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Deleted member 25487

  • #6.752
Wenn ich unseren Austausch über den Altersunterschied als Beispiel nehme, habe ich mich irgendwann mal auf einen Punkt "reduziert" gefühlt.
Inwiefern?
Emotionale Reaktionen spielen dann halt auch eine Rolle.
Das verstehe ich. Andererseits kann dir doch auf der persönlichen Ebene die Meinung anderer diesbezüglich egal sein. Du hast eine Frau, die dich liebt, so wie du bist und du liebst sie, wie sie ist. Nothing else matters ;)
 
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  • #6.753
Da ist aber die Krux, dass ich immer glaube, ihn bereits verstanden zu haben. :(
Aber aus deinen Antworten habe ich den Eindruck, dass du es mitbekommst, wenn du damit falsch liegst.
Dann versuchen eine "Vollbremsung" hinzulegen und nochmals den Schritt zum Begreifen des Gegenübers machen.
Ist nicht einfach und gelingt oftmals nicht, besonders wenn das Thema einem persönlich wichtig ist.:)
 
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Deleted member 21128

  • #6.754
Auf jemanden, dem nur das jüngere Alter wichtig ist, nicht aber andere Kriterien.
Andererseits kann dir doch auf der persönlichen Ebene die Meinung anderer diesbezüglich egal sein.
Klar. Aber dann bräuchte ich mich ja auch nicht darüber auszutauschen.
Mir geht es ja um Erkenntnis und so'n Kram.
Aber aus deinen Antworten habe ich den Eindruck, dass du es mitbekommst, wenn du damit falsch liegst.
Bisher wohl nicht so. Wenn ich die Vermutung hab, nicht verstanden zu haben, ist’s schon deutlich einfacher.
Die Vollbremsung bräuchte ich wohl eher dann, wenn ich mich nicht verstanden fühle. Die hartnäckige Fortsetzung der Diskussion bringt ja selten was.
 
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  • #6.755
Die Vollbremsung bräuchte ich wohl eher dann, wenn ich mich nicht verstanden fühle. Die hartnäckige Fortsetzung der Diskussion bringt ja selten was.
Wenn du das erkennst ist doch super. Und dann vielleicht in einfachen und klaren Worten, die eher sachlich gehalten sind versuchen dies zum Außdruck zu bringen.
Und manchmal hilft wirklich nur das Schlusswort mit einem dicken Punkt.
 
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  • #6.756
Hm, ich glaube, bei mir ist es eher so, dass ich zu sehr an meinem Standpunkt klebe und daher zu wenig bereit bin, mich dem anderen zu öffnen.
Ich müsste wohl mehr versuchen, den anderen da abzuholen wo er ist.
Wobei dann immer noch die Frage bleibt, ob er bereit ist, mitzukommen.
Wenn ich unseren Austausch über den Altersunterschied als Beispiel nehme, habe ich mich irgendwann mal auf einen Punkt "reduziert" gefühlt. Emotionale Reaktionen spielen dann halt auch eine Rolle.
Meine Auseinandersetzungen führen glaub ich zu oft oder zu früh in die Kontroverse.
Man muss andere Standpunkte nicht teilen und auch nicht gutheißen, man kann aber versuchen sie, zumindest in Ansätzen, zu verstehen.
In einem Deiner Beiträge (ich weiß nicht mehr wo und auch nicht wann ), hast Du mal sinngemäß geschrieben, dass die Verantwortung dessen was hier geschrieben wird, nicht in der Verantwortung des 'Senders' liegt, sondern in der des 'Empfängers'.
Bedeutet das, wenn Du an Deinen Überzeugungen 'klebst' und diese hier vertrittst, dass es dann regelmäßig die Verantwortung des Empfängers ist, diese zu übernehmen oder muss der Empfänger nur lernen, richtig damit umzugehen ?
 
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Deleted member 25487

  • #6.757
Auf jemanden, dem nur das jüngere Alter wichtig ist, nicht aber andere Kriterien.
Ich sehe dich nicht so.
Klar. Aber dann bräuchte ich mich ja auch nicht darüber auszutauschen.
Mir geht es ja um Erkenntnis und so'n Kram.
Beim Austausch muss ja am Ende nicht eine Meinung herauskommen. Es gibt viele einzelne Geschichten und Sichtweisen. Oft haben sie auch nebeneinander ihre Berechtigung - gerade bei der Bewertung von Altersunterschieden z.B.
 
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  • #6.758
Wenn du das erkennst ist doch super. Und dann vielleicht in einfachen und klaren Worten, die eher sachlich gehalten sind versuchen dies zum Außdruck zu bringen.
Und manchmal hilft wirklich nur das Schlusswort mit einem dicken Punkt.
:eek:
kein einziger Fehler im Beitrag :rolleyes:;):), ich meine jetzt (nicht) inhaltlich....diese Guteratgeber gibts eh überall ;)
 
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  • #6.759
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Deleted member 21128

  • #6.763
In einem Deiner Beiträge (ich weiß nicht mehr wo und auch nicht wann ), hast Du mal sinngemäß geschrieben, dass die Verantwortung dessen was hier geschrieben wird, nicht in der Verantwortung des 'Senders' liegt, sondern in der des 'Empfängers'.
Nein, das ist ein Missverständnis. ;)
Die Verantwortung liegt schon bei beiden. Ich bin nur der Ansicht, dass die Empfängerverantwortung oft zu kurz kommt.
Bedeutet das, wenn Du an Deinen Überzeugungen 'klebst' und diese hier vertrittst, dass es dann regelmäßig die Verantwortung des Empfängers ist, diese zu übernehmen oder muss der Empfänger nur lernen, richtig damit umzugehen ?
Nein, das wär ja furchtbar.
 
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Deleted member 21128

  • #6.764
Beim Austausch muss ja am Ende nicht eine Meinung herauskommen. Es gibt viele einzelne Geschichten und Sichtweisen. Oft haben sie auch nebeneinander ihre Berechtigung - gerade bei der Bewertung von Altersunterschieden z.B.
Hm, ja, klar.
Ich hab auch kein Problem damit, wenn jemand sagt, dass ihm das Alter egal ist (wie zB @bega wenn ich mich recht entsinne). Ist ja seine Sache.
Was anderes ist es, wenn jemand etwas in meinen Standpunkt reininterpretiert. Oder eben Dinge damit verknüpft, die so nicht sind. Dann entstehen schon mal Standpunkte, deren Berechtigung man negiert. :)
 
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  • #6.765
Ich müsste wohl mehr versuchen, den anderen da abzuholen wo er ist.
Wobei dann immer noch die Frage bleibt, ob er bereit ist, mitzukommen.
Ein Punkt, der auseinander dividiert, ist auch die Sprache bzw. die Verwendung der Begriffe und was sie bedeuten. Obige zwei Sätze z.B. lassen mich schon zurückzucken und denken, du wärest einer der Selbstherrlichen.
Erstens: in dem Begriff "andere abholen" - das ist für mich der übliche Ausdruck von jemandem, der sich überlegen fühlt. Und dann soll der Andere noch
Zweitens: "mitkommen" - das ist für mich der Ausdruck davon, dass du weißt, was richtig ist, also von Selbstgerechtigkeit.
Verstehst du?

Zu dem Altersthema: da hast du -meiner Meinung nach - nicht verstanden, dass es um die Einstellung ging, wie man jemandem (eine Frau) zum Objekt macht, wenn das Individuelle nachrangig ist. Da war deine Argumentation einfach ein Tunnelblick.
Natürlich liebst du deine Frau usw., darum ging es ja nicht.