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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. AlexBerlin

    AlexBerlin

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    Glaub nicht, der „Nachfolger“ ist „Orientalischer Chai“. Er ist ehrlicher, denn der Raji-Tee war aromatisierter Schwarztee, beim Nachfolger müssen tatsächlich die Kräuter alles geben :)...
     
    04.12.2017 #46
  2. OMG

    OMG

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    Cocktail Ed vom Schleck... oh mann einfach tolll!!!! schmeckt wie das Eis... jam jam sabba dabba duuuu
     
    07.12.2017 #47
  3. koerschgen

    koerschgen

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    @AlexBerlin: Besten Dank. Ich bin naechste Woche in Deutschland und schaue mich mal danach um.
     
    07.12.2017 #48
  4. AlexBerlin

    AlexBerlin

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    Ja, gib mal nen Testbericht :).
    Und wenn es Dich mal in einen Teeladen verschlägt: Frag nach Jasmintee-Kügelchen. Das ist grüner und weißer Tee, der mit Jasminblüten zusammen zu kleinen Kugeln gerollt wird. Gute Teeläden haben sowas.
    Für Snobs: Harrods auch, selbst der in Heathrow :). Dieser Tee war bisher der beste, den ich getrunken habe. Ich brauche nur 6 Kügelchen für eine kleine Kanne, daher halten auch 100 Gramm ewig lange..
     
    07.12.2017 #49
  5. Frau M

    Frau M

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    08.12.2017 #50
  6. Ed Single

    Ed Single

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    Ich trinke am liebsten Sekt - halbtrocken. :)
     
    10.12.2017 #51
    Frau M gefällt das.
  7. Xeshra

    Xeshra

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    Weiss ich nicht, es ist von hier: http://www.reichmuth.it/de
    Barriques werden aber nur selten eingesetzt (ganz egal was manche Anbieter behaupten), eher 500l und aufwärts. Bei extrem langer Lagerung würde ich sogar grosse Fässer bevorzugen weil ansonsten das Holz zu wuchtig werden kann.
    Der Bio Standard für sich ist klar grenzwertig sofern der Winzer nur das absolute Minimum oder leicht drüber erfüllt. Das Label ist eigentlich nur ein grober Wegweiser aber für sich alleine nicht viel wert. Man muss immer die jeweilige Philosophie des Winzers angucken ansonsten wird man höchstens mit enormem Glück ein ökologischer Topwein mit höchster Reinheit im Glas haben, da diese Spezies viel seltener als ein Bio-Label ist. Man muss den Betrieb gut kennen. Grössere Betriebe über 25 ha muss man generell mit höherer Skepsis betrachten da sie allgemein noch stärker auf Profit wirtschaften. Welches Land involviert ist spielt kaum eine Rolle da man es im Endeffekt auf den jeweiligen Winzer "runtertracken" muss, überall gibt es Potentiale.
    Schönungsmittel kommen nur bei "geschönten Weinen" zum Einsatz. Viele Weine sind zwar filtriert aber nicht geschönt. Eine kleine Minderheit von Weinen welche abseits vom Mainstream und nicht als Designerwein gekeltert sind die sind sogar ungefiltert und ungeschönt, dort kommt kein einziges Schönungsmittel zum Einsatz, ich trinke fast nur solche Weine. Das ist Wein spezifisch, allerdings ist bei Demeter (und bei echten Naturweinen) das Schönen nicht erlaubt. Der besagte 10-Jahres Dolcetto ist ebenfalls weder filtriert noch geschönt, mit einer extremen Kraft welche nur einer kleinen Minderheit zusagt.
    Kupfersulfat wird als einziger Stoff in fast jedem Winzerbetrieb eingesetzt, allerdings gibt es auch Ausnahmen von Betrieben (Demeter, Naturweinwinzer) welche nur mit Mineralpulver und Präparaten werkeln, das ist aber die Ausnahme. Auch sind die eingesetzten Mengen bei Bio und Demeter oft tiefer, besonders wenn Monitoring betrieben wird wie z.B. bei Delinat, was auch weit über gängige BIO Standards hinausgeht.
    Kann man so nicht per se sagen denn es gibt 3 Hauptkriterien bei der Belastungsbewertung:
    1. Menge eines einzelnen Stoffes, am einfachsten nachzuweisen wobei meistens nur Kurzzeitwirkungen bekannt sind, Langzeitwirkung ist selten erforscht und kann sich deutlich unterscheiden im Effekt.

