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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. suzanne
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    @Iceage
    Vielen Dank für die Blumen, aber so war es gar nicht gemeint. Hast Du denn noch nie ein introvertierte Partnerin gehabt? Das kann ich kaum glauben.

    Manche kommen vom Norden, manche aus dem Süden, mache sprechen einen anderen Dialekt oder eine andere Sprache, haben eine andere Haut- oder Haarfarbe, aber so what?
     
    30.12.2013 #106
  2. suzanne
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    @Heike

    Falls Du andeuten möchtest, das Impulsivität und Introversion sich widersprechen: Da bin ich anderer Meinung.

    Ich habe aber (aus Gründen, die gerade Du verstehen wirst) keine Lust, diese Frage mit Dir zu erörtern. Vielleicht finden sich andere dafür.
     
    30.12.2013 #107
  3. Nettmann
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Hallo Suzanne,
    in gewissem Rahmen würde ich schon sagen, dass zumindest die innere Beschäftigung des introvertierten Menschen mit einem Thema eher verhindert, impulsiv zu handeln, als das sofortige Teilen, den Austausch mit anderen über ein Thema, wie es beim extrovertierten Menschen wohl eher der Fall sein dürfte. Beim Teilen kann es bereits unreflektiert und unkontrolliert zu Handlungen und Aussagen kommen, die z.B. verletzend oder sinnfrei sind.

    Nettmann
     
    30.12.2013 #108
  4. Heike
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Ich wollte nur sichergehen, einigermaßen mitzukriegen, um was es geht. Schließlich heißts ja hier immer, jeder definiere seine Ausdrücke so, wie er gerade lustig ist. Könnte also sein, daß mit Intro- und Extraversion hier das Links- bzw. Rechtsgedrehtsein von Schlüpfern gemeint ist. Ist natürlich ok. Landläufig werden als Merkmale von INtroversion ja beispielsweise Merkmale wie Bedachtheit usw. genannt. Aber vermutlich gehts hier stattdessen mal wieder wissenschaftlich zu.
     
    30.12.2013 #109
  5. iceage
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Also ich bin extrovertiert und impulsiv. Wenn ich mir jetzt mein Umfeld so anschaue, beruflich wie privat, dann würde ich da schon einen gewissen Zusammenhang sehen - sehen ist hier ein wichtiges Merkmal ...
     
    30.12.2013 #110
  6. aschenputtel
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Kann man sich als extrovertierter Typ, der impulsiv handelt nicht auch mal zum Introvertierten entwickeln oder es zeitweilig werden.?
    Meine Erfahrung zeigt es jedenfalls-(-bin eine überzeugte Extrovertierte- dachte ich-)aber da auch der Extrovertierte an seine Grenzen stößt und ggf auf Menschen trifft , die sich nicht öffnen oder den Extrovertierten im dunkeln lassen, verunsichert das manchmal sehr.
    Ich verwandele mich dann zum Rückzugsmenschlein und grübele meist lange.
    Wären also alle Extro--gabe es sicherlich schnellere Klärungen, aber auch weniger Annäherungen und Versuche sich zu verstehen;-)
    Um einmal ganz platt auf die Ursprungsfrage zu antworten: Ja, ich glaube Männer sollten über ihre Gefühle reden---aber vor allem auch über ihre positiven , konstruktiven, verträumten oder ggf erotischen;-)
     
    30.12.2013 #111
  7. AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    @Venturu:
    Danke für deine Ausführungen. Leider habe ich den Eindruck, dass wir völlig aneinander vorbeischreiben.
    Was meinst du z.B. mit "Gefühle unterbewusst wahrnehmen"? Sprichst du von den eigenen Gefühlen oder von denen anderer?
    Wenn ich davon spreche, meine eigenen Gefühle wahrzunehmen, dann meine ich genau die Bewusstwerdung davon. Und ich dachte, darum ginge es in diesen Kursen in den Schulen, über die der Zeitungsartikel herzog.
    Und das, so habe ich verstanden, findest du, sei dem männlichen Wesen fremd und würde ihm ihn diesen Kursen aufgenötigt. Oder habe ich auch das falsch verstanden?

