Information ausblenden
Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Düsentrieb
    Beiträge:
    18
    Likes:
    32

    ... und wieder ein Profil zum Begutachten: Wer hat Lust?

    Hallo, liebes Forum!

    Ich probiere das jetzt auch mal aus: Das Profil steht soweit und mir gefällt's. Aber der Wurm muss ja dem Fisch schmecken und nicht dem Angler, daher die Frage speziell an die Damen: Kann man das so lassen?
     
    08.07.2019 #1
    Synthetik gefällt das.
  2. lisalustig
    Beiträge:
    7.996
    Likes:
    7.619
    Jo - aus meiner Sicht!
    Und das schreib ich wirklich exorbitant selten....

    Ein Profil, bei dem ich mehrfach lächeln konnte. Das hat mir gefallen.
    Man erfährt ne Menge über Dich und was Dich ausmacht. Find ich prima.

    Viel Glück!
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.07.2019
    08.07.2019 #2
    Düsentrieb und Ekirlu gefällt das.
  3. Flidais
    Beiträge:
    176
    Likes:
    252
    Da dürfen sich die 10 Jahre jüngern Herren gern mal ein Scheibchen abschneiden! Sehr gut - kann man definitiv so lassen :)

    Alles Gute für dich.
     
    08.07.2019 #3
    Düsentrieb gefällt das.
  4. Grundsätzlich ein stimmiges, interessantes Profil! Ganz vollständig ist es allerdings nicht: Ca. 70% der Frauen in Deinem Alter sind bereits Mutter - passen Kinder in Dein Leben oder willst Du alle diese Frauen kategorisch ausschließen? Könnte streitentscheidend sein...
     
    08.07.2019 #4
    Düsentrieb gefällt das.
  5. lisalustig
    Beiträge:
    7.996
    Likes:
    7.619
    Im Steckbrief steht, dass er keine Kinder möchte. Und auch, dass er keine hat. Insofern wäre für mich die Frage beantwortet, zumal in seinem Alter. Zumindest würd ich davon ausgehen, dass vorhandene Kinder der Frau nicht mehr in deren Haushalt leben, also erwachsen und selbständig sind. Sofern es anders ist, klar, das wäre dann kommunikationswürdig.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.07.2019
    08.07.2019 #5
    Düsentrieb gefällt das.
  6. Wir hatten das Thema hier im Forum schon mal und da stellte sich heraus, dass es keineswegs für jeden klar ist. Es ist ja das Eine, keine eigenen Kinder zeugen zu wollen, das Andere, auch bereits vorhandene Kinder als Ausschlussgrund zu sehen. Und im Haushalt einer 47jährigen Frau kann ganz sicher noch ein minderjähriges Kind leben - und vermutlich sucht der TE eher eine jüngere Frau als eine älteren, wenn man mal vom Standardfall ausgeht. Mit 35 ein Kind zu bekommen ist heutzutage jedenfalls einigermaßen normal, das kann man doch leicht hoch rechnen.
     
    08.07.2019 #6
    Düsentrieb gefällt das.
  7. lisalustig
    Beiträge:
    7.996
    Likes:
    7.619
    Wenn ich Kinder hätte, die in meinem Haushalt lebten, würde ich mich nicht für einen Mann interessieren, der ledig ist, keine Kinder hat und angibt, auch keine zu wollen. Da stünde für mich außer Frage, dass eine solche Frau nicht wirklich gesucht wird, weil er anderweitig nichts kommuniziert hat. Gleichwohl kann ich mich natürlich irren und er hat es nur vergessen.... Insofern ist Dein Hinweis diesbezüglich schon angebracht.

    Mal sehen, ob der TE unser Rätsel auflösen mag.....