    2. Mix mit anderen Stoffen (Cocktail). Darüber weiss man kaum Bescheid denn je nach Mix können neue Wirkungen oder Wechselwirkungen auftreten, das genau nachzuweisen ist einfach zu komplex wenn man abertausende Stoffe sowie Enzyme berücksichtigen muss.

    3. Hormonelle oder Neuronale Effekte (Hormone, Botenstoffe, sowie Ähnlichkeiten). Diese Stoffe können selbst in mikroskopischer Menge sehr ungünstig einwirken indem sie Rezeptoren blockieren oder aktivieren, schlimmstenfalls gar schädigen, auch wenn als ungiftig eingestuft.

    In Real ein harter Brocken...
    Ich tue es bestimmt nicht in Gesellschaft, das gehört sich nicht aber für mich alleine empfinde ich es nicht als störend, es lenkt meine Sinne mehr auf den Inhalt als auf das "schöne" Glas.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2017
    14.12.2017 #52
  8. Menno

    Menno

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    Nicht würde ... Du musst. ;)

    Barriquefässer haben 225 Liter. Da der Holzgeschmack bei neuen Fässer extrem ist, werden die Weine nur kurz gelagert und über einen längeren Zeitraum in Fässer zweiter/dritter bis vierten Generation gelagert. Irgendwann kommt Whiskey rein oder werden entsorgt. Die Endlagerung kann auch im Edelstahltank oder Holzfass geschehen.

    "im Holzfass gereift" bedeutet, dass der Wein in einem längeren Zeitraum in größeren Fässer 5000L oder gar größer gelagert wird. Es ist wichtig größere Fässer zu nehmen, da die Holzoberfläche zu Volumen kleiner wird.

    Bedingt durch das Holzfass (stetige Sauerstoffzufuhr) wird der Wein weniger säurebetont. Bekommt aber durch die entstehende Milchsäure eine gewisse Cremigkeit und Geschmack.

    Ich halte davon nix ... Wenn dann noch biodynamisch zum tragen kommt, ich auf o.g. Website folgendes lese: "Die Pflanze als Abbild der energetischen Kräfte des Kosmos ist eng verbunden mit den biorythmischen Aspekten, der Stellung des Mondes zu den zwölf Sternbildern." dann schön für dich ... ich steige hier aus. Jedem das Seine ... Ich habe diesbezüglich kein Problem damit.

    Jede Art von Trübstoffe bewirkt, dass der Stabilisator in die Knie geht. Trübstoffe kannst Du ohne zu filtern nur über Sedimentation abfangen. Damit der Wein dabei nicht umkippt, brauchst Du Sauerstoff (großes Holzfass). Stabilisator ist schweflige Säure.

    Ob jetzt ungefiltert ... Erhaltung aller Trübstoffe oder Entfernung gröberer Trübstoffe bedeutet? Keine Ahnung, wo hier die Grenze ist. Bedingt durch die Trübstoffe und die fehlenden Antioxidanzien ist die Lagerung nicht allzu lange in der Flasche.

    Schönungsmittel machen nix anderes als sich kleine Partikel zu schnappen und zu wachsen, damit ein absinken beschleunigt wird. Gröbere Partikel lassen sich besser (produktschonend) trennen als feinere.

    Wie schon oben geschrieben: Jedem das Seine ... o_O
    ;) Meine Welt ist trüber Wein nicht.
     
    14.12.2017 #53
  9. fafner

    fafner

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    Es zeigt vor allem die Bigotterie der "Bio"-Industrie. Mit dem Kupfer zerstören sie die Böden. Das ist erheblich schädlicher als Glyphosat. Ähnliches gilt für Spinosad, mit dem sie die Bienen vergiften. Alles Scharlatane, Heuchler und Esoteriker.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2017
    14.12.2017 #54
  10. AlexBerlin

    AlexBerlin

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    Glaub ich nicht, die wissen es nur teilweise nicht besser...
     
