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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. IMHO
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    Also ich nicht!
    Ich darbe schon eine ganze Weile, mag aber die Hoffnung schlicht nicht aufgeben, doch noch eine Frau zu finden, die ähnlich tickt wie ich. Die Suche gestaltet sich schwierig, da meine Vorstellungen von denen der Damen sehr häufig sehr abweichen, obwohl sich während der Kommunikation scheinbare Übereinstimmungen ergeben haben.

    Wenn Damen mir z.B. erzählen, dass sie Discofox tanzen können, dann erwarte ich (NEIN, keine Perfektion!, aber), dass sie zumindest den Takt halten können und diesen auch nach einer Damendrehung nicht vollständig verloren haben. Es passiert jedoch immer häufiger, dass die Damen bestätigen, das tanzen zu können - und letztlich ich äußerste Mühe habe, die Frauen wieder "in den Takt zu "bugsieren".
    Und sehr, sehr ähnlich gehen die Ansichten bei den Vorstellungen von Sex auseinander. Ich habe manchmal den Eindruck, dass einige Damen sich da (teilweise ziemlich) überschätzen und glauben, dass sei alles eine Sache der "Kommunikation". Aber REDEN ist das eine, UMSETZEN etwas völlig anderes.
    Veränderungen sind aber heutzutage ein "Mantra" vieler Frauen. Und Veränderungen müssen ja nicht zum "Negativen" tendieren. Negativen Tendenzen würde man versuchen, entgegen zu wirken. Und von positiven Veränderungen kannst doch auch du/kann eure Beziehung profitieren.
    Du hast Recht, dass man sich gewisse "Ankerpunkte" suchen und diese auch finden sollte. Also eine Art "Heimathafen" an dem man verweilen, sich erholen kann. Aber von dem aus man eben auch zu neuen Veränderungen aufbrechen kann.
    Das musst du doch auch gar nicht sein. Frauen, die Erfahrungen mit diesem Typus Mann gemacht haben, stellen nicht selten fest, dass das zwar eine gewisse Zeit ganz spannend und aufregend, aber auf Dauer auch ziemlich anstregend sein kann. Und schauen dann doch mehr nach einem Mann, der Halt geben kann, der verlässlich ist - eben der "Fels in der Brandung". Selbst die "toughen" Frauen brauchen ab und zu einen Mann, an den sie sich in ihren (zuweilen wenigen) "schwachen" Momenten anlehnen können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.11.2018
    14.11.2018 #496
    Friederike84 gefällt das.
  2. Look
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    Ja, ganz genau!
     
    14.11.2018 #497
  3. Lonesomeman
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    Tja, und das ist ja genau das, was nichts bringt. Die Richtung zeigen, Hilfe zur Selbsthilfe - sorry, der größte Blabla-Mist, den es gibt. Ich hab´s ja erlebt, bringt absolut gar nichts. Sowas kann ich auch, da kann jeder einen auf Therapeut machen. Wie gesagt, im realen Leben wird abgerechnet, da ist die Leistung zu erbringen. Ist ja auch Nonsens, wenn ich mich auf Therapeuten berufe, wo aufgrund derer sog. Expertisen ich Neustarts versucht habe und diese kläglich gescheitert sind. Da kann ich gleich besser in ein Pick up-Forum gehen, u.U. hat Mann da mehr Erfolg.
     
    14.11.2018 #498
  4. Lonesomeman
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    Diesem Typ Mann entspreche ich, sagte ja sogar meine Ex bei der Scheidung!!! Trotzdem hat sie die Knütze gemacht ?!?!

    Und zugleich die "Pest" für alle Männer. Zuviel Veränderungen tun der Gesellschaft nicht gut.

    So leid mir´s tut, die von mir festgestellten Veränderungen haben keinerlei positive Wirkungen gehabt, mal davon abgesehen, dass ich eh nicht in einer Beziehung bin. Also sind diese Passagen irrelevant für mich. Sorry.

    Wieso MUSS man das? Das kommt mir ja so vor, als ob alle Frauen dann nur noch auf Abenteuer aus sind. Gruselig und beängstigend, wie ich finde. Dafür bin ich zu alt und habe ich auch keinerlei Ambitionen. Zudem würde so eine Frau auf mich nicht gerade zuverlässig und bodenständig wirken, weil damit gezeigt wird: Immer was neues, her damit. Altes, vorhandenes ist nicht begehrenswert. Ui ui ui, welch grausige Vorstellung. Dann ist es ja kein Wunder, dass Beziehungen nicht lange halten. Ich suche die Frau, die nicht so verschroben denkt, die das zu schätzen weiß, was sie hat und dann nicht mehr weitersucht! Aber ich glaube, dieser Typus Frau ist ausgestorben. Es gibt nur noch die Verwirklichungsfeministinnen, die das ganze Beziehungsgeflecht, die tollen über Generation gelehrten Werte auseinander nehmen wollen. Können sie, machen sie. Das Ergebnis ist ja offensichtlich.

