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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. iFuzzz
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    Generelle Korrektur meines unpräzisen Terms "Rasse" – gemeint war natürlich "Art oder Spezies" – SORRY!!!

    Hi Synergie, das mag für dich so sein. Ausgehend davon, dass ich Sex primär der Lust wegen genieße, entstand so zum Glück aber meine Tochter. :pUnd das soll ja öfter vorkommen – sogar ungeplant...:D
    Mir war das nie egal, sondern vorher schon wichtig wie ich als Dad sein werde und warum und wie sie sich dann hoffentlich fühlt und auf andere wirkt.
    Sie wird mitgestalten, daher ist`s mir NICHT "scheißegal" und der Prozess ist einfach schlüssig fertiggedacht und beginnt im "ich", setzt sich im Akt fort und reicht in die kommende Generation...)
    Der Umkehrschluss bzw. das Ergebnis von kümmere mich einen Scheißdreck führt meiner Meinung nach zur Entwürdigung des Akts (weil die Tragweite negiert wird) und es nahelegt, das es fiktiv genauso erstrebenswert wäre, das "Nebenprodukt" dann zu einem Parasiten zu machen/werden zu lassen.

    Das braucht auch nur für mich so sein, in der Theorie und ich stülpe das niemandem über. Wenn aber alle, die miteinander Sex haben, auch die Möglichkeit einer Elternschaft ernsthaft berücksichtigen und sich bewusst verhalten (verhüten oder für den Fall bereit sind), ging es den Kids und damit der Gesellschaft definitiv besser.)
    (Wäre nebenbei interessant, ob du Kids hast und trotzdem diese Aussage triffst)

    Womit wir schon bei einer kleinen Debatte "Is eh alles roger" landen könnten... Verhüten is no imma Frauensache! also, weit hamma`s bracht! Ein Tabu nur zu brechen heißt halt no gar nix!
    lg
     
    31.03.2019 #46
  2. creolo
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    Wenn ich mich recht entsinne vermischen sich Rassen eher seltener, sonst wären es keine ;)
    Selbst Frauen und Männer gehören derselben Rasse an, sollte man oft nicht glauben.:rolleyes:
     
    31.03.2019 #47
  3. iFuzzz
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    Hi Xeshra,
    soll das mehr ein Monopost ohne Feedbackwunsch sein?
    Der kommt nämlich ein wenig lieblos, suggestiv und oberflächlich daher. Is aber natürlich auch ok! Nur geh`ich dann nicht drauf ein...
    lg
     
    31.03.2019 #48
  4. Xeshra
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    Ich denke auch dass der Begriff "Rasse" beim Menschen und sämtlichen Wildtieren/Wildpflanzen nicht angebracht ist und wahrscheinlich nur manipulativen Zwecken dient. Man könnte höchstens von Rasse sprechen wenn man bestimmte Designermenschen mithilfe Gen-Design kreiert, aber nur schon der Gedanke daran finde ich grausig, das sollte man weltweit verbieten.

    Menschen haben höchstens bestimmte genetische Variationen, also Varietät, je nach Ort wo dieser Mensch aufgrund langem Standort hoch angepasst wurde z.B. helle Haut kann mehr Sonne aufnehmen aber hält auch weniger Sonnen-Intensität aus. Je weniger Sonne über Generationen hinweg desto heller wird auch jede Haut und Haar. Afrikaner haben die besten Zähne da sie noch am meisten ursprüngliche und faserige Nahrung essen und viele andere Beispiele.

    Von Rassen und Sorten würde ich jedoch nur sprechen wenn es eine spezifische sehr eng gesteckte Zucht ist, üblicherweise bei vielen Haustieren der Fall. Ein Mischling ist hier einfach eine unspezifische Mischung innerhalb dieser Rassen/Sorten.

    Ein Hybrid ist eine enorm starke Mischung sodass eine Herkunft kaum noch nachweisbar ist, wobei ein Hybrid nur infolgen starker Rassen und Sorten-Durchmischung entsteht; nicht so beim Menschen, da es dort eigentlich nur Variationen sind wie in der Wildnis. Es ist höchstens noch eine wilde Variationen-Hybridisierung aber nicht eine echte dedizierte Sorten/Rassen-Hybridisierung.

    Ein F1 Hybrid ist dabei die extremste Form der Hybridisierung, da die Gene von da an am zerfallen sind d.h. die Samenfestigkeit oder Stabilität kracht zusammen. Oft wird hier noch mit Gentech nachgeholfen, es bringt zwar nicht mehr Ertrag aber es schafft Abhängigkeiten mit der Saatgutindustrie und Chemiekonzernen...

