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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. AlexBerlin
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    Das tue ich natürlich auch. Aber wenn ich selbst aktiv werde, gucke ich da hin:
    Ich habe fast nie Matchingpunkte über 110 mit jemandem, daher schaue ich mir alle ab 90 MP mit sympathisch aussehendem verschwurbelten Foto näher an.
    Wenn mir das Profil gefällt, gucke ich tatsächlich erst die Balken an, bevor ich ihn anschreibe. Ich hab so einige NoGos, die dann auch dazu führen, dass ich mich nicht bei demjenigen melde.
    Dazu gehören sehr hohe männliche Anteile, eine negative Gundeinstellung, hoher Durchsetzungswille, geringes Aktivitätsbedürfnis und hohes beeinflussendes Kindheits-Ich.
    Hat sich aus meinen Erfahrungen so ergeben, dass mir das inzwischen wichtig ist.
     
    11.05.2019 #121
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  2. SternVonRio
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    11.05.2019 #122
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  3. Fraunette
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    Puh ... bin jetzt völlig unsicher.
    Was mache ich denn in dem Falle, dass ich im "echten" Leben einen Mann kennenlerne, er gefällt mir, ich gefalle ihm - und es gibt keine Matchingpunkte?????:eek::eek::eek:
    *Ironie off*
     
    11.05.2019 #123
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  4. lisalustig
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    Ist doch klar - ihr meldet Euch beide schnurstracks bei PS an!! :D;)
     
    11.05.2019 #124
  5. Fraunette
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    Und dann? Wenn wir laut Matchingpunkte nicht zusammen passen, schieße ich ihn zum Mond? Nööööö - dann bin ich lieber rebellisch, bleibe unwissend und gehe lieber das große Risiko ein. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #125
  6. Julianna
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    Berücksichtige dabei, dass der Test auch auf Selbsteinschätzung basiert. Und im Selbsteinschätzen sind viele nicht sonderlich gut. Das Ergebnis des Tests muss also nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #126
    Look, SternVonRio und Datinglusche gefällt das.
  7. @Julianna - Das sehe ich nicht ganz so. Man wird zu unterschiedlichsten Dingen befragt, aber eine Selbsteinschätzung sieht der Test de facto nicht vor.
     
    11.05.2019 #127
  8. Julianna
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    doch, z.b. ob man viel Sport treibt usw. solche Begriffe sind "dehnbar" :D
    Auf einmal gilt jemand als "aktiv" oder "unternehmungslustig" ob wohl er/sie 80% der Zeit eher als Couch-Potato fungiert ;)
    Andere dichten sich noch ein paar mehr Hobbies an.... etc. etc...

    Außerdem weiß man nicht, ob die Intentionen auch richtig "übersetzt" werden. Bei der Frage, ob man als Nichtraucher auch einen Raucher akzeptieren würde, wird nicht nach dem Rauchen gefragt, sondern "analysiert" wie tolerant jemand in einer Beziehung ist. Ob Nichtraucher, die gerne einen Nichtraucher kennenlernen wollen würden mit dieser "Analyse" konform gehen, steht auf einem anderen Blatt ;)
     
    11.05.2019 #128
  9. Okay, liebe @Julianna - so betrachtet hast Du natürlich recht, ist aber ja das Dilemma eines jeden Persönlichkeitstests, gleich welcher Art.

    Bitte korrigiere mich, sollte ich falsch liegen, aber Fragen á la "Wie vergleichen Sie sich bezüglich xy zu anderen?" und ähnliche Dinge, die tatsächlich eine reine Schätzung auslösen, beinhaltet der Test m. W. nicht. Oder doch?
     
    11.05.2019 #129
  10. Julianna
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    Ja, so isses :)
    Keine Ahung. Ist ewig her, dass ich den Test mal gemacht habe.
    Ich weiß nur noch, dass ich einen hohen männlichen Anteil hatte. Erst war ich etwas pikiert darüber, habe dann aber herausgefunden, was das inhaltlich bedeutet und gehe mit dem Ergebnis konform. Letztlich war es für mich nur ein Hinweis darauf, dass ich gut zu einem Partner passe, der weibliche Charakter-Attribute hat. Was ich ganz gut finde, da in einer solchen Konstellation die Überwindung von Rollenklischees näher rückt. Ich bin kein Fan von Gendering und unterstütze unisex.
     
    11.05.2019 #130
  11. Entnehme ich diesen beiden Sätzen einen Widerspruch oder verstehe ich es nur nicht ganz?
     