    Gute Männer, die damit nichts zu tun haben wollen, ziehen sich zurück und warten ggf. auf die nächste Generation Frauen, die nicht so wahnsinnig sind. Aber das dauert lange - für mich sowieso, ich bin Mitte 40 und es leid, mir immer negative Erlebnisse zu holen. Es reicht.

    Wenn ich nicht für die Frauen gut genug bin, dann sollen sie doch bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ich kann´s eh nicht ändern, habe diesbezüglich bei den Frauen aufgegeben.

    L.G.
     
    14.11.2018 #499
  5. t.b.d.
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    Allllter.... bei hat sich aber schon einiges angestaut. :eek:

    Ich sinniere darüber wann ein guter Zeitpunkt wäre mit der Partnersuche zu beginnen.
    Wenn man sich wirklich bewusst wird, dass man sich jemanden wünscht scheint es mir schon zu spät zu sein.o_O

    Ups. Meine Wäsche ist fertig. Ich muss weg.
     
    15.11.2018 #500
  6. Muss nicht heißen, dass so eine Grundsatzregel auch bei anderen greift.
    Ich finde das lässt sich schlecht bewerten...
    Sei's drum :) Ein Bewusstsein darüber was man braucht oder vermisst, ist in meinen Augen eher positiv als eine Haltung nach dem Motto "ach, ich könnte wenn ich wollte - einfach mal ausprobieren". Das endet doch sehr viel eher in Frust, wenn nicht gar mit gebrochenen Herzen bei dem, der herhalten musste.
    Aber vielleicht habe ich dich auch missverstanden...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.11.2018
    15.11.2018 #501
  7. himbeermond
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    Ich kenne es ja nur von der anderen Seite. Wie schaut es aus, wenn sich Frauen überschätzen?
     
    15.11.2018 #502
    LC85 gefällt das.
  8. WolkeVier
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    Vermutlich hat man einfach oft schlechten Sex, wenn Begehren, Hingabe, Einfühlungsvermögen und Leidenschaft von diesem Leistungsgedanken verdrängt werden.
     
    15.11.2018 #503
  9. IMHO
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    Nö, nicht wirklich. Ich mache nur "mal wieder" diese Erfahrung - und es nervt schlichtweg. Einerseits soll man nicht mit der "Tür ins Haus fallen", andererseits ist es ein für mich sehr wichtiger Bereich. Und da in der Regel eben genau dieser Bereich meist "am Ende" der Kennenlernphase steht, erhalte ich meistens erst ziemlich spät Aufschluss über eine mögliche Kompatibilität. Und dann kommen die moralischen Bedenken "nur wegen Sex" wieder "Schluss zu machen", obwohl "der Rest" passt. Und die Aussicht, auf eine erneut lange Suche nach einer passenden Partnerin.

    Und es geht gar nicht darum, möglichst früh mit einer Frau ins Bett zu gehen, um mögliche Passung zu testen - und bei Inkompatibilität sofort "die Reißleine zu ziehen", denn das würde dann eher in Richtung "Pick-Up-Szene" passen. Ich wünsche mir einfach nur, mal positiv überrascht zu werden und festzustellen: Super, DAS passt auch noch! :(
     
    15.11.2018 #504
    t.b.d. gefällt das.
  10. IMHO
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    Das wird jetzt hier gerade ganz dünnes Eis für mich. Und ziemlich intim.
    Sorry, ich hatte gerade schon einen langen Text hier verfasst, aber beim erneuten Durchlesen festgestellt, dass ich damit viel zu viel von mir preisgebe, mich angreif- und vor allem verletzbar mache - und das möchte ich nicht. Ich befürchte, dass ich dann erneut in eine Art "Rechtfertigunsschiene" gerate.
    Es geht im Endeffekt mal wieder um die These:
    "Love it, change it, or leave it".

    Gehen wir mal davon aus, dass die Stadien "man kann doch über alles reden (und dann auch ausprobieren") bereits abgeschlossen sind - und zur Einsicht geführt haben, dass es von einer Seite nicht passt.
    Nun würde man wegen EINER "Diskrepanz" wahrscheinlich nicht eine Trennung in Erwägung ziehen. Treten jedoch mehrere für den einen Partner relevante Punkte in dieser Form zu Tage, wird es schwierig. Zu viel Verzicht bedeutet auf Dauer Unzufriedenheit.
     