    Bei vielen anderen Profilen war es ja so, dass die Herren oft sehr viel jünger waren, meist eigene Kinder wollten oder zumindest selbst Vater waren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.07.2019
    08.07.2019 #7
    Düsentrieb gefällt das.
  8. mone7
    Beiträge:
    5.599
    Likes:
    8.960
    Mich würde das nicht abhalten, ihn anzuschreiben, weil wenn es ihn auch stören würde, wenn ich Kinder habe, kann er mir das dann ja noch immer kommunizieren, bzw. mich verabschieden.
    Dafür würde ich mich eher nicht melden, wenn er angibt Kinder zu wollen, weil das für mich heißt, er sucht eine jüngere Frau, mit der er noch eigene Kinder haben kann.
     
    09.07.2019 #8
    Düsentrieb gefällt das.
  9. Düsentrieb
    Beiträge:
    18
    Likes:
    32
    Zunächst einmal: Vielen Dank für Eure Mühen und Euer Feedback!
    Dass das Profil (jedenfalls ist das die Zwischenbilanz nach den ersten 24 Stunden) mehrheitlich gut aufgenommen wird, freut mich natürlich besonders, aber auch bezüglich der Kinder-Kontroverse kann man hier klärend einwirken:
    Ich habe zwischenzeitlich den No-Kids-Passus entfernt.

    P.S.
    Wer wissen mag, warum: Hier kommt ein kleiner Exkurs - ich hole mal ein bisschen aus!
    Es ist so: Vor langer Zeit ist mir eine Dame begegnet, die mich völlig aus den Socken gehauen hat (und ich sie auch). Wäre sie nicht bereits damals verheiratet gewesen, so wären (nach menschlichem Ermessen) sie und ich es jetzt.
    Wir kennen uns jetzt schon jahrelang, und haben auch jetzt, lange nach der Verliebtheitsphase, den Draht zueinander nicht verloren: Kein Tag, an dem wir nicht wenigstens ein paar Zeilen per Whatsapp texten oder per FB in Kontakt sind.

    Diese fabelhafte Person hat Zwillinge, und ich habe sie und ihre "Krabben" (wie sie sie nennt) mehrfach live erlebt. Ich fand überraschenderweise völlig cool, was ich da sah: Nicht stressig, laut und nervig wie manche Familien, die man manchmal draußen auf der Straße erlebt, sondern... eingespielt. Locker. Fast wie meine eigene Kindheit, nur eben aus anderer Perspektive.
    Natürlich - initial gehörten quirlige Hoffnungsträger tatsächlich nicht zu meiner Lebensplanung, aber auf der anderen Seite: Warum eigentlich nicht?
    Immerhin: Wenn mich jemand gefragt hätte, ob ich mich (angenommen, die Dame sei Single gewesen) auf eine Beziehung mit ihr eingelassen hätte, so wäre die Antwort ohne jedes Zögern ein dreifach donnerndes "Ja" gewesen, und zwar weder trotz der Krabben noch wegen ihnen: Sie sind Teil des Gesamtpakets und ich würde sie nach einiger Zeit mit Sicherheit genauso liebhaben, als wären es meine Eigenen.

    Und ja: Ich habe mit kiddiehaltigen Haushalten keinerlei Erfahrung.
    Ich bin aber auf der anderen Seite nicht doof.
    Mit einer Partnerin, die mich liebt wie ich sie, habe ich jede nur erdenkliche Motivation, um von ihr zu lernen, was zu tun ist, damit das Ganze gelingt.
    Die Pointe hier ist:
    Wenn das bei Mrs. Whatsapp so gewesen wäre - warum sollte es dann bei jener hypothetischen Dame da draußen, die es erst noch zu finden gilt, anders sein?

    Schalten Sie also auch nächstes Mal wieder ein - dann mit der Frage: "Newcomer im Kiddiehaushalt - wie wird's gemacht?" ;)
     
    09.07.2019 #9
    lebenslust7 gefällt das.
  10. Fraunette
    Beiträge:
    6.811
    Likes:
    10.804
    Danke @Düsentrieb ... es gibt sie! Die Männer, die was zu sagen haben und das dann auch können. Das gibt mir Hoffnung. ;) Schade dass du so weit weg wohnst. :DIch wünsche dir viel Glück und Erfolg (wirst du bestimmt haben!)
     