    Ausserdem: Kannst du mir Beispiele von Verhaltensweisen geben, die nicht der Bedürfnisbefriedigung dienen? Und könntest du nochmals sagen, was du genau mit Verhaltensweise meinst? Du hattest ein Beispiel genannt, den Zugehörigkeitswunsch. Ich fand dies jedoch etwas unscharf ausgedrückt, denn der Zugehörigkeitswunsch ist doch eher ein Bedürfnis als ein Verhalten. Du hattest ausserdem gesagt, Tätigkeiten seien keine Verhaltensweisen. Worauf ich versucht hatte, zu klären, was ein Verhalten sein könnte, in Abgrenzung zu Bedürfnissen und zu Tätigkeiten. Aber diesen Abschnitt in meinem letzten Beitrag hast du vielleicht nicht verstanden.

    Wikipedia sagt zu Verhalten (Psychologie): Verhalten sind alle von anderen unmittelbar beobachtbaren Handlungen, ist die Gesamtheit aller von außen beobachtbaren Äußerungen eines Menschen.
    Und zu Verhalten (Biologie): alle Aktivitäten und körperlichen Reaktionen eines Menschen oder Tieres, die sich beobachten oder messen lassen.

    Das verwirrt mich jedoch nur. Dann wären das, was du als Tätigkeiten bezeichnest doch auch Verhaltensweisen.
     
    30.12.2013 #112
  8. Venturu
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Das habe ich auch, aber vielleicht kollidieren wir ja noch :)

    In diesem Fall von den eigenen Gefühlen.

    Das ist so eine Stelle wo wir uns missverstehen. Man nimmt Ding sowohl bewusst als auch unterbewusst wahr. Wahrnemung hat daher erst einmal nichts mit >Bewusst< zu tun.

    Ich nehme z.B. in einem Gespräch viele Dinge unterbewusst wahr. Wenn ich später über das Gespräch reflektiere werden mit einige Dinge davon bewusst die ich während des Gespräches nicht bewusst wahrgenommen habe.

    Jain. Ich finde es in Ordnung wenn man Menschen beibringt die eigenen Gefühle bewusster wahrzunehmen. Womit ich ein Problem habe ist die Vorgehensweise die im Artikel beschrieben wird.

    Ich nehme ein Beispiel aus der Männerwelt - wie das bei den Damen abläuft weiß ich nicht:
    Wenn auf einer Straße 2 sich fremde Männer begegnen so initieren sie fast immer in einem Abstand von 3-5 Metern einen kurzen Augenkontakt. Dieser dauer weniger als eine Sekunde. Dies ist eine Verhaltensweise die dazu dient festzustellen ob der andere eine Bedrohung ist. Sie stammt noch aus grauer Vorzeit und wird seitdem vererbt.
    Heutzutage gibt es dafür i.d.R. überhaupt keinen Grund mehr. Man(n) kann durch die Stadt laufen ohne befürchten zu müssen das jemand einem was mit der Keule überzieht.
    Schaut man dem anderen Mann länger in die Augen wird das als Bedrohung empfunden. Etwas stimmt nicht...es ist ein ungutes Gefühl.

    Einige Männer, insbesondere die mit gerigem Selbstbewusstsein, unterdrücken dieses Verhalten bewusst. Sie möchten möglichst unbeachtet an dem anderen vorbeigehen. Die Unterdrückung erfordert aber die Konzentration darauf.

    Ein weiteres Beispiel siehe oben.
    Der Zugehörigkeitswunsch ist ein Bedürfnis das automatisch in verschiedene Verhaltensmuster führt. Von daher hast du Recht. Einzeln betrachtet ist es kein Verhalten, sondern vielmehr die Ursache für die Aktivierung von Verhaltensweisen.

    Ich hoffe mit dem o.g. Beispiel wird das etwas klarer.

    Manchmal kann auch Wikipedia verwirren :)
    "Verhalten" hat mind. 2 Bedeutungen. In den von dir zitierten Artikeln wird das Verhalten beschrieben wie sich jemand verhält - also was er macht.

    Das "Verhalten" im Sinne von "Verhaltensweise" in der Verhaltensforschung beschreibt mehr das was dahinter liegt. Mehr das "wie" als das "was".

    Ein Beispiel:
    Nach Wikipedia würde man sagen: "Der Hund pinkelt an den Hydranten." So verhält er sich in diesem Moment...Punkt.