    14.12.2017 #55
  11. HrMahlzahn

    HrMahlzahn

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    Es soll Weine geben, die enthalten sogar größere Mengen an Dihydrogeniummonoxid.
     
    14.12.2017 #56
  12. AlexBerlin

    AlexBerlin

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    Das sind die ganz leichten...
    Ich hab mich schon mal rangetraut und die zumindest mit Weißwein selbst hergestellt. Noch ein bisschen Dihydrogencarbonat dazugemixt und fertig ist ein leichter bekömmlicher Wein, 100% bio, vegan und alles, was man sich wünschen kann.
    Ich liebe Chemie :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2017
    14.12.2017 #57
  13. HrMahlzahn

    HrMahlzahn

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    Mit Rosinen und Dihydrogeniummonoxid läßt sich eine köstliche Trockenbeerenauslese herstellen.
     
    14.12.2017 #58
  14. AlexBerlin

    AlexBerlin

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    Da würde ich mir aber mehr Mühe machen... Noch ein bisschen Getreidemehl, Malz, Hefe, Dein Dihydrogeniummonoxid, das Ganze flugs ein paar Mal destilliert und Deiner Trockenbeerauslese hinzugefügt.
    Ein köstlicher kleiner Gaumenkitzel in der kalten Jahreszeit :).
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2017
    14.12.2017 #59
  15. Xeshra

    Xeshra

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    Danke euch für die amüsanten Tipps aber ich habe von der Mittel-Technologe-Industrie schon lange die Nase voll, selbst das Wasser wird "technisiert" und mit einem Kürzel versehen welche nur die Makrobegleitstoffe berücksichtigt. Chemisch vollkommen reines Wasser ist agressiv und instabil und hat mit lebendigem Wasser nichts gemeinsam. Demzufolge fasse ich weder Softdrinks noch Panschweine an.
    Im Wein hat es viele Säurearten, auch wenn Weinsäure und Apfelsäure dominant sind, im vergärten Stadium (malolaktische Gärung) wird Milchsäure aufgebaut, aber es hat noch mehr Säurearten je nach Wein. Jede Säure wird anders wahrgenommen, wobei Milchsäure besonders mild
    Schwefel als Sulfit ist Stabilisator und in grösseren Mengen auch Konservierungsstoff. Sedimentation ist die beste Art um Trübstoffe natürlich rauszufiltern, aber es braucht Zeit und Zeit ist Geld, das machen deswegen nur wenige.

    Kleine Fässer haben mehr Fläche im Verhältnis zum Inhalt und daher lässt es den Wein intensiver mit Holz und Luft vernetzen. Sauerstoff ist ein Bestandteil von Luft u.a. Elemente, kann man nur chemisch herstellen. Wenn ein Wein jedoch sehr lange lagert möchte man die Alterung stabilisieren, hier sind grosse Fässer stabiler für die Reifung und geben weniger Holzaromatik ab.

    Damit ein Wein nicht kippt braucht es vorwiegend Phenole, Säure und je nachdem hilft schweflige Säure als Zusatz. Wird der zugesetzte Schwefel jedoch gebunden durch die Phenole dann wird er unwirksam, allerdings wird nicht alles gebunden aber je mehr gebunden wird desto mehr Gesamt-Schwefel wird benötigt damit es wirksam ist. Nur freie schweflige Säure ist schützend für den Wein. Sofern ein Wein aber genug Phenole und Säure hat wird er oft eigenstabil und braucht kein Schwefelsulfit. Wird der Wein filtriert dann verliert er viele Phenole, das macht ihn zwar einfacher um es per Schwefelsulfit zu stabilisieren jedoch wird er jetzt ohne Sulfit sehr instabil werden, es hat eine klare Kausalität. Eine zweite Gärung in der Flasche wie beim Schampus kann den Wein jedoch trotz Filtration wieder stabilisieren da die Hefe die Störenfriede aus der Flasche "kickt" durch Verdrängung und Nährstoffentzug.

     
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2017
    14.12.2017 #60