    09.07.2019 #10
    himbeermond, Düsentrieb und lebenslust7 gefällt das.
  11. @Düsentrieb
    Gestatte mir, mich kurz zu fassen:

    1. Den No-Kids-Passus einfach zu entfernen, sorgt keineswegs für Eindeutigkeit, denn dann könntest Du auch einer aus der Heerschar der Männer sein, der jahrelang nicht an Kinder dachte und nun plötzlich eine deutlich jüngere Frau braucht, um seine späten Wünsche doch noch zu verwirklichen. Deine Klarstellungen hier erreichen ja keineswegs alle relevanten Leserinnen Deines Profils...

    2. Schöne Geschichte über Mrs. WhatsAppp und ihre Krabben. Aber die ketzerische Frage sei gestattet: Suchst Du wirklich jemand anders als sie? Falls nicht, wird's echt schwierig, denn sie ist offenbar unerreichbar und jede andere müsste sich einem äußerst unfairen Vergleich stellen: Dem nämlich mit jemand, die nie über Momentaufnahmen hinaus sichtbar war bzw. alle Anforderungen des Alltags nur hypothetisch erfüllen musste - in Deinem Kopf. Dort selbstredend mit Bravour... Gegen Illusionen kommt keine Realität an.

    3. Klar kannst Du Dich da einfuchsen in alles, was das Leben mit Kindern so mit sich bringt. Was Du nicht kannst, bringen die Dir dann schon bei. Aber es sollte klar sein, dass das eine völlig andere Welt ist. Das Stadium "Sie liebt mich wie ich sie" erreichst Du kaum ohne Kennenlernphase und im Onlinedating sind's derer oft mehr als nur eine. Von daher: Warum nicht jetzt schon zu dem Lebensthema "Kinder oder nicht" eine klarere Haltung finden als "Warum nicht?"

    Hups. Nun hab' ich ziemlich ausufernd geantwortet. Scheint abzufärben...;)

    Im Übrigen: Just my two cents.
    Viel Glück wünsche ich Dir in jedem Fall!
     
    10.07.2019 #11
    mone7, viiva und Düsentrieb gefällt das.
  12. Düsentrieb
    Beiträge:
    18
    Likes:
    32
    @Fraunette Uii, na dafür aber ein fettes „Danke für die Blumen“!
    Es ist zwar in meinem Job Grundvoraussetzung, ausdrücken zu können, was man sagen möchte (und was einen ja in der Regel selber total fasziniert), aber bei solchen Herzenangelegenheiten ist unsereins ja nun mal völliger Laie.

    Jetzt, mit 47, kann ich Deine Zuversicht freilich nicht mehr 100% teilen – das Fehlen von Ehe- und Familienerfahrungen wird bei den suchenden Damen (das wurde ja schon von @aberbittemitsahne angesprochen) oftmals als ernstzunehmendes Warnsignal wahrgenommen.

    Womöglich wäre es ja klug, im Profil eine diesbezügliche Entwarnung zu platzieren, ohne zu sehr in die Details zu gehen (wer die haben will, liest den Anhang unten).

    Es ist ja schließlich nicht so, dass ich keine Beziehungen gehabt hätte (die längste währte sechs Jahre, zwei weitere lagen knapp darunter) – sie führten nur nie zu einem Wechsel der Steuerklasse und/oder des Familienstandes. „Beziehungsunfähig“ wäre deshalb kein Label, das ich mir anheften würde – im Gegenteil: Aus Gründen, die ich im Anhang näher beleuchte, haben meine bisherigen Partnerinnen und ich immer sehr zügig herausbekommen, wo die Tretminen liegen und wie man sie umgeht (die Tatsache, dass ich Single bin, ist, wie ich im Anhang darlege, hierfür kein Gegenargument).

