im antiken Griechenland galt "gnothi s(e)auton" als Rat der Weisen/Götter - und es ist für den Einzelnen meiner Meinung nach auch heute kein Fehler, sich von Zeit zu Zeit bewußt "von außen" zu betrachten, um angelernte, anerzogene, gesellschaftlich aufgenommene Verhaltensmuster zu erkennen und ggf. abzuändern. Bei der Gelegenheit schadet sicher auch ein Blick nach Innen nicht: was will ich, was ist meine Berufung? Das Erkennen geht mit externer Hilfe sicher ehrlicher und besser, und vielleicht ist es für verschiedene Lebensbereiche tatsächlich besser, wenn dieser externe Spiegel nicht aus dem naturgemäß befangenen Freundeskreis kommt, sondern z.B. ein Coach ist. Jede erste Begegnung ist übrigens ein prima Coach, wenn man Signale deuten kann, also speziell jedes erste Date!


    Manch einer entwickelt nach einer neuen Selbsterkenntnis dann ein Sendungsbewußtsein - dann wird es für die Umgebung, für das Zusammenleben, schwer.
     
    16.02.2016 #5
  6. Mohnblume

    Mohnblume

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    Genau................es gibt auch bei diesem Thema nicht nur schwarz und weiss, sondern ganz viele Grautöne (ich persönlich hätte es ja gerne bunt:))
     
    16.02.2016 #6
  7. flower_sun_gelöscht

    flower_sun_gelöscht

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    Alles was radikal daherkommt, finde ich befremdlich, muss ich sagen.
     
    16.02.2016 #7
  8. billig

    billig

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    Uiuiui, was geht hier ab?
    Schlimm sollen die sein, die sich über alles aufregen und was ist dann mit jenen, die sich sogar schon darüber aufregen, dass sich andere über zu vieles aufregen?

    "Die Wahrheit liegt immer in der Mitte." Nä, wenn du den Norden suchst, wirst du ihn am Äquator kaum finden.

    "militante Veganer", "Biofanatiker" - schonmal über die Bedeutung dieser Wörter nachgedacht? Irgendeinen Sinn darin erkannt? (Kleine Denkhilfe: militant hat mit Gewalt zu tun, ein Veganer lehnt jede Form der Gewalt ab. Wenn du Probleme mit militanten Veganern hast, wirst du wohl auch öfter von der Dunkelheit geblendet sein.)

    "Alles was radikal daherkommt (...)" - radikal kommt aus dem Lateinischen, radix = Wurzel. Also, wenn einer ein Problem an der Wurzel anpackt, ist dieser der Definition nach bereits radikal.
     
    16.02.2016 #8
  9. flower_sun_gelöscht

    flower_sun_gelöscht

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    Billig, da hast du von der Ethymologie her sehr recht muss ich sagen. Allerdings werden viele Wörter auch genutzt, benutzt, anders gebraucht. D. h., neben der Wortherkunft spielt auch die Soziologie der Wortentwicklung eine Rolle. Daher "bedeutet" radikal heute durchaus etwas anderes. Mit der Wortherkunft ist das Phänomen allein nicht erklärbar, und ich weiss, dass du das auch weisst. Aber wir wissen nicht, ob andere das auch wissen. Also, seis drum! Extremisten können die Welt voranbringen, siehe Kopernikus oder Galilei, aber sie laufen auch Gefahr, schnell weg vom Fenster zu sein.
     
    16.02.2016 #9
  10. Diese permanente Selbstreflexion geht mir auch auf den Geist. Mittlerweile auch das Wort "achtsam". Also, achtsam zu sich selbst sein. Ich finde mittlerweile, dass man viel mehr lernt, wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt. Nicht permanent um sein Ich kreist, sondern einfach ist.
     
    16.02.2016 #10
  11. flower_sun_gelöscht

    flower_sun_gelöscht

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    Achtsamkeitsethik ist ein Begriff von Conradi, Elisabeth; das Konzept wurde Ende der 2000er Jahre publik gemacht. Es ist damit 15 Jahre alt, also nicht mehr so ganz, ganz neu. Ja, ist als Konzeption sehr interessant, muss man aber ned dauernd bemühen! Einfach auch mal so leben, finde ich auch ein cooles Konzept, also ein No-Konzept! Die theorieschwangere Welt wird das niemals zulassen, "einfach zu sein" - das müssen wir schon selbst einfordern.
     
    16.02.2016 #11
  12. Ich finde es immer wieder interessant, welche Artikel du hier verlinkst.

    Auf den ersten Blick fand ich ihn ziemlich reißerisch und einen Quell der Heiterkeit. Der Psychologe, der das Auftreten so vieler Coaches und Berater beklagt (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Und die bösen Selbsthilfebücher ... tzz tzz tzz und dann unten die Empfehlung für sein eigenes bahnbrechendes Werk.

    Habe mir mal die Rezensionen auf amazon angeschaut.

    Scheint mir auch eher so. Ich nehme das im Alltag nicht sehr häufig wahr.
    Naja, ich bin da wohl auch nicht repräsentativ.

    Zitat aus Artikel:
    "wo jeder Tiffeltöffelkram zur traumatischen Erfahrung stilisiert wird"
    Hach, die Menschen sind ja auch einfach zu blöd.
    Zitat aus Buchbeschreibung:
    "Aber auch Maximen wie ( …) "Trauern braucht psychologische Unterstützung" werden entlarvt."

    Wird ja auch mal Zeit. So ein Tiffeltöffelkram, wenn das eigene Kind plötzlich stirbt. Das muss man doch mal praktisch sehen. Was man für ein Geld spart für Lebensmittel und sonstige Unterhaltskosten, oder für Studiengebühren. Weniger Lärm im Haus, weniger Abnutzung von Möbeln. Und man hat wieder ein Zimmer frei. Ist doch töfte! Und gut, wenn man zwei hatte, da bleibt ja immer noch eins über.
    (vermutlich ist mein Pragmatismusbalken auch ganz schön hoch).
     
    17.02.2016 #12
  13. flower_sun_gelöscht

    flower_sun_gelöscht

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    Deine Selbstverliebtheit finde ich interessant!
     
    17.02.2016 #13
    fafner gefällt das.
  14. Thorian

    Thorian

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    „stetig größer werdende Gruppe der Gesellschaft, die sich hyperreflexiv und dauersensibel von allem genervt fühlt“
    Hm, sie reflektieren zu stark und sind zu sensibel auf alles. Wer das wohl ist?
    Sie mögen keinen „Zigarettenqualm“.
    Ok, mag ich auch nicht. Passivrauchen ist ja bekanntlich besonders schädlich.
    Sie mögen auch keinen „Parfümduft“.
    Nagut, das ist ja immer auch Geschmackssache.

    Sind die also doch nicht so schlimm?

    Oha, sie sind gegen „Kindergeschrei“!
    Jetzt kommen sie mir seltsam vor.
    „Klartext“ wollen sie schon gar nicht hören?
    Da ist doch was im Busch!
    „Vogelgezwitscher und Ehepartner“ nervt sie auch?
    Ganz klar, sie sind abzulehnen.

    Daraus leite ich ab. Besser gar nicht erst mit dem Reflektieren und sensibel sein anfangen, da kommt nichts Gutes bei raus!
    Oder zeigt das Zitat nur wieder eine typische Worst Case Argumentation, wie sie mittlerweile so verbreitet ist? Da muss ich dann doch noch mal reflektieren…
     
    17.02.2016 #14
  15. Moneypenny

    Moneypenny

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    dein Kommentar ist geschmacklos.
     
    17.02.2016 #15
    Blanche und Laou gefällt das.