    11.05.2019 #131
  12. Julianna
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    Gendering meint, dass man "Dingen" ein Geschlecht zuordnet (oder Eigenschaften). Es gibt Zahnbürsten für Jungen und Zahnbürsten für Mädchen. Es gibt Deos für Männer und Deos für Frauen..selbst Versicherungen haben unterschiedliche Tarife für Männer/Frauen...
    ...gleichwohl werden Frauen und Männern bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen zugeordnet.
    Ich denke, jeder weiß, was Rollenklischees sind. Muss man nicht erklären.
    Dass ich einen hohen männlichen Anteil habe heißt, dass ich dem Rollenklischee stark entwachsen bin. Daher passt nur ein Mann zu mir, der das nicht nur akzeptieren, sondern auch mit mir aktiv leben kann. Denn das findet sich in Kleinigkeiten im Alltag wieder. Viele Männer sagen und glauben, dass sie die Emanzipation der Frau gut heißen. In der Umsetzung bzw. im Verhalten spiegelt sich dann doch oft etwas anderes wider. Was ich nicht kritisiere, sondern einfach als eine Art Differenz zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein empfinde. Traditionen und Gewohnheiten sind schwer zu überwinden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
    11.05.2019 #132
    Anthara, chava und Deer One gefällt das.
  13. Ha - meine Rede! Wir wären ja fast beieinander, wenn nur das Ding mit dem Entstiegensein von Rollenklischees nicht gewesen wäre. ;)

    Ich mag Gendering und käme im Leben gar nie nicht auf die Idee, ein Unisex- oder Damenparfum zu tragen (wenn ich eins für Männer kreieren dürfte, würde es nach Asphalt, Castrol und verschlissener Kupplung riechen und "Parabolica" heißen, jawoll!), würde Louboutins als feminines Allgemeingut am liebsten im Grundgesetz verankern, damit ich diese omnipräsenten Unisex-Latschen namens "Sneakers" nicht mehr sehen muss und zahle WIRKLICH GERN mehr Autoversicherung, weil mir kaum etwas mehr Freude bereitet als über Landstraßen und Pässe zu jagen, bis der 6-Ender im Heck um Gnade winselt.

    Wenn dann das Umfeld irritiert ist, weil dieser schlimme Rowdy im Windsor und Oxfordern seiner Liebsten gründsätzlich die Türen aufhält, sie sich die verlorene Strähne ob des Streckenrekords mit einem lässigen "Pfff..." aus dem Gesicht bläst und mir beim Betreten des Lokals den Vortritt lässt, weil sie es für eine Tugend hält, eine Lady niemals zuerst unbekanntes Terrain betreten zu lassen, ich ihr dafür den Stuhl zurechtrücke und sie so genüsslich wie ungeniert ihren Lippenstift nachzieht, während sie mir beim Essen von ihrer anstehenden Präsentation über die meeresbiologischen Folgen fernöstlicher Walfangquoten erzählt, ich sie deswegen vor allen auf die Stirn küssen darf und sie mir die Übernahme der Zeche anbietet, obwohl sie weiß, ich nähme das fürderhin nicht an... - dann war das für mich ein sehr erfolgreicher Tag! :D


    Liebe Julianna, mein Text muss Dir fast zwangsläufig wie der erste Teil von "The Exorcist" vorgekommen sein, hoffe aber, Du hättest den Schalk ebenso entdeckt wie die Wahrheit im Kerne. ;) Bin ich deswegen dem Rollenklischee verhaftet und ihm nicht entstiegen wie Du?

    Ich denke nicht, denn auch mir ist bewusst, wie wichtig die Gleichstellung ist und was eine moderne Frau leisten muss, bestehe aber darauf, sich sowohl als Frau als auch als Mann dem jeweiligen Stereotyp hingeben zu dürfen, wenn es ihnen Freude bereitet, womit ich wieder beim Anfang dieses Threads wäre:

    Emanzipation, Hochschulbildung und klassische Rollenbilder dürfen kein Widerspruch in sich werden, und noch viel weniger ein Freibrief, sich fürs andere Geschlecht nicht mehr ins Zeug legen zu müssen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #133
    Lilith888, SternVonRio und Datinglusche gefällt das.
  14. Datinglusche
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    Chapeau, geehrter @Deer One! Genial und treffend formuliert! Weiter so!
    Und genau an den o. g. Scharnierstellen ist in Deutschland die Emanzipation in die verkehrte Richtung gelaufen.
    Ich habe es jetzt mal vorsichtig formuliert, um nicht wieder bei der Moderation als "frauenfeindlich" verpfiffen zu werdeno_O
     
    12.05.2019 #134
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  15. SternVonRio
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    Oh wie wahr! Und endlich seit Langem ein Mann, der weiss, dass eine Frau nie als erste ein Lokal betritt...:rolleyes:
    Ich finde es als (emanzipierte) Frau (mit Hoschulbildung) einfach angenehm, wenn Männer "männlich" sind und - wie wir in Frankreich sagen - galant. Und auch wenn ich beruflich "meinen Mann stehen muss", so möchte ich doch als Frau gerne Frau und feminin bleiben dürfen.
    Letztendlich ist doch alles eine Frage der Balance...
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2019
    12.05.2019 #135