    Die Frage ist also: Wie löst man im Profiltext das Problem, dass etwaige Herzdamen angesichts der bei mir fehlenden Krabben- (der Begriff beginnt mir wirklich zu gefallen) und Ehebiografie Fluchtreflexe entwickeln, weil sie irrtümlich glauben, dass sie hier nen völligen Beziehungsnewbie mit terminaler Bindungsangst vor sich haben?
    Oder ist das als Optimierungsmaßnahme übertrieben?

    @aberbittemitsahne Deine vortrefflichen Ideen habe ich nicht übersehen - ich gehe im nächsten Posting darauf ein, es ist bereits in Arbeit!





    Anhang

    Disclaimer: Mir ist absolut bewusst, dass nichts vom folgenden Text in eine Kontaktanzeige oder in den Gesprächsstoff für ein Date gehört, sofern man nicht beabsichtigt, bei der Dame einen handfesten Hirnschlag auszulösen.
    Ich lege die Umstände nur offen, weil sie meiner Ansicht nach dabei helfen können, meinen gegewärtigen Familienstand (ledig, keine Kiddies) zu erklären – oder, wie man womöglich auch sagen muss, zu entschuldigen.

    In meinem Falle ist es so, dass, als ich mit Ende 20 mitten in der Diss steckte, mein Vater Pflegefall wurde (Alzheimer) und mir der Kopf überall stand, nur nicht nach Partnersuche. Als Dad vier Jahre später gestorben war, stellte ich fest, dass meine Kollegen derweil Teile meiner Ergebnisse ohne meine Zustimmung, aber unter meinem Namen veröffentlicht hatten. Damit konnte das Ganze nicht mehr in die Diss einfließen. Ich stampfte also eine völlig neue mathematische Methode für mein Problem aus dem Boden, die die bereits publizierte ersetzte.

    Hat geklappt, aber im Ergebnis habe ich insgesamt ein knappes Jahrzehnt unter Hochdruck (und mit angelegten Scheuklappen) gelebt.

    Als ich den Kopf wieder einigermaßen frei hatte, kam es zu Beziehungen, die (und das ist, ich betone das ausdrücklich, keiner der Kontrahentinnen vorzuwerfen!) meist eher etwas wie „informelle Vernunftehen“ waren: Bündnisse von zwei Menschen, die „nur“ gut klarkamen, zwischen denen es aber niemals – auch nicht zu Beginn! - so etwas wie Knistern, Leidenschaft oder dergleichen gab, das aufkeimende Konflikte hätte überdecken können. Deshalb wurden wir schneller als die Meisten zu eingespielten "Teams" aus zwei routinierten Problemlösern.
    Das hielt so lange, bis einer der beiden jemandem begegnete, der Anlass zu diesem oben erwähnten (gegenseitigen!) „amourösen Anfangsverdacht“ bot.
    Wundert irgendwen, dass Mrs. Whatsapp so ein Fall war?


    Nachdem ich mit ihr – und vor ihr noch mit einer anderen, ebenfalls bereits vergebenen Dame – quasi per Zufall erlebt hatte, wie es sich anfühlt, „erwidert verliebt“ zu sein (der Begriff "wachgeküsst werden" kommt in den Sinn und passt exakt! ;) ), stellte ich fest, dass ich genau das als Startpunkt meiner nächsten Beziehung auch wollte:
    Einen emotionalen Kern jenseits von „ist ganz ok so“.

    Wissend, dass das Feuer definitiv nicht immer so heiß brennen wird wie zu Beginn, aber dass es etwas ist, zu dem (wie ich an nachahmenswerten Beispielen aus dem Bekanntenkreis lernte) meine Künftige und ich immer wieder zurückkehren können, falls wir das beide wollen und uns clever anstellen.

    Und wissend, dass dieses Feuer offenbar etwas ist, das man zwar bewahren und wiederbeleben, aber nicht aus dem Nichts erschaffen kann.
     