    Mehr möchte ich aber nicht weiterspinnen, nur grob aufzeigen wie die Dinge so liegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.03.2019
    31.03.2019 #49
    *Andrea* gefällt das.
  5. Xeshra
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    Weil es bei Frauen nunmal super einfach funktioniert, beim Mann kann man nicht mal so einfach mit Hormone "alles abschalten". Kommt noch dazu dass selbst ohne Verhütung Frauen nur begrenzte Fruchtbarkeit haben (Alter, Tage u.a.), Männer hingegen sind da sage ich mal so banal und herablassend "potenter". Es ist für mich weit hergeholt hier von einem Tabu zu sprechen, eher von schwer realisierbarer Situation, sofern man kein Kondom verwenden will.

    Am besten aber wäre ich kinderlieb und wäre diesen Folgen daher nicht abgeneigt, so wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat.
    Das ist tatsächlich oft kaum zu glauben.:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.03.2019
    31.03.2019 #50
  6. Pit Brett
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    Wi flaggt nicht binnen,
    wi flaggt nicht buten,
    wi legt in' Bett und
    mokt Rekruten.
     
    31.03.2019 #51
    aberbittemitsahne und IPv6 gefällt das.
  7. iFuzzz
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    Hi Xeshra,
    J, wir haben noch keine gemeinsame Definition eines Tabus getroffen.
    Deine erahne ich, meine umfasst auch alle Zwischentäne und Bereiche, die mittelbar damit zu tun haben, oberflächlich harmlos erscheinen, aber substanziell ihren Auslöser in einer "bequemen" Tabuisierung haben und unser Denken manipulieren - also subtil und damit wesentlich machtvoller sind.

    Das bedeutet hier – du selbst als "Leidtragende*" argumentierst, verblendet gegen dein Geschlecht und spielst der Bequemlichkeit der Männer in die in die "Hände".
    Mann braucht damit weiter nicht Verantwortung übernehmen, sich deklarieren, Konsequenzen ziehen, Gesellschaftsstrukturen umbauen, Mutterschaft/Elternschaft würdigen, Kindheit respektieren.................

    Fakt ist, in westlichen Kulturkreisen werden rund 1,5 Kinder gezeugt.
    Für diese "Ausbeute" braucht kein Mann über seine gesamte Fruchtbarkeitsspanne (sagen wir 50 Jahre) ohne Vasektomie rumv...ln....
    Selbst wenn er unsicher ist, kann er sein ach so wichtiges Erbmaterial in einer Bank lagern.

    Gedankenspiel zur Bereinigung der Gehirnwäsche:
    Jeder Mann weiß, dass eine Frau bei jedem GF, und zwar ausnahmslos immer schwanger wird und die Verhütung ist bei Frauen biologisch unmöglich.
    Wie weitreichend wären die Änderungen in der Haltung und im Verhaltens der Männer?

    Sie/wir haben eine perfekte 100 %-ig sichere und gesunde Lösung ohne Chemie, nur besteht wenig Reflexion, Druck, Verantwortungsgefühl, Bewusstheit UND (!!!) ES IST EIN TABU, WEIL MAN(N) DANN UNMÄNNLICH IST.

    ... weit hergeholt, finde ich das nicht! Du?
    lg
     
    01.04.2019 #52
  8. Xeshra
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    Ich kenne eine Frau die hatte viele Jahre für eine Schwangerschaft Sex haben "müssen", als es dann endlich soweit war da war etwas schiefgelaufen und es musste abgebrochen werden, der Verlust war riesig und die seelische Wunde tief. Nun geht sie bereits gegen die 40 zu und die Chance doch noch ein Kind zu bekommen ist aufgrund noch hinzugekommener Krankheit nur noch sehr tief.

    Oft wird gesagt "Frau hätte ab 30 noch alle Zeit der Welt und sollte wählerisch sein", das sehe ich nicht so. Trotz realer Chance läuft die Zeit stetig ab und jede Zeugung wird mit steigendem Alter in der Chance deutlich reduziert. Ausserdem könnte sie urplötzlich chronisch krank werden z.B. Autoimmunerkrankung (bei Frauen drastisch häufiger als bei Männern), danach könnte Schwangerschaft aufgrund der körperlichen Schwäche unrealistisch werden. Auch da kenne ich eine Frau die das hat und sie möchte keine Schwangerschaft mehr, da zu riskant.

    Also, auch wenn Selektion ja wunderbar ist, es ist dennoch weise besser früh als zu spät wegen Familie zu planen und bei einem möglicherweise lieben Partner besser 2x hinzuschauen ob er nicht doch was sein könnte.

    Irgendwo lebst du in einer Traumwelt mit feministischen Zügen, ist bei Wolke4 auch so, auch hier eine gewissermassen ähnliche Situation (Vater von einer Tochter). Es ist gut nachvollziehbar, denn das Glück eine liebe Frau zu finden und quasi "per Zufall" noch eine Tochter geschenkt zu bekommen, das Glück müssen viele andere Leute erstmal haben. Oft bemerkt man erst wie wunderbar etwas ist wenn man es noch nicht oder nicht mehr hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2019
    01.04.2019 #53
  9. Xeshra
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    Ich lasse mich trotz der komplett unrealistischen Situation mal auf das theoretische Gedankenspiel ein:

    Ja dann kannst du nur noch entweder Mann sterilisieren lassen (Autsch). Ihm eine Spermien-blockierende Spritze direkt in den Samenleiter geben (ein anderes Autsch), oder ein Kondom verwenden.