    Nach der Verhaltensforschung weiß mann: Der Hund markiert instinktiv sein Revier und pinkelt deshalb an den Hydranten.
    Das beschreibt nicht nur die "Tätigkeit", sondern auch den Grund dafür - eine im Hund verankerte >Verhaltensweise
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.01.2014
    01.01.2014 #113
  9. Andre
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Aber ob diese Schnellschüsse auch alle was taugen?
     
    04.01.2014 #114
  10. iceage
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Das ist bei mir genau so, wahrscheinlich extremer. Fühle ich mich unverstanden, stoßen meine Worte nachhaltig auf Unverständnis, dann ziehe ich mich zur inneren Klausur zurück.

    Nachdem ich einen sehr positiven Test (wie ausgeglichen, wie leistungsfähig und vor allen, biologisch 10 Jahre jünger) von meinem Personal-Coach meinem Umfeld scherzhaft, aber doch Stolz vor die Nasen hielt, ergänzte eine Exfreundin zu mir "und das du schnell beleidigt und nachtragend wie ein Elefant bist, hat er wohl vergessen".

    Stimmt, bin ich! Ich hatte nicht bemerkt, was eigentlich nur für mich gedacht war, auf mein Umfeld wie ein Faustschlag gewirkt hat.

    Was beim Wechsel einer introvertierten Person zum extrovertierten Menschen als positiv gesehen wird (schau an, sie kann ja aus sich herausgehen), ist im umgekehrten Fall für das Umfeld ein Wegstoßen...
     
    05.01.2014 #115
  11. Andre
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Oh, das kann ich auch! Aber das hängt im Grunde nur von einem einzigen Umstand ab: Wenn ich davon ausgehen muss, dass sich jemand mir gegenüber auch zukünftig wieder so verhalten wird, dann vergesse und verzeihe es nicht. Das hat was mit Selbstschutz zu tun. – Wenn ich aber nachvollziehen kann, dass etwas eine einmalige Sache war, für die eine ehrliche Lösung gefunden wurde, vergesse ich das irgendwann einfach.
     
    05.01.2014 #116
  12. AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Solche 'Umstände' können eine grosse Bandbreite haben. Falls es nicht zu persönlich ist, könntest du da mal ein Beispiel nennen? Etwas wo dein Elefanten-Gedächtnis zum Zuge kommt.
     
    05.01.2014 #117
  13. suzanne
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Ein Beipiel aus meiner Kindheit: Ich frage meine Eltern, wo links und wo rechts ist, weil ich das verstehen will. Was antworten sie?
    «Links ist da, wo der Daumen rechts ist. Rechts ist da, wo der Daumen links ist.»
    Ich war vollkommen verwirrt und verstand das nicht, hielt das aber für eine vernünftige Erklärung und fragte weiter um es zu verstehen. Sie lachten sich sehr über mich aus.
    Das bleibt mir unvergesslich.

    Passt gerade auch in manch anderen Thread.
     
    05.01.2014 #118
  14. Andre
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    AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Ein persönlich erlebtes und "veröffentlichungsfähiges" Beispiel fällt mir gerade nicht ein. Ich versuch's mal allgemeiner: Wenn jemand sich mir gegenüber "falsch" verhält, dann kann es sein, dass er unabsichtlich (aus Unwissenheit) in ein Fettnäpfchen getreten ist. Das kann man hinterher klären, und der andere kann sagen: "Okay, jetzt weiß ich Bescheid und sehe zu, dir nicht nochmals da reinzutreten". Es kann aber auch sein, dass der andere sein Verhalten korrekt findet. In diesem Falle muss man davon ausgehen, dass er sich auch zukünftig in dieser Sache so verhalten wird. Der Wiederholungsfall ist dann nicht mehr eine Frage der Unwissenheit, sondern des Charakters, der Überzeugung, der Haltung o.ä.
     
    05.01.2014 #119
  15. AW: Versuch: Männer von Morgen sollen über Gefühle reden?

    Dein Statement liest sich wie ein Manual 'wie will Andre behandelt werden, sonst wird er sauer'. Hast du 2013 viel verbrannte Erde hinter dir gelassen?
     
    05.01.2014 #120