    10.07.2019 #12
  13. Fraunette
    Beiträge:
    6.811
    Likes:
    10.804
    @Düsentrieb, ist das so, dass die Damen die "fehlende Familien- und Eheerfahrungen" als Warnsignal empfinden? Komisch! Ja, ich habe zwar eine seeeehr lange Beziehung geführt, glaube aber nicht, dass ein Mensch, der keine Kinder hat oder nie verheiratet war, deshalb "schlechter" oder "besser" für eine Partnerschaft geeignet wäre. (Der Satz hört sich gruselig an!o_O)
    Ich kenne einige ehemalige Dauersingle, die ähnliche Erfahrungen wie du gemacht haben, mittlerweile aber glücklich "verpaart" sind - über Jahre. Das Leben spielt einem manchmal einfach in die Karten. Es gibt so viele verschiedene Lebensmodelle - es kommt auf den Menschen an und was er daraus macht, wie er sich verhält usw.
    Garantien bekommt man nie - wenn ich etwas gelernt habe, dann das! Das Leben wäre mit Garantien wohl auch recht langweilig. ;)
     
    10.07.2019 #13
  14. viiva
    Beiträge:
    396
    Likes:
    261
    Ich finde es gut, dass du hier nochmals Hintergrundinfos aus deiner vita gegeben hast- aber nach dem Lesen dieser (u im Zusammenhang mit der verheirateten ' Freundin', die viele hier an unerfüllte Liebe erinnerte) - sehe ich schon auch weiterhin Stolpersteine.
    -Dein Profil kommt extrem akademisch daher (Akademiker sucht Graduierte drångt sich mir auf)
    - du flutest fast mit Informationen;
    ich bin Akademikerin mit 2 Berufsabschlüssen, aber ich fühle mich hier...na ja...ganz schön männlich vollgetextet;
    um ein Drittel gekürzt wåre das Profil sicher immer noch gut
    -das passt an einer Uni oder für eine Kopfmenschin
    - Gefühle ( ausser zur Musik- ) leuchten keine durch,
    - in deinem kursiven Text erklårst du ganz gut, dass du 10 Jahre beruflich sehr gebunden warst
    - jetzt 'plötzlich ' der Wunsch nach ( perfekter ? ) Partnerschaft
    - da schwebt dann die Dame mit den zwei Kindern
    - für mich wirkt das wie 1 ungeklärte Geschichte..
    als Kleinigkeit finde ich den NewEnglandhinweis (2x) auch sehr einengend - meinst du damit USa: nein, NH: ja ?
    -wirkt halt auf mich einengend u verkopft
    ich arbeite als Englischlehrerin u habe vielleicht 2 Lieblingsorte, fände es mit 1 neuen Partner toll, gerade andere Ecken in US, Karibik oder GB zu erkunden ( u später zu'meinen' Orten gemeinsam oder allein mal zurückzukehren )
    So oder so åhnlich versuche ich, meine Profilangaben etwas 'geöffnet' für den anderen zu lassen
    Das sind so die Sachen, die mir nach Lektüre ins Auge fielen, nimm dir davon an, was passt .

    Viel Glück bei der weiteren Suche;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.07.2019
    10.07.2019 #14
  15. Düsentrieb
    Beiträge:
    18
    Likes:
    32
    Technisches Problem: Leider unterscheidet PS im Profil nicht zwischen „ich möchte keine Kinder“ und „ich möchte keine WEITEREN Kinder“ – der Unterschied wird nur bei den Sucheinstellungen gemacht („ja“ vs. „egal“), und die sind m.E. für das Publikum nicht sichtbar.

    Auch das Heraufsetzen des avisierten Mindestalters auf Ü40 dürfte das Problem nicht lösen – medizinisch ist das ja heutzutage auch noch beherrschbar.

    Maximal könnte man hier im Rahmen einer weiteren beantworteten Frage Klarheit schaffen, obwohl „Kein potentieller Last-Minute-Dad, aber Krabben welcome!“ garantiert die eine oder andere Dame in die Flucht schlagen wird, weil sie glaubt, hier nen Pädo am Start zu haben (was nicht der Fall ist). Aber lass uns das mal im Hinterkopf behalten – das wird mich nämlich bei Punkt 3 nochmal interessieren!

    Diese Frage ist, @viiva schnitt sie ja zuletzt an, klar zu beantworten: Ich kann sie – zum Glück – aus vollem Herzen bejahen. Wir, Mrs. Whatsapp und ich, wissen (und fühlen!), wo wir hingehören: Sie zu ihrem Mann, ich selbst zu meiner Ms. X – jedenfalls, sofern sie mich findet oder ich sie. Ich muss eben "nur noch" rauskriegen, auf welcher Geheimmission die gerade herumspringt…
    Nichts leichter als das.;)

    Ich muss zwar gestehen, dass das, sagen wir... vor zwei Jahren ganz und gar nicht so klar war, aber ich bin wirklich heilfroh, dass ich in dem Punkt mittlerweile eindeutig gesettlet bin.

    Würde man mich nämlich heute fragen, ob ich mich auf sie einlassen würde, so wäre die Antwort ebenso eindeutig wie damals, aber diesmal würde sie „nein“ lauten – und da sind sich mein Kopf und mein Bauch tatsächlich überraschend einig (wer wissen will, warum ich mir dessen so felsenfest sicher bin, der schaut – die Älteren hier kennen das schon – in den Anhang). Du kannst Dir vorstellen, was für ein Riesenfindling mir vom Herzen fiel, als ich das erstmalig beim in-mich-selber-Reinhorchen feststellte...
    Es fühlt sich an, als sei mir ne zusätzliche Adoptivschwester in den Schoß gefallen.

    Deshalb würde ich an Stelle von Ms. X, falls es sie gibt und falls sie sie ihren Hut in den Ring wirft, sehr... also wirklich sehr entspannt sein, denn sie tritt ganz klar nicht gegen eine unerreichbare Lichtgestalt an.
    Sie tritt tatsächlich gegen überhaupt niemanden an.
    Sie kann sich auf ihrem (unserem?) Parcours nach Herzenslust austoben, denn auf diesem speziellen Parkett sind nur zwei Spieler: Sie und ich.
    Auf der Tribüne freilich gibt es eine Zuschauerin, die es - mit Fanartikel auf dem Kopf und Sektkelch vor sich – kaum auf dem Sitz hält.
    Eine, die uns anfeuern wird, bis sie klingt wie Joe Cocker und dann wegen Heiserkeit auf WhatsApp umsteigt.
    Die uns von ganzem Herzen die Daumen drücken wird, damit Ms. X und ich es ja nicht vergeigen.
    Denn sie war (fun fact für zwischendurch) die Erste, die verdonnert wurde, das Profil, welches hier verhandelt wird, zu prüfen...

    Und *wusch* sind wir wieder bei Deiner ersten Frage.
    Es ist so: Anfangs (vor, sagen wir, 20 Jahren) waren Kiddies ein Thema, mit dem ich in meinem privaten Umfeld kaum in Kontakt kam. Nicht, dass ich sie explizit nicht mochte – ich hatte nur nicht so wahnsinnig viel mit ihnen zu tun und keinen Impuls, das zu ändern. Irgendwann zwischen damals und heute (Details sind egal) kam ich – buchstäblich wie die Jungfrau zum Kinde – in die Situation, ein paar Jahre als Lehrer zu arbeiten, und das hat meinen Blick auf die Neumenschen radikal geändert. Vom regulären Unterricht einmal ganz abgesehen: Mit dem, was die Kerlchen – auf AG-Basis – so auf die Beine stellten, waren sie sehr (also wirklich sehr) erfolgreich, auch auf internationaler Bühne. Ich platzte vor Stolz: Nicht nur, weil sie so atemberaubend clever waren, sondern auch, weil sie im Team ein Sozialverhalten zeigten, das jedem Gruppenleiter sofort die Rührungstränen in die Augen getrieben hätte und von dem sich manch ein „erwachsenes“ Team mehrere dicke Scheiben abschneiden sollte.

    Lesson learnt: Kiddies sind toll – oder jedenfalls haben sie das Potenzial, es zu sein.

    Mit dem Kopf ist das natürlich ne Binsenweisheit (die tollen Erwachsenen um mich rum waren ja auch mal Kinder), aber es war etwas ganz Anderes, mit eigenen Augen zu sehen, wie sie aufblühen und zur Hochform auflaufen, wenn man sie richtig behandelt – denn ohne ein tolles Elternhaus hätten die kleinen Hochleistungskrabben es gar nicht bis in „meine“ AG schaffen können.

    Ist das repräsentativ? Keine Ahnung. Mir kommt natürlich auf der anderen Seite eine meiner Bekannten in den Sinn, die mich, noch Jahre vor meiner eben skizzierten „Schul-Zeit“ mit tränenerstickter Stimme anrief, ob ich (wohlgemerkt: Ich - der Typ ohne Kinder!) nicht einen Rat hätte: Sie wisse mit ihrem im Hintergrund lautstark amoklaufenden Achtjährigen akut weder ein noch aus. Wahrscheinlich sind beide Situationen Extremfälle und die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen.

    Lesson learnt: Ich muss keine eigenen Ableger haben (wäre auch unfair, weil ich denen auch meine Allergien vererben würde), aber es ist ne feine Sache, sich nach Kräften um jene Exemplare zu kümmern, die schon da sind. Gilt für die Mittelstufenkids von damals ebenso wie für etwaige direkte Nachfahren meiner zukünftigen Traumfrau.

    Aber das heißt natürlich nicht, dass ich Letzterer die Tür vor der Nase zuschlüge, wenn sie eben nun mal keine Kinder hat. Die sind zwar toll, aber sie sind weder Ausschlusskriterium noch Bedingung.

    Das, liebe @aberbittemitsahne , steckt hinter „Warum nicht?“

    Du siehst, dass wir bei der gleichen Frage angelangt sind wie bei Punkt 1: Sollte man diese spezielle Variante von „Warum nicht?“ ins Profil einfließen lassen? Und wenn ja: Wie? Was meint Ihr?


    Willkommen in meiner Welt! :D
    Deswegen lagere ich immer so gern aus in den

    Anhang
    Warum bin ich so sicher, dass die Sache mit Mrs. Whatsapp ausgestanden ist?

    Ich bin es, weil just der gleiche Effekt schon mal ganz ähnlich abgelaufen ist:

    Bevor das Diss-Problem so richtig heftig wurde, lernte ich bei Yahoo Dating (ja, sowas gab es mal!) ne junge Dame kennen, die mir echt gefiel. Und zwar so, dass ich mich Schritt für Schritt in sie verguckte. Ich umwarb sie zwar erfolglos, aber wir blieben Freunde und sind es noch immer. In dieser Zeit gab es immer mal wieder Phasen, in denen wir beide zugleich Single waren. Mir fiel irgendwann auf, dass mich dieser Umstand im Lauf der Zeit völlig kalt ließ: Das „Schwesterchen-Feeling“ stellte sich ein.

    Sicher: Die Situation hinsichtlich Mrs. Whatsapp unterscheidet sich dahingehend, dass mit ihr ja durchaus einmal eine gegenseitige(!) Anziehung da war. Aber die aktuellen Gefühle für die beiden „Bonus-Schwestern“ unterscheiden sich nicht im Geringsten: Beide lassen mich – im romantischen Sinne – ebenso kalt, als wären es… beispielsweise Männer.
    Alles prima, aber nicht mein Spielfeld.
     
    11.07.2019 #15
    viiva gefällt das.