    15.11.2018 #505
    t.b.d. und himbeermond gefällt das.
  11. IMHO
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    Ja, DIE EINE!
    Das solltest du jedoch nicht generalisieren. Andere Frauen "ticken" anders.
    Nicht "zuviel", sondern eher "zu schnelle" und "ungesteuerte, unkontrollierte" Veränderungen.
    Ja, genau. Die Veränderungen DEINER Ex hatten keine positiven Auswirkungen für dich. Das bedeutet doch aber in keiner Weise, dass Veränderungen generell schlecht sind.
    MUSS man nicht. Ich schrieb von "sollte". Kleiner, aber feiner Unterschied.
    Es ist in vielen Fällen sinnvoll, gewisse "verlässlich tragende Säulen" als Basis für sein Leben zu haben. Dann ist man oft auch Veränderungen gegenüber aufgeschlossener.
     
    15.11.2018 #506
  12. t.b.d.
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    Bestimmt, denn ich hatte das Personalpronom unterschlagen welches anzeigt dass ich IMHO meine.
     
    15.11.2018 #507
  13. t.b.d.
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    Die Liste dessen was ich will und was davon ich wie sehr will und folglich auch bereit bin zu investieren, hängt von einigen Variablen ab.
    Diese können und werden sich im Laufe der Zeit ändern.
    Ich werde mir sicher eines Tages wieder die mannigfaltigen Freuden einer Liebesbeziehung/Partnerschaft wünschen. Wenn es soweit ist will ich aber mein Herz nicht vorschnell verschenken, weil meine Prioritätenliste durcheinander geraten ist.

    Boah klingt das bescheuert. :eek:
     
    15.11.2018 #508
    Julianna gefällt das.
  14. t.b.d.
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    Das kann ich sowas von nachfühlen.
    Ich glaube das wird umso komplizierter je mehr (gescheiterte) Beziehungen man auf dem Kerbholz hat, aber auch je mehr persönliche Vorlieben beide bereits entwickelt haben.
     
    15.11.2018 #509
    IMHO gefällt das.
  15. Lonesomeman
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    Habe ich bisher nicht so festgestellt. Das müssen mir die Frauen erst mal beweisen, aber die sind ja sooooo anspruchsvoll und teilweise weltfremd. Da kommt ein Mann wie ich eh nicht ran, also lassen´s wir bleiben.

    Sehe ich auch anders. Ab dem Moment, wo etwas fest ist, wollen Frauen Veränderungen. Sie genießen nicht den Moment und/oder verharren darin, sie wollen mehr, mehr und noch mehr. Und fallen dann gewaltig auf die Nase.

    Nochmals, nein, ist nicht so. Veränderungen tun nie gut, wenn man verlässlich und zuverlässig laufende Vorgänge ändern will. Bringt nichts und verursacht dann erst recht eine Menge Kollateralschaden.

    Ich sage: Back to the roots. Wenn Frauen tatsächlich Beziehungen anstreben und sie diesbezüglich überhaupt tauglich sind (was ich einigen Frauentypen abspreche), dann müssen sie zwei Schritte rückwärts gehen, wieder begehrbare Frauen werden. In der heutigen Zeit sind Frauen nicht mehr so hoch angesiedelt, das haben sie sich aber selber zuzuschreiben, weil durch ihre feministische Emanzenrevolution ihre positiven Attribute, sprich das Frausein, verlorengehen. Leider sehen sie das nicht ein, kommen mit weltfremden Ansprüchen daher, meinen dann noch, die Männer seien nicht gut bzw. die guten Männer seien weg (was totaler Schwachsinn ist, es ist genau umgekehrt, die guten Frauen sind weg!).

    Aber ich will nicht weiter darauf herumreiten, ich gehöre nicht in diese Zeit, die Welt und ihre Bewohner sind mir suspekt und fremd geworden, ihre Denk- und Handlungsweisen gehören in die Kategorie Wahnsinn und Selbstverliebtheit, Selbstverwirklichung und Überheblichkeit. Keine Empathie, keine Leidenschaft, keine richtige echte wahre Liebe. Nur Kommerz, Fortschritt usw. Müssen sie halt so weiter machen, manche Menschen lernen nur durch Schmerzen und etliche Misserfolge.

    Meine 4-jährige Durststrecke hat eines offenbart: Ich brauche eine 1000%ig komplett kompatible Frau aus einem Zeitalter, das nicht mehr existiert. Also muss und werde ich alleine bleiben und die Frauenwelt, egal, was sie denkt, verliert ein sehr gutes männliches Exemplar.

    L.G.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2018
    15.11.2018 #510