    Wer aber Kinder gerne haben würde hätte da die goldene Karte gezogen und dürfte dem lieben Gott jeden Tag dankbar für diese "neue Welt" sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2019
    01.04.2019 #54
  10. Xeshra
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    Menschen sind fast immer bequem, es ist logisch dass kaum einer über deutlich schwierigere Optionen (abgesehen von Kondom, womit man sich in Partnerschaft aber ungerne permanent abgeben möchte°) nachdenkt wenn eine einfache Pille ausreicht...

    °Ich weise auch darauf hin dass ein Ejakulat glücklich machende Stoffe enthält und es selbst von Damen häufig unerwünscht ist in Partnerschaft ständig Kondom verwenden zu müssen, es ist nicht diesselbe "Qualität".

    Ich bin allerdings nicht ein Pillenverfechter sondern ich möchte besser Verantwortung und Kinder in mein Leben integrieren, somit ist Verhütung kein primäres Thema für mich.
    Ich bin zwar nicht direkt "Leidtragende", aber indirekt schon weil ich mich in einer Frauenrolle sehen würde und auch vergleichbare Tätigkeiten übernehmen möchte. Anders gesagt würde ich mich der möglichen Konsequenzen in der Pflicht sehen mitzuwirken, auch dominant. Glaube mir, auch wenn ich allgemein faul oder bequem sein könnte, wenn ich mich einmal für etwas entscheide dann ist dieser Wille ungebrochen und ich werde bei aktiver Verantwortung stets das tun was getan werden soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2019
    01.04.2019 #55
  11. Xeshra
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    Das ist gar nichts körperliches sondern hauptsächlich was geistiges "Oh, Hilfe, Kind, was mache ich jetzt, ich werde arm und schwach, jetzt gehts zu Ende mit dem Reichtum".:D :pEs gibt auch europäische Frauen mit 10 Kindern, alles möglich wenn man nur möchte...

    Man soll sich doch nicht geistig unnötig belasten. Klar gibts enorm viel zu tun aber die Kinder geben einem auch viel zurück... es ist ein Geben und Nehmen.
     
    01.04.2019 #56
  12. Anthara
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    Du hast den Artikel nicht verstanden. Es geht eben NICHT ums funktionieren, denn der männliche Part funktionierte ja nicht. Es war den beiden aber EGAL, und genau darum geht es, Intimitäten, die kommen wie sie grad wollen. Und wenn es keinen Geschlechtsverkehr gab, EGAL, dafür gab es vieles andere sinnliche. Darum geht es.
     
    01.04.2019 #57
    chava und fleurdelis* gefällt das.
  13. Datinglusche
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    Und wieso berichtet man über Selbstverständlichkeiten, geehrte @Anthara? Erinnert mich an die Relevanz eines umgefallenen Kaffeesacks in Brasilien!o_O
     
    01.04.2019 #58
  14. IMHO
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    Going around in circles :rolleyes:.
    Ich glaube (und befürchte) dass die im Artikel beschriebene Haltung der beiden Protagonisten bei diversen anderen Paaren (auch jüngeren) eben nicht selbstverständlich ist, gerade aufgrund des von dir beschriebenen, häufig allgegenwärtigen "Leistungsdrucks" und den hinlänglich bekannten Schönheitsidealen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass vor allem bei längerfristigen Beziehungen die Kommunikation (explizit im sexuellen Bereich) ohnehin schwierig ist, wenn diese nicht ohnehin bereits zum Erliegen gekommen ist.

    Meine Intention, das Interesse auf diesen Artikel zu lenken, entsprang dem Wunsch, andere an dem von mir durchweg als positiv empfundenen Beitrag teilhaben zu lassen - habe ich doch den Eindruck, dass selbst hier im Forum häufig genug Enttäuschung und Frust überwiegen.

    Wer die im Artikel beschriebenen Umgangsweisen für selbstverständlich hält (oder diese gar selber erleben darf), kann sich glücklich schätzen - und gerne schulterzuckend zum nächsten Thread (mit den wirklich wichtigen Themen ;)) weiterblättern.

    Anderen hatte ich gehofft, damit eine kleine Freude gemacht zu haben bzw. Mut zu machen (oder Hoffnung zu geben), dass es auch durchaus positive Beispiele für ein erfüllendes und erfülltes Sexualleben im Alter gibt - auch abseits der "Leistungsnorm".
     
    01.04.2019 #59
  15. ... @Anthara ist ein Er.

    War ja auch eine nette Idee, wieso antwortest du @Datinglusche , erst schreibt er, dass ihn der Artikel in eine Erwartungshaltung stellt, dann dreht er sich wie eine Fahne im Wind und meint es wären Selbstverständlichkeiten .... völlig unsinnig, sich hier zu rechtfertigen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.04.2019
    01.04